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ASM Leviasynth

  • #121
Meiner Meinung nach ist der einzige Grund für die Zurückhaltung hier und anderswo nicht die Feature-List des Levia-Synth, sondern das hier Preisgestaltung und Markenwahrnehmung nicht zusammenpassen. Ashun Sound Machines ist einfach keine Brand, die ein Konsument in der 3k+ Euro / Dollar-Preisklasse verortet, sondern ein 5 Jahre altes Unternehmen aus China. D.h. nicht, dass die Produkte nicht gut sind, ganz im Gegenteil, aber es gibt keine Moog/Arturia/Sequential/ -Brand-History, sondern seit 2020 ein Produkt in 4 Varianten. Wobei sogar die teuerste schon für unter 1500 Euro beim großen T. verkauft wurde. Nun werden 3300 für die Keyboard-Version aufgerufen. Für einen VA (Falsch: Digitalen, danke an die, die aufpassen) mit analogen Filter. Da glaub ich nicht dran, lasse mich aber gerne eines besseren belehren.
 
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M.i.a.u.: Danic, Stue, e6o5 und eine weitere Person
  • #122
Ich denke auch, dass die Entscheidung für die analogen Filter (so das denn einen relevanten Einfluss auf den Verkaufspreis hat) möglicherweise ein Fehler war. Bei einem Synth mit FM-DNA erwarte ich nicht unbedingt Analogfilter. Und für unter 2k (sprich: zum Einführungspreis des Hydrasynths) dürften sich deutlich mehr Geräte verkaufen.
 
  • #123
Meiner Meinung nach ist der einzige Grund für die Zurückhaltung hier und anderswo nicht die Feature-List des Levia-Synth, sondern das hier Preisgestaltung und Markenwahrnehmung nicht zusammenpassen. Ashun Sound Machines ist einfach keine Brand, die ein Konsument in der 3k+ Euro / Dollar-Preisklasse verortet, sondern ein 5 Jahre altes Unternehmen aus China. D.h. nicht, dass die Produkte nicht gut sind, ganz im Gegenteil, aber es eben gibt keine Moog/Arturia/Sequential/, etc. -Brand-History, sondern seit 2020 ein Produkt in 4 Varianten. Wobei sogar die teuerste schon für unter 1500 Euro beim großen T. verkauft wurde. Nun werden 3300 für die Keyboard-Version aufgerufen. Für einen VA mit analogen Filter. Da glaub ich nicht dran, lasse mich aber gerne eines besseren belehren.
Das ist KEIN VA.
 
  • #124
Die heutigen Geräte können "alles", sind gut beknopft und trotzdem hört man Sounds, die ich auch mit einem ESQ-1 oder DX7II machen kann. Was für tolle Features, juhu.... und raus kommt Bekanntes.
Vielleicht kommt der Mensch halt nicht mehr mit oder agiert nur in seinen bekannten Bereichen. Auch der One war 16 Stimmen Analogpower, das höchste der Gefühle waren Videos a la Emerson, Lake & Palmer. Ich will keinem das Spielzeug ausreden, was mir nicht gefällt oder anders gesagt, wo ich wenig Sinn finde zu investieren, kann andere absolut abholen.

Das Problem ist aber auch klassisch PEBKAC. Die Industrie wirft Geräte aus, die sich dann Leute mit gestandenem Sesselpups- oder Beamtenposten leisten können, welchen ich zwar nicht die Kreativität abspreche (oder gar das Musikmachen), die aber in der Tendenz doch eher ihre unspektakuläre Jugend reminiszieren denn noch wirklich von neuen Impulsen getrieben sind – geschweige diese dann in den Markt zurückreflektieren können.

Oder polemischer; was auf Pilzen im Toyota von JUZ zu autonomem Schuppen zu Strassengigs und zurück karrt und zwischendurch durchgefickt im Hinterhof liegt oder sich mit einer Handvoll Gleichgesinnten die Kante gibt, ist schlicht nicht imstande, sich einen Moog zum Preis eines Kleinwagens zu leisten (selbst ein Take 5 wäre oft schon das halbe Monatsbudget der gesamten Band, wenns überhaupt noch Bands gibt). Genau auf die ist man aber angewiesen, um wirklich neue Impulse in die Kunst zu bekommen (und zwar Impulse aus der echten Welt, nicht vom "am Synth drehen und denken; oh klingt cool").

Klar gibts ein paar, die schneller neureich geworden sind und sich all das schöne Equipment leisten könn(t)en, aber genau die zeichnen sich dann ja eben nicht durch Wagnis aus, sondern bekommen die Moneten durch Wiederholung des Gefälligen. Wenn sie es denn selbst wiederholen und nicht einfach nur das Werbegesicht eines Sesselpups-Industriellen sind, dessen Hydrasynth in der Studioecke immer nur Deko war, wobei da eher ein Minimoog steht, weil wer so durch ist, sich ne Hydra zu kaufen, ist idR. Nerd genug, diese auch zu benutzen.
 
  • #125
Meiner Meinung nach ist der einzige Grund für die Zurückhaltung hier und anderswo nicht die Feature-List des Levia-Synth, sondern das hier Preisgestaltung und Markenwahrnehmung nicht zusammenpassen. Ashun Sound Machines ist einfach keine Brand, die ein Konsument in der 3k+ Euro / Dollar-Preisklasse verortet, sondern ein 5 Jahre altes Unternehmen aus China. D.h. nicht, dass die Produkte nicht gut sind, ganz im Gegenteil, aber es gibt keine Moog/Arturia/Sequential/ -Brand-History, sondern seit 2020 ein Produkt in 4 Varianten. Wobei sogar die teuerste schon für unter 1500 Euro beim großen T. verkauft wurde. Nun werden 3300 für die Keyboard-Version aufgerufen. Für einen VA (Falsch: Digitalen, danke an die, die aufpassen) mit analogen Filter. Da glaub ich nicht dran, lasse mich aber gerne eines besseren belehren.
Ich kenne einen Winzer, der hervorragenden Wein für nur 4 Euro pro Liter verkaufte, aber kaum einer wollte ihn kaufen. Als er sich bei einem Freund ausheulte, dass der Verkauf trotz guter Qualität schlecht läuft, riet ihm der Freund den Preis probeweise auf 10 Euro anzuheben. Seitdem kann er sich vor Kunden kaum retten.

Diese Geschichte lässt sich auf Synths nicht 1:1 übertragen, aber vielleicht versucht sich ASM aufzuwerten.
 
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M.i.a.u.: Area88, Koude, elbonzoseco und 2 andere
  • #126
möglicherweise bietet die Modmatrix eine Zuweisung einer Hüllkurve zu einem Parameter mit negativem Amount ... aber das ist natürlich umständlicher als der Standardweg.
Das macht die Envelope erst mal nur negativ und man müsste die Tonhöhe des jeweiligen Operators was höher einstellen und bräuchte eine sehr lange Release Zeit damit einem das bei einem Sound mit längerer Release Zeit nicht "auf die Füße fällt" und hat nicht mal die Option eines frei einstellbaren Attack Level. Da geht selbst mit der pro Operator vorhandenen PEG von FM-X (MODX/Montage/FS1R/Halion 7 &Co) mehr.
 
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M.i.a.u.: Scenturio
  • #127
Klar gibts ein paar, die schneller neureich geworden sind und sich all das schöne Equipment leisten könn(t)en, aber genau die zeichnen sich dann ja eben nicht durch Wagnis aus
das war früher natürlich nicht anders - einen Fairlight oder PPG konnten sich damals™ auch nur Bands leisten, die schon ein wenig was auf der Kante hatten ...

Aber klar: ist schon irgendwie die Juppieklasse. ;-)
 
  • #128
Meiner Meinung nach ist der einzige Grund für die Zurückhaltung hier und anderswo nicht die Feature-List des Levia-Synth, sondern das hier Preisgestaltung und Markenwahrnehmung nicht zusammenpassen. Ashun Sound Machines ist einfach keine Brand, die ein Konsument in der 3k+ Euro / Dollar-Preisklasse verortet, sondern ein 5 Jahre altes Unternehmen aus China. D.h. nicht, dass die Produkte nicht gut sind, ganz im Gegenteil, aber es gibt keine Moog/Arturia/Sequential/ -Brand-History, sondern seit 2020 ein Produkt in 4 Varianten. Wobei sogar die teuerste schon für unter 1500 Euro beim großen T. verkauft wurde. Nun werden 3300 für die Keyboard-Version aufgerufen. Für einen VA (Falsch: Digitalen, danke an die, die aufpassen) mit analogen Filter. Da glaub ich nicht dran, lasse mich aber gerne eines besseren belehren.

Ich sehe das ähnlich: Preis/Wahrnehmung spielt eine große Rolle
gerade in der EU wo selbst die Netto-Preise deutlich höher sind als in US.
Und ASMs Mutterfirma Medeli ist hierzulande auch eher als OEM-Hersteller bekannt
auch wenn es die schon seit den 80ern gibt.

Allerdings ist ASM-CEO Glen Darcey zwar kein Dave Smith,
aber er kommt auch nicht aus dem Nichts.
Laut Interviews/Bio/Credits war er in Lead-/Product-Rollen u.A. beteiligt an:
Akai MPC5000/APC40/MPK-Serie, Arturia Mini/Micro/MatrixBrute,
BeatStep/Pro, KeyStep sowie auch am MicroFreak.

Wir werden ja sehen ab wann und wie stark die Preise nach unten korrigiert werden,
bin da optimistisch :-D
 
  • #129
Ich erinnere mich dass ASM auch mit dem Hydrasynth im Verlauf des letzten Jahres irgendwann (Spätsommer, Herbst? Weiss nicht mehr...) verlauten liess dass die Modelle kurzfristig teurer würden. Ich hatte mir fast zeitgleich noch einen gebrauchten Hydra gekauft.
Das neue Modell ist die konsequente Fortsetzung des Gedankens.
Das muss überhaupt nichts mit Produktionskosten zu tun haben. Hat es bei den alt-eingesessenen Firmen sehr wahrscheinlich auch nicht.
Ich bewerte das so: Es ist ein Versuch in die Luxusklasse vorszustoßen, wo man einen Ruf bezahlt. Das hat ganz viel mit "gefühltem Wert" zu tun.
Wenn ich so in mich hineinhöre, kann ich leider bei mir mit einer Chinamarke immer noch keinen gefühlten Wert finden. Ich gehe gedanklich irgendwie immer noch davon aus dass das Ding irgendwann abkackt und dann nicht reparabel ist. Weil es so gebaut ist dass man es nicht reparieren kann, oder dass es schon nach kurzem Produktzyklus keine Ersatzteile gibt weil sie spezial sind.
Die Geräte mögen gut gebaut sein, aber ich finde da nichts in mir was da mitgeht.
 
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  • #130
Vor allem war er (Glenn Darcey) bei Alesis auch an der Entwicklung des Fusion mit beteiligt.
Da waren ja aber auch noch andere Leute in seinem Team mit viel Erfahrung dran. Daniel Troberg (Ex-Elektron Urgestein), Ken Pierce, Moot Boxle, Jexus, Boele Gerkes etc.pp.
Und der Product Designer Dominic Au hat ja mit dem Hydrasynth schon gezeigt, was er drauf hat.

Hier ein (sehr langes) Interview mit Dominic Au (ab 8:47):

 
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M.i.a.u.: robworld
  • #131
Das Problem ist aber auch klassisch PEBKAC. Die Industrie wirft Geräte aus, die sich dann Leute mit gestandenem Sesselpups- oder Beamtenposten leisten können, welchen ich zwar nicht die Kreativität abspreche (oder gar das Musikmachen), die aber in der Tendenz doch eher ihre unspektakuläre Jugend reminiszieren denn noch wirklich von neuen Impulsen getrieben sind – geschweige diese dann in den Markt zurückreflektieren können.

Oder polemischer; was auf Pilzen im Toyota von JUZ zu autonomem Schuppen zu Strassengigs und zurück karrt und zwischendurch durchgefickt im Hinterhof liegt oder sich mit einer Handvoll Gleichgesinnten die Kante gibt, ist schlicht nicht imstande, sich einen Moog zum Preis eines Kleinwagens zu leisten (selbst ein Take 5 wäre oft schon das halbe Monatsbudget der gesamten Band, wenns überhaupt noch Bands gibt). Genau auf die ist man aber angewiesen, um wirklich neue Impulse in die Kunst zu bekommen (und zwar Impulse aus der echten Welt, nicht vom "am Synth drehen und denken; oh klingt cool").

Klar gibts ein paar, die schneller neureich geworden sind und sich all das schöne Equipment leisten könn(t)en, aber genau die zeichnen sich dann ja eben nicht durch Wagnis aus, sondern bekommen die Moneten durch Wiederholung des Gefälligen. Wenn sie es denn selbst wiederholen und nicht einfach nur das Werbegesicht eines Sesselpups-Industriellen sind, dessen Hydrasynth in der Studioecke immer nur Deko war, wobei da eher ein Minimoog steht, weil wer so durch ist, sich ne Hydra zu kaufen, ist idR. Nerd genug, diese auch zu benutzen.

Das war vielleicht 1986 so und selbst da hat man Wege gefunden
an günstigere Instrumente zu kommen.

Abgesehen davon produziert der Markt heute sowieso alles und für jede preisliche Liga,
vom Gebrauchtmarkt ganz zu schweigen.
Zur Not Moms/Dads altes Ipad + einige 5-10€-Apps + Controller fertig.

Einzelne Hersteller liefern Impulse die zu Beginn teuer und exklusiv sind,
aber später bei Erfolg auch im Billo-Sektor/überall anzutreffen sind.

Und ganz ehrlich - für neue Impulse in der Kunst/Musik
braucht es wohl am allerwenigsten ein 3k-Synth.
 
  • #132
Das war vielleicht 1986 so und selbst da hat man Wege gefunden
an günstigere Instrumente zu kommen.

Abgesehen davon produziert der Markt heute sowieso alles und für jede preisliche Liga,
vom Gebrauchtmarkt ganz zu schweigen.
Zur Not Moms/Dads altes Ipad + einige 5-10€-Apps + Controller fertig.

Einzelne Hersteller liefern Impulse die zu Beginn teuer und exklusiv sind,
aber später bei Erfolg auch im Billo-Sektor/überall anzutreffen sind.

Und ganz ehrlich - für neue Impulse in der Kunst/Musik
braucht es wohl am allerwenigsten ein 3k-Synth.

Das ist ja genau der Punkt, den ich mache.

Diejenigen, die massgeblich neuen Sound finden, ohne ihn zu suchen, machen diesen seit jeher mit bezahlbaren Kisten in "ihrer" Liga.

Währenddessen stapeln sich die 3k+ - Schlachtschiffe bei denen, welche eigentlich nur ihre ollen DX7-Sounds importieren, und wehe das geht nicht.
 
  • #136
Das ist ja genau der Punkt, den ich mache.

Diejenigen, die massgeblich neuen Sound finden, ohne ihn zu suchen, machen diesen seit jeher mit bezahlbaren Kisten in "ihrer" Liga.

Währenddessen stapeln sich die 3k+ - Schlachtschiffe bei denen, welche eigentlich nur ihre ollen DX7-Sounds importieren, und wehe das geht nicht.
Ich verstehe was du meinst, aber in deiner Welt scheint es nur B&W zu geben ;-)

Kenne auch 20 jährige, die hart arbeiten oder noch bei Eltern wohnen sich teure Sachen gönnen.
Und es soll auch noch kreative Menschen geben mit 50+.

Was spricht dagegen, dass manche gerne ihre (simplen) Signature-Sounds auch mit überpotenten Synths verwenden?
Manchmal ist doch der Weg das Ziel und der Levia scheint viele davon anzubieten.

Ganz abgesehen davon: diejenigen, die innovative/teure Synths/Kameras/etc. kaufen,
finanzieren damit oft überhaupt erst die Entwicklung, sodass das später (bei Erfolg) in günstigeren Geräten ist.
 
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M.i.a.u.: Rasenmähermann
  • #137
Zur Realität gehört aber auch, dass sich diverse Produkte und Dienstleistungen in den vergangenen +/- 5 Jahren z.T. deutlich erhöht haben. Den Punkt werden ASM auch nicht umgehen können.
Zölle, DRAM Preise, Inflation, Rohstoffpreise, zusammengebrochene Lieferketten, Energiekosten...
Das betrifft alle Branchen.
 
  • #138
Oha! Das ist mal ein Synth, der mich auf ganzer Linie anspricht. Komplexe Synthese + begreifbarer Sequenzer + haufenweise Knöpfe. Beim Hydrasynth sagen mir die Bedienelemente haptisch voll zu. Das sollte also auch hier passen. Und zwischen Algos morphen ... Interessant.
Mich erinnerst das ein bisschen an die Kernel-Synthese beim Iridium. Soll mir aber nur recht sein. :xenwink:
 
  • #139
Schon geiles Teil aber 3x so teuer wie der Hydrasynth? Was rechtfertigt diesen Preis? 1600€ hätte ich für die Desktop-Variante noch eingesehen aber 2400€???
 
  • #140
Das Konzept und die Verarbeitung des ASM Leviasynth finde ich sehr ansprechend und spannend, der aktuell aufgerufene Preis allerdings weit über dem, was ich derzeit gewillt wäre auszugeben - unabhängig davon, ob der Preis nun gerechtfertigt ist oder nicht. Ein gutes hat dieser Thread und die Diskussionen um den Leviasynth - dieser Thread hat mich dazu animiert, mich wieder intensiver mit dem ASM Hydrasynth Deluxe beschäftigen😃.
 
  • #141
Statt den Analogfilter die man mitbezahlen muss auch wenn man sie nicht braucht, hätte man lieber eine Samplefunktion einbauen können. Gefilterter Multisamples als Modulator oder Carrier und Samples einfach dazumischen als Teppichunterlage um die Sounds breiter, fülliger zu machen. Das hätte weitaus mehr Sinn gemacht.
 
  • #142
PC Editor / Plugin gibts auch nicht?
Librarian schon.
ASM Manager LSDR.png

Da gibt es einen Import Knopf, der aber sicher Import vom Synth meint.
Konversion wird man sicher nachtragen - nur - wenn der DX7 komplexere Hüllkurven hat, kann natürlich ein Synth mit weniger Segmenten das nicht 1:1 umsetzen, das ist nicht so gut. DAHDSR vs. Multisegment. Das dürfte der Hasenpfeffer sein.
 
  • #143
Statt den Analogfilter die man mitbezahlen muss auch wenn man sie nicht braucht, hätte man lieber eine Samplefunktion einbauen können. Gefilterter Multisamples als Modulator oder Carrier und Samples einfach dazumischen als Teppichunterlage um die Sounds breiter, fülliger zu machen. Das hätte weitaus mehr Sinn gemacht.
Sampler mit FM - ich kann dir sagen (habe das ausprobiert und gemacht, geht ja zB mit Samples im SY99 oder simpler im Nord Wave etc - in der Art wie man denkt, dass FM mit Samples sein könnte - ansonsten Montage M hat das auch nicht gemischt, eher lohnt dann ein FM Modulator für die AWM2 Abteilung), dass schon mit nur einem FM Modulator FM auf Samples schnell nicht mehr sinnvoll ist. Das frasselt dann nur noch.
Da ist ein komplexer konsequent synthetischer Körper sinnvoller.

Granular und Sampling ist dann der nächste ASM Synth, allerdings sind die ja eher eine Synth Company, aber das sagt "nichts".
 
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M.i.a.u.: Klinke
  • #144
FM mit Samples (oder Ringmod oder oder) geht im Kurzweil über VAST, wenn man sich das im Algorithmus zusammenstrickt, was sich über viele Layer erstrecken kann, die jeweils verschiedene Algorithmen haben können.
Ja FM mit Samples wird schnell zu viel. Es eignen sich dafür eher Samples von einfachen Wellenformen die sich langsam ändern mit nicht allzuviel Höhen, weil diese bei der FM Modulation stark beitragen. Bei VAST kann man sich dafür einen Lowpass Filter zwischenschalten, bevor das Sample in die FM geht.
 
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M.i.a.u.: Karmaloge und T.O.M.
  • #145




klingt super die kiste.
Kostet so viel wie ein prophet 6. Ausgehend von diesem Vergleich, wre er mir das Geld auf jeden Fall wert.
Wundervoller Synthesizer
-

-
 
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M.i.a.u.: TimotheusVanDieren, robworld und Area88
  • #146
Viel geredet.
Sounds OK .
Aber nicht Rad neu.
Kann , muss aber nicht.
Hydrasynth auch schon viel zu klar
Und damit hart in meine Ohr.
Viele wollen.
Ich nix.
3000 Euro lieber schenken Penner.
Haben Glücklichst Tag in Leben.
 
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  • HaHa
M.i.a.u.: banalytic, Summa und notreallydubstep
  • #147
Zölle, DRAM Preise, Inflation, Rohstoffpreise, zusammengebrochene Lieferketten, Energiekosten...
Die Gier der (Groß-)Investoren und Spekulanten hat sich signifikant erhöht. Dies ist nur ein Teil der Folgen. Dazu kommen Armut, Hunger, Radikalisierung, Gewalt, Krieg...
 
  • #148
Ich erinnere mich dass ASM auch mit dem Hydrasynth im Verlauf des letzten Jahres irgendwann (Spätsommer, Herbst? Weiss nicht mehr...) verlauten liess dass die Modelle kurzfristig teurer würden. Ich hatte mir fast zeitgleich noch einen gebrauchten Hydra gekauft.
Das neue Modell ist die konsequente Fortsetzung des Gedankens.
Das muss überhaupt nichts mit Produktionskosten zu tun haben. Hat es bei den alt-eingesessenen Firmen sehr wahrscheinlich auch nicht.
Man kann davon ausgehen, dass ASM als Medeli Tochter bei Medeli produzieren lässt. Die Medeli Fabrik liegt in China, in der gleichen Provinz wie die Fabrik von Behringer.

Was mich erstaunt ist der deutliche Preisunterschied: der Hydrasynth Keyboard (5 Oktaven) kostet 1299€. Der Leviasynth Keyboard (5 Oktaven) kostet 3299€, also 2000€ mehr. Klar, es gibt Entwicklungskosten und die will man wieder einspielen, der Leviasynth hat 8 Stimmen mehr, mehr Oszillatoren, analoge Filter und ein größeres Display. Aber 2000€?
 
  • #149
16x analoge Filter kosten halt. Und es ist eine neue Syntheseengine mit neuem UI. Entwicklungskosten müssen wieder reinkommen. Ich sehe den in der Sequential/Waldorf/Arturia Schlachtschiff Klasse mit Polytouch. Das darf auch was kosten. Und die Kunden möchten auch in einigen Jahren noch Firmware Updates. Hat alles seinen Preis.
 

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