44,1 kHz / 48 kHz / 96 kHz – aus heutiger Sicht...

devilfish

soundcloud.com/bjoernbeez
kann = Präsens, könnte = Konjunktiv!

Nein... ich bin kein Deutschlehrer ;-)
Das ist so eine sinnlose kacke, was man da über deutsch lernen soll.. und zwar jedes Kind in der Schule.. ob’s es Schriftsteller werden will oder nicht.
Wer muss bitte wissen ob das jetzt Präsenz oder Konjunktiv ist ?
Das ist sowas von bescheuert, da fällt mir echt nix mehr ein..
 

devilfish

soundcloud.com/bjoernbeez
32bit float ist meines Wissens nach im Prinzip genauso fein wie 24 Bit und macht absolut Sinn , wenn der Wandler mit 24 Bit aufnimmt.
die zusätzlichen 8 Bit werden einfach drangehängt und als Headroom genutzt, also der Headroom wird extrem erweitert.
So gibt es kein digitales Clipping, auch wenn der Pegel zwischendurch mal deutlich höher wird. Hauptsache am Schluss wird es wieder unter 0 geregelt.
Genau so ist es.. 32bit float ist im Prinzip schon fast unendlich laut.. absolut nicht kaputt zu bekommen... ob Sinn macht wenn man die Pegel im Auge behält ? Keine Ahnung.. von der Auflösung her bei interner Verarbeitung eines z.B Halls kann’s aber schon Sinn machen.. es löst die Stufen der möglichen Lautheit einfach feiner auf.. kann schon Sinn machen..
 
Also ich nehm den Pro L2 von Fabfilter, aktiviere das volle oversampling programm und auch das True Peak irgendwas und dieses Dithering Noise Shaping auf 16bit .. dann Dreh ich den Ausgangslevel auf -0,2dB und Render das Ding.. fertig.

Ist das richtig ? Ich hab da keine Ahnung von.. so hab ich’s halt aus der Anleitung raus gelesen. Kling auch gut..



Wieso muss eine Info für den Mix den ausgedünnt werden? Die meisten Infos hört man eh nicht. Also warum ausdünnen? Versteh ich nicht.
Man nimmt doch die Spannung bei analog Mischpulten auch nicht zurück um irgendwas aus zu dünnen? Nee.. man dreht eher die preamps weiter auf und nimmt den Kanalfader dafür etwas zurück.. um das Signal „noch fetter“ zu machen?

Hab ich grad nen Knoten im Hirn oder warum sollte ich infos entfernen ?
Wenn jede Spur "fett" ist wie du sagst dann möchte ich nicht den Mix hören. Denn das funktioniert so nicht. Kein Instrument im Mix benötigt die volle Bandbreite.
 
R

Rsdr

Guest
In der DAW nutze ich 24Bit 48kHz und raus wird das dann mit 16Bit 44,1kHz gerendert. Wichtig ist für mich, dass es auf YouTube, Soundcloud und als MP3 funktioniert. Mit AudioCDs habe ich schon lange nichts mehr am Hut. Ich habe auch gar keinen CD/DVD/BlurayPlayer mehr oder VHS Recorder. Das sind alles Sachen, die ich heute nicht mehr brauche. Von diesen Sachen haben ich mich genauso schnell verabschiedet wie in den 80er von dieser schrecklichen Schallplatte mit ihrem miesen Klang. Da sollen sich wohl viele Künstler extrem geärgert haben, als sie ihr Studiowerk vom schlechten Vinyl hören mussten und das gar nicht mehr so klang wie eigentlich mal geplant.
 

Altered States

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Also ich fand Vinyl damals gar nicht schlecht, wir hatten ja auch nichts anderes neben Tape in allen seinen Darreichungsformen - sozusagen. Die CD hat mich aber völlig überzeugt.
 
R

Rsdr

Guest
Ich hatte so drei Platten und fand das alles sehr minderwertig, also erstens vom Platzbedarf dann der dürftige Klang. CD und Kassette waren in 80er und danach einfach mehr mein Ding. Na und jetzt habe ich gar nichts mehr, keine einzige CD, DVD, nur noch ein paar Blurays. Ich habe mich voll ans Streamen gewöhnt und darauf dass ich andere Sachen auf der Festplatte habe, mehr brauch ich heute nicht. Zu den Zeiten, wo dann in den Regalen irgendwelche CD oder DVD stehen hatte, möchte ich nicht zurück, den Platz kann ich anderweitig besser gebrauchen.

Diese typische Anlage von damals habe ich auch zum Glück nicht mehr. Wozu auch? Ich mag ja noch nicht mal das Hören über Lautsprecher. Nur der Konsum über Kopfhörer gefällt mir wirklich. Ich mag keinen Raumhall, der vermatscht mir die ganze Musik.
 
Die Qualität beim Streaming ist def nicht besser als die einer guten Mischung auf Vinyl. Möchte aber hier auch kein anderes Fass aufmachen. Ich denke übers Streaming nach, weil es bequem ist. Allerdings habe ich momentan keine Ahnung, wie ich zB Apple Music über meine Hifi Anlage abspielen kann.
 

Dave1980

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ne CD ist / hat 24bit 44,1 KHz . Es macht kein unterschied aufs Endproduckt. Ausserdem wer auf 192 / 96 oder 48 KHz produziert ne cd hat 24 bit 44,1 khz . Es wird eh runter gerechnet auf 44,1 KHz. um so höher die KHZ zahl um so mehr speicher braucht man auch . 44,1 Khz 24 bit reichen absolut aus . meine meinung
 

2bit

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Ich arbeite in 24 Bit/96 kHz.

24 Bit -> niedrigerer Noise Floor. Bei 8 gleichzeitigen Inputs vom Interface merkt man das schon ziemlich deutlich.
96 kHz -> mehr Flexibilität für Time Stretching.
 
da irrst du dich aber ... 96 kHz erhöht nicht nur die maximale abbildbare Frequenz , es erhöht auch die Auflösung ,

 

devilfish

soundcloud.com/bjoernbeez
Also irgendwas wird ja schon dran sein, an der höheren Abtastrate. Plugins rechnen nicht umsonst intern mit Oversampling.. wobei? Kann man bei einer digitalen, in der DAW von einem Plugin erzeugten, Schwingung überhaupt von Abtastrate sprechen? Ist es dann nicht eher die Darstellungsrate?
Warum verbraucht ne Diva z.B so viel Leistung? Weil sie mit 44,1 läuft? Mit Sicherheit nicht.. die rechnet intern Oszillatoren und Filter bestimmt mit 192khz .. und warum kann man einen Fabfilter L2 Limiter mit 32fachen Oversampling arbeiten lassen?
Ich glaube wenn man nur Töne mit Plugins erstellt, also alles im Rechner selbst kreiert, dann machen 96 bzw 88,2 mit 32bit float schon sinn..

Ich kann mich aber auch irren, weil ich ehrlich gesagt keine Ahnung hab..
 

Cyclotron

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Also irgendwas wird ja schon dran sein, an der höheren Abtastrate. Plugins rechnen nicht umsonst intern mit Oversampling..
Schwingungen nativ-digital generieren ist auch was anderes als analoge Schwingungen über Filter und AD Wandler aufzuzeichnen. Ein Beispiel wäre hier FM, wo es nativ bei 44.1 kHz recht schnell zu hörbarem Aliasing kommt. Deshalb wird erst mit höherer Rate generiert, gefiltert und auf die Projektrate reduziert.

Sinnvoll ist internes Oversampling u.a. auch bei allen nichtlinearen Signalbearbeitungen - also allem, was zusätzliche Obertöne erzeugt (Waveshaper, Distortion, Limiter, Saturator etc.). Idealerweise (für mich) passt sich das Plugin dann der Projektrate an und betreibt nur so viel Oversampling wie nötig, um bei allen Raten ein konstantes Klangbild abzugeben.
 
Weiß jemand ob die Focusrite Saphir 2i4, Oversampling hat?
Den bei mir sieht es jetzt nicht nach Sinus aus in den oberen
Frequenzen, bei 96 kHz und 32 Bit floating point?


Und wie ich meine RME HDSP 9652 mit NUR 3x ADAT IN (OUT)
das eigentlich 48kHz hat, mit 192kHz nutzen kann, das ja
die Karte können soll.

Danke euch.
 

Michael Burman

⌘⌘⌘⌘⌘
M.E. hat Verzerrung mit Auflösung nichts zu tun. :agent:
Außer, dass bei höherer Auflösung die Verzerrung höher aufgelöst sein kann. :cool:
 
Zuletzt bearbeitet:

2bit

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Tja, wenn nicht mal Fachliteratur aus den Fingern eines dreifachen Grammy-Award-Gewinners hier eine fundierte Diskussionsgrundlage beisteuern kann, erübrigt sich jede weitere Teilnahme hier.
 

Michael Burman

⌘⌘⌘⌘⌘
Ein Zitat aus einem Buch kann eine Diskussionsgrundlage sein. Nicht jedes Buch und nicht jeder Satz in einem Buch muss allerdings die absolute Wahrheit enthalten. Um Grammy-Award im Bereich Mixing / Mastering zu gewinnen, muss man ein Ergebnis abliefern, das gefällt, ohne ein exzellentes technisches Wissen zu haben. Es haben schon sehr oft Platten mit fragwürdiger Audio-Qualität gewonnen. Wer kann das schon objektiv beurteilen, was besser und was schlechter ist.
 

2bit

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Außer, dass bei höherer Auflösung die Verzerrung höher aufgelöst sein kann. :cool:
Grundrauschen = untere Grenze des Dynamikbereichs.
Verzerrung = obere Grenze des Dynamikbereichs.

Zwischen oberer und unterer Grenze wird aufgelöst. Im Digitalen Bereich eben mit Bits. Und das pro Sample.

Ein Sample kann man sich auch als ein ordinäres Bild vorstellen, welches eine entsprechende (Farb-)Bittiefe hat. Eine Bildersammlung ist eben nur genau das, eine Sammlung verschiedener Bilder. Das ist äquivalent zur Samplingrate.
 
Ein Zitat aus einem Buch kann eine Diskussionsgrundlage sein. Nicht jedes Buch und nicht jeder Satz in einem Buch muss allerdings die absolute Wahrheit enthalten. Um Grammy-Award im Bereich Mixing / Mastering zu gewinnen, muss man ein Ergebnis abliefern, das gefällt, ohne ein exzellentes technisches Wissen zu haben. Es haben schon sehr oft Platten mit fragwürdiger Audio-Qualität gewonnen. Wer kann das schon objektiv beurteilen, was besser und was schlechter ist.
Erzähl das mal Herrn Matten... ;-)
 


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