Album-Release: Musiklabel vs. Eigenvertrieb?

Am Ende ist es wohl doch - Netzwerk haben und das nutzen können oder doch eher andere Hilfe zu nehmen, also quasi PR - diese kann sehr verschieden sein von einer Agentur bis zu Freunden und selbst gemacht.

Die Wahl der Sache ist nur weiter schwer, weil - es gibt Labels die wirklich wenig tun und das einfach listen, ebenso Vertriebe. Die sehen das idR nicht als ihren Job an, für eine Musik zu "werben", was ein großer Hoffnungsbereich für Musiker ist, die eben nicht so die Extrovertierten sind.

Genau da ist vielleicht auch, weshalb die Wege und Methoden so verschieden sind und sie sich auch nicht mal widersprechen.
Wieso? Weil du ja auch auf Konzerten verkaufen kannst, viel spielen und da anbieten, es hilft zB wenig, wenn du bei Bandcamp bist, wenn da keiner hin geht, jemand muss davon was wissen und hin gehen und es gibt über das reine Wissen noch den sozialen Aspekt, der verdammt viel tut zwischen "das finde ich nett" bis "oaaar, das muss ich haben", denn das beobachte ich NOCH IMMER, dass sich Netztwerke diesbezüglich einfach mehr dafür eigenen, egal ob das im Netz oder echte Leute sind, die muss am Ende so wirken, dass man einfach mehr als nur Interesse signalisiert bekommt. Es ist also weiterhin nicht einfach.

Wenn das das eigentliche Problem ist, hilft nur auf allen Wegen irgendwas zu tun, was so möglich ist.
Ich selbst mache gar keine große "Werbung", die kann auch nach hinten los gehen und invasiven Spam mag ich so dermaßen nicht, dass ich diese Ideen auch nicht empfehlen würde, anders wäre es, wenn begeisterte Hörer sowas posten .. war aufm Konzert, das war super mit dem Joix.

Und ich war ja schon 2x da, und es WAR super! .
Das machen die nicht immer von allein, aber auch das kann man nicht so pauschal sagen wie das zusammen hängt.
Das ist eine gewisse Eigendynamik.

Das alles spielt vermutlich mehr eine Rolle als die Art der Tonträger.
 
Danke Moogulator! Ich habe es auch immer sehr genossen mit dir zu spielen und deiner Live Mucke zu lauschen! :)
Ich wollte hier auch keinem auf den Schlips treten oder so, die eingängige Frage war durchaus ernst gemeint und selbst als alter Hase tut man sich manchmal schwer, in diesen wirren Zeiten noch den klaren Durchblick zu behalten. ;-)
Mein Netzwerk in Mannheim ist zwar gut und auch stabil aber naturgemäß auch kleiner bei einer so mittelgroßen Stadt, die ein bisschen orientierungslos wirkt zur Zeit.. leider ist auch ein Club, der quasi mal mein zweites Zuhause war, in der Zwischenzeit weg gebrochen :/

Zum Thema Netzwerk, Kontakte knüpfen, Socialising und so dürfte der Artikel von Derek Sivers "Move to the big city" aus seinem Buch "Your music and people" vermutlich nicht ganz falsch liegen: https://sivers.org/city
 
Du trittst hier niemanden auf den Schlips, wir tragen ja nicht mal alle welche *G*
Ja, natürlich die Frage ist ja auch wichtig, ich würde nur sagen - aufgrund der komplexen "Drumherum" -Situation in Sachen Netzwerk, Möglichkeiten und Livegigs ist es gut, die Sache den Möglichkeiten nahe kommen zu lassen. Es würde wenig nützen zB jemand, der wenig spielt 5000 CDs zu machen oder machen zu lassen, wenn der Labelmensch eher seine oder keine Acts auch ein bisschen herumschickt und Leuten zeigt, was ggf. auch noch abhängig davon ist, ob der das selbst stützt oder nur seinen Katalog füllt und das meine ich nicht mal negativ - es ist manchmal schon viel mit an Bord zu sein, - man muss also wissen, was die Agenda ist und danach dann die Erwartungen sehen, die da sind und ob die erfüllt werden können. Wenn nicht, bringt das alles nicht viel.

Manchmal bringt zB eine Festival Tour mehr, damit man mal gehört wird und ein Video für YT zB kann mehr abfangen als ein Versuch aus Apple Music heraus "bekannt zu werden", und - ich denke viele von uns haben das Problem auch.

Daher - Mannheim ist super - dh - du spielst viel dort und hast ein paar Tonträger für die Leute, irgendwann aber wird es eng und alle haben schon - ab da gibts nur 2 Ideen - mehr Städte spielen oder die Anzahl der Tonträger klein halten, Bandcamp würde da nicht so viel helfen.

Das muss man sehr hart mit sich selbst überlegen, wie realistisch das ist und wie die Reichweite ist oder sein kann.
Das sind oft ziemlich simpel-kommerzielle Dinge von Angebot und Nachfrage. Leider ist das bei Musik nicht so anders.

Ideal machst du so viel wie auch gebraucht werden, dann hast du auch nix rumliegen aber auch nicht zu viele die noch was haben wollen und es nicht bekommen, weil zu wenig da.

Das wäre das erste, erstmal so insich die richtigen Mengen finden, nachpressen kann man ja..

Und wenn du ein paar Leute hast, die hinter die Stehen - dann ist das super, auch wenn sie den Stand machen können - während du vom Gig in den Verkaufsraum zurück kommst und so, ist immer doof, wenn man das selbst bedienen muss und - im Bereich Tanzbarkeit ist der Kaufwille idR viel kleiner als anderswo, ..

Daher - Ja, Derek - den kenn ich - seit seinem ersten Projekt - der hat gute Tipps, aber man darf eben nie vergessen, dass da immer Menschen sind, pflege deine Leute, gib ihnen was und mach dich soweit bereit denen zu dienen, ich denke was anderes geht nur schwer, .. ich vermute schwer, dass du das eh machst, aber - das noch so von meiner Seite, für mich hat Musikverkaufen viel mit Psychologie und Soziologie zu tun, es ist auch eine soziale Handlung, die der Person gar nicht so bewusst ist- bei einem Konzert wo 10 Leute ordentlich "Gas geben" ist die Motivation auch größer "hui, da geht es ja ab" bis hin zu "der scheint ja einige Fans zu haben, mal genauer hinhören" -- bis hin zu "da stehen kaum Leute, alle mit verschränkten Armen und 3 Meter von der Bühne weg.. das Eis zu brechen hilft.

Halte ich auch für viel wichtiger als diese Haltung hinter der CD und dem Vinyl und Bandcamp. Weil die müssen halt Bock haben und das geht nur mit den Leuten.

Sicher weiss das auch jeder, aber das fällt nicht vom Himmel und kommt nicht von irgendwo, denen kann man nicht nur über sozial was bringen, so wäre das auch nicht gemeint - aber in Tateinheit mit PRäsenz und guter Musik - da ist das schon was. Fehlt etwas davon, wird es sehr sehr schwer, möchte sagen - nahezu unmöglich.
 

ppg360

fummdich-fummdich-ratata
ich mache das bereits über 20 jahre, bin also auch ein "alter " hase: habe bereits auf dutzenden labels releast, große festivals mitorganisiert (5000+ gäste), war mit einem früheren liveact relativ bekannt und hab in legendären clubs gespielt.. als joix jetzt 3x in japan auf tour gewesen.. was kannst du da so vorweisen? ;-)

genau mein motto! :) bin damit auch immer gut gefahren bis jetzt..
ich mache ja auch totale underground mucke, da hätte ich niemals die erwartung, dass da viel zählbares bei rum kommt..


das glaube ich nicht und habe es nie erwartet


kann ich so auch unterschreiben ;-) ich habe früh zwischen brotverdienst und kunst getrennt und bin da auch froh drum.. so muss ich mich nicht verbiegen bei der mucke.


das ist absolut korrekt, trifft aber genau genommen auf die meisten jobs zu.. aber das sprengt jetzt den rahmen dieses threads..


noch eine anmerkung zu deinem schreibstil: du kommst hier für mich ziemlich überheblich rüber, das kann aber auch täuschen wegen textueller kommunikation (mit all ihren tücken).. das nur mal so am rande..
Worauf ich noch hinauswollte (ganz vergessen in meiner überheblichen Antwort) -- Du unterstellst mir anhand meiner Beiträge Überheblichkeit, ich unterstelle Dir anhand des Threadtitels und Deiner Beiträge, daß Du noch naß hinter den Ohren bist und gerade erst entdeckt hast, daß man Musik auch physisch veröffentlichen kann und nun enttäuscht bist, daß keiner Deine tolle Musik haben und nach Deinen Vorstellungen spielen will - so viel zum Thema Eindeutigkeit im Internet.

In Japan bin ich noch nie aufgetreten. Ist mir viel zu viel Hallas, und der Aufwand rechtfertigt den Nutzen in keinster Weise. Aus demselben Grund habe ich vor ein paar Jahren müde mit den Schultern gezuckt, als ich eine Tour entlang der amerikanischen Ostküste machen sollte.

Aus diesem Grund trete ich im Prinzip gar nicht mehr auf. Was soll das?

Stephen
 
Mal folgende Frage die mir (leider) erst jetzt wichtig erscheint: Wo willst Du in etwa mit Musik und Absatzzahlen hin?
Die Stückzahl meiner letzten EP-Pressung auf Vinyl betrug vor einem Jahr 200 Stück. Das ist bei meiner Musik bei physischen Tonträgern ungefähr die realistische Stückzahl, die auch abgesetzt werden kann.
Digital war das bei den Labels bisher immer sehr undurchsichtig, da könnte es vermutlich schon eher in Richtung 500 pro Track gehen, wenn die Promo gut läuft.
Mehr erwarte ich nicht..
 
Du unterstellst mir (..) ich unterstelle Dir (..)
Irgendwie kommen wir bei dieser rein textuellen Form der Kommunikation in diesem Forum hier nicht auf einen grünen Zweig.. da scheinen zu viele Missverständnisse aufzutreten.. also lassen wir das hier mal lieber ganz bleiben und diskutieren das im echten Leben bei 1-2 Biers aus, ok? ;-)
 

oli

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Kurze, leicht Off-Topic-Frage:
Habe mir mal spaßeshalber auf Discogs unter den Tags "Electronic" und "2018" alle Releases anzeigen lassen.
Es sind (weltweit gesehen) 79.985 vom 1.1.2018 bis zum 20.10.2018.
Habt ihr eine Idee, wie so eine (hohe?) Zahl zustande kommt?
Ist das "normal" bzw. vergleichbar mit "früher" (z.B. vor 10 Jahren)?
Könnte das mit der leichteren Einstellbarkeit von Tracks auf Webmusikplattformen zu tun haben und dass man nicht mehr ein Label braucht, um etwas zu veröffentlichen?
Evtl. könnte es auch damit zu tun haben, dass man mehrere Tags für ein Album vergeben kann.
Da erhält dann z.B. ein Pop-Album mit Gesang auch den Tag "Electronic".
https://www.discogs.com/de/search/?genre_exact=Electronic&type=release&page=1&decade=2010&year=2018
 
Zuletzt bearbeitet:

oli

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Hab auch mal geschaut wieviele Releases das im Schnitt pro Tag waren.
79985 : 293 Tage = 272,9 Releases pro Tag (auf Discogs)
 
Kurze, leicht Off-Topic-Frage:
Habe mir mal spaßeshalber auf Discogs unter den Tags "Electronic" und "2018" alle Releases anzeigen lassen.
Es sind (weltweit gesehen) 79.985 vom 1.1.2018 bis zum 20.10.2018.
Habt ihr eine Idee, wie so eine (hohe?) Zahl zustande kommt?
Ist das "normal" bzw. vergleichbar mit "früher" (z.B. vor 10 Jahren)?
Könnte das mit der leichteren Einstellbarkeit von Tracks auf Webmusikplattformen zu tun haben und dass man nicht mehr ein Label braucht, um etwas zu veröffentlichen?
Evtl. könnte es auch damit zu tun haben, dass man mehrere Tags für ein Album vergeben kann.
Da erhält dann z.B. ein Pop-Album mit Gesang auch den Tag "Electronic".
https://www.discogs.com/de/search/?genre_exact=Electronic&type=release&page=1&decade=2010&year=2018
Diese Zahl dürfte durchaus realistisch sein. Natürlich ist das viel mehr wie früher. Das hat meiner Meinung nach vor allem folgende zwei Gründe:
  1. weltweite Expansion von elektronischer Musik, siehe auch aktueller EDM-Massenhype in den USA. Vor allem auf den amerikanischen Kontinenten, in Europa war es ja schon ab den 90'ern sehr präsent. Man sieht die Expansion aber auch lokal bei uns an der Anzahl der Veranstaltungen mit elektronischer Musik.. musste ich noch in den frühen 90'ern immer weite Reisen nach Ffm usw. auf mich nehmen um Techno im Club zu hören, gibt es das heutzutage mehrfach in jeder mittelgroßen Stadt Deutschlands
  2. keine Filter mehr bei der Veröffentlichung: jeder kann das heutzutage mit geringstem Aufwand tun: waren früher die Geräte noch richtig teuer, reicht heute ein Billig-Laptop mit gecrackter Musik-Software oder ein Smartphone zum Musik-Produzieren völlig aus.
 
Zuletzt bearbeitet:

oli

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Wahrscheinlich doppelt Off-Topic (wegen anderer Musikrichtung und weil es nur bedingt weiterhilft bei der Frage ob Release auf einem Musiklabel oder im Eigenvertrieb)... aber ich fand diese Einblicke in die Überlebens-Strategien von Independent-Labels interessant (Tapete Records und Grand Hotel van Cleef) :

https://www.brandeins.de/magazine/brand-eins-wirtschaftsmagazin/2018/personal/independent-label-inside-indie-nicht-das-ende-vom-lied?utm_source=zeit&utm_medium=parkett

Zitat:
Mehr sein als ein Label
25 Platten bringt Tapete Records jährlich auf den Markt und verbucht rund 1,2 Millionen Euro Umsatz. 2016 blieben davon rund 36 000 Euro Gewinn übrig, nicht mehr als bei einem kleinen örtlichen Handwerksbetrieb. Bei Grand Hotel van Cleef stand im Gründungsjahr 2002 noch ein Jahresverlust von 2500 Euro unterm Strich. Im vergangenen Jahr hat das Label eine Million Euro Umsatz und 117 000 Euro Gewinn gemacht. Zum Vergleich: Universal verbuchte im selben Zeitraum einen Umsatz von 5,7 Milliarden Euro.

Um gegen die Riesen der Industrie nicht unterzugehen, haben sowohl Tapete als auch Grand Hotel van Cleef bereits vor Jahren einen Weg eingeschlagen, der sie vor dem Ruin bewahrt hat: Sie haben sich davon gelöst, nur noch Plattenfirmen zu sein. Bereits seit Mitte der Nullerjahre sind sie auch Musikverlag, also Inhaber der Rechte an den Songs, Booking-Agentur, die sich um die Touren der Bands kümmert, und Versand-Shop in einem. Tapete hat zusätzlich eine eigene Abteilung für Marketing-Kampagnen oder Radiowerbung und mit „Bureau B“ ein kleines Label für elektronische Musik angeschlossen. Damit verdienen sie zwar nicht viel, aber immerhin etwas.

„Wenn wir durchkommen wollen, müssen wir das alles zusammen anbieten“, sagt Buskies. Die großen Labels verkaufen das unter 360-Grad-Management. Das heißt, der Künstler wird rundum von einer Firma betreut. „Ich mag den Begriff zwar nicht“, sagt Buskies, „aber wir haben das schon gemacht, bevor es den Begriff gab. Sonst gäbe es uns schon längst nicht mehr.“ 720 000 der insgesamt 1,2 Millionen Euro Umsatz machte Tapete 2016 mit dem Verkauf von CDs, Platten und digitaler Musik. Der Rest (gut 40 Prozent) entfiel auf zusätzliche Einnahmequellen.

Dazu zählt zuerst der Verlag, der die Rechte des betreuten Künstlers bei der Verwertungsgesellschaft Gema vertritt. Jedes Mal, wenn ein Song gespielt wird, müssen Veranstalter Geld an die Gema überweisen. Davon fließen 40 Prozent an den Verlag und 60 Prozent an den Künstler. 2016 trug der Verlag rund 100 000 Euro und damit fast zehn Prozent zum Gesamtumsatz von Tapete bei. Das sei einfach verdientes Geld, das man früher, als man nur Plattenfirma war, habe liegen lassen. Auch der Grand-Hotel-van-Cleef-Chef Ott sagt: „Je größer unser Katalog an Künstlern und Songs wird, umso größer wird auch das Grundrauschen, das wir durch die Gema-Einnahmen haben.“

Dabei verliert die CD an Bedeutung. Grand Hotel van Cleef hat gerade das neue Album von Kettcar herausgebracht. In dem kleinen Büro in der Nähe der Hamburger Schanze stapeln sich braune Kartons, Mitarbeiter und Praktikanten wuseln umher, Ott und sein Co-Geschäftsführer Reimer Bustorff – selbst Bandmitglied bei Kettcar – bahnen sich ihren Weg durch das Chaos. Das Album ist auf Platz vier in den Charts eingestiegen. „Wenn man früher auf Platz vier eingestiegen ist, waren das um die 30 000 Platten. Heute sind das so 5000“, sagt Bustorff. „Das will man gar nicht mehr vergleichen.“
 
Hallo in die Runde,
ein spannender Austausch.

Aktuell kann ich nicht viel beisteuern. Ich hatte in der Vergangenheit zwei Platten Deals und einen Musikverlag.
Was mich in der Erfahrung nachhaltig geprägt hat ist die Vertragliche Bindung. Es war sehr.. Sehr nerven auftreibend und teilweise nur mit Hilfe von Anwälten möglich da wieder raus zu kommen. Ob du zufrieden oder nicht bist, stellst du erst später fest und wenn du dich für mehrere Alben verpflichtet hast kann dies sehr frustrierend sein. Kann. Es gibt auch super Labels auf jeden Fall!

Die heutigen Möglichkeiten des eigenen Vertriebs empfinde ich als Segen. Ohne Bindung! Klasse! Bei uns kümmert sich meine Frau ums Netzwerk. Ich selber bin da talenrfrei. Aber im Freundes Familienkreis gibt es bestimmt jemand der Lust hat :)
 
Ist heute fast üblich bei kleinen Acts - man ist einfach das Label und macht was auf Bandcamp - und das Label ist nur da, damit man einen Namen (Label im wörtlichen Sinne) hat für das Ding wo man das herholen kann..

Denke es ging nie besser als heute.
 

Rolo

i give some soul into the tracks!
Es geht doch nichts über die Künsterische Freiheit und das Gefühl ohne Zeitdruck an seinen Werken arbeiten zu können.
Irgendwie tun mir Künstler leid ,die vertraglich von Musikkonzernen quasi genötigt werden. Wie viele Künstler wurden schon
beschissen, verschlissen und dann in die Tonne gekloppt. Die Musikindustrie ist doch gnadenlos.
Lieber ein Noname sein und frei sein von Knebelverträgen und Termindruck. Ich persönlich hätte gar kein Interesse daran mein Hobby zum Beruf zu machen wenn ich ehrlich bin.
Es sei denn wenn ich alle Zügel selbst in der Hand hätte. Sozusagen als freischaffender Handwerker Aufträge an Land ziehen für Filmvertonung zum Beispiel.
Da muß man aber verdammt gut sein. Ein Profi sein. Und wer einem 8 Stunden Job nachgeht der mit Musik nichts zu tun hat, hat schon die Zeit sich soviel mit der Matrie zu befassen
um Profi zu werden.
 
Ist heute fast üblich bei kleinen Acts - man ist einfach das Label und macht was auf Bandcamp - und das Label ist nur da, damit man einen Namen (Label im wörtlichen Sinne) hat für das Ding wo man das herholen kann..
Ich hatte das Label eigentlich nicht nur für meine eigenen Sachen gegründet, sondern bin da auch offen für andere Artists. Aber bin jetzt natürlich erstmal gespannt, ob überhaupt Resonanz kommt..
 
B

btrnm

Guest
Dh richtig mit Gewerbeanmeldung und so?

Bei anderen Artists, würde mich interessieren was Dir so vorschwebt, dh das Label könnte mich interessieren
als Hörer aber auch als Artist...

Ich hätte ja Bock mal n einen Sampler zu machen auf dem Musik ist zu der meine passt.
Ich kann mir sowas auch als Gemeinschaftsaktion vorstellen.
Fällt mir dazu so ein.
Aber das ist bisschen ein anderes Thema jetzt.
 
Dh richtig mit Gewerbeanmeldung und so?
Ja klar, geht ja nicht ohne.

Bei anderen Artists, würde mich interessieren was Dir so vorschwebt, dh das Label könnte mich interessieren
als Hörer aber auch als Artist...
Deep Techno im weitesten Sinne, siehe Label-Beschreibung:
"Deep, mystical, multifaceted, this is Sounds of Jericho, a secret treasure chamber jam-packed with sounds plumbed from the infinite depths of the universe, a music label singularly devoted to passion-driven electronic music.
You will find no trivial techno tracks produced at an assembly line inside this trove, but strictly only tracks rich in detail and crafted with love and gratitude. "
 


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