Wie beurteilt ihr eigentlich den Klang der Live?

Ich werde das Gefühl nicht los, das alles zugeschnürt und sehr Digital, tot klingt. Mir fehlt vor allem offenheit im Sound. Hat irgendwie nen 12bit-Charakter.
Ich habe jetzt 5 Tracks gebaut, bin aber vom klanglichen Ergebniss irgenwie nicht überzeugt. Ich komme mir vor wie ein Anfänger der nicht Mischen kann, weil ich einfach keinen schönen offenen, strahlenden und deepen Sound zusammen bekomme.

Für meinen Geschmack schwächelt die MPC im Bassbereich.

Das zieht mich etwas runter gerade!

Vielleicht is es auch jammern auf hohem Nievau.
 
lfo-one schrieb:
Wie beurteilt ihr eigentlich den Klang der Live?

Ich werde das Gefühl nicht los, das alles zugeschnürt und sehr Digital, tot klingt. Mir fehlt vor allem offenheit im Sound. Hat irgendwie nen 12bit-Charakter.
Ich habe jetzt 5 Tracks gebaut, bin aber vom klanglichen Ergebniss irgenwie nicht überzeugt. Ich komme mir vor wie ein Anfänger der nicht Mischen kann, weil ich einfach keinen schönen offenen, strahlenden und deepen Sound zusammen bekomme.

Für meinen Geschmack schwächelt die MPC im Bassbereich.

Das zieht mich etwas runter gerade!

Vielleicht is es auch jammern auf hohem Nievau.


nein - ganz im gegenteil.

ich habe heute mit eigenen guten 808 samples ein paar sachen gebaut und die klingt super satt.

nur konnte ich vorher obiges gespeichertes projekt nicht mal in der mpr selber so öffnen dass die sequenzen wieder spielten...
 
Den Klang finde ich auch mehr als akzeptabel! Für mich klingt sie sehr klar und definiert & trotzdem mit nem saftigen Wumms! :D ... ich kann nicht klagen.

Und die Mischprobleme, die du zuvor hattest, kenne ich von überall. Die Amplituden der überlappenden Frequenzen addieren sich, da muss man runterregeln (oder mit nem EQ ran). Auf der anderen Seite hab ich noch keinen fertigen Song mit der MPC gebastelt, eher immer so 8-10 Spuren testweise.
 
Danke euch, dann mach ich entweder was falsch, oder meine Ohren spielen mir nen Streich oder aber meine Samples sind schlecht geworden. :lollo:
 
lfo-one schrieb:
Danke euch, dann mach ich entweder was falsch, oder meine Ohren spielen mir nen Streich oder aber meine Samples sind schlecht geworden. :lollo:

Auch wenn ich ja eher Lo-Fi-Anhänger bin, glaube ich dass dieser Eindruck mit dem Mixer zusammenhängt. Meine eigenen Samples klingen so, wie ich sie gewohnt bin. Wenn ich aber ein "Arrangement" baue, kann der Klang nicht mit den Demos mithalten (wenn ich mich nicht nur auf Drums beschränkt). Die zeigen nämlich, was möglich ist. Mein Versuch ist dagegen tendenziell zu monolastig und könnte etwas (oder etwas mehr EQ) vertragen. Das kann auch daran liegen, dass der Mixer einfach zu sehr nach "nichts" klingt, also ohne die "positiven" Eigenschaften eines analogen Mixers oder eines channel strips. Ich hoffe auf "Übung macht den Meister".
 
Auch wenn ich ja eher Lo-Fi-Anhänger bin, glaube ich dass dieser Eindruck mit dem Mixer zusammenhängt. Meine eigenen Samples klingen so, wie ich sie gewohnt bin. Wenn ich aber ein "Arrangement" baue, kann der Klang nicht mit den Demos mithalten (wenn ich mich nicht nur auf Drums beschränkt). Die zeigen nämlich, was möglich ist. Mein Versuch ist dagegen tendenziell zu monolastig und könnte etwas (oder etwas mehr EQ) vertragen. Das kann auch daran liegen, dass der Mixer einfach zu sehr nach "nichts" klingt, also ohne die "positiven" Eigenschaften eines analogen Mixers oder eines channel strips. Ich hoffe auf "Übung macht den Meister".

das hoffe ich auch, ich glaub ich bin teilweise zu penibel. und ja mit eq muss man immer ran, ich benutze eigentlich in jeder Spur eqs und oder Filter um die einzelnen Frequenzen zu staffeln bzw. überlagerungen zu minimieren. Ich möchte ja nicht sagen das es schlecht klingt, aber mir fehlt halt ein bischen offner Klang und etwas mehr weichheit, ist schwer zu beschreiben.
meine Songs die ich mit der MPC gemacht habe sind alles mehr oder weniger nur versuche die richtige Mischung zu finden und ein gefühl für die Eigenheiten der MPC zu bekommen. Ob man das überhaupt Songs, nennen kann, steht eh noch auf einen ganz anderen Blatt.
vielleicht sollte ich mal einen hochladen und dann nochmal nach eurer Meinung fragen.
 
lfo-one schrieb:
Danke euch, dann mach ich entweder was falsch, oder meine Ohren spielen mir nen Streich oder aber meine Samples sind schlecht geworden. :lollo:
Könnte auch am fehlenden guten Hall liegen. :mrgreen: Was man auch immer unter "Offenheit im Sound" versteht. Ein schöner hochwertiger externer Hall könnte da evtl. nachhelfen. Oder man versucht es mit Samples, wo schöner hochwertiger Hall in Stereo bereits eingerechnet ist. :agent: Oder/und mit dem EQ / mit den EQs die Mitten absenken, also mehr Badewanne machen. Könnte evtl. auch mehr "Offenheit im Sound" liefern, wenn der EQ sauber arbeitet. :agent: Schlecht gewordene Samples bekämpft man aber wohl am besten doch mit gutem Hall. :lollo: Oder mit neuen guten Samples. 8)
Meine MPC5000 klang auch eher nach nichts. Sehr neutral. Interne Reverbs haben den Klang nicht schöner gemacht. Mit zwei externen Lexicon MX400 hörte es sich schon anderes an – auf jeden Fall hochwertiger. Es gibt wahrscheinlich noch bessere Reverb-Prozessoren, aber schon die günstigen Lexicon MX400 haben den Klang enorm aufgewertet. Halt lebendiger gemacht, mit doch ganz guter Reverb-Qualität für den Preis.
Einige kennen diese Demo schon – was anderes mit anderer Musik mit diesem Aufbau habe ich noch nicht gemacht:
https://www.youtube.com/watch?v=bUh3fA0Wedw (MPC5000 + 2x Lexicon MX400)
 
Könnte auch am fehlenden guten Hall liegen. :mrgreen: Was man auch immer unter "Offenheit im Sound" versteht. Ein schöner hochwertiger externer Hall könnte da evtl. nachhelfen. Oder man versucht es mit Samples, wo schöner hochwertiger Hall in Stereo bereits eingerechnet ist. :agent: Oder/und mit dem EQ / mit den EQs die Mitten absenken, also mehr Badewanne machen. Könnte evtl. auch mehr "Offenheit im Sound" liefern, wenn der EQ sauber arbeitet. :agent: Schlecht gewordene Samples bekämpft man aber wohl am besten doch mit gutem Hall. :lollo: Oder mit neuen guten Samples. 8)


Böse Witzig der Herr :lol:
ja nee, klar hab ich mit Eq usw. schon alles versucht, auch die Badewanne, das Ergebniss gefällt mir aber nicht zu 100 %.
Grundsätzlich finde ich sowiso, das die Fx echt zu wünschen übrig lassen, die klingen schon arg runtergerechnet.

Weniger Fx mit mehr Parametern und in besserer Qualität, also mit mehr CPUverbrauch hätten mir besser gefallen.
 
Ich weiß ja nicht, wie sie es bei AKAI schaffen, aber die Beschreibung im Handbuch sieht danach aus, dass sie die Effekt-Algorithmen aus der MPC5000 (bzw. noch aus den Vorgängern, die ich nicht kenne) auch in die Live portiert haben, und die waren bzw. sind nicht besonders gut. Am schlimmsten die Reverbs. EQs, Kompressoren, Chorus kann man z.B. noch gebrauchen, obwohl es auch da bestimmt besseres gibt. Für eine kompakte Standalone-Kiste ist das sehr schwach! Die MPC5000 kann man wenigstens mit 10 Ausgängen an was externes anschließen. Wenn man sich so eine große Kiste ins Studio hinstellt, dann kann man auch ein paar Rack-Geräte drüber oder daneben montieren. Aber bei der Live wäre das irgendwie nicht im Sinne der Erfindung. Oder man geht halt in den Software-Modus, wo man bessere Plugins verwenden kann.
 
Michael Burman schrieb:
lfo-one schrieb:
Danke euch, dann mach ich entweder was falsch, oder meine Ohren spielen mir nen Streich oder aber meine Samples sind schlecht geworden. :lollo:
Könnte auch am fehlenden guten Hall liegen. :mrgreen: Was man auch immer unter "Offenheit im Sound" versteht. Ein schöner hochwertiger externer Hall könnte da evtl. nachhelfen. Oder man versucht es mit Samples, wo schöner hochwertiger Hall in Stereo bereits eingerechnet ist. :agent: Oder/und mit dem EQ / mit den EQs die Mitten absenken, also mehr Badewanne machen. Könnte evtl. auch mehr "Offenheit im Sound" liefern, wenn der EQ sauber arbeitet. :agent: Schlecht gewordene Samples bekämpft man aber wohl am besten doch mit gutem Hall. :lollo: Oder mit neuen guten Samples. 8)
Meine MPC5000 klang auch eher nach nichts. Sehr neutral. Interne Reverbs haben den Klang nicht schöner gemacht. Mit zwei externen Lexicon MX400 hörte es sich schon anderes an – auf jeden Fall hochwertiger. Es gibt wahrscheinlich noch bessere Reverb-Prozessoren, aber schon die günstigen Lexicon MX400 haben den Klang enorm aufgewertet. Halt lebendiger gemacht, mit doch ganz guter Reverb-Qualität für den Preis.

Ich glaube eher nicht, dass es der Hall ist. Ein guter Hall klebt die verschiedenen Kanäle zu einer Einheit. Das was mir aber noch "fehlt", ist eine Stufe davor. Ich denke, da muss ich eher an Panning und EQ arbeiten. Wenn ich mal Lust und Zeit habe (also Weihnachten :floet: ), analysiere ich ein paar von den Demos. Die sind zwar nicht mein Geschmack, aber amtlich!
 
Auf die Gefahr hin, das ich mich hier blamiere lade ich mal nen Testsong hoch, und vielleicht noch nen zweiten hinterher.
Bitte haben Sie einen Moment geduld! :?
 
Klar fehlt hier ein schöner Hall! :lollo: Und Synth-Sounds macht man lieber mit einem guten Synth. Der VA-Synth aus der MPC5000 hätte die Synth-Fläche jedenfalls besser gemacht. 8)
 
naja - was erwartet man sich denn von testsongs des herstellers ?

irgendwelche loops und einzelsounds super mastern und mit teurem zeug bearbeiten und das dann in das gerät zu schieben ist ja keine kunst.

bei den demos sind doch die meisten samples fern von unbearbeitet - manche aber schlecht ;-)

ich meine damit nur dass es somit keine klangliche referenz sein kann.


ja die fx sind mittelmass - aber sonst klingt die mpc doch amtlich.


die frage ist auch wie sauber man pegelt wenn man sampled


vielleicht ist ja da der eine oder andere nicht nur im digitalen gainstaging sondern auch insgesamt zu laut unterwegs - dann ist es kein wundern wenn es anfängt nicht so gut zu klingen.

wie gesagt - grade 808 kicks sind bei sampling anfällig auf vibe verlust - aber das kann ich aktuell nicht bestätigen.
 
eigentlich knackt da nichts, vielleicht nen fehler bei der umrechnung,..
das pad ist ein Plugin,.. was ich im nachhinein eingespeilt hatte, alles andere ist MPC, ich finde halt den Bassbereich irgendwie hohl nicht deep,..

Zulaut habe ich eigentlich nicht gemischt, ich bin eigentlich eher andersrum unterwegs. Mir sind bei diversen Kisten die Demopatterns eigentlich immer viel zu laut und meine Erfahrung ist, das leiser mixen an den meisten Geräten besser klingt.

nachtrag, ja den knacks hab ich jetzt auch gehört, der ist aber nicht in der Orginaldatei,..
 
lfo-one schrieb:
TESTTRACK 1

[ https://soundcloud.com/lfo-one/rosa (•Soundcloud AUDIOLINK) ]

Also am Panning liegt es jedenfalls nicht. Ich glaube, das passt auch sonst schon ganz gut so. Ist nicht mein Stil, daher ist alles, was ich jetzt schreibe, mit Vorsicht zu genießen: Die Instrumentierung gefällt mir gut. Sounds dazu auch. Also ich wäre zufrieden. Etwas guter Hall wäre denkbar, aber nicht notwendig.

Was man probieren könnte: Den Bass und die BD kürzer/knackiger machen. Das würde ausdünnen, ohne groß etwas zu ändern, und könnte etwas mehr Dynamik reinbringen. Falls das nicht zu Deinem Stil passt, ignorier das einfach.

Den zerrenden Sound am Anfang finde ich übrigens sehr gut :phat:
 
Vielen dank euch, dann kann ich mir den zweiten Testtrack ja sparen;-)

bin ich also zu penibel, wenn noch wär Kritik am Mix hat, immerher damit. ich bin für jeden tip und jede Kritik dankbar. :lol:
 
Reverb 4000 von TC Electronic soll angeblich gut sein.


Danke, ja es gibts schon paar nette Geräte. Allerdings hatte ich gehofft das es ein bischen besser intern geht. Die teils schlechten FX machen den Onebox-Charakter der Kiste wieder zu nichte. Ich hoffe die legen da nochmal nach!

ich denke es wäre ne gute Idee, wenn wir mal die Kritikpunkte und userwünsche zusammen tragen und das an Akai schicken. Hier hat sich ja schon einiges angehäuft.
 
lfo-one schrieb:
Die teils schlechten FX machen den Onebox-Charakter der Kiste wieder zu nichte. Ich hoffe die legen da nochmal nach!

Mist, doch so schlimm? :?
Tom f hatte sich ja auch schon mit gemischten, aber etwas gemäßigteren Eindrücken dazu geäußert. Welche Effekte findest Du denn besonders mau und welche sind für Dich so ganz O.K.?

lfo-one schrieb:
ich denke es wäre ne gute Idee, wenn wir mal die Kritikpunkte und userwünsche zusammen tragen und das an Akai schicken. Hier hat sich ja schon einiges angehäuft.

Leider fehlt hier der Mittelfinger-Smiley um zu verdeutlichen, was Akai von so einer Liste halten würde. :|
 
Die ganzen FX jetzt zu beurteilen, würde den Rahmen sprengen.
Aber, wie tom schon erwähnte, wären weniger FX mit mehr Parameter besser. Es gibt halt zig Delays, die man hätte in ein zwei vielleicht drei verschiedenen Delaytypen zusammenfassen könnte.
ambesten gefällt mir noch das Analoge Tapedelay, die Distortions sind auch ok, aber dann hört es irgendwie schon auf. die Comps sind auch io und fie Filterfx ebenfalls.
aber vorallem reverb ist furchtbar, Chorus und Flanger finde ich auch nicht doll. einige Delaytypen hätten sie sich echt sparen können.
Grundsätzlich klingen die Fx schon arg Digital und schwach, damit versaut man sich schnell ein guten Sound.

irgendwie kann man damit leben, es hat aber für meine Begriffe nen bitteren beigeschmack. Da hat man soviel Cpu-power und dann kommt da son billigheimerf-x-kram raus.
 
Hmm, O.K., danke.
Schlappes Reverb ist ja nun mal gar nicht gut. :cry:

Wenn ich schon so eine Box habe, will ich mir ja nicht noch extra eine weiteres 19"-FX dahinterschalten müssen.
 
Die ganze CPU Power geht vermutlich fürs GUI drauf... Gute interne Effekte, gerade für den hier angepeilten "mobilen" Einsatzzweck, sollten heutzutage nun wirklich kein Problem sein. Andererseits brauchen Hip Hoper auch nicht wirklich irgendwelche Effekte... Zielpublikum?
 
Tja, anscheinend hatten sie wohl immer noch ihre bisherige MPC-Zielgruppe vor Augen (obwohl die aktuelle Klientel ja wirklich nicht nur mehr Hip-Hopper sind).
 
Gute Effekte in großer Zahl benötigen trotzdem nicht wenig Power. Auf der MPC5000 war z.B. für Effekte ein eigener DSP verbaut, neben weiteren zwei für die Klangerzeugung. An der Zahl waren maximal 10 Effekte gleichzeitig möglich inkl. EQs. Für gute Reverbs hat das bei AKAI nicht gereicht, wobei ich nicht weiß, ob sie überhaupt daran gedacht haben gute Reverbs zu programmieren oder einfach mal was einfaches schnell gebastelt haben. Dieses einfach mal was einfaches schnell gebastelt hat man jetzt von der Generation zu Generation unverändert weiter gegeben. Trotzdem braucht man für gute Effekte in großer Zahl viel Power. Da müsste dann schon mehr Rechenleistung in die Kiste rein, um gute Effekte in großer Zahl machen zu können. Algorithmen könnte man auch extern einkaufen. Aber Rechenleistung braucht man trotzdem. Schaut euch z.B. Universal Audio an. Mit ihren DSP-Plattformen und Plugins. Das wird auch keine MPC-X eingebaut haben. Das muss man dann für guten Klang extern anschließen.
 
Absolut richtig.
Jedoch hätte Akai dann halt die Anzahl besonders guter Reverb- und Delayeffekte einfach auf z.B. zwei pro Session begrenzen können. Hätte ich auch noch irgendwie aktzeptabel gefunden.
 


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