Korg Wavedrum X

audiotrainer schrieb:
Nichtsdestotrotz ist es ein cooles, eigenständiges Instrument - und ob jemand damit lieber trommeln will als mit herkömmlicher Percussion, muß jeder für sich selbst entscheiden.

Seh ich auch so. Für echte Percussionisten ist die WDX wohl ein irgendwie zwischen allen Stühlen befindlicher Kompromiss, der nicht voll befriedigt. Man muss seine eigene Spielmethode und Einsatzbereich finden, dann ist das Teil aber durchaus sinnvoll und zurzeit auch ohne Alternative. Für mich ist es die Anbindung an den Modular über Audio In und Envelope Follower. Ich benutze die WD auch in Kombination mit Ribbon-Sensor. Bin gerade dabei, mir da die Möglichkeiten zu erschließen. Da kann die HPD-15-Handdrum auch mal ruhen und es geht alles ohne MIDI - ist doch auch mal schön.

olduser schrieb:
Midi vermisse ich weniger, die Editierbarkeit und die fehlende Backupfunktion ist ein Fehler. ... Die Effektsounds nutzen sich schnell ab, wenn man keine Neuen editieren kann bzw. will.

Beides richtig.Das Editieren am Gerät geht natürlich, ist allerdings etwas mühsam. Gut finde ich aber immerhin die Möglichkeit, sich 12 Programme in drei Bänken auf die Tasten zu legen. Mehr braucht man eh nicht oft.

Moogulator schrieb:
Ich denke, wir hätten durchaus einen USB Anschluss mit einem Haufen netter Controller gebrauchen können. Es wär ja geil so ein dickes Max oder G2 (…) Patch zu bauen, was bewusst auf die vielen Dinger reagiert um beispielsweise Sinuswellen zu mischen oder Granulardichten und sowas zu steuern.
[/quote]

Bestimmt gibt's bald die ersten YT Videos von Hackern, die solche Sachen im Sinn haben... andererseits, wer mit MAX und Hardware bastelt, braucht so ein teures Ding vielleicht gar nicht, dem reichen irgendwelche x-beliebigen Trommeln und ein paar Sensoren. Ansätze gibt es da ja auch schon.
 
@ audiotrainer
Deine Stücke gefallen mir ausgesprochen gut. Schätze du benutzt echte Harps, Bluesharps ? Wirklich geil deine Stücke! Machst Du mal was in der Nähe von Köln würde ich mir gerne anschauen.
Warme Grüsse
 
@olduser
Danke!
Ist 'ne aufgebrezelte Melodica (Röhrenzerre + Space-Echo) - inna Pablo-Moses-Stylee :kiffa: :D
 
Komisch, komisch, als ich den Thread gestartet habe und gesagt habe, das Ding ist ohne USB und das gefällt mir nicht weil die Editiermöglichkeiten eingeschränkt sind, hatte ich das Gefüjl, ihr wollt mich zerreissen und jetzt nachdem einige das Ding haben kommen äussuerungen wie USB wäre schon nicht schlecht.

Habe ich doch vorher gesagt und erst Recht wußte ich das weil hier keine Preset User sind sondern viel, viel Schrauber und genau das würde das Teil umheimlich interessant machen, denke ich..

Das es irgendwann noch einmal eine Version gibt mit USB und so wage ich zu bezweifeln.

Frank
 
Xenox.AFL schrieb:
Komisch, komisch, als ich den Thread gestartet habe und gesagt habe, das Ding ist ohne USB und das gefällt mir nicht weil die Editiermöglichkeiten eingeschränkt sind, hatte ich das Gefüjl, ihr wollt mich zerreissen und jetzt nachdem einige das Ding haben kommen äussuerungen wie USB wäre schon nicht schlecht.

Habe ich doch vorher gesagt und erst Recht wußte ich das weil hier keine Preset User sind sondern viel, viel Schrauber und genau das würde das Teil umheimlich interessant machen, denke ich..

Das es irgendwann noch einmal eine Version gibt mit USB und so wage ich zu bezweifeln.

Frank
Irgendwie raffe ich das nicht.
:shock:
USB, Midi usw. finde ich absolut nicht wichtig an der Wavedrum.
Die FX-Sounds sind ja alle auch nochmal trocken vorhanden, daher verstehe ich das ganze Gejammer nicht.
Vielleicht sollte der Ein oder Andere mal ein bischen intensiver an seiner Spieltechnik üben, bevor er lauthals nach einem Soundeditor schreit.
Die Wavedrum ist ein vollwertiges Instrument und will richtig gespielt werden. Immerhin bietet sie 100 wirklich sehr gute Basisklänge und das entspricht ungefähr dem Hundertfachen einer normalen Conga.
:mrgreen:
 
Na nicht alle Basisklänge reissen einen vom Hocker und eine normale Conga erster Güte ist die Wavedrum lange nicht, das hat mit Spieltechnik nix zu tun, natürlich muss man sich an die Wavedrum erst gewöhnen, und klingen tut sie ja gut, trotzallem bleibt es Fummelei und Korg hätte schon ein bisschen besser hinschauen können, also von den hundert Sounds finde ich weiß Gott nicht alles brauchbar und möchte gerade neue Sachen an meine Spieltechnik anpassen und genau das ist eben unübersichtlich. Wenn man das Ding als Presetschleuder benutzt schön, einige Dinge kann ich auch sofort einsetzen und die klingen verdammt gut, andere Verlangen gerade nach Änderungen und da darf man mal meckern, wir leben in 2010 :roll:
 
Das einzige was mich daran etwas nervt, ist das extrem langsame Umschalten der Sounds.
Ein kleines LCD-Display mit Soundnamen, statt der 7-Segment-Anzeige hätte mir auch gefallen.
Ansonsten ist das Teil wirklich richtig klasse.
 
Das nervt mich nicht, 12 Sounds zum Schnellumschalten reichen mir, mann weiss ja was man will und kann die Sounds auf die Bänke verteilen. das Teil ist klasse, wenn man keine Perkussion hat und auch keine will.
Es macht aber auch ein bisschen Lust auf echte Percussion, da ist dann noch mehr möglich. Die WAVEDRUM klingt nicht wirklich sauber, was nicht direkt schlimm ist, man kann mit allem leben, bis gestern war das Ding für die Meisten(auch für mich) ein Traum. Für ein E-Instrument klingt sie sehr organisch und die Unterschiede des Sounds auf verschiedene Schlagwerzeuge besen RodSticks Paukenschlegel, Drumsticks , Finger und Hand sind schon toll und begeistern mich. Ich werde sie wohl auch nicht hergeben, denn Trommeln liegt mir seit Urzeiten 8) Gerade deshalb bin ich an einer Editierung der wavedrum sehr interessiert und will mich in nächster Zeit ein wenig damit auseinander setzten.Die Sounds stell ich dann ins Netz zum Nachtippen wie früher beim 64er :P

Letztlich hatte Xenon vom ersten Moment Recht, Spass macht et trotzdem....... :supi:
 
Hab die Wavedrum jetzt auch seit 6 Tagen hier, ist zwar nicht die erwartete „Wunderdrum“, aber das Ding macht echt Bock. Als alter Amateur-Trommler muss ich aber sagen, dass gewisse Spieltechniken nicht wirklich funktionieren. Größtenteils muss man sich schon auf die Möglichkeiten des Gerätes/Sounds einstellen und dementsprechend „draufrumklopfen“.

Einen USB/Midi-Anschluss zum Editieren vermisse ich nicht, die Parameterflut hält sich doch ziemlich in Grenzen, so dass man mit etwas Einarbeitungszeit doch recht zügig die einzelnen Paras am Gerät selbst ändern kann. Bisschen enttäuscht bin ich z.B. über die „Blechklänge“ (Crash etc.), da hatte ich mir etwas mir Realismus gewünscht. Generell finde ich einige Sounds in ihren Ausdrucksmöglichkeiten schwach (die sich quasi nur in ihrer Lautstärke ändern). Aber ein ganz großes Plus ist die Tonabnehmer-Klamotte, dadurch erhält das ganze wirklich einen lebendigen und eigenen Charakter. Etwas unglücklich find ich die recht starken Dynamik-Sprünge, ohne Limiter kann man sich da schnell die Boxen durchschiessen.

Anstatt der FX-/Synthsounds hätte ich mir noch eine größere Auswahl an Natursounds gewünscht, z.B. kurze „überblasene“ Flöten oder so was. Wirklich ersetzen kann die WDX so Sachen wir Darbuka und co. wohl nicht, aber durch den Live-Spiel-Faktor kann man mit dem Ding wirklich viel Spaß haben. Ich weiß leider nur nicht, wie fest man da jetzt eigentlich draufhauen darf, ohne etwas zu beschädigen. Mit Drum-Sticks im Proberaum hat ich das ein oder andere Mal schon das Gefühl, gleich hau ich das Ding kaputt … ;-)
 
Nur ne schnelle Frage. Ich habe eine Wavedrum gekauft und frage mich, ob der Pressure Sensor in der Mitte des Fells tatsaechlich das Fell leicht hoch druecken soll, oder ob meine Wavedrum da vom Werk her falsch eingestellt war. Wuerde mich ueber Feedback von Wavedrum besitzern freuen!

Danke,
RPK
 
Dann gehe ich mal davon aus, dass es so sein soll. Macht ja auch irgendwie Sinn.

Vielen Dank fuer die schnelle Antwort!

RPK
 
Na ja, um Pressure zu sensen /abzutasten muss der ja am Fell anliegen und um genau und sofort zu reagieren muss der Sensor sicherlich auch zumindtest mit leichtem Druck anliegen.

Waere vielleicht nicht schlecht nochmal von weiteren Wavedrummern zu hoeren, ob der Pressure Sensor auch bei deren Wavedrums das Fell leicht anhebt.

RPK
 
Guten Abend !
Ist bei meiner Wavedrum auch so, dass der Sensor in der Mitte des Fells dieses leicht anhebt. :shock:
Ich habe aber ein ganz anderes Problem: Das Fell meiner Wavedrum schlägt "Blasen" - die weisse Schicht hebt sich von einer unteren ab !
Meinem Händler habe ich das Gerät schon gezeigt, der kann sich dieses Phänomen auch nicht erklären.

Gruss

Timkauf :D
 
Habe zwar bisher noch keine Wavedrum, aber bzgl. des Ablösens der oberen Fellschicht steht extra was auf der Korg-Seite - sinngemäß, das sowas passieren wird, den Klang aber keineswegs ändert.


Jonson
 
Ist bei meiner Wavedrum auch so. Die hab ich als Retoure erstaunlich günstig gekauft und die kam schon mit diesen Blasen. Ansonsten ist die so gut wie neu und mit voller Garantie. Zuerst wollte ich die wegen den Blasen wieder zurückschicken. Hab dann aber rausgefunden, dass das Austauschfell von Remo nur 15€ beim großen T kostet. Das sind richtige Schlagfelle für Toms. Ich bin kein Drummer, von daher hab ich da keine Erfahrungswerte, wie lange die halten. Aber wenn der Drummer das Ding mit Sticks bearbeiten darf, darf das auch ein Wavedrummer :D Vielleicht ist das ausgelieferte Fell von Korg auch nur qualitativ schlecht,. Auf der Musikmesse hatten auch alle Wavedrums diese Blasen.. Hab mich schon gewundert, dass die alle so abgenudelt waren :mrgreen:
 
Das Teil ist ja nun schon einige Zeit auf dem Markt. Wie ist denn der dauerhafte Eindruck von euch Besitzern, so nach der ersten großen Liebe?
 
Witzig - gerade gestern dachte ich, dieses Thema nochmal auszugraben...um genau das zu fragen:
Was ist nach der ersten Begeisterung geblieben? Bzgl. der grossartigen Dynamik schienen ja alle einer Meinung, bei der "Beständigkeit" der Sounds aber weniger...


Grüße,
Jonson
 
Ich bin immer noch total happy mit der Waveldrum.
Das geht soweit, das ich seit ein paar Wochen regelmäßig Conga Unterricht nehme, um mit anderen Schlagtechniken noch ein bischen mehr herauszuholen. Die Sounds sind super und reichen mir auch dicke aus, nur die Ladezeiten nerven etwas.
 
Das hätte ich jetzt nicht gedacht. Meine Erwartung war, dass sich das nach der ersten Begeisterung gelegt hat. Hab schon überlegt das Teil von meiner "Most Wanted" Liste zu streichen. Aber solche Statements hindern mich massiv daran. Danke. ;-)
 

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Was bewirken denn die (ich glaube acht?) Parameter pro Sound - sind es nur dezente Anpassungen, oder sind dann doch auch etwas extremere Verbiegungen möglich?

Conga-Unterricht für / auf ´ner Wavedrum - cool :D



Grüße,
Jonson
 
Jonson schrieb:
Was bewirken denn die (ich glaube acht?) Parameter pro Sound - sind es nur dezente Anpassungen, oder sind dann doch auch etwas extremere Verbiegungen möglich?
Teilweise sind das mächtige Klangveränderungen, manchmal nur geringere Veränderungen, das ist halt immer abhängig vom jeweiligen Sound.


Jonson schrieb:
Conga-Unterricht für / auf ´ner Wavedrum - cool :D
Unterricht natürlich nur auf der Conga, hab ja auch zum Üben ein Päärchen hier.
In wie weit ich das Gelernte dann auf der Wavedrum klanglich umsetzen kann, wird sich noch in der Zukunft zeigen, heute ist ja erst die vierte Doppelstunde. Abgesehen davon, ist das erlernen neuer Rhythmen ja nie verkehrt und mit cubanischen Grooves hatte ich mich vorher nie richtig beschäftigt. Großen Spaß machts auf jeden Fall und wenn man mal die eingetretenen Pfade verläßt, kommen schnell auch wieder frische Ideen in die Birne. Vielleicht wird mein nächstes ambientes Album, mit ein bischen Latin Percussion aufgelockert -wer weiß...
 
"...Teilweise sind das mächtige Klangveränderungen..." - also dann geht ja doch mehr, als nur "Presets" spielen. Zumal mich das ja immer etwas wunderte - wenn die Wavedrum doch so sensibel auf alles reagiert, und es eben hochwertige Physical Modelling Algos sind, dann muss man schon den eingestellten Sound / das Preset nicht mögen... Bei einer realen Conga meckert ja auch keiner, das dieses Ding irgendwie immer nach Conga klingt...


Viel Spaß beim Unterricht - glaube ich gerne, die Sache mit dem Verlassen der eingetretenen Pfade - bringt immer neues mit sich :D
 

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Da kommt vielleicht auch mal ein Editor, dann könnte man ziemlich abgefahrene Sounds damit hinbekommen. Für die alte Wavedrum konnte man ja den Hardware Programmer nehmen.
 
Bernie schrieb:
Da kommt vielleicht auch mal ein Editor, dann könnte man ziemlich abgefahrene Sounds damit hinbekommen. Für die alte Wavedrum konnte man ja den Hardware Programmer nehmen.

Muss man sich dann zum Editieren das Fell über die Ohren ziehen oder wie habe ich mir die Verbindungsaufnahme vorzustellen?
 

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