Elektronischer Ersatz von Tastern (Trigger statt Taster)

N

newnoise

..
Hallo,

gibt es eine einfache Variante einen Taster durch einen Trigger zu ersetzen? Also statt manuell zu drücken bei nem Trigger die Aktion auszuführen?

Danke
noise
 
schau dir mal das Datenblatt des 4066 an.
4066.gif

deinen Trigger jagst du in 13... das zu schaltende an 1 und 2. (der könnte auch audio schalten - knackst aber)
 
argosound schrieb:
@DUBmatze:

gibt es sowas auch in Knackfrei?

Optokoppler vielleicht?

aber in integriert?
moin ... was willste denn genau schalten?

Das Ding hier ersetzt sozusagen 4 Taster..... Wenn die Taster Audio schalten würden wären die ja auch nicht knackfrei (du weisst ja nicht wo der nulldurchgang ist wenn du drückst oder loslässt)
 
@DUBmatze:

ich möchte, per arduino, eine größere zahl kleiner lautsprecher an und aus schalten.
d.h. alle sind an die gleiche klangquelle angeschlossen und arduino gibt die impulse zum umschaltenschalten.
bisher wollte ich das per relais machen, aber das knackt ja auch.

vielleicht bei optokopplern nicht wg. schaltverzögerung, bzw elektronischem schalten?
 
@DUBMatze
Geil, perfekt. Super einfach, so hatte ich mir das gewünscht.

Vielen Dank!
 
argosound schrieb:
bisher wollte ich das per relais machen, aber das knackt ja auch.
Wenn Du direkt die Lautsprecher schalten willst, kommst Du nicht um Relais drumherum, weil ein CMOS-Switch bei dem Endstufensaft innert weniger Sekunden verdampfen würde.
Wenn Du sowas kanckfrei (also im Nulldurchgang) schalten willst, dann musst Du vor jeden Lautsprecher eine separate Endstufe hängen und die Eingangssignale der Endstufe schalten. Dort kannst Du dann (mit viel Aufwand) eine Nulldurchgangs-Erkennung reinbauen.
 
@florian:

ich wollte solche lautsprecher vervenden:
http://www.pollin.de/shop/dt/MTg2OTkxOT ... echer.html

und davon viele, ich glaube dafür brauche ich bei einem rauschgenerator als quelle keine extra amps.

deswegen ist das knacken auch nicht ganz so schlimm, aber ich wollte auch etwas flexibel sein, darum wär knackfrei, oder wenig knacken schon gut.

@newnoise:

Sorry fürs hijacken... :floet:
 
argosound schrieb:

Das ist völlig egal- Lies einfach das Datenblatt:
http://pdf.datasheetcatalog.com/datashe ... 221_DS.pdf

Gleich auf Seite 1:
Maximum Ratings
DC Input Current -+10mA

Maximum voltage -+7,5V (steht oben bei "Features")

Was glaubst Du welchen Schallpegel Du mit 10mA auf solchen Lautsprechern bei angenommenen 15V Spannung bekommst?
150 Milliwatt. Das reicht nicht mal dafür, dass eine Fledermaus ins Grübeln kommt...

Nein. Da muss leider wirklich was kräftigeres ran.
 
Ich kann noch eine verschärfte Version anbieten:

http://www.microsemi.com/products/switches/analog-cross-point-switches/mt8816

Das ist ein 16 auf 8 Matrix Array. Arbeitet ähnlich wie der vorgenannte SSM. 16 beliebige Audio Signale auf 8 Ausgänge oder 8 Eingänge auf 16 Ausgänge oder oder. Der Chip wurde mal für Video und Audio Mischung entwickelt. Ist mein Universalwerkzeug wenn es um Audio "Schalterei" geht. (DC geht auch damit ohne Probleme!)

Da könnte ich noch eine fertige Arduino Lib beisteuern.

Die kleine (preisgünstige) Alternative wäre auch ein CD4051. Der kann auch mit symetischen Signalen umgehen und ist recht einfach von einem Arduino zu treiben. Aber das ist dann 1 Sound auf 1 von 8 Lautsprechern.

Aber egal wie, hinten dran muss auf jeden Fall erst der Amp.

Bei einer kleinen Installation kann man mit kleinen LM386 Verstärkern schon richtig Lärm machen und das läßt sich mit 3-4 Euro pro Kanal realisieren!
 
Ich hätte ja liebend Gern jemanden, der mir was baut, was die Jupiter4 Taster durch irgendwas aktuelles tauscht, welche aber die Covariant-Funktionen auch nutzen kann.
Sollte das jemand können, einfach mal bescheid sagen.
 
hesspet schrieb:
Ich kann noch eine verschärfte Version anbieten:

http://www.microsemi.com/products/switches/analog-cross-point-switches/mt8816
....
Da könnte ich noch eine fertige Arduino Lib beisteuern.

Bei einer kleinen Installation kann man mit kleinen LM386 Verstärkern schon richtig Lärm machen und das läßt sich mit 3-4 Euro pro Kanal realisieren!

wow!
das zweite geht genau dahin wo ich wollte.
1 arduino nano + viele viele lautsprecher die random an und aus gehen.

geht als amp sowas?
http://www.pollin.de/shop/t/ODE2OTA5OTk ... _STK_.html
das signal ist ja nur weisses rauschen.

in Arduino hätte ich mich noch reinfuchsen müssen, aber das habe ich, wg noch anderer projekte eh vor.
 
Moogulator schrieb:
Ich hätte ja liebend Gern jemanden, der mir was baut, was die Jupiter4 Taster durch irgendwas aktuelles tauscht, welche aber die Covariant-Funktionen auch nutzen kann.
Sollte das jemand können, einfach mal bescheid sagen.
Du sprichst in Rätseln.
(Der J4 hat AFAIR keine "Taster", sondern nur eine Tastatur (also das Dingens mit den weißen und schwarzen Tasten). Und das Covariant ist wohl (u.a) ein Midi-Interface, bei dem ich jetzt auch mal einen Midi-In vermuten würde... )
 
Moogulator schrieb:
Ich hätte ja liebend Gern jemanden, der mir was baut, was die Jupiter4 Taster durch irgendwas aktuelles tauscht, welche aber die Covariant-Funktionen auch nutzen kann.
Sollte das jemand können, einfach mal bescheid sagen.
Prellen die Tasten Deines JP4? Kauf Dir einen Glasfaserstift und schripp die Kontakte ab. Ist bei 61 Tasten ein bisschen Aufwand, wirkt aber Wunder.
 
geht als amp sowas?
http://www.pollin.de/shop/t/ODE2OTA5OTk ... _STK_.html
das signal ist ja nur weisses rauschen.

Yipp, aber auch die brauchen aber auch etwas externe Beschaltung. Sind halt die großen Brüder vom kleinen LM.

Achtung Falle! Die Dinger brauchen richtig Volt. Habe eben schnell mal das Datenblatt mir angesehen. Die wollen >20V! Da ist nix mehr mit kleinen billigen Netzteilen zu machen.

Ist jetzt nicht ganz klar wie Du die Teile im Raum verbauen willst und Deine Stromversorgungssituation ist. Aber das ist eine Falle in die man schnell mal laufen kann.

Schmerzfreier ist wahrscheinlich ein Fertigmodul zu kaufen. So Module mit 5-10W gibt es fix und fertig. So was in der Art: http://www.ebay.de/itm/Digital-Vers...deo_Elektronik_Verstärker&hash=item3f42366acd. Bis Du den ganzen Kram zig mal gelötet hast bist Du mit sowas besser dran. Und die laufen mit 12V! Oder geleich aus China: http://www.ebay.de/itm/1Stk-6-12V-S...=Wissenschaftliche_Geräte&hash=item19f8ac53c3.

TDA2030 hätte ich Dir auch so als Alternative vorgeschlagen....
 
Es fehlen 2 Taster für die Programmauswahl, das sind TASTER, und zwar solche die bei betätigen alle anderen zurück springen lassen, sowas gab es auch in alten TVs als Senderauswahl.

Sie werden benötigt um MIDI und Zusatzfunktionen auszuwählen. Im Original ohne das sind sie nur für MANUAL und PROGRAMMWAHL, also verzichtbar. Aber bei mir eben für Zusätze, und ich hab die Taster die benötigt werden alle, aber die 2 ersten fehlen - die sind nicht notwendig - aber es wäre schöner wenn das komplett wäre.

Die bunten Dinger vorn sind gemeint, nicht die Klaviatur. Dann hätte ich das auch benannt.
Sollte aber nicht den Thread stören. Ich hätte auch keine Lust das irgendwie selbst zu machen, aber wenn es dafür eine Lösung gibt, dann wäre das toll.
Ich kenne keinen, der diese komischen Springtaster ersetzen kann.
 
@hesspet:
mist ich wollte das möglichst klein haben.
Aufbau soll sein:
eine ca. 160*90cm große platte auf die möglichst viele von diesen hier sollen:
http://www.pollin.de/shop/dt/MTg2OTkxOT ... echer.html

das signal eines rauschgenerators soll zufällig auf sie verteilt werden. ein arduino nano hat 14 digitale ausgänge, davon wollte ich soviele wie
möglich nutzen um möglichst variantenreiche klänge/klangfelder zu bekommen.
Davor kommt ein mit dünnem schwarzem stoff bespannter rahmen.
Also praktisch eine art "klangbild" für an die Wand.
Da sollte auch nur ein kabel hinführen.

Wahrscheinlich muss ich erstmal die Lautsprecher bestellen, sind ja überraschungspacks, um zu sehen was ich für endstufen brauche.

dass ich für jeden speaker einen amp brauche wirft das kosten (wenig)konzept natürlich über den haufen... :roll:

EDIT: Übrigens Danke für die Tips! Ich hätte mir willenlos sachen gekauft...
 
Mmh,

ich glaube Du gehst da in die falsche Richtung.

Soweit ich das verstanden habe willst Du doch folgendes machen:

- ein paar Lautsprecher
- eine Rauschquelle
- Lautsprecher wechselweise zufällig schalten.

Mal ein anderer Ansatz und wir vergessen einfach mal das Wort "Audio" :)

Digitales Rauschen kann man auch mit ein paar CMOS erzeugen. Wenn man das Signal mit einem Transistor verstärkt kann man da schon tierisch Krach machen.

Was spricht dagegen, dass Du einfach n Rauschgenratoren auf CMOS Basis baust und die einfach mit einem popligen fetten Transistor verstärkst. Du brauchst ja hier wahrlich keine "Audioqualität" :)

Hier mal eine kleine "Auswahl" an Rauschen... https://www.google.de/search?q=cmos...VJmQII7-aPepgsAJ&ved=0CEAQsAQ&biw=771&bih=692

Notfalls das mit ein paar 40106 HexSchmitt Trigger puffern und dann simelst mit einem Darlingtontransistor oder gleich ein ganzes Array ULN2008 auf die Lautsprecher geben. Sollte eigenlich laut genug werden, so ein dezidierter Leistungstransistor schaltet schon mal locker 1 A... muss nur noch ne Freilaufdiode dran um den Rückstrom des Lautsprechers abzufangen und gut ist. Und auf Blech monieren :) bisserl Kühlung muss schon sein.

Oszilatoren triggerst Du einfach mit dem Arduino per Random. Da braucht man nicht wirklich einen Arduino dazu :) (Man kann aber, ist eher eine Frage der Herausforderung, Arduino ist für "Bequeme" )

Dann sind wir wieder auf der preisgünstigen Seite.

Hängt eher davon ab welche Qualität Dein Rauschen haben soll. :lollo:

So was ähnliches habe ich übrignes selbst schon mal gemacht. Allerdings nicht mit Rauschgeneratoren sondern einfachen Tongeneratoren. In der grünen Kiste sitzt ein Arduino + Tongenratoren und ein Leistungstreiber ULN2008. Das hat so viel Krach gemacht, das ich in der Ausstellung gebeten worden bin das ganze doch etwas Leiser zu machen.... :) Da wurde immer zufällig ein Lautsprecher angesteuert. Da die Lautsprecher durch die Dosen einen guten Resonanzraum haben klingen sie auch sogar recht fett. Das Teil ist nicht mehr ganz vollständig, ich denke aber man kann sehen wie es gemeint war. Die Ausstellungsbesucher durften das auch umstecken und am Pot drehen.
 

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Das Rauschen kann man auch direkt mit dem Controller erzeugen. (Für so etwas reichen simple LFSR ( http://de.wikipedia.org/wiki/Linear_r%C ... beregister) Generatoren. )
Die Ausgänge direkt "digital" mit einem simplen Treiber auf die Lautsprecher zu geben ist sinnig. Einen Kondensator kann man noch springen lassen, dann "sehen" die Chassis keine Gleichspannung.
Macht man die Versorgung variabel, kann man den Pegel einstellen.

Mit ein paar (billigen) Frequenzweichen-Teilen könnte man dann noch etwas "analog" am Sound rumfiltern.


Der digitale Treiber kann PWM-Signal erzeugen. Damit kann man "im Prinzip" jedes Signal erzeugen (im Zweifel gibt die Lautsprechermembran den nötigen Tiefpass), allerdings begrenzt die Rechenleistung der CPU da die Qualität. Der Fehler tendiert zu weißem Rauschen...
 
Stimmt den Kondensator hatte ich vergessen zu erwähnen! :selfhammer:

Und wenn's dann ganz Arduino sein soll, dann kann ich nur die Mozzi Lib empfehlen. Da ist soweit schon alles vorgedacht..... Da fällt dann bei Bedarf die PWM raus und gut ist. Da ist im Prinzip alles Drin was gebraucht wird. Nur noch die PWM irgendwie routen -> mit z.B. CD4051, der eignet sich dafür hervorragend und dann auf den erwähnten Transistor und Krach is.... :phat:
 
wow, danke, viel info...

also der plan:
arduino steuert mehrere
CD4051 die auf noch zu findende
amps gehen welche die, bald zu mir kommenden, verschiedenen
lautsprecher mit
noise aus einem selbstgebauten cmos noisegenerator(den hier z.B.? __nicht genau hingesehen) steuern.

ich erinnere mich dunkel dass wir in der uni einfache verstärkerschaltungen
mit einem 555 und nur ein oder 2 widerständen besprochen haben.
mehr als 5watt hat sicher keiner der lautsprecher, eher weniger.

mozzi lib:
sehr lustig, als ich das gegoogelt habe bin ich als erstes auf eine video einer (entfernten) bekannsten gestoßen die ein arduino projekt damit zeigt.
 
Ich würde das noch einfacher bauen:
Die Pins vom Controller steuern direkt den "Verstärker" an, der Controller erzeugt das Audiosignal direkt.
(weißes Rauschen ist so gar kein Problem, da der Quantisierungsfehler so eines 1-Bit Wandlers weißes Rauschen ist. )
 
was ist bei dir jetzt der controller?
der cd4051?
oder der arduino?

edit: mist...ich sehe deutlich dass ich zu wenig weiss.
dabei haben wir so gute bücher in der uni...
 
Mikrocontroller, der zentrale Chip, der auf dem Arduino-Board drauf ist.
 
ok...
das hieße aber dass sich die schalterei auf die anzahl der am arduino befindlichen pins reduzierte.
andererseits könnte ich auch einfach mehrere arduino derivate nehmen, die sind nicht so teuer.
 
Mehrere müsste man dann ggfls. miteinander kommunizieren lassen, damit sie synchronisiert laufen. Das ist oft eher nervig.
Eigentlich haben die doch schon nicht sooo ganz wenig Pins, überleg mal, ob das nicht reichen könnte.
 
naja, 14pins hat der nano den ich hier hab.

stimmt eigentlich, wenn ich sagen wir 50 lautsprecher in 14 gruppen einteile, hab ich 3-4 pro gruppe.
das würde wohl tatsächlich reichen.
mal sehen, einen white noise code für den arduino hab ich mir schon ergoogelt,
jetzt muss ich ihn nur so modifizieren dass er auch random an und ausgeht.
Das sollte ich auch hinbekommen.

Synchronizität ist mir hier tatsächlich eher nicht so wichtig.
 


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