Alptraum Roland TR-8 DAW Einbindung

mink99 schrieb:
Wir haben Ihre Anmerkung an das Produktmanagement weitergeleitet, die Ihren Vorschlag an das Forschung & Entwicklungs-Team in Japan zur Prüfung weitergeben.

Wenn nur ich eine E-Mail schreibe, dann wird das tatsächlich so bleiben.......

Ausser einem Plug-In für VST wäre doch auch eine Breakout-Box für den USB-Port der Tr-8 denkbar. Sollen die da halt noch 7 D/A -Wandler draufpacken. Ich zahl da meinetwegen auch 200.- dafür.

Die restliche Verarbeitung der TR-8 ist doch top.
 
Overbridge hat den gleichen konzeptionellen Fehler wie Aira usb : es kann im ASIO betrieb nur eine Soundkarte geben. Dass die Entwickler das nicht von Anfang an wussten, glaub ich nicht. Nur die marketing Monkeys machen eine Hype daraus.

Und eine aggregate device ist weder unter Windows noch unter OS X ne gute Idee.

Da kauft man sich für Tausende von Euronen ne Apollo und verbindet das dann über asio4all, um die apollo wieder auf das Niveau einer soundblaster zu bringen.
 
@mink99
Overbridge funktioniert nicht wie Aira. Das sind komplett unterschiedliche Konzepte. Aira ist nichts weiter als eine weitere Soundkarte. Die dümmste und einfachste Art sowas zu machen. Overbridge sendet das Audio über das PlugIn in die DAW. D.h. Das du in der DAW wie bisher nur deine Soundkarte anmeldest. Genauso funktioniert auch der Virus TI. Also nicht mit Asio, etc.
 
hoffentlich liefern sie overbridge auch bald aus und hoffentlich hast du recht,
denn ich habe mich wegen dieser schlechten Daw anbindung gegen die tr 8 entschieden und pro rytm. ok, ist eine andere liga, aber die tr hätte mir auch mal ne weile spass gemacht
 
olafp schrieb:
hoffentlich liefern sie overbridge auch bald aus und hoffentlich hast du recht,
denn ich habe mich wegen dieser schlechten Daw anbindung gegen die tr 8 entschieden und pro rytm. ok, ist eine andere liga, aber die tr hätte mir auch mal ne weile spass gemacht

Hoffentlich schreibst du Roland eine Mail, dass du aus diesem Grund keine gekauft hast, sonst wird nichts passieren ;-)

E-Mail: customersupport[at]rolandmusik.de
 
olafp schrieb:
hoffentlich liefern sie overbridge auch bald aus und hoffentlich hast du recht,
denn ich habe mich wegen dieser schlechten Daw anbindung gegen die tr 8 entschieden und pro rytm. ok, ist eine andere liga, aber die tr hätte mir auch mal ne weile spass gemacht

Es gibt doch mittlerweile genügend Videos bei YT wo Elektron erklärt wie das funktioniert. Ist ja kein Geheimnis mehr :)
 
rz70 schrieb:
@mink99
Overbridge funktioniert nicht wie Aira. Das sind komplett unterschiedliche Konzepte. Aira ist nichts weiter als eine weitere Soundkarte. Die dümmste und einfachste Art sowas zu machen. Overbridge sendet das Audio über das PlugIn in die DAW. D.h. Das du in der DAW wie bisher nur deine Soundkarte anmeldest. Genauso funktioniert auch der Virus TI. Also nicht mit Asio, etc.

War in den Videos anders zu sehen, sah im ableton aus wie eine Soundkarte.. aber anderer thread, hier ist Roland ....
 
mink99 schrieb:
aber anderer thread, hier ist Roland ....
Man kann ja trotzdem allgemein die technischen Möglichkeiten besprechen und mit anderen Produkten vergleichen. Evtl. ist das auch nur die Sache der Programmierung und theoretisch per Firmware-Update realisierbar? Vielleicht auch so, dass man den Modus umschalten kann.
 
mink99 schrieb:
nicht eine applikation zwei devices ...
Wobei zwei Applikationen jeweils ein anderes Device nutzen können. Man bräuchte nur die beiden irgendwie untereinander synchronisieren. Also quasi zwei DAW's auf einem Rechner parallel. Müsste eigentlich gehen... Man muss nur bereit sein zwei verschiedene DAW's einzusetzen... Es sei denn die DAW ist so cool, dass man zwei mal die gleiche parallel starten kann, die dann jeweils anderes Interface verwendet. 8)
 
Michael Burman schrieb:
mink99 schrieb:
nicht eine applikation zwei devices ...
Wobei zwei Applikationen jeweils ein anderes Device nutzen können. Man bräuchte nur die beiden irgendwie untereinander synchronisieren. Also quasi zwei DAW's auf einem Rechner parallel. Müsste eigentlich gehen... Man muss nur bereit sein zwei verschiedene DAW's einzusetzen... Es sei denn die DAW ist so cool, dass man zwei mal die gleiche parallel starten kann, die dann jeweils anderes Interface verwendet. 8)

Du bist sehr kreativ in "Problemlösung" *gg
 
lfo2k schrieb:
Du bist sehr kreativ in "Problemlösung" *gg
Och, ich habe öfter mehrere Audiointerfaces mit verschiedenen Anwendungen gleichzeitig genutzt. Allerdings keine Erfahrung mit MIDI-Synchronisation. Windows wurde erfunden, um mehrere Anwendungen gleichzeitig auszuführen. Vor Windows habe ich Betriebssysteme genutzt, die nur ein Programm zur gleichen Zeit ausführen konnten. Jetzt hast du Windows in einer fortgeschrittenen Generation, wahrscheinlich auf einem Rechner mit einer Mehr-Kern-CPU, und willst eine einzige Anwendung zur gleichen Zeit wie unter DOS Anfang 90er. Denk mal darüber nach. 8) :mrgreen:
 
Bin Minimalist. Ich möchte gerne alles in einem Musikprogramm ;-) Ich würde einen Herzkasper bekommen, müsste ich jetzt auf meinem Monitor Studio One verkleinert neben anderen Programmen laufen lassen :D
 
lfo2k schrieb:
Bin Minimalist. Ich möchte gerne alles in einem Musikprogramm ;-)
Tja, ich hatte mal einen PIII 1,1 GHz, auf dem Cubase VST (all-inklusive, wenn man Plugins mitzählt) prima lief. Wenn ich jetzt aber schaue, was auf einem iPad abgeht. Irgendwelche ReWire-Geschichten. Warum kein Cubase VST für iPad?

Aber solche ReWire-Geschichten, nur halt unter Windows, wären evtl. die Lösung für "dein" Problem. Du kannst es gern Roland-Problem nennen. Aber Roland macht es halt zu deinem Problem. :twisted:

Mit ReWire-Tools habe ich selber keine Erfahrung. Aber evtl. könnte man so die TR-8 Spuren aus einer Anwendung in eine andere Anwendung streamen. Es muss halt synchronisiert werden - sowohl Audio wegen synchroner Digital-Audio-Sample-Übertragung als auch MIDI wegen Takt-und-Tempo-Bezug.

lfo2k schrieb:
Ich würde einen Herzkasper bekommen, müsste ich jetzt auf meinem Monitor Studio One verkleinert neben anderen Programmen laufen lassen :D
Man muss doch nicht alle Windows-Fenster gleichzeitig auf einem Bildschirm haben. Zwischen zwei Anwendungen umschalten geht schnell per Alt+Tab. So schnell, dass man es gar nicht merkt. Ja, in mehreren Anwendungen arbeiten und speichern ist etwas mehr Aufwand. Aber Hauptsache es würde funktionieren. Du hast ja frühere TR und Hardware-Studio und Hardware-Mischpult usw. erwähnt. Das waren auch mehrere Geräte, deren Bedienelemente man nicht alle gleichzeitig im Blick hatte.

Die Frage wäre, wie man beide Anwendungen Audio- und MIDI-synchronisiert verbunden bekommt. :roll:
 
Es bräuchte eine kleine Appliance (formatwandler) mit usb-audio in, also usb-Host, Und resampling von 88,2 auf 44,1 und Adat raus, mit word-clock Anbindung . Nur wäre diese dreimal so teuer wie die tr-8.
 
Könnte man das denn nicht Windows-intern machen auf gleicher Samplerate? Sind doch bloß Datenströme. Beide Interfaces müssten schon untereinander synchronisiert werden. Da müsste man schauen, wer als Master und wer als Slave läuft. Da müsste es doch so Re-Routung/ReWiring-Treiber geben. Vom Haus aus ist Windows kein Audio-Genie, das ist klar.
 
ASIO verwendet, um die Schwankungen durch das Multitasking auszugleichen, einen Buffer variabler Grösse . Das heisst, die Applikation liest den blockweise aus und der ad-Wandler füllt diesen kontinuierlich. Je kleiner der buffer ist, (32 samples oder so) umso weniger latenz hat das system.

Wenn jetzt zwei devices in den buffer schreiben, die nicht synchronisiert sind, so muss der ASIO treiber aufwändige sperr-Freigabe und synchronisationsmechanismen einbauen, damit die samples in der richtigen Reihenfolge und unzerstückelt ankommen (Glitches) und overflows (der da schreibt schneller als die daw liest) und underflows (die daw liest schneller als de da schreibt) die als Knacks ankommen, nicht passieren. Das ist, was bei einer aggregate device (bei Core audio) und im asio4all gemacht wird. Damit sind die niedrig-latenzen wie wir sie von Rme oder motu her kennen, schon einmal unmöglich.

Wenn per ADAT oder word clock die Geräte synchronisiert sind, dann hat die Soundkarte oder eigentlich die Hardware die eintreffenden samples bereits sortiert, und der ASIO buffer muss nicht gesondert geschützt werden, die latenzen können wie gewohnt niedrig sein.

Die vorgeschlagene Lösung würde gehen , wenn die airas die audio-clock synchronisiern könnten (die hat nix mit der midi clock zu tun) .
 
klar sind audio und midi getrennt ablaufende geschichten, innerhalb einer daw aber auch sample-genau zueinander synchronisiert. und ich schrieb ja, dass beide interfaces im gleichen audio-takt laufen sollen, damit nix resampelt werden muss. buffer können sie ihre eigenen haben. wenn die tr-8 als stepper läuft, dann wäre die latenz dort egal. hauptsache sie bleibt im takt. die latenz müsste aber irgendwie manuell oder automatisch berücksichtigt werden, damit nicht nur audio-takt, sondern auch midi-takt stimmt. aber mit irgendwelchen rewiring-tools habe ich selber keine praktischen erfahrungen. war nur eine idee, weil theoretisch sollte es schon gehen. auch ohne umweg über adat, wenn die tr-8 schon keine eigenen adat-schnittstellen hat.

lfo2k wollte ja, dass seine tr-8 in ein vst-plugin streamt. dazu müsste sie ja auch audio-clock-mäßig mit der daw synchronisiert sein. midi-sync kommt dazu. genauso könnte man theoretisch eine eigene anwendung auf dem pc laufen lassen, die audiostreams von der tr-8 holt und in so ein vst-plugin weiter streamt. beide anwendungen und interfaces müssten nur audio-clock-mäßig untereinander synchronisiert werden. midi-sync muss so oder so irgendwie hergestellt werden. es sei denn die tr-8 liefert nur den sound und wird nicht als sequencer benutzt. aber die latenz muss trotzdem kompensiert werden.
 
Rz70 wusste doch, wie das bei overbridge ganz anders gelöst ist :

Könntest du dann bitte mal die buffersynchronisation beim Streaming bei overbridge unter ASIO erläutern ?
 
btw: ich sprach von zwei getrennten daw-anwendungen, die jeweils auf ein anderes interface zugreifen. auf der einen läuft tr-8, auf der anderen der rest. die müssen nicht mal audiomäßig synchron laufen. wichtig ist, dass man sie midi-mäßig synchron bekommt, wenn die tr-8 als eigenständiger sequencer mitlaufen soll. den mix könnte man auch auf dem analogen wege aufnehmen. oder soll die tr-8 nur als klangerzeuger fungieren und sequenziert wird auf der daw?
 
mink99 schrieb:
Dann muss ich die beiden Sätze von daw-stems aber wieder zusammenmischen. Toller workflow ...
Wobei: Mal angenommen ich wähle in einer DAW-Software die TR-8 als Audiointerface aus und kann so die Einzelausgänge einzeln aufnehmen / bearbeiten. Wie geschieht die Audioausgabe? Muss ich als Ausgang ebenfalls die TR-8 auswählen und höre den auf der DAW bearbeiteten Mix über die TR-8 ab?
 
lfo2k schrieb:
olafp schrieb:
hoffentlich liefern sie overbridge auch bald aus und hoffentlich hast du recht,
denn ich habe mich wegen dieser schlechten Daw anbindung gegen die tr 8 entschieden und pro rytm. ok, ist eine andere liga, aber die tr hätte mir auch mal ne weile spass gemacht

Hoffentlich schreibst du Roland eine Mail, dass du aus diesem Grund keine gekauft hast, sonst wird nichts passieren ;-)

E-Mail: customersupport[at]rolandmusik.de

nö, wie ich schon sagte ist der Roland Zug für mich abgefahren. Ich hätte vorher der günstigeren Lösung TR8 ne Chance gegeben, jetzt hab ich ne RYTM und denke nicht mehr über Roland nach.
 
Michael Burman schrieb:
mink99 schrieb:
Dann muss ich die beiden Sätze von daw-stems aber wieder zusammenmischen. Toller workflow ...
Wobei: Mal angenommen ich wähle in einer DAW-Software die TR-8 als Audiointerface aus und kann so die Einzelausgänge einzeln aufnehmen / bearbeiten. Wie geschieht die Audioausgabe? Muss ich als Ausgang ebenfalls die TR-8 auswählen und höre den auf der DAW bearbeiteten Mix über die TR-8 ab?

ASIO nutzt nur genau eine device. Also wenn du hier nicht mit asio4all arbeiten willst, erstmal ja. Du kannst aber die device wechseln, also du nimmst die tr8 auf, wechselst zurück auf Deine Apollo und arbeitest mit der weiter.
 
Zunächst guten Tag an alle da ich zum ersten Mal auf sequenzer.de schreibe.

Michael Burman schrieb:
Mal angenommen ich wähle in einer DAW-Software die TR-8 als Audiointerface aus und kann so die Einzelausgänge einzeln aufnehmen / bearbeiten. Wie geschieht die Audioausgabe? Muss ich als Ausgang ebenfalls die TR-8 auswählen und höre den auf der DAW bearbeiteten Mix über die TR-8 ab?

Ja.
Auf Gearslutz habe ich heute detaillierten Erläuterungen über die Einbindung der TR-8 in Cubase (Windows) geschrieben:
https://www.gearslutz.com/board/electro ... guide.html
 
D.h. also, man kann in einer DAW-Anwendung die Einzelspuren der TR-8 in Echtzeit mischen, der Mix wird über den Stereo-Ausgang der TR-8 ausgegeben, und die Arbeitssamplefrequenz beträgt dabei 96 kHz.

Die Einzelspuren kann man aufnehmen, aber nicht in Echzeit weiter ausspielen. Ich Echzeit ausgespielt werden kann nur der Mix über den Stereo-Ausgang der TR-8.

Somit könnten andere Instrumente in einer parallel laufenden DAW über ein anderes Interface laufen, und die Spuren zusammenführen bräuchte man nur für einen Mixdown.

Damit die TR-8 synchron zu dem Rest läuft, müsste man den Zeitversatz einstellen. Der wird dann wohl negativ sein, weil man die Haupt-DAW wahrscheinlich mit kürzerer Latenz und ohne Zeitversatz betreiben wollen wird. D.h. die Ansteuerung der TR-8 per MIDI müsste etwas vorverzögert werden. Weil beide Anwendungen auf native ASIO-Treiber zugreifen, dürfte der Versatz nicht sonderlich groß sein, vielleicht 5-10 ms oder so. D.h. man könnte die TR-8 immer noch in Echtzeit bedienen, ohne dass es einen großen Versatz zwischen Aktion und hörbarer Reaktion gibt.
 
Michael Burman schrieb:
D.h. also, man kann in einer DAW-Anwendung die Einzelspuren der TR-8 in Echtzeit mischen, der Mix wird über den Stereo-Ausgang der TR-8 ausgegeben, und die Arbeitssamplefrequenz beträgt dabei 96 kHz.

Die Einzelspuren kann man aufnehmen, aber nicht in Echzeit weiter ausspielen. Ich Echzeit ausgespielt werden kann nur der Mix über den Stereo-Ausgang der TR-8.

Somit könnten andere Instrumente in einer parallel laufenden DAW über ein anderes Interface laufen, und die Spuren zusammenführen bräuchte man nur für einen Mixdown.
Zwei DAWs sind nicht notwendig.
Alles kann in einer DAW gespielt werden (auf jedem Fall in Cubase):
. Die TR-8 mit einzelne Ausgänge
. alle VSTi + VST die man in der DAW verwendet
. maximal 2 externen Mono Instrumenten die dann aber auf einen Mono Spur wiedergegeben werden.
Das alles erklingt an den Hauptausgängen der TR-8.

Vielleicht soll ich doch den Gearslutz thread übersetzen!
Es könnte aber auch sein, dass ich Ihre Frage nicht richtig verstehe!
 


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