MPC Live

Chris_EOS

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Ab Minute 19:20 zeigt er wie er Clips, AudioTracks, MPC-Beats und Stutter-Effekte kombiniert und daraus einen Track "Live" bastelt.
Sorry, aber geht sowas auch so einfach mit der MPC 3000/4000/5000 ?
 

Michael Burman

⌘⌘⌘⌘⌘
Chris_EOS schrieb:
Sorry, aber geht sowas auch so einfach mit der MPC 3000/4000/5000 ?
Wenn man's kann, dann geht es. Außer dass man auf das RAM beschränkt ist. Die MPC5000 sollte man ausklammern, weil so was unzuverlässiges niemand live nutzen wird.
 

tom f

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Chris_EOS schrieb:
Ab Minute 19:20 zeigt er wie er Clips, AudioTracks, MPC-Beats und Stutter-Effekte kombiniert und daraus einen Track "Live" bastelt.
Sorry, aber geht sowas auch so einfach mit der MPC 3000/4000/5000 ?
definitv nicht - bei der 5k kann ich das aber nicht beurteilen.
 

Lauflicht

x0x forever
Nun, das mit den Clips, also insbesondere Realtime-Timestretching kann doch keine alte MPC?

Ich bin ja auch AKAI-Skeptiker. Aber die Demo ab 17:00 bei Sonicstate zeigte doch einige neue Möglichkeiten auf. Sicherlich ist das Interfacing via Touch anscheinend doch recht gut gelungen. Man muss halt etwas umdenken, wenn man nur die Zahlen vom AKAI OS gewöhnt ist (JJ jetzt mal außen vor).

FRAGE: Das Ding funktioniert auch als 8 Track Stereo-Looper, sprich kann ich bei laufenden Clips/Sequenzen den Line In aufnehmen und verarzten? Weiß jemand was darüber? Die Looper-Funktion (= Realtime Audio Tracks) gibts doch, oder nicht?
 
hairmetal_81 schrieb:
Chris_EOS schrieb:
you should be able to run (...)

...ist ja wirklich SEHR positiv optimistisch ausgedrückt... :roll:


:lol:
Naja, es gibt ja auch etliche Producer, die mit 100 und mehr Spuren arbeiten. Und die Spuren sind alle natürlich Stereo. Für diese zahlreichen Fälle ist die MPC natürlich nichts (Rohrkrepiererprodukt quasi, weil es ja nicht tausende Spuren gleichzeitig verwalten kann wie jede andere Hardware da draußen.). Für die Zielgruppe hat Akai dann die Formulierung "should be..." eingebaut. Denn die fiesen Marketingfüchse haben ja nichts anderes im Sinn, als die voll verblödete Kundschaft zu übervorteilen.
Aber zum Glück gibt es ja wachsame Augen und Ohren überall, die diesem Schwindel nicht auf den Leim gehen.
 
Michael Burman schrieb:
colectivo_triangular schrieb:
Bin neugierig: Wo hast du das denn so genau gehört, dass du dir so eine klare Meinung bilden kannst?
Na in den ganzen Vorführungen bisher. 8)
Zeig doch mal bitte ein Beispiel. Ich habe nur diese ganz kurzen, YT-komprimierten Sekunden mit Sabbelunterbrechung in dem Video bei Sonicstate gesehen. Wäre dankbar für mehr Quellen, da mich das echt interessiert.
 

Michael Burman

⌘⌘⌘⌘⌘
Schaue dir die Videos einfach an. Oder noch besser: Teste es selber, wenn die Kiste verfügbar ist. Ich habe es gehört, ich brauche eine solche Funktion nicht. Ich stehe auf sauberen Klang ohne Artefakte. Audiospuren stauchen oder ausdehnen klingt immer furchtbar. Vielleicht schafft Melodyne das besser. Aber AKAI ist kein Melodyne. Tempo ändern geht mit MIDI viel besser. Eben sauber. Audiospuren können geschnitten und entsprechend angepasst werden. Aber nicht durch Stauchen oder Ausdehnen des Audiomaterials.
 
Michael Burman schrieb:
Schaue dir die Videos einfach an. Oder noch besser: Teste es selber, wenn die Kiste verfügbar ist. Ich habe es gehört, ich brauche eine solche Funktion nicht. .
Also hast du keine Quellen? Schade. Die Videos habe ich mir ja angesehen und konnte nichts finden. Daher ja meine Frage an dich, da du ja offensichtlich mehr Infos hast, bzw. Videos, die ich nicht kenne.

Michael Burman schrieb:
Tempo ändern geht mit MIDI viel besser. Eben sauber. Audiospuren können geschnitten und entsprechend angepasst werden. Aber nicht durch Stauchen oder Ausdehnen des Audiomaterials.
Das kannst du doch trotzdem? Verstehe den Kontext jetzt nicht. Du wirst ja nicht gezwungen, den Timestretch-Algorithmus zu nutzen.
Ich finde das Feature - sollte es denn vernünftig klingen - allerdings sehr brauchbar, da ich Echtzeit-Timestretching am Rechner (Ableton / Melodyne) recht häufig nutze, dieses Feature in meinem Octatrack live aber höchstens als Effekt einsetzen kann, da es da einfach zu schlecht klingt.
Daher war ich ja so neugierig auf die MPC-Demos des Timestretchings, von denen du sprachst.
 

Michael Burman

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colectivo_triangular schrieb:
Das kannst du doch trotzdem? Verstehe den Kontext jetzt nicht. Du wirst ja nicht gezwungen, den Timestretch-Algorithmus zu nutzen.
Ja, eben. Die Funktion wurde als etwas besonderes hervorgehoben. Brauche ich nicht, klingt nicht gut. Es gibt andere, bessere Wege. Punkt.

colectivo_triangular schrieb:
Ich finde das Feature - sollte es denn vernünftig klingen - allerdings sehr brauchbar, da ich Echtzeit-Timestretching am Rechner (Ableton / Melodyne) recht häufig nutze, dieses Feature in meinem Octatrack live aber höchstens als Effekt einsetzen kann, da es da einfach zu schlecht klingt.
Daher war ich ja so neugierig auf die MPC-Demos des Timestretchings, von denen du sprachst.
Es gibt auch Leute, die auf kaputten Klang stehen. Wenn du diese Funktion interessant findest, aber dennoch doch am guten Klang interessiert bist, solltest du am besten selber genauer testen, oder eben auf weitere Videos warten, wo du die Funktion für dich besser verfolgen kannst als in den bisherigen Videos. Bei kleineren Änderungen sind die Verfälschungen natürlich weniger drastisch. Da sollte jeder für sich entscheiden, welche Qualität ihn zufrieden stellt.
 

Chris_EOS

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Zu dem Thema, dass die MPC Live nur 8 Stereo Spuren kann, Timestretching sich nicht perfekt anhört etc.:
Welche vergleichbare Groovebox kann es denn vernünftig? Welche hat mehr als 8 Spuren?
Also vom Preis vergleichbar ist der Elektron Octatrack und er kann nicht mehr Spuren und sein Timestretching ist auf keinen Fall besser!!
Wüsste nicht dass der Pioneer Toraiz SP16 besser ist und kostet dann gleich 600 Euro mehr.

Habe gerade ein Video gesehen mit Michael Münzig (Snap) und seine größten Hits "Rhythm is a dancer" & "The Power" und die bestanden laut seinen
Aussagen auch nur aus 8 Spuren. Die ganze Platte hat er mit Luca in nur 3 Tagen produziert!
Ich denke die MPC-Live ist nicht dafür gedacht, eine komplette Produktion damit zu fahren, aber umso besser schnell Ideen zu entwickeln.
Danach können die Ideen direkt über USB in die 2.0er Software auf den Rechner übertragen werden um eventuell nach belieben auch in seine
eigene DAW zu laden.

PS: Es ist schon richtig, neue Produkte & Funktionen zu hinterfragen. Was mir aber schon länger auffällt ist, dass den neuen Produkten von
Akai keine Chance gegeben wird. Die Videos (Sonicstate) werden nur oberflächlich oder nur teilweise angeschaut, es werden Behauptungen
aufgestellt, dass dieses oder jendes schlecht ist obwohl hier noch keiner den neuen MPC selbst getestet hat. Auch werden keine Alternativen
aufgezeigt. Sehr sehr schade!
 
Chris_EOS schrieb:
PS: Es ist schon richtig, neue Produkte & Funktionen zu hinterfragen. Was mir aber schon länger auffällt ist, dass den neuen Produkten von
Akai keine Chance gegeben wird. Die Videos (Sonicstate) werden nur oberflächlich oder nur teilweise angeschaut, es werden Behauptungen
aufgestellt, dass dieses oder jendes schlecht ist obwohl hier noch keiner den neuen MPC selbst getestet hat. Auch werden keine Alternativen
aufgezeigt. Sehr sehr schade!
Den Eindruck habe ich auch. Und das erhärtet sich für mich gerade dann, wenn man nach harten Fakten (Quellen) fragt und dann immer nur ausgewichen oder abgelenkt wird. Ich halte es für mich so: Solange ich die Sachen nicht mit vernünftigen Demos oder noch besser direkt am Gerät untermauert habe, bleibe ich offen. Designaspekte usw. sind eine andere Baustelle, da geht's in Richtung Geschmack und vielleicht auch Nutzungsgewohnheiten (mir sind etwa die Pads zu groß bei den MPCs. Ergo: Bei Pads nutze ich lieber etwas anderes, laufe aber nicht wie der Bote meckernd und schreiend durchs Dorf, wie furchtbar das Produkt doch ist. Andere ziehen genau die großen Pads der MPCs vor).

Schön ist ja auch: Wenn es darum geht, wirklich mal die Hosen runterzulassen (wie beim Vergleich ReproOne vs. Pro One), wird gekniffen. Auch wieder mit schrägen Argumenten und Nebelkerzen.

Aber egal: Mir geht's nicht darum, jmd. zu überzeugen. Ich kenne die meisten ja nicht mal persönlich und die Firmen bezahlen mich auch nicht; warum sollte ich da also großartig investieren ;-)? Aber diese faktenfreie Diskussionskultur geht mir schon länger auf die Nerven. Nicht nur hier.
 

hairmetal_81

Mitglied in Capt. Obvious' Lambada-Testlabor
Die Videos zu einer möglichen Alternative habe ich hier nun bestimmt 3 Mal verlinkt... (ansehen ausdrücklich empfohlen!) - es gibt bestimmt mehrere Alternativen als nur die.


:nihao:
 

Michael Burman

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Chris_EOS schrieb:
Welche vergleichbare Groovebox kann es denn vernünftig?
Die Frage kann man auch auf andere Funktionen übertragen, und da könnte die Antwort lauten "gar keine". Nicht jeder braucht jede Funktion, und nicht jeder in bester Qualität. Bzw. der eine möchte eine Funktion so implementiert haben und der andere so.
Es kommt auch darauf an, was man bereits hat, wo man evtl. Verbesserungen sieht.
Ich habe z.B. MPC5000, Electribe 2 Sampler und DAW. Ich sehe für mich in den neuen MPCs keine Verbesserung, weil ich schnelle Grooves mit dem Electribe 2 Sampler besser machen kann als auf einer MPC, und für ernsthaftes Sequencing sowieso was größeres und übersichtlicheres wie Cubase benötige. Das ist eben meine Sichtweise. Die neuen MPCs müssen aber erstmal überhaupt einigermaßen fehlerfrei laufen. Die Demos vom Hersteller sind das eine, die Erfahrungen von unabhängigen Usern was anderes.
 
hairmetal_81 schrieb:
colectivo_triangular schrieb:
Hm - Konnte in diesem Thread nichts finden.

Mic hat den Tread ja abgespalten - der frühere Thread-Teil müsste immer noch vorhanden sein.
Dort kann man's nachgucken.
Hahaha. Ihr macht aber auch immer ein Geheimnis um eure Infos. Ich finde auch da leider nichts. Aber sicherlich macht es dir nichts aus, mir kurz die Alternative zu nennen. Für eine Bewertung der Alternative(n) brauche ich ja kein Video.
Auf das Timestretching der neuen Kisten war deine Antwort ja nicht bezogen, oder? Da suche ich nämlich auch noch nach vernünftigen Videos.
 

Chris_EOS

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Michael Burman schrieb:
Chris_EOS schrieb:
Welche vergleichbare Groovebox kann es denn vernünftig?
Die Frage kann man auch auf andere Funktionen übertragen, und da könnte die Antwort lauten "gar keine". Nicht jeder braucht jede Funktion, und nicht jeder in bester Qualität. Bzw. der eine möchte eine Funktion so implementiert haben und der andere so.
Es kommt auch darauf an, was man bereits hat, wo man evtl. Verbesserungen sieht.
Ich habe z.B. MPC5000, Electribe 2 Sampler und DAW. Ich sehe für mich in den neuen MPCs keine Verbesserung, weil ich schnelle Grooves mit dem Electribe 2 Sampler besser machen kann als auf einer MPC, und für ernsthaftes Sequencing sowieso was größeres und übersichtlicheres wie Cubase benötige. Das ist eben meine Sichtweise. Die neuen MPCs müssen aber erstmal überhaupt einigermaßen fehlerfrei laufen. Die Demos vom Hersteller sind das eine, die Erfahrungen von unabhängigen Usern was anderes.
MPC 5000? Habe hier im Forum immer und immer wieder gelesen, dass das OS buggy ist und nicht weiterentwickelt wird. Ist das so?
Zum Electribe 2 Sampler habe ich mir das YT-Video von Elevator angeschaut: Laut deren Aussage ist es ein LowFi-Sampler mit Miniklinken: "Wenn man etwas professionelles
benötigt, dann ist man mit dem Octatrack besser bedient, kostet aber auch das 3fache".
Die beiden sind für mich also auch keine Alternative. Ich warte bis Februar und teste dann die MPC Live selbst und werde dann entscheiden.
 

tom f

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Chris_EOS schrieb:
Zu dem Thema, dass die MPC Live nur 8 Stereo Spuren kann, Timestretching sich nicht perfekt anhört etc.:
Welche vergleichbare Groovebox kann es denn vernünftig? Welche hat mehr als 8 Spuren?
Also vom Preis vergleichbar ist der Elektron Octatrack und er kann nicht mehr Spuren und sein Timestretching ist auf keinen Fall besser!!
Wüsste nicht dass der Pioneer Toraiz SP16 besser ist und kostet dann gleich 600 Euro mehr.

Habe gerade ein Video gesehen mit Michael Münzig (Snap) und seine größten Hits "Rhythm is a dancer" & "The Power" und die bestanden laut seinen
Aussagen auch nur aus 8 Spuren. Die ganze Platte hat er mit Luca in nur 3 Tagen produziert!
Ich denke die MPC-Live ist nicht dafür gedacht, eine komplette Produktion damit zu fahren, aber umso besser schnell Ideen zu entwickeln.
Danach können die Ideen direkt über USB in die 2.0er Software auf den Rechner übertragen werden um eventuell nach belieben auch in seine
eigene DAW zu laden.

PS: Es ist schon richtig, neue Produkte & Funktionen zu hinterfragen. Was mir aber schon länger auffällt ist, dass den neuen Produkten von
Akai keine Chance gegeben wird. Die Videos (Sonicstate) werden nur oberflächlich oder nur teilweise angeschaut, es werden Behauptungen
aufgestellt, dass dieses oder jendes schlecht ist obwohl hier noch keiner den neuen MPC selbst getestet hat. Auch werden keine Alternativen
aufgezeigt. Sehr sehr schade!
also von MEINER SEITE war das ja explizit ein irrtum - bei dem was ich nun von dem mpc live / x weiss finde ich das gerät - wenn denn alles ohne bugs läuft - ABSOLUT geil und preislich regelrecht harmlos.

die diskussion oben bzgl. der 8 stereospuren beruht ja darauf dass die gesamtpolyphonie von 64 stereo stimmen bei akai nirgends steht und man deswegen auf den schrägen gedanken kommen hätte können dass das tatsächlich nur ein etwas billigerer octatrack sei.

so wie es sich nun präsentiert ist das eine absolute zukunfts mpc - und seit langem wieder mal ein produkt auf das ich wirklich lust habe.

im prinzip erfüllt das ding ALLES was mich beim octatrack immer masslos geärgert hat - und ich freue mich auch dass die angeblich so beschissene firma akai hier vorzeigt dass genau das was ich von elektron verlangt hätte (wobei die mpc das alles übererfüllt) auch zu einem guten preis möglich ist.

- mpc live: alle moderenen anschlüsse / super polyphonoie / super integration am rechner / super touchscreen /akku... u.v.m.

- octatrack: nichts von all dem aber preislich 30% drüber - und NEIN es spielt kaum eine rolle dass der nicht mehr ganz frisch ist - es wäre auch vor 5 jahren deutlichst mehr möglich gewesen.


wenn das ding solide verarbeitet ist und das tut was beworben wird ist das ENDLICH wieder mal ein PROFESSIONELLES produkt mit dem man auch viel spass haben kann!
 

Michael Burman

⌘⌘⌘⌘⌘
Chris_EOS schrieb:
MPC 5000? Habe hier im Forum immer und immer wieder gelesen, dass das OS buggy ist und nicht weiterentwickelt wird. Ist das so?
Ja. Teilweise funktioniert das Gerät aber. Z.B. als Klangerzeuger geht es einigermaßen. Sequencer weniger zu gebrauchen, ist aber auch wenig übersichtlich zum Editieren. Deshalb bin ich da wieder zurück bei Cubase. Die MPC kann man aber trotzdem als Klangerzeuger nutzen. Und die Trigger-Pads natürlich.

Chris_EOS schrieb:
Zum Electribe 2 Sampler habe ich mir das YT-Video von Elevator angeschaut
Vergiss Elevator.

Chris_EOS schrieb:
Laut deren Aussage ist es ein LowFi-Sampler mit Miniklinken
Quatsch.

Chris_EOS schrieb:
"Wenn man etwas professionelles benötigt, dann ist man mit dem Octatrack besser bedient, kostet aber auch das 3fache".
Octatrack kenne ich wiederum nicht.

Chris_EOS schrieb:
Die beiden sind für mich also auch keine Alternative. Ich warte bis Februar und teste dann die MPC Live selbst und werde dann entscheiden.
Electribe ist natürlich sehr reduziert. Aber als Sequencer zum Erstellen von Grooves interessant. Anderes Konzept als MPC. Klangerzeugung schwächelt vor allem an der Polyphonie, und es gibt eine einzige Reverb-Instanz und ohne Send-Anteile pro Track. Also eher was zum Vorproduzieren und dann am Rechner weiter bearbeiten.
 

tom f

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Alhambra schrieb:
Der gerätvorführer fährt mit dem timestrech in den kritischen bereich um der timestrech vorzuführen, ist ein beispiel das timestrech funktioniert in der gerät.
Ich glaube der grossteil der musikerzunft wird seine audiotracks in time einspielen, selbst die hiphopfraktion sampelt vinyl +- 0.5 BPM und von dem abgesehen, ich mach doch nicht zb housemusic um das ganze dann 20-30 beats hochzupitchen, und ich spiele keine gitarrenparts bei 150 BPM ein um die dann runter auf 90 BPM zu pitchen, in der regel.
Das man timestrech natürlich kreativ einsetzen kann ist klar, aber wer strecht den in die artefakte rein und erfreut sich daran ? Oh, der vocalloop klingt jetzt so herrlich scheisse, cool, lassen wir so.
Jetzt zu sagen das timestreching in der neuen mpc ist böse und klingt scheisse, weil der gerätvorführer in den roten bereich hinein timestrecht, zwecks vooorführung, damit die videokucker auch hören das da in echtzeit getimestrecht wird, ja kann man natürlich sagen das der timestrech voll scheisse klingt in der gerät aber zum glück strecht er ja wieder zurück in den BPM breich wo es gut klingt. Da war ja dann schluss mit der timestrech vorführung.

also wenn du für jedes mal "timestretching" hier einen euro in meine akaibüchse wirfst, dann habe ich schon fast eine live finanziert :mrgreen:
 

hairmetal_81

Mitglied in Capt. Obvious' Lambada-Testlabor
Auf reiner Sampler-Ebene --> 2box Drum-it Five

(kein Timestretching... keine Sequencing-Capabilities... keine Filter/FX-Sachen... die "Basis-Funktionen"... 60+ Velocities, 15 Kanäle, One-Shot-Samples, Loop-Wiedergabe)
 

tom f

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ich will mich ja nicht noch unbeliebter machen aber habe ich den timestretchingfetischisten schon folgende beleidigung - oder besser - folgenden kulinarisch-historischen vergleich an den kopf geworfen ?

timestretching per se ist die souce remoulade des modernen samplerhedonisten - eine unverantwortlich und beliebige allerweltspampe die ein feines gericht eben nicht abrundet sondern eher von einem handwerklichen laissez fair des koches kundet.

also im mittelalter hätte man den köchen ja - wenn es da schon diese souce gegeben hätte - am hofe von luis 14 - der allerdings auch nicht im mittelalter lebte - zumindest ein paar stockhiebe auf das spatzi (vulgo "nudel" um das dorf in der küche zu lassen) gegeben. allerdings hat man dort ja auch in die stiegenhäuser geschissen - aber das ist eine andere geschichte.

na jedenfalls sollte der sampler freund von welt sich nicht auf solche "instant tool" verlassen - lieber sorgfältig filetieren, und auslösen - evtl. das material auch abhängen lassen oder vorsichtig garen - jedenfalls aber liebevoll garnieren und frisch servieren.

man möchte doch gourmet sein und nicht samples aus industrieller verwurstung konsumieren - da ist dann auch oft hitparaden anteil drinnen - igitt - oder gammelloops aus der konserve!

also - ran an die sampletten aber mit respekt.

du bist was du isst und mit nem geilen sample schwillt einem der pömpel !
 

tom f

*****
der elektron octatrack ist sowas von retro im vergleich zur mpc live dass man bei elektron bereits drüber nachdenkt den in

echnaton achtfachmitachunkrach

umzubenennen.
 
hairmetal_81 schrieb:
Auf reiner Sampler-Ebene --> 2box Drum-it Five

(kein Timestretching... keine Sequencing-Capabilities... keine Filter/FX-Sachen... die "Basis-Funktionen"... 60+ Velocities, 15 Kanäle, One-Shot-Samples, Loop-Wiedergabe)
Als Alternative zur MPC Live? Ehrlich gemeinte Frage: Meinst du das ernst?
 


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