Axoloti - DIY Micro Modular? - auf Indiegogo

hesspet

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Vielleicht auch bald auf einer anderen Plattform? http://www.sonicstate.com/news/2015/02/ ... indows-10/
Nee, nicht wirklich. Da die Foundation Audiophile Anwendungen einfach nicht auf ihrem Scope habt. Wieder die gleiche grottige Audioausgabe wie vorher beim B+ (die nenne es kompatibel!, also grottig....). Da ist nix weiterentwicklet worden und kein Audio in. Einzig über HDMI Splitter kommt man an ein einigermaßen gescheites Audiosignal ran.

Auch die wilde Anbindung von USB / Ethernet haben sie so gelassen wie es war. Wird spassig sein rauszufinden ob sie nun endlich das Problem bei der bidirektionalen Audioverarbeitung mit USB Soundkarten in den Griff bekommen haben. Die sharen immer noch Ethernet und USB über eine Leitung...

Kein so großer Wurf für Leute die Audio für mehr nutzen wollen als für ein Mediaplayer (der sollte damit super performen). Ist einfach eine ganz andere Zielsetzung gegenüber Spezialhardware wie DSPs oder auch dem Axoloti.

Allerdings mit einem kleinen Touchmonitor dran - durchaus ein Teil mit dem man ein cooles Nutzerinterface für wenig Geld basteln kann. Java sollte auf der Kiste eine ordentliche Performance bringen. Also wäre es möglich für superkleines Geld den Editor mit einem Monitor inkl. Axoloti als "Audiotreiber" in eine Kiste zu bauen.

Raspi + 8 Zoll Touchmonitor + ein wenig Infrastruktur + Axoloti , würde sagen unter 300€ zu realisieren. Zumal der Raspi dann noch viel Leistung über hat um z.B. ganz viel IO zu steuern -> MIDI etc.

Ich habe aktuelle ODROID-C1 hier in der Mangel, die spielen ja in der gleichen Liga - allerdings mit der geringfügig besseren Spezifikation (aber nicht im Audiobereich). Die Kistchen performen schon sehr ordentlich mit JAVA.

Leider sind auch noch keine vollständigen Spezifikationen zu finden. Das konnte ich bisher zusammentragen um mir ein Bild zu machen. Stammt aus einer Seite von RS-Electronics

Spezifikation: Raspberry Pi 2 Model B SBC

Der Raspberry Pi 2 Modell B bietet eine erhebliche Leistungssteigerung gegenüber seinen Single-Core-Vorgängern: Er ist bis zu sechsmal schneller. Neben einem neuen Quad-Core Cortex-A7-Prozessor verfügt der Raspberry Pi 2 Modell B nun auch über 1 GB RAM-Speicher. Der Betriebssystemkern wurde aktualisiert, um die neueste ARM Cortex-A7-Technologie voll auszuschöpfen, und ist nun mit der neuesten Version 1.4 der Software NOOBS erhältlich (siehe Hinweis unten). Hardware und Software sind weiterhin abwärts kompatibel mit dem Raspberry Pi 1 Modell A+/B+.

- Broadcom BCM2836 800 MHz ARM Cortex-A7 Quad-Core-Prozessor mit VideoCore IV Dual-Core-GPU
- GPU bietet Open GL ES 2.0, OpenVG mit Hardwarebeschleunigung und 1080p30 H.264 High-Profile-Decoding
- GPU ermöglicht 1 GPixel/s, 1,5 GTexel/s oder 24 GFLOPs mit Texturfilterung und DMA-Infrastruktur
- 1 GB LPDDR2 SDRAM
- HD 1080p-Videoausgang
- Composite-Video-Ausgang (PAL/NTSC)
- Stereo-Audioausgang
- Ethernet-Anschluss 10/100 BaseT RJ45
- Video/Audiobuchse HDMI 1.3 und 1.4
- 4-polige Audio/Composite-Video-OUT-Buchse, 3,5 mm
- 4 USB 2.0-Buchsen
- 15-poliger MPI CSI-2-Steckverbinder für Raspberry Pi HD-Videokamera (775-7731)
- 15-poliger serieller Display-Schnittstellensteckverbinder
- MicroSD-Kartensteckplatz
- Wird von MicroSD-Karte gebootet, läuft mit einer neuen Version des Linux-Betriebssystems (siehe Hinweis unten)
- 40-polige Stiftleiste für GPIO und serielle Busse (kompatibel mit 26-poliger Stiftleiste für Raspberry Pi 1)
- Stromversorgung: +5 V @ 2 A über microUSB-Buchse
- Abmessungen: 86 x 56 x 20 cm

Firmware sucht nach Add-on Platinen, die die Bestimmungen der Hutprofil (Hardware an der Oberseite befestigten) Entwurf regeln. Dies ermöglicht dem Raspberry Pi 2 Modell B die Einstellung des GPIO und das Laden der Treiber zur automatischen Anpassung an eine Erweiterungsplatine. Für weitere Informationen siehe: http://www.raspberrypi.org/introducing- ... y-pi-hats/
 

hesspet

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Eben kam die Mail rein, das Teil ist durch!

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Diese Kampagne begann am 29. Dez. und endete am 28 Januar, 2015, (23:59 Uhr PT).

Nun dene, es heißt warten.... :)

Gratulation an Johannes Taelman!
 

syncopat

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hesspet schrieb:
Raspi + 8 Zoll Touchmonitor + ein wenig Infrastruktur + Axoloti , würde sagen unter 300€ zu realisieren. Zumal der Raspi dann noch viel Leistung über hat um z.B. ganz viel IO zu steuern -> MIDI etc.
Oder auch: Altes iPad 1 mit MobMuPlat drauf, kann dann sowohl touchscreen-remote als auch Low-Latency-Audio-Prozessor sein, zusätzlich zum Axoloti und alles für geschätzt unter 200EUR.

Hat schon mal jemand hier mit PD (PureData) auf dem iPad per MobMuPlat gearbeitet?
Frage mich auch wie viel langsamer das überhaupt wäre, abgesehen von der etwas schwerfälligen Programmierung mit PureData.
 

hesspet

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Naja, PD ist ein Interpreter der auf einen Betriebssystem rennt - während die Axoloti Geschichte eine native, kompilierte Applikation ist. Bei gleichen Prozessor Voraussetzungen dürfte die Axoloti Lösung besser performen. Aber das ist nur sehr schwer zu belegen, da ein Vergleich immer an den "gleichen Voraussetzungen" scheitert und läuft daher auf Kaffeesatzlesen hinaus.

Ist der "klassische" Äpfel mit Birnen Vergleich und hängt zudem sehr stark von der Anwendung ab.

Wer eine Touchumgebung als Soundgadget braucht, ist eh mit einem iPad ohne viel Streß ganz gut aufgehoben. Da gibt es ja zig hübsche Lösungen. Aber richtig Hardware bekommt man da halt nur sehr schwer dran. Wenn dann halt nur über den Weg des "Controllerrism" und dann wird die ganze Infrastruktur wieder so aufwändig.
 

syncopat

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@hesspet: Stimmt, und der Vergleich ist in der Tat interessant.
> Bei gleichen Prozessor Voraussetzungen dürfte die Axoloti Lösung besser performen
Der Cortex A8 im iPad ist von der Integer-Performance etwa 5x schneller, fließkomma-mäßig so wie ich das überblicke nur etwas schneller als der STM32F427 des Axoloti.
Könnte also durchaus sein dass ein nahe 100%-CPU-Patch auf dem Axoloti mit etwas Glück in PD implementiert auch auf dem iPad laufen könnte, was den Axoloti sogar überflüssig machen könnte. Theoretisch.
Interessanter Gedanke auf jeden Fall.

Ein geübter PD-Profi müsste mal ein Axoloti-Referenz-Patch 1:1 in PD umsetzen und dann vergleichen wir mal :)
Fühlt sich jemand berufen?

> Aber richtig Hardware bekommt man da halt nur sehr schwer dran.
Nö, sehe ich anders.
Der Mikrofoneingang wird ja von vielen Amp-Simulator-Apps oft erfolgreich genutzt, der Kopfhörerausgang hat einen sehr guten Klang und per iRig MIDI ist gleichzeitig auch noch MIDI I/O drin, nebenbei wird das iPad sogar gleichzeitig auch noch aufgeladen, also durchaus was für den Dauerbetrieb. Und kostet vielleicht 50EUR extra.
Wem das nicht reicht der hängt es einfach in ein Alesis io-Dock, da hat man dann sogar noch gute Stereo-Ausgänge, nen extra Kopfhörerausgang, Stereo-Eingänge und XLR mit Phantomspeisung.
Fehlt noch was? ;-)
 

hesspet

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Nö, sehe ich anders.
Der Mikrofoneingang wird ja von vielen Amp-Simulator-Apps oft erfolgreich genutzt, der Kopfhörerausgang hat einen sehr guten Klang und per iRig MIDI ist gleichzeitig auch noch MIDI I/O drin, nebenbei wird das iPad sogar gleichzeitig auch noch aufgeladen, also durchaus was für den Dauerbetrieb. Und kostet vielleicht 50EUR extra.
Wem das nicht reicht der hängt es einfach in ein Alesis io-Dock, da hat man dann sogar noch gute Stereo-Ausgänge, nen extra Kopfhörerausgang, Stereo-Eingänge und XLR mit Phantomspeisung.
Yipp, ich rede von Hardware! Nicht von iPad Tool Chain.

Potentionmeter, Aktoren, Sensoren, CV IN/OUT und so ein Zeug und vor allem nicht über MIDI, direkt per Lötkolben an das Zeug dran. Wie ich schon sagte Äpfel mit Birnen. An ein Pad bekommt man nicht an GPIOs ran. Das ist ein vollkommen anderer Ansatz. Es macht keinen Sinn darüber besser/schlechter zu diskutieren. Auch nicht billiger oder so.

Der Hauptpunkt ist:
...other edge there are general purpose in- and outputs available for connecting potentiometers, faders, LED's, sensors, or other devices via UART, SPI or I2C.
Ich denke ich habe da eine vollkommen andere Sicht. Kein Display und Mickey Mouse Kino für dicke Finger..... Sondern zig Soundgeneratoren. Bei einem Pad kann man das sich noch schönrechnen, aber bei 10 oder 20 Komponenten bei Installationen? Da haben die Pads schneller Füße als man sie kaufen kann. :) :) :)

Und...wenn ich erst an ein Pad ein Midi Interface hängen muss, dann ein Mikrokontoller und dann den Rest dran, dann ist das wie ein Bergsteigerseil mit 5 Knoten. Viel zu viele Komponenten die Probleme bereiten können.

Wer das braucht ist wahrlich mit einem Pad besser gestellt, aber das ist eine ganz andere Welt und hat mit dem Axoloti Konzept nicht wirklich was zu tun.
 

syncopat

.....
Ach so! An eine solche Anwendung habe ich für den Axoloti erst mal gar nicht gedacht.
Und bei n Installationen ist natürlich billiger immer besser. Logisch!

In dieser Hinsicht kenne ich tatsächlich keine bessere Alternative als den Axo ... zumindest nicht mit MIDI und Stereo In- und Out in sauberer Qualität.

Für mich soll's eher ein einfaches programmierbares stationäres Effektgerät sein, da gibt es schon mehr Alternativen.
Trotzdem wäre ein günstiger Axo mit Axo Control auch für mich sehr interessant, wenn die Software ähnlich brauchbar wie z.B. der Nord Modular Editor ist.
 
hesspet schrieb:
lass uns doch mal einen fred aufmachen in dem wir zusammentragen was es im moment an DIY dsp hardware möglichkeiten gibt und was man damit machen kann.
:supi: Aber nicht mehr diese Woche alles! Genug gefreded :)

Wobei es eher sogar interessant wäre eine Aufstellung rund um die, wie soll man es formulieren? DIY Kleincomputer für Soundgenerierung.
Gibt's den Thread schon? Hab ich jedenfalls nicht gefunden.
 
Hab noch mal bisschen genauer geschaut.
Nachdem die RAM-Größe jetzt ver32facht wurde, dürfte Axoloti für einige Anwendungen interessanter werden, wie etwa Nachhall oder Live-Looper.
Und für die Eurorack-Fans unter euch vielleicht noch interessant, dass es wohl doch Chancen gibt, das Axoloti Core Board platzsparend einzubauen, Bastelbereitschaft vorausgesetzt. (Quelle: https://www.indiegogo.com/projects/axol ... s#comments)
 

hesspet

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Jetzt muss es nur noch fertigwerden!

Die Warterei auf Spielzeuge hat mich als Kind schon genervt :)

Vor allem der Schwenk des Formfaktors finde ich gut. Ich wollte eines auf jeden Fall in ein Rack einbauen. Notfalls halt Quer auf halbe Rackbreite mit viel Potis :) die muss man ja auch noch irgendwo unterbringen.....
 

Knoepfe

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...USB-Host ist auch neu!

Und ein nettes Video:



"Lissajous curves on steroids. Unedited live capture, no sequencing, Axoloti Core and USB-MIDI controller, feeding into an analog oscilloscope (Philips PM3082) in XY mode. The soundtrack is exactly the oscilloscope feed.

A little explanation of how it's done: An audio rate wavetable oscillator generates X,Y and Z coordinates. This 3d coordinate stream is rotated by Euler angles and projected to 2d. The three Euler angles are each driven by two oscillators: a triangle wave LFO for constant smooth 3d rotation, and a sine wave with a controllable amount of clipping at audio rate, for more Lissajous. All audio rate oscillators are tuned to multiples of 60Hz, to avoid flicker in the video capture."


"A demo for the MusicTechFest Scandinavia Cymatics contest.
100% made with Axoloti."
 

hesspet

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Yipp schon seit ca. 4 Wochen.

Zwischenergebnis: Tut wie versprochen..... Bisher bin ich echt begeistert von den Teilen für den Preis. Hatte nur noch keine Zeit was in meinem Blog zu schreiben.
 

NicolasK

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haha!
ich hatte meinen "vergessen" (arbeit etc...) dann habe ich ihn gestern wieder entdeckt und angefangen damit rumzuspielen - zu gut!
der patcher funktioniert wie er soll und ich bin lustig am bauen. ich frage mich wie ich mein nanoctrl daran zum laufen bringe, erkannt wird es, aber es tut sich nach zuweisung nichts.
mal im dortigen forum gucken.

wenn jemand vorhat ein gehäuse zu bauen, ich nehm gern eins. :mrgreen:
 
S

starling

Guest
Mir war das ganze zu proprietär und zu underspec'ed.
Mich würde aber interssieren was ihr damit so macht, also Demos und Berichte und so.
 

NicolasK

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Ich bastele an nem granularen Delay für die gitarre, synthykram interessiert mich gerade eher nicht.
Und ich hätte gerne ein Gehäuse mit 9 potis und buttons, sowie 2 schaltereingänge und expr. pedal input.
damit wäre ich flexibel wenn ich mal kein bock mehr auf die granularnummer hab.





Als sampler habe ich jetzt ja den MicroGranny(juhu!)
 

Synthmill

Tischbach Mobiliarschreiner
Ich hab damit begonnen Reverb Algorithmen damit nachzubauen, bin aber noch sehr am Anfang und habe noch viel zu wenig Ahnung vom ganzen. Ein Gehäuse sollte auch noch her, mal schauen was ich da mache...
 
Johannes Taelman schrieb:
An: A discussion list for music-related DSP <music-dsp@music.columbia.edu>
Betreff: [music-dsp] Introducing: Axoloti

Hi,

I'm pleased to announce public availability of Axoloti Core.

Axoloti is an open source platform for sketching music-DSP algorithms running on standalone hardware.

Axoloti Core is a circuit board containing a 168MHz Cortex-M4F microcontroller, audio ADC/DAC, DIN MIDI, USB host port, USB device port, switching power supply, 8MB SDRam, a micro-SDCard slot, and a set of general purpose inputs and outputs.

Axoloti allows you to build custom synths, FX units and new instruments using a graphical patcher that generates C++ code, and also manages compilation and upload to the microcontroller. The object library offers oscillators, filters, envelopes, and more. The patcher runs on Windows, OSX and Linux.

www.axoloti.com

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dupswapdrop: music-dsp mailing list
Jetzt im Webshop. Ich hab gestern eins bestellt.
 

tmk009

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Ich finde es etwas umständlich ständig zwischen live und edit Modus umschalten zu müssen. Aber für den Preis und mit der Möglichkeit eigene Potis o.ä dranzulöten ist das DIYler Paradise.
 
Ich habe mir heute einen bestelt und bin wirklich gespannt, was sich da auftut.
Neben meinem blofeld Quantum Projekt, das ich jetzt in den Wintermonaten nun verstärkt in Richtung Display und Sysex angehe
ist der Axoloti eine weitere interessante Herausforderung.
 
Meiner hat gestern sein Flash-Memory bekommen. 32 Gigabyte -- das sind 357914 Sekunden Audio (in mono). Was macht man nun Interessantes mit so viel Speicher? Das reicht ja für eine ganze Sample-Datenbank.
Und sein Gehäuse hat er vor ein paar Tagen bekommen:
 


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