MPC Live

Dieses Thema im Forum "mit Sequencer" wurde erstellt von muschifunk, 9. Januar 2017.

  1. muschifunk

    muschifunk bin angekommen

  2. toxictobi

    toxictobi bin angekommen

    soooo geil!!! :phat:
    love it.
     
  3. Abwarten. Die haben die MPC Touch mit einem Mini PC kombiniert, um sich Arbeit zu sparen, das Ganze läuft dann unter Windows Embedded. Stabiles MIDI Timing wird man also vergessen können.

    Windows Embedded ist gut für Registierkassen, die sind nicht timingkritisch. Alles Andere geht damit durchaus, erfordert aber Aufwand bei der Anpassung und den Hardwaretreibern, und einen solchen Aufwand wird man bekannterweise bei NuKai nicht betreiben.
     
  4. Michael Burman

    Michael Burman ★★★★★★★★★

    Was interessant ist, dass sowohl MPC Live als auch MPCX den gleichen Prozessor mit gleicher Power verwenden: "1.8 GHz quad-core ARM® Cortex® A17 processor".

    Stabiles MIDI Timing wäre intern generell möglich, weil man ja wie auf jeder DAW buffern kann. Externes MIDI – da kommt es darauf an, wie das Interface angebunden ist. Beim Einspielen über eine MIDI-Tastatur kann es besonders kritisch werden, weil man da keine Latenzen haben will. Beim Abspielen ist es anders. Da kann man länger buffern. Will man mit den Pads was Externes in Echtzeit triggern, kommt wieder Latenz ins Spiel.
     
  5. Kein Wunder, da steckt das gleiche Intel-Modul drin, wurde im Thread zu den neuen MPCs genannt. Jedenfalls als Hauptprozessor, der Controllerteil, also die Oberfläche, hat ja einen eigenen Prozessor.
     
  6. Bitte nicht immer alles nachplappern, was im Netz steht, bzw. wenigstens kennzeichnen, dass man es nicht verifiziert hat. Das mit der Embedded-Geschichte war ganz früh mal angedacht. Zwischenzeitlich hat man eine andere Lösung gefunden.
     
  7. Moogulator

    Moogulator Admin

  8. Thomas75

    Thomas75 bin angekommen

    Und der Pete war im Fitness-Studio!!
     
  9. Meine Informationen sind da Andere. Welche Quelle gibts denn, die besagt, daß die ein eigenes OS für die Standalone-MPCs gebaut haben? Sag jetzt nicht, daß die auf Linux gegangen sind, da ist die Problematik die Gleiche.

    Das war ja nicht nur ganz früh angedacht, sondern auch mehrfach so präsentiert worden, u.A. bei Microsoft.
     
  10. Atarikid

    Atarikid Electrojunkie

    Mit Audioschnippsels scheint das ja ganz gut zu funktionieren, aber was ist mit MIDI?... Ich hab schon echt Bock auf sowas, aber erstmal abwarten bis das auf Herz und Nieren geprüft wurde..
     
  11. Drumfix

    Drumfix bin angekommen

    Desktop OS != Embedded OS. Falls sie ein realtimegepatchtes Linux oder Linux+RTAI nehmen, wie Korg das in Oasys und Kronos macht, gibts da keinerlei Probleme mit Latenzen. Zumindest nicht von OS Seite her.
    Bei embedded Windows kenne ich mich nicht aus. Anyone ?
     
  12. Rupertt

    Rupertt Tach

    Das timing macht mir auch sorgen, ich glaub aber nicht das die 3 Jahre an dem System enwickeln und diesen Punkt ignorieren,
    es gibt ja einige echtzeit kernel/Betriebsysteme.
     
  13. psicolor

    psicolor Busfahrer und Bademeister

    Schickes Teil.
    Sobald ein JJOS drauf läuft, bin ich mit an Bord.
     
  14. Träum weiter. JJOS wurde ja von einem ehemaligen Entwickler geschrieben, der sowohl den Quellcode als auch die Detailinfos zur Hardware der MPCs 1000 und 2500 hat. Zu der komplett anderen Architektur der MPC Live hat er keinen Zugang, und nachdem schon die MPC500 und erst Recht die 5000 (die ja eigentlich eine Alesis war und erst später zur MPC wurde) unterschiedliche Architekturen besitzen, zu denen er durchaus Zugang hatte (zumindest was die 500 angeht) und JJOS da nicht drauf angepaßt wurde, wird sowas erst Recht nicht passieren.

    @AtariKid: wie ich oben schrieb. Wenn die wirklich die Controllerbox genommen und da einen Rechner druntergepappt haben, läuft die Anbindung intern über USB, und dann kannst Du das Timing vergessen. Sollten die den USB-Chip umgangen und das Ganze parallel angebunden haben (was aber mehr Aufwand erfordert, und das machen die garantiert nicht), dann könnte es was werden.

    Sicher gibts einige Realtime OS draußen, aber die erfordern auch Aufwand bei der Anpassung, wobei Linux sich da am besten anpassen läßt, weil Open Source. Bei Embedded Windows kannst Du Komponenten weglassen und Dienste priorisieren, den Rest mußt Du so nehmen, wie er von MS kommt.

    Zu Embedded Windows kann Mink99 mehr sagen, vielleicht liest er das ja.
     
  15. Markus Fuller, its your turn!
     
  16. intercorni

    intercorni eingearbeitet

    Meine Güte, zuerst bringt Korg zu den Electribes ein extrem hässliches Design raus, nun folgt Akai. Ein hässlicher grauer Plastik-Klotz.
    Rot auf Grau ist ein No-Go im Design.
     
  17. MIDI hat keine Latenz, die kommt vom Audio, und zudem ist Latenz ja eine feste Größe und man könnte es kompensieren. Bei MIDI über USB, wenn über ein Desktop-oder embedded OS ohne Spezialtreiber eingebunden, der den Blockmodus umgeht, hast Du es mit Jitter zu tun, sprich: variable Verzögerung. Dazu gabs hier im Forum schon einen eigenen Thread, in dem Mink das im Detail erläutert.

    USB ist ein Blockdevice, da wird erst gesendet, wenn der Block voll ist (außer bei Hardware mit USB Host, dort ist das byteweise implementiert), MIDI dagegen ist byteorientiert und wird immer sofort gesendet. Eine Bufferung, egal ob intern oder extern, kann man nur machen, wenn man mit Timestamping arbeitet, also vorher überträgt und mit Zeitstempel versieht. Idealerweise macht man das mit einer Kombi aus Software und Hardware, so wie bei den Interfaces von Emagic. Timestamping erfordert nicht wenig Aufwand, und sowas scheut man bei Akai, daher wäre es einfacher, die MIDI Ports parallel/PCI bzw direkt (über einen Quad UART) einzubinden, aber so wie ich NuKai kenne, haben die wirklich einfach die MPC Touch intern über USB mit der schon vorhandenen, leicht angepaßten Software/Treiber an das Embedded Board gehängt, weil das am wenigsten Aufwand macht, aber man beim Timing vergessen kann.
     
  18. Michael Burman

    Michael Burman ★★★★★★★★★

    Natürlich hat MIDI Latenz, sofern es um externe Übertragung geht. Im Endeffekt ist es ja nicht nur die Hardware, sondern auch Software, die da im Weg ist.

    Schrieb ich ja oben. Intern durch Buffern. Bei interner Verarbeitung kann man dadurch Sample-genaues Timing erreichen. Die Wiedergabe startet ein wenig später, dafür läuft alles tight. Extern wird man immer Latenz haben, und da könnte man beim Abspielen natürlich auch wieder Spuren vorverzögern.

    Schon klar. Das lässt eben das Timing schwanken.

    Ja. Intern ja kein Problem, sprich die Verbindung zwischen internem Sequencer und interner Klangerzeugung.

    Tja, bei konventionellem MIDI hat man eben systembedingte Versätze und kein Timestamping. Und USB kann so gut wie implementiert.

    Es kommt aber auch darauf an, wie man die MPC nutzen möchte. Interner Sequencer + interne Klangerzeugung: Sample-genaues Timing prinzipiell möglich. Bei externer Anbindung ist man auf die verwendeten Schnittstellen und deren Implementierung angewiesen. Das unterscheidet die MPCs aber kaum von anderen Geräten. MIDI ist MIDI, USB ist USB. Andere Schnittstellen sind hier nicht im Gespräch.
     
  19. Moogulator

    Moogulator Admin

    Etwas weniger dogmatisch wäre, dass MIDI für Musik durchaus geeignet ist und schnell genug ist.
    Es gibt Faktoren, die in jedem Gerät dazu führen können, dass es wackeliges Timing gibt, aber MIDI per se ist das nicht.
     
  20. Michael Burman

    Michael Burman ★★★★★★★★★

    Audio per se hat überhaupt keine Latenz und ist für Musik durchaus geeignet. :phat:
     
  21. Moogulator

    Moogulator Admin

    Ich wollte darauf hinaus, dass es von vielen Faktoren abhängt und nicht so klar "MIdI" Schuld habe. Es gibt sehr gute MIDI Steuerung und Sequencer, wo MIDI als Problem auszuschließen ist.
    Man muss also das Gerät selbst prüfen - alles andere wäre reine Spekulation. Die macht natürlich Spaß. Aber ich möchte es mal gesagt haben.
    "Eine Lanze für MIDI brechen"

    Wer kennt die Gerät in Betrieb und hat ausprobiert, wie es geht? Das wäre die Frage.
     
  22. Michael Burman

    Michael Burman ★★★★★★★★★

    Egal wie gut MIDI oder Audio ist – wichtig ist, was AKAI daraus macht! :school: :mrgreen:
     
  23. Moogulator

    Moogulator Admin

    Ja, natürlich.
     
  24. Nick Name

    Nick Name Tach

    Boah…"Amazing; whole new concept"
    Diese Verkäufer sind unerträglich - außerdem gelogen, um es mal direkt zu sagen!

    Anyway…

    @Michael
    Sag mal Michael, wir beide sind erfahrende MPC 4/5k user - AUCH LIVE
    warum vermisse ich eigentlich nichts an meiner MPC (ausser einen analogen Filter)

    Hab ich das richtig verstanden, dass das (vom spielen her) sowas ist jetzt wie Ableton Live in MPC Format.
    Ich komme ja von Ableton und ich habe keinen tag bereut - ganz im Gegenteil…!

    Komisch auch, dass der Sound nicht angepriesen wird!!
    Das teil da oben langweilt mich!

    Mache ich was falsch!? :)
     
  25. Michael Burman

    Michael Burman ★★★★★★★★★

    MPC Live – tja, von der Power her scheint das Gleiche wie MPCX zu sein, Bedienelemente aber weniger – wie bei der MPC Touch. Kompakter als MPC4k oder MPCX ist sie. Es kommt darauf an, ob man so etwas braucht. Ich mache nicht Live. Eine kompakte potente Hardware-DAW wäre im Allgemeinen schon interessant, für mich ist die MPC Live das aber nicht. Von der Bedienoberfläche her hat mich die MPC Touch schon nicht angesprochen. Für den Sequencer zu kleines Display – für mich jetzt. Und MPCX – ich beobachte erst mal die Entwicklung...
     

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