Oberheim Matrix 12 - Alles über den großen Synthesizer

Moin M12 lovers,

hat jemand von euch schonmal extern Patches gespeichert via des Cassetten Interfaces?
Ich habe mir Xpander Patches runtergeladen die ich gerne ausprobieren würde, ohne meine eigenen Presets zu verlieren die noch teils vom Vorbesitzer drauf sind und teils meine eigenen sind.

P.S: wie macht man den berühmt, berüchtigten Chor mit den Xpander/M12? Hat dazu jemand Patch-Notes?

Danke im Vorraus
 

Tape Sicherung

Wenn du deine Daten über Audio sicherst, nutze kein mp3 oder Kompression sondern reines Audio - nutze etwa 3/4 Pegel dann wird das gut erkannt.
Ich habe das Prinzip einige Jahre verwenden müssen vom ZX81 bis zum Xpander, Matrix 6 etc.

Du hast heute bessere Chancen das das sicher klappt. Nutze einfach deine DAW oder einen Audiorecorder, der aber nicht komprimiert. Wir haben damals Monorecorder mit Cassetten genutzt, da musste man ein bisschen den Tonkopf nach Audio justieren und klappte auch recht gut, solang das Band ok war.


Chor​


ich bin nicht sicher, welchen du meinst - ggf. den der mittels Phase-Filtern funktioniert - damit kann man schöne subtile Sachen tun, genau genommen filtert Phase-Mode nicht sondern schiebt rum und mit Resonanz gibt es doch noch einen "Peak" dazu. Eine der Stärken des Synths.

Hast du Audio? Aber ich vermute es ist ggf. ein Preset.


Alternativen​


Es gibt Editoren und Librarians, damit kannst du das sichern und laden - sogar editieren - zB einfach per SysEx Sicherung - das geht mit vielen DAWs, nicht mit Ableton Live allerdings.
 
Hast du Audio? Aber ich vermute es ist ggf. ein Preset.

Hey Mik,

vielen Dank schonmal bzgl. der Tips mit dem Cassettten Interface.. ich probiere das jetzt gleich mal in meiner DAW aus die Patches zu speichern (Logic Pro)

Bzgl. des Chor, meinte ich diesen Sound hier der ab 1:37 einsetzt.. das ist der Xpander. Das klingt so toll.. fast wie Wavetable :) Ich liebe die Kiste so sehr

https://youtu.be/NRIKxuzlzr4
 
Hey Mik,

vielen Dank schonmal bzgl. der Tips mit dem Cassettten Interface.. ich probiere das jetzt gleich mal in meiner DAW aus die Patches zu speichern (Logic Pro)

Bzgl. des Chor, meinte ich diesen Sound hier der ab 1:37 einsetzt.. das ist der Xpander. Das klingt so toll.. fast wie Wavetable :) Ich liebe die Kiste so sehr

https://youtu.be/NRIKxuzlzr4

Ah, hatte etwas anderes gedacht - Reposte am besten in "Sounds" (so wie es hier ist) - ist ggf. gut als spätere Referenz, das ginge auch mit Nicht-Oberheim - ich komm darauf zurück, ok?
 
Ist es wichtig das man das Gequitsche was da aus dem Xpander kommt als Stereofile aufzunehmen?
Habe leider grad nur ein einfaches Patchkabel und kann nur Mono aufnehmen
 
Bzgl. des Chor, meinte ich diesen Sound hier der ab 1:37 einsetzt.. das ist der Xpander. Das klingt so toll.. fast wie Wavetable :) Ich liebe die Kiste so sehr

https://youtu.be/NRIKxuzlzr4

Ich hatte mal ein paar Jahre einen Xpander, das ist allerdings bald ein Vierteljahrhundert her. Daher ist das Folgende mit Vorsicht zu genießen.

- Der Grundklang entsteht durch Oszillatorsynchronisation. Die Tonhöhe des synchronisierten Oszillators ist nicht sehr weit von der des synchronisierenden Oszillators entfernt, jedenfalls bei weitem nicht so weit wie bei den typischen Hard-Sync-Lead-Sounds.

- Die Tonhöhe des synchronisierten Oszillators wird von einer sehr langsam abklingenden Hüllkurve gesteuert, aber nicht sonderlich stark, das ist in meinen Augen die Grundlage für diesen Wavetable-Charakter.

- Als Schwingungsform tippe ich eher auf Puls. Wenn Du den Wavetable-Charakter weiter betonen willst, kannst Du probieren, die Pulsbreite etwas durch dieselbe Hüllkurve zu modulieren, die auch die Tonhöhe des synchronisierten Oszillators steuert.

- Der Klang klingt für mich sehr nach einem Unisono-Mode, sprich: Ich würde das Programm allen sechs Stimmen zuordnen, alle sechs Stimmen von einer Zone spielen, und die einzelnen Stimmen eher leicht gegeneinander verstimmen. Vielleicht genügt auch schon eine Doppelung oder Verdreifachung, wichtig ist jedenfalls, den Klang eher in Richtung "Dichte" zu schieben, nicht in Richtung "Detuned Hypersaw".

- Schwierig ist die Wahl der Filter-Betriebsart. Sonderlich stark werden die Höhen nicht beschnitten, und da dieser Wavetable-Eindruck sehr stark ist, würde ich zuerst zum "3 pole phase shift" oder "3 pole phase shift + 1 pole low pass" greifen. Falls das nicht passt, vielleicht zum Notch / Notch mit Low Pass, allenfalls vielleicht noch ein "2 pole band pass". Jedenfalls nichts mit einer scharfe Höhenbeschneidung!

- Meiner Erinnerung kann man den eher subtilen Effekt der Phaser- bzw. Notch-Filter-Typen durch die Filter FM des Xpanders wesentlich deutlicher machen. Beim Xpander ist die Quelle dieser Filter FM glücklicherweise VCO2, und das ist in dem Klang, den wir suchen, der synchronisierte Oszillator mit seinem deutlich interessanten Obertonspektrum. Wenn man jetzt noch die Hüllkurve, die bereits PW und VCO2 moduliert, die Filtereckfrequenz modulieren lässt, und nun geduldig Filter-FM-Intensität, Filtereckfrequenz und Resonanz gegeneinander abschmeckt, sollte sich der Wavetable-Effekt deutlich intensivieren.

Ist es wichtig das man das Gequitsche was da aus dem Xpander kommt als Stereofile aufzunehmen?
Habe leider grad nur ein einfaches Patchkabel und kann nur Mono aufnehmen

Mono genügt.

Ich hoffe, ich habe etwas helfen können. Wenn ich das jetzt alles so im Kopf nachvollziehe, reut es mich doch etwas, meinen Xpander damals verkauft zu haben. Aber ich wollte ja unbedingt ein Nord Modular haben. Viel Freude mit dem neuen Instrument!

P.S. Hübsches Stück übrigens, danke fürs Teilen!
 
Zuletzt bearbeitet:
Ist es wichtig das man das Gequitsche was da aus dem Xpander kommt als Stereofile aufzunehmen?
Habe leider grad nur ein einfaches Patchkabel und kann nur Mono aufnehmen
Mono - das ist sowieso Mono - Eigentlich sind da nur wenige Frequenzen in diesen Tönen und die müssen nur klar sein.

Ah, Serge hat die Soundsache schon hier gelöst, dann ist das auch ok. Spart mir Nachdenken, war nur eben voll busy.
 
Moin,

wenn ich jetzt bspw. ENV 1 bearbeite und danach sofort ENV 2 bearbeiten will, muss ich zum Wechseln immer kurz auf das Filter oder etwas anderes gehen, damit ich danach wieder durch Drücken der ENV Taste, eben ENV 2 auswählen kann.
Wenn ich schon im ENV Menü quasi bin, komme ich durch erneutes drücken von ENV nicht zurück zur Auswahl.
Gibts da irgendein Trick? Finde das sehr umständlich und nervig.
 
Du musst idR nur einfach die ENV 1- MOD ZUweis-Tasten nehmen, um direkt weiter zu schalten - so geht das bei Xpander und Matrix12 sehr schnell - zwischen zB den ENVs umzuschalten, erst wenn du LFOs willst und da eine Nummer auswählen willst, muss halt LFO angetippt werden.

du musst nicht zurück

Du denkst offenbar zu „kompliziert“ du bist immer da wo du gerade bist und hast dann eben 1-5 als Wahl welchen du gerade aus DIESER Gruppe editieren willst.
 
Oha, das ist ja fast peinlich.
Ich hab echt zu kompliziert gedacht.. es ist so wie du sagst!
Danke!
 
Moin liebe Oberheimies,

mir ist aufgefallen das mein Xpander (US) im Vergleich zu meinen anderen Synths und Drummies einen recht leisen Output hat.
Ist das normal, ist der Xpander/M12 für sein leisen Volume bakannt oder hat sich hier vielleicht ein OpAmp IC o.ä verabschiedet?
Danke

Na dann Frag ich mal anders: bei wieviel dB liegt der Output eures Xpanders denn so im Durchschnitt?
 
hab jetzt nicht nachgesehen - ich pegel alles rel. hoch - es ist aber denkbar - es gibt Synths mit mehr "Dampf" - die Pegel waren zu der Zeit eh noch weniger genormt. Ich ziehe das Gain am Audiointerface recht weit nach oben (M12), kann aber später nochmal nachsehen. Es kommt dann aber genug zur Tür herein. Hollerhi Hollerho.
 
Der Vollständigkeit halber hier auch nochmal:
Bei synthronics.de gibt es tolle, moderne Schaltnetzteile für M12/Xpander.. sowohl für US als für JP Version als Drop-In Replacement.
Der Einbau ist einfach und die PSU funktioniert tadellos. Kein Brummen mehr, keine Hitze mehr, keine Sorgen mehr machen müssen das irgendwelche Spannungsspitzen mir die Displays zerschießen. Mit Überspannungsschutz...etc
 

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Kein Brummen mehr, keine Hitze mehr, keine Sorgen mehr machen müssen das irgendwelche Spannungsspitzen mir die Displays zerschießen. Mit Überspannungsschutz...etc
Ich finde es prima, dass es Leute gibt, die sich darum kümmern, dass diese Instrumente weiterhin betriebsbereit bleiben können. Die von dir erwähnte Firma ist dabei ein leuchtendes Beispiel. Nicht nur für Oberheim User.

Aber welche Hinweise gibt es darauf, dass das ursprünglich verbaute Netzteil „schädlich“ für das Instrument sei? Es werden hier Spannungsspitzen erwähnt, welche das Display zerstören könnten. Ich befürchte, das sind nur Spekulationen. Ich würde mich wirklich über entsprechende Fakten freuen. Andernfalls bleibe ich bei meiner spontanen, vielleicht arroganten Reaktion: „So ein Quatsch, das habe ich ja noch nie gehört.“

Es gilt ja „Sex sells“ und „Fear sells“

Ich freue mich über Aufklärung.
 
Wenn das ein online manual ist, dann für kürzere Textabschnitte: deepl.com. Ganze Websites: translate.google.com
 
Wenn die PDF-Datei nicht geschützt ist, also der Text per Copy/Paste entnommen werden kann, wirst du dir wohl die Arbeit machen müssen und den Text in die Übersetzungsplatform deiner Wahl kopieren müssen.
 


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