432 Hz vs. 440 Hz

Dieses Thema im Forum "Ansätze / Konzepte" wurde erstellt von Xotix, 14. März 2015.

  1. starling

    starling Guest

    [​IMG]

    Der Instrumentenkörper ist wie eine Filterbank** oder ein Vocoder mit statischem Input bei der bestimmte Frequenzbereiche unterschiedich gedämpft werden. Es gibt viele schmale Frequenzspitzen, aber auch breite Formantbereiche.
    Diese Frequenzen sind fest.
    (Das "Volts" kann man im Bild -der Korpus einer Violine glaube ich - ignorieren, es ist die Dämpfung in dB per Hertz)

    Das Obertonspektrum ist der Sound der Saite gefiltert mit dem Resonanzkörper.
    Je nach dem wo ein Oberton zu liegen kommt wird er unterschiedlich gedämpft.
    432 vs 440 Hz ist da sehr ähnlich, aber nicht exakt gleich, alle Obertöne sind ja leicht nach unten verschoben.

    Das ist das selbe wie wenn man einen Filter ohne Keytracking hat, nur daß der Filter sehr viele Resonanzen hat.
    Wenn man bei dem Filter eine hohe Resonanz einstellt, und die Cutoff bewegt, kann man ja so über die Obertöne fahren
    die dann "rauspoppen".

    Das hat man auch wenn der Filter fest ist und die Pitch sich bewegt (langsames Glide), ein einzelner Oberton poppt an bestimmten Stelle raus wenn er auf die Resonanz trifft.
    Und das hat man hier halt ganz oft in breiten Bereichen die mehrere Obertöne umfasseen wenn der Ton tief ist
    und in schmalen Bereichen die nur zufällig auf einen einzelnen Oberton fallen.

    Und ich denke die klasssischen Instrumente wurden zu Zeiten entwickelt bei denen die Stimmung etwas tiefer lag.

    Von der Filterfunktion hängt mittelbar auch ab wie die Obertöne ausklingen, manche klingen länger aus als andere.

    Weiß nicht ob das jetzt was erklärt, falls ich mal die Zeit finde kann ich auch Spektren von verschobenen Obertönen posten
    die unterschiedlich verstärkt werden, aber das ist mir grad zu aufwändig.
    Man muss sich das jetzt halt vorstellen, die Obertöne sind ja immer das Mehrfache der Grundfrequenz, also wenn ich
    Striche bei 125 und 250 ect Hz reinzeichen, werden die anders gedämpft als wenn die bei 100, 200, etc Hz liegen)
    _________
    **EDIT: oder wie ein komplizierter EQ
     
  2. Anonymous

    Anonymous Guest

    Danke, als kann man sagen dass das obertonverhalten proportional mit der kalibrierung des grundtones mitwandert, ja ?




    ich hab jetzt doch eine möglichkeit meine synths auf 432 Hz zu kalibrieren und hab gleich mal ein test gemacht mit einem A4.

    Rein vom klangerlebnis- 432 Hz klingt etwas wuchtiger und hat auch mehr drama und melancholie im klang...

    Ich erkläre mir das jetzt prinzipell so, innerhalb eines tones ( kammerton) gibt es eine wählbare range und man kann eben ganz an die jeweiligen äussersten randpunkte stimmen, also die stellen wo es dann in den nächsten halbtonschritt übergeht, allgemein als -transponierung- bekannt.
    Demnach lässt sich die frequenz 432 Hz, also wenn man auf diesen kammerton stimmt, garnicht mit einer transposion vergleichen sondern man bewegt sich ja innerhalb einer festgelegten range (A) und geht da an die möglichen grenzen.

    Gut, ob das jetzt göttlich ist oder nicht sei mal dahingestellt, aber diese range innerhalb eines kammertons, bevor zum nächsten halbton transponiert wird, kann man ja gerne als microkosmos bezeichnen, und derlei inspirationen sind gängiges mittel in der kunst/musik. Und wenn man einen microkosmos vergegenwärtigt und zum ausdruck bringen möchte, ist man auch ganz schnell beim göttlichen universum... daher diese paralelle, rein methaphorisch.

    Manche fühlen sich von sowas inspiriert, andere menschen nicht, ich find sowas hin und wieder inspirierend andere kucken da lieber raumschiff enterprise oder die knoff hoff show... und am ende müssen wir alle sterben, der eine ist dann einfach weg, andere fahren in den himmel, noch andere kommen als baum wieder ans tageslicht zurück oder werden als ameise re-inkarniert und überhaupt weiss ich -das ich nicht weiss- ausser dass morgen freitag ist, und ich mich der besten gesundheit erfreue- und diese erkenntnis genügt mir eigentlich um glücklich zu sein. :D :nihao:
     
  3. starling

    starling Guest

    Ja, wobei die Dämpfung eben nicht mitwandert und deswegen immer eine andere ist wenn man das verschiebt.
    zB, wenn der Grundton im Bild 125 Hz ist ist das ziemlich gedäpft aber der 4. Oberton bei 500 Hz nicht.

    Wenn der Grundton aber 500 Hz ist und der 4. Oberton dann 2000 Hz ist der Oberton dafür gedämpfter im Vergleich zum Grundton.
     
  4. Anonymous

    Anonymous Guest

    Ist ja nicht so, dass nicht schon andere Frequenzen für den Kammerton A verwendet wurden und werden.

    Quelle:https://de.wikipedia.org/wiki/Kammerton
    Klar klingt 8Hz weniger etwas wuchtiger, ist ja auch mehr Bassanteil drin. Aber alles so minimal. Was soll ich hier noch groß schreiben. Mir fällt nix mehr ein, daher bin ich erst einmal raus aus dem Thread.
     
  5. intercorni

    intercorni |||||

    Ich habe mich unklar ausgedrückt: die Gesamtstimmung innerhalb eines ganzen Musikstückes ist absolut unwichtig.
     
  6. Anonymous

    Anonymous Guest



    Ich habe festgestellt das es oftmals nuancen sind was musik zu etwas besonderem macht, selbst bei der gitarre, wenn ich minimalst die saite beim greifen unbeachsichtigt dehne erzeugt immer unterschiedliche schwebungen und nuancen oder artefakte im klang, und wenn man das jetzt bewusst macht hat man sehr viel mehr potenzial um sich auszudrücken und das mit so subtilen mitteln.


    Ich würde das minimale nicht unterschätzen.
     
  7. Anonymous

    Anonymous Guest


    Sehe ich nicht so.

    Ein identisches stück in F wirkt anderst als ein stück in D, usw.
     
  8. francesco

    francesco Falling Up

  9. starling

    starling Guest

    Eigentlich nicht, denn die ist ja heute normalerweise eine gleichstufige Stimmung, dh die Intervalle bleiben beim Transponieren gleich.
    Anders ist es gerade wenn man keine gleichtstufige Stimmung hat, dann kommt man auf unterschiedliche Intervalle wenn man transponiert.

    Es klingt aber auch anders wenn man eine reine Stimmung zu einer anderen reinen Stimmung transponiert
    dh es liegt auch nicht nur an Schwebungen die schneller oder langsamer werden.

    Ich verstehe gar nicht wie man finden kann daß unterschiedliche Tonhöhen gleich klingen.
    Und ich hab überhaupt kein gutes Tongehör.
    Sicher ist eine transponierte Melodie ähnlich und irgendwo noch dieselbe Melodie.

    Aber spätestens wenn man eine Bassline in den Diskant transponiert merkt man daß das irgendwie anders wirkt....
     
  10. intercorni

    intercorni |||||

    Wir sprechen hier von einem Unterschied von 8Hz!
     
  11. SvenSyn

    SvenSyn ...

    Ich hab jetzt wie gesgat seit Sonntag mal mit 432Hz Musik gemacht udn auch aufgenommen
    Am Anfang fühlte es sich irgendwie "besser" an als bei 440Hz, seit gestern jedoch merkwürdig.. keien Ahnung warum..

    Ich hab heute mal eine Sequenz erst in 432 und dann in 440Hz aufgenommen... insegsamt gefiel mir die Version in 440Hz deutlich besser, irgendwie..

    Ich denke, dass das alles nur eine Sache der Gewohnheit ist.. eine befreudnete Band zB nutzt seit jeher 432Hz, und bei ihrer Musik habe ich kein komisches Gefühl.
    Ich würde gerne wissen woran das liegt!
     
  12. starling

    starling Guest

    Es sind knapp 32 Cent bzw 1/3 Halbton Unterschied.
    Wenn man bedenkt daß es Skalen mit feineren Abstufungen als Halbtöne gibt ist das gar nicht so wenig.

    8 Hz Unterschied bei 25 Hz wären übrigens knapp 5 Halbtöne, kommt ganz auf die Frequenz an ob das viel oder wenig ist.

    @Sven, ich glaube es ist Gewohnheit.
     
  13. Anonymous

    Anonymous Guest


    Ja, rein rechnerisch mag das stimmen.


    Aber hier gehts nicht um mathematik sondern darum das unterschiedliche realitäten aufeinanderprallen und irgendiwe muss man ja damit klarkommen können ohne das der eine den anderen für geistig verblödet abstempelt. Gut, es geht auch um egoismen, man will halt mit seinem weltbild recht behalten.


    Ich habs vorhin getestet und empfinde zb eine einfache mehrstimmige harmoniestruktur (simple gegenläufige arpeggien) mit 432 Hz etwas dramatischer und melancholischer als die gleiche version mit 440 Hz kammerton.

    ist das jetzt schon esoterisch ?

    Gut, man kann jetzt auch sagen ich habe das in punkto erwartungshaltung herbeikonstruiert, aber deshalb ist es nicht falsch, oder ?

    Und der grundton wird zb beim flamenco stets vom gesang bestimmt und mal ehrlich, zb eine frau mit tiefer basstimme wirst du auch nicht als liebreizend empfinden, sondern eher mit dem attribut -kraftvoll- asoziieren im vergleich zu einer sopranstimme die engelsgleich in wolkigen gefilden zirpt ?

    oder nicht ?

    Eben, und genau in diese ähnliche kerbe haut das ganze, eine harmonie in F wirkt anderst als eine harmnoie in C , zb.. da gibts dan auch so sachen wie affektsteuerung und das alles, ist ein weites feld und die werbeleute bedienen sich da auch gerne mal..

    Für manche leute ist das alles nicht so wichtig und man kann es getrost auch vernachlässigen, den in der regel stimmt man gemiensam seine instrumente bevor man jammt. UNd man sieht es ja andauernd, manche leute machen sterile leblose hochglanzmusik die im radio hoch und unter gedudelt wird und dass ist dann auch der höchste verfügbare anspruch und andere machen andere sachen die pulsieren und lebendig sind und pfeifen auf konventionen und bedienen sich komplett unorthodoxen stilmitteln... ist jetzt nicht auf das 432 Hz ding zurückzuführen, aber es verdeutlicht das es unterschiedliche wahrnehmungen, herangehensweisen gibt die sich dann auch im kreativen umgang mit musik manifestieren und zu unterschiedlichen ergebnissen führen.

    Mit mathe kommt man hier eh nicht mehr weiter und verdeutlicht mir eher die ratlosigkeit die bei diesem thema herrscht, da man keine phantasie hat das "weiterzudenken", unverbindlich und durchaus mit einer gehörigen portion bodenständigkeit. Und wer will schon phantasielose uninspirierte musik machen die rein mathematischen und physikalischen oder einer sonstigen dogmatischen Logik folgt und geistige und kreative freiheit dabei ausklammert, ich jedenfalls nicht.
     
  14. francesco

    francesco Falling Up

    Ich hab einen Bekannten mit absoluten Gehör, guter Pianist aber kein Profi, keine Auftritte, spielt also seit 30 Jahren zuhause auf seinem Digital-Piano. Er sagte zu mir, dass er gar nicht so glücklich mit dem absoluten Gehör ist, weil er beim Musik hören Stücke die in der Stimmung nicht zu 440Hz passen immer als unangenehm bzw. nicht passend empfindet.

    Bei der Tanztruppe ganz früher waren wir auch bei ca. 445 Hz, weil sonst die Saxophon Mundstücke zu locker saßen :selfhammer:
    Mich hat da nur gestört, dass ich bei meiner Trompete keinen Spielraum mehr nach oben hatte und eher immer zu tief war. Das Instrument hätte mal etwas Service gebraucht. :roll:
    Hier ist das mit den unterschiedlichen Tonarten wirklich nicht so einfach, da sich bei Trompete z.B. Naturtöne und Töne die mit den Ventilen angesteuert werden mischen. Das Blech klingt vor allem in den B-Tonarten ganz gut (Naturton Trompete) Für die Holzbläser, sprich Saxophone sind aber die #-Tonarten netter. Je nach Tonart musste man im Satz spielen dann auch mal ein wenig die Züge kontrollieren, damit es nicht zu schräg klang, d.h. es wird nicht nur das Ventil betätigt, sondern der zugehörige Zug wird auch noch ein wenig verlängert, bessere Instrumente haben da dann schon extra Hebelchen für. Und natürlich noch den Lippenansatz richtig einsetzten.

    Was ich damit sagen will: Für mich klingt gut was gut klingt, egal ob 440Hz oder was anderes. 440 Hz sind halt bequem, da es beim "Dazuspielen" gleich passt. Ich hab es früher gehasst, beim Stücke raushören das Instrument passend zum Titel zu stimmen. Falls mir heute was unterkommt was nicht passt wird es dank Cubase passend gemacht, "Ain't Nobody" z. B., kann sich bei meiner Aufnahme nicht zwischen Es und E entscheiden.
     
  15. Bei 432 Hz steht das gestaltwirkende prinzip in resonanz mit der göttlichen ordnung.
    Es geht um resonanz ( allgemeinsprachlich hier) und um heilige geometrie.
     
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  16. DimIv

    DimIv .

    Wie genau wird es gesagt!
     
  17. Bernie

    Bernie Alien

    Ja, ich denke auch, das es einfach Gewohnheit ist, denn diemeisten hier haben ja die temperierte Stimmung im Ohr.
    Ob sich die 30 Cent wirklich so stark auswirken, möchte ich aber doch anzweifeln.
    Mir sind da schon viel krassere Sachen passiert, z. B. Fehler beim Wandeln von 48.000 Hz auf 44.100 Hz und da sind es dann schon fast 10% Unterschied.
    Die "düstere" Version war dann sogar schöner.
    Es gab sogar Leute, die dazuspielen wollten und denen das aufgefallen ist und die mich dann angeschrieben und nach der Tonart gefragt haben.
     
  18. tux

    tux ..

    Mal eine ernstgemeinte Frage (bitte nicht mit dem üblichen Verschwörungs-getrolle antworten).

    Soweit ich das bisher verstanden hatte, basiert die Argumentation für 432Hz darauf das bei 432Hz das mittlere C (256 Hz) eine 2er Potenz von der Schumann Frequenz ist und die Musik somit mit der Erdfrequenz harmoniert.

    Das stimmt aber nur sehr bedingt (nur wenn man die Schumann Frequenz auf 8 Hz aufrundet), wenn man es aber genau nachrechnet dann müßte das mittlere A 420,449 Hz sein, nicht 432 Hz, denn die Schumann Frequenz ist ja 7,83 Hz, nicht 8 Hz.

    Ist 432 Hz somit auch nur ein Irrweg und stattdessen A=420 Hz (bzw. noch genauer 420,5 Hz) die Stimmung um mit der Erdfrequenz (Schumann-Frequenz) zu harmonieren?
     
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  19. Olutian

    Olutian Arschimov

  20. Alchemist

    Alchemist In Space

    So OT ist das meiner Meinung nach gar nicht, auf jeden Fall dieses Video. Für mich ist er wirklich ein wunderbarer Gedanke, wenn man sich den Mittelpunkt der Verbindungsstrecke Venus-Erde denkt, und was für ein wunderbarers Gebilde, eine Blume!, er um die Sonne zeichnet. :adore:

    Übrigens: Das Verhältnis der Umlaufzeiten Erde zu Venus ist 5 zu 8, was einer Kleinen Sexten entspricht.
     
  21. Alchemist

    Alchemist In Space

    So OT ist das meiner Meinung nach gar nicht, auf jeden Fall dieses Video. Für mich ist er wirklich ein wunderbarer Gedanke, wenn man sich den Mittelpunkt der Verbindungsstrecke Venus-Erde denkt, und was für ein wunderbarers Gebilde, eine Blume!, er um die Sonne zeichnet. :adore:

    Übrigens: Das Verhältnis der Umlaufzeiten Erde zu Venus ist 5 zu 8, was einer Kleinen Sexten entspricht.
     
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  22. khz

    khz D@AU ~/Orwell # ./.cris/pr.run

    Zuletzt bearbeitet: 13. Januar 2018
  23. Phil999

    Phil999 ....

    ich denke auch so, also dass minimale Abweichungen der Gesamtstimmung nicht wirklich relevant sind. Es geht vielmehr um die Intervalle, also um die Frequenzverhältnisse zwischen den Notenfrequenzen. Gleichstufige Unterteilung der Oktave in 12 Schritten, oder eben andersartige Unterteilungen mit 22, 31, oder 54 Unterteilungen etc. Die Grundstimmung ist natürlich auch relevant, aber wenn es nur um ein paar Cents geht, eher irrelevant, denke ich.

    Das ist allerdings dünnes Eis, auf dem ich mich bewege mit dieser Aussage. So sehr sicher bin ich mir der Sache nicht. Ich arbeite eher gefühlsmässig, mit dem Ohr. Die Theorie und die Mathematik erarbeite ich mir erst nachher. Und das auch nur aus akademischem Interesse, was wiederum eigentlich nur notwendig ist, um mit anderen Menschen zu kommunizieren. Im Grunde ist mir die Theorie völlig egal.
     
    Zuletzt bearbeitet: 12. Januar 2018
  24. Gonzo

    Gonzo Guest

    Naja, das mit den 432Hz ist doch nur eine Art Inspiration um als Musiker oder Künstler ein bisschen am Universum teilzuhaben. Ob diese feinstoffliche Abstufung der Frequenz jetzt esotherischer Betrug an der Menschheit ist...nunja.
    Das UNiversum steht allen offen, nicht nur den Physiker.

    Andere singen bzw texten zb von Mord und Todschlag, weiss jetzt nicht ob das wirklich besser ist.
    Und als Instrumentalist liegt es in der Natur der Sache mal eine andere Stimmung zu probieren um mit sienem Instrument mal neue Wege zu gehen.., ist ein legitimer Vorgang.

    Für andere ist da sicherlich total banal am globalen TuningPoti ein paar Cent runterzutunen.. aber da fehlt dann eben der inspirative Ansporn sichbmit dem Universum zu vereinen... ein bisschen Kopfkino bei all der bodenständigen Zwangsrealität.
     
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 12. Januar 2018
  25. blauton

    blauton 6 von 5

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  26. khz

    khz D@AU ~/Orwell # ./.cris/pr.run

    Ohah, das war mir nicht bewusst. SRY.
    Nein die Informationsquelle ist nicht gut!
    OMG :schock:
    Lasse aber das Video zur Aufklärung hier.
     
  27. Phil999

    Phil999 ....

    ein Freund hat mich auf etwas aufmerksam gemacht, das ich bisher vernachlässigt hatte. Ist jetzt etwas schwierig zu formulieren (so wie es auch allgemein schwierig ist über Musik zu sprechen). Wenn man das A setzt als 432 Hertz, ergibt diese Zahl, wie auch alle anderen Töne der gleichmässig 12-teilig unterteilten Oktave, in der Quersumme 9.
    Das wird bei den meisten von Euch vermutlich nichts aussagen. Quersummen bilden von Frequenzwerten? Die Zahl 9? Da klingelt es nicht.

    Man muss sich schon ein klein wenig (ein klein wenig reicht schon aus) auskennen mit Zahlen. Die 9 ist, nur als Beispiel, die einzige Zahl, deren Vielfache die Quersumme 9 hat. Es gibt keine andere Zahl mit dieser Eigenschaft. Man kann es drehen und wenden wie man will, es ist und bleibt die 9 die diese unikate Eigenschaft hat. Die meisten werden das schon wissen bzw. sich an den Schuluntericht erinnern, aber nur zur Illustration für Kinder die vielleicht mitlesen:

    1x9=9
    2x9=18, 1+8=9
    3x9=27, 2+7=9
    4x9=36, 3+6=9
    5x9=45, 4+5=9
    etc.

    Die Zahl 9 ist die einzige Zahl, deren Vielfache die Quersumme derselben Zahl hat. Man darf mit Recht die Aussage machen, dass die Zahl 9 besonders, einzigartig ist in der Mathematik. Ob die Zahl 9 besonderer Betrachtung würdig ist oder ob es einfach nur ein Zufall ist überlasse ich dem Urteil des Betrachters.

    Soviel zur Eigenart der Zahl 9.

    Da nicht nur A=432 die Quersumme 9 hat, sondern auch sämtliche anderen Töne der gleichmässig 12-teilig unterteilten Oktave, sollte das schon mehr Aufmerksamkeit erzeugen, rein mathematisch gesehen, das muss mit Musik gar nichts zu tun haben. Gerne würde ich hier eine Tabelle einfügen mit allen entsprechenden Frequenzen, doch ich habe eine solche nicht gefunden im Internet. Werde ich aber anfügen später, ist ja eine einfache Sache. Aber ich kann Euch jetzt schon sagen: es stimmt.

    Also wenn man jetzt mal davon ausgeht, das alles korrekt ist was ich geschrieben habe, was hat das für eine Bedeutung? Alle Voll- und Halbtonfrequenzen der gleichteilig unterteilten Oktave mit Basis 432 Hertz haben die Quersumme 9. Was hat das mit Musik zu tun. Ist die Musik, die wir hören, nicht auch grossartig, auch wenn deren Töne nicht die Quersumme 9 haben? Natürlich schon. Also was soll der ganze Aufwand?

    In meinem letzten Kommentar habe ich gesagt, im Einklang mit anderen, dass die Grundstimmung eigentlich irrelevant sei. Dass es nur auf die Intervalle zwischen den Tönen ankomme. Damals wusste ich jedoch nicht um diese Sache die ich hier neu geschildert habe. Heute denke ich anders. Ich denke dass es sehr wohl darauf ankommt welche Grundstimmung man verwendet wenn man echte Musik machen will.

    Ich lasse das mal so stehen, vielleicht fällt dem einen oder anderen etwas ein dazu.

    Edit: autsch, da ist ein grässlicher Fehler drin was ich geschrieben habe. Natürlich sind in den Quersummen der besagten Frequenzen auch die Zahlen 3 und 6 drin, nicht nur die 9, sowie auch die Potenzen von der Zahl 2, also das Binärzahlensystem wie man es aus der Computerwelt kennt.

    In den Zahlen 3, 6, 9 steckt vieles. Hat scheinbar schon Nikola Tesla gesagt, aber das geht noch viel weiter zurück. Diese drei Zahlen sind generell ein universaler Schlüssel. Sowie auch Potenzen von 2, man denke nur an die Zellteilung in Lebewesen. Der obenerwähnte Freund von mir ist wohl nicht so gefestigt in der Mathematik wie ich feststelle, ich musste da zwei Korrekturen anfügen. Ist aber egal, es ändert an der Aussage nichts. Die Regel ist deutlich erkennbar.

    [​IMG]

    Edit2: noch mal eine Korrektur. Diese Tabelle ist rein mathematisch aufgebaut, auf dem pythagoräischen Tonsystem, also nicht gleichteilig unterteilt. Das sind jetzt zuviele Fehler, ich müsste im Grunde genommen noch mal von vorne beginnen. Ich lasse es trotzdem mal so stehen, mit den Ergänzungen am Schluss macht es dann doch Sinn. Es ist leider ein Zeichen wie wenig ich über Musik und die Welt allgemein weiss mit meinem Verstand. Immerhin bin ich froh, dass ich in meinem letzten Beitrag sagte, dass ich mich auf dünnem Eis bewege; was sich hier, in anderem Sinne, bewahrheitet hat.
     
    Zuletzt bearbeitet: 2. April 2018
    synshine kid und Amds gefällt das.
  28. Zaphod

    Zaphod how can you expect to be / taken seriously?

    Habe es ja nicht so mit dem Thread hier, möchte aber bei den Spielereien mit Quersummen und so einwerfen, dass sowas im Dezimalsystem vielleicht funktioniert, dafür in n-adischen Systemen aber wieder ganz anders aussieht. Und das Dezimalsystem ist ja nicht „besser“ oder „schlechter“ als die anderen, nur jenes, das wir gewohnt sind und unseren zehn Fingern entgegen kommt. Es ist also ein eher beliebiger Zusammenhang, der hergestellt wird, der mehr über die Struktur des Zahlensystems aussagt, als über das untersuchte Objekt.
     
    Zuletzt bearbeitet: 21. Mai 2018
  29. betadecay

    betadecay ||||

    Hertz ist ja die Anzahl Schwingungen pro Sekunde. Und eine Sekunde ist recht willkürlich definiert. Genauso, wie man Längen in Füssen oder Metern messen kann, könnte man die Zeit auch anders einteilen. Der Ton würde sich trotzdem gleich anhören. Auch wenn 432 Hz = 1345 Schwinungen pro Hurrrz wären. (Hurrrz ist nämlich die kleinste Zeiteinheit bei den Tentakelwesen von Alpha Centauri. Die haben aber 6 Tentakel, und benutzen darum das 6er-System. Viel Spaß beim umrechnen... ;-))
     
    Zuletzt bearbeitet: 2. April 2018
  30. betadecay

    betadecay ||||

    Der mit 432 Schwingungen pr Sekunde = 1345 Schwingungen pro Hurrrz - der Klang ist von der Maßeinheit unabhängig. Und jeder andere Ton auch. Die Länge meines Zimmers bleibt gleich, egal ob in Fuß oder Meter gemessen.