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Musikalische Kreativität nimmt ab, wenn die 30 überschritten sind

  • #182
Creativity is not a timebound act nor a function of chronological age“ (Hickson, Housley, 1997, p. 539) and it „… does not have to disappear in the later years when perhaps many need it most“ (ibid., p. 545).
 
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M.i.a.u.: betadecay, Makabäer und micromoog
  • #183
Wer hat da die allgemeingültige Deutungshoheit?

ich denke, dass in der ausgangsfragestellung die selbsteinschätzung gemeint war.

also nicht was du oder ich über das konzert von $weltstar denken, sondern dass einem die eigenen arbeitsergebnisse nicht mehr gefallen oder dass einem nichts neues mehr einfällt, obwohl man das gerne hätte.
 
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M.i.a.u.: micromoog
  • #186
Habs noch ergänzt um die 'alternde' Original- Zielgruppe ;-)
Aber du hast schon Recht, das ist ein Song, der über Generationen hinweg funktioniert und sie verbindet. Eine Ehre, die mittlerweile aber durchaus auch dem Gabber zusteht ^^
 
  • #187
Mir fällt auf dass viele Bands in Rock/Heavy-Metal/HipHop Genres im Alter nichts relevantes mehr liefern. Auch Einzelprotagonisten aus ehemals sehr erfolgreichen Bands wirken Solo immer wieder lau. Was natürlich nicht heissen MUSS, dass derjenige keinen Spass am Musikmachen hat.

Manche Bands versuchen krampfhaft im Gespräch zu bleiben...da denk ich mir, warum satteln die nicht um ....
 
  • #188
Mir fällt auf dass viele Bands in Rock/Heavy-Metal/HipHop Genres im Alter nichts relevantes mehr liefern. Auch Einzelprotagonisten aus ehemals sehr erfolgreichen Bands wirken Solo immer wieder lau. Was natürlich nicht heissen MUSS, dass derjenige keinen Spass am Musikmachen hat.

Manche Bands versuchen krampfhaft im Gespräch zu bleiben...da denk ich mir, warum satteln die nicht um ....
warum sollten die Neues machen? Die Fans wollen die alten großen Hits, dafür kommen sie in die Hallen.
Das bringt der Band auch am meisten Kohle und das Risiko ist gering, weil sie die Songs alle blind beherrschen.
 
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M.i.a.u.: SirAdrianFish und JanTenner
  • #189
Dacht' ich mir auch so. Wenn das Publikum mitwächst, kommen halt kaum neue Einflüsse rein und man dreht sich im Kreis der eigenen Aufwärmungen. Da besteht wenig Motivation für Neues, Experimentelles.
 
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M.i.a.u.: notreallydubstep, JanTenner und Bernie
  • #190
Mir fällt auf dass viele Bands in Rock/Heavy-Metal/HipHop Genres im Alter nichts relevantes mehr liefern.
Gilt das für andere Genre weniger? 🤔

Ansonsten gebe ich @Bernie recht: die "alten" Fans goutieren das bekannte vielleicht mehr als allzu neues, und junge Fans sind für eine "Altherren"-Band eh schwerer heranzuholen.

Ich finde ja Knorkator ganz dufte - die sind auch nicht mehr die jüngsten, bringen aber immer regelmäßig neues Zeug heraus. Sonst kenne ich mich im Rockbereich nicht so wirklich aus.
 
  • #191
Ich denke die bekannten/erfolgreichen Gruppen der 70s - 90s verdienen ihre Brötchen primär über Gigs, Musik als Einnahmequelle funktioniert vielleicht noch bei Depeche Mode, Stones o. ä. Wer seinen Lebensabend schon abgesichert hat, könnte theoretisch mal neue Wege begehen oder zu den Wurzeln zurückkehren. Wobei "neue Wege" in der Regel auch vom eigenen künstlerischen Rahmen begrenzt sind und sich an den Frühwerken orientieren freut meistens die Beinharte-Fraktion ("die ersten 3 Alben waren geil, aber dann ...."). Diejenigen die zu einem Konzern kommen, also die "ich höre alles Fraktion, ey die sind auch gut, gehen wir mal hin" hören neben 2 neuen Liedern dann eh was sie schon kennen und beklatschen sowieso alles wie die Lemminge.
 
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M.i.a.u.: micromoog
  • #192
die ersten 3 Alben waren geil, aber dann

Ist aber leider oft so, weil beim Hörer immer subjektiv.

Ich fände es aber andererseits fast schon albern, wenn zB das nächste Depeche Mode Album wie „Speak and Spell“ klingen würde.
Ein monumentales „Some Great Reward“-Alike Reloaded könnte ich mir aber gut vorstellen.
Zwischen „Precious“/„Suffer well“ bis „Ghosts again“ wurde ja alles penetrant umschifft was „Massentauglich“ sein könnte.

„Wrong/Revolution“ waren mir irgendwie zu gezwungen. Auch bei der Suche nach Harmonien auf den dazugehörigen Alben „auf Teufel komm raus non commercial“ oder vieles einfallslos und/oder langweilig.
 
Zuletzt bearbeitet:
  • #195
Ist aber leider oft so, weil beim Hörer immer subjektiv.

Ich fände es aber andererseits fast schon albern, wenn zB das nächste Depeche Mode Album wie „Speak and Spell“ klingen würde.
Ein monumentales „Some Great Reward“-Alike Reloaded könnte ich mir aber gut vorstellen.
Zwischen „Precious“/„Suffer well“ bis „Ghosts again“ wurde ja alles penetrant umschifft was „Massentauglich“ sein könnte.

„Wrong/Revolution“ waren mir irgendwie zu gezwungen. Auch bei der Suche nach Harmonien auf den dazugehörigen Alben „auf Teufel komm raus non commercial“ oder vieles einfallslos und/oder langweilig.
Ich hatte die Simple Minds im Hinterkopf, da wäre das auch Unsinn sich am Debut zu orientieren, aber alles ab Album 2 bis 5 würde mir gefallen. Und bei DM stimme ich Dir zu, zwischen 83 und 87 bitteschön ;) ... muss überhaupt keine Kopie sein, aber Anleihen wären schön. Das letzte DM Album war auf dem richtigen Weg.
 
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M.i.a.u.: micromoog
  • #196
Gilt das für andere Genre weniger? 🤔

Ich glaube, wenn das Genre an sich experimenteller gebaut ist, läuft es weniger Gefahr, mit seinem ersten Richtungswechsel die Fans zu verstören.

Kanye West hat aus ganz anderen Gründen als seiner stilistischen Sprunghaftigkeit nicht mehr funktioniert, Ulver tun es heute noch trotz fünf Saltos und zwei Backflips. Und das sind nur zwei Beispiele, auch andere Artists bekommen auch heute noch Leute in die Hallen mit einem Programm, dass zu 80% aus brandneuen oder gar unveröffentlichten Songs besteht.

Schwierig wirds da, wo du dir ein undankbares Publikum heranziehst, dass nicht dich hören will, sondern deine Hits.
 
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M.i.a.u.: treponema
  • #197
[...] warum satteln die nicht um ....

Ich bin doof, ich mach' Musik.

Wie es einst so schön auf einem Aufkleber im Fachblatt hieß.

Meist sind Leute, die sich für diese Laufbahn entscheiden, für einen Bürojob oder Schichtarbeit in der Industrie nicht zu gebrauchen, und selbst wenn sie es wären, dann sind sie es nach zig Jahren des freiberuflichen Rumtourens wahrscheinlich nicht mehr ohne weiteres.

Stephen
 

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