Bässe und Sounds à la Kryptic Minds

Summa

hate is always foolish…and love, is always wise...
Sine, Parabolic und Hardclipper, aber Sinus dürfte für diese Art von Sound noch am besten funktionieren, parabolisch ist häufig noch was Bass lastiger.
 

Summa

hate is always foolish…and love, is always wise...
Hast du dir meinen Massive Sound mal angeschaut, da nutze ich keinen LP soundern zwei Bandpass Filter, wobei der Original Sound mehr Obertöne hatte, so britzelte wie der Sound den man auf dem Bass hört, ich nur schnell die Frequenzen was angepasst hab'. Trotzdem lassen sich auf diese Weise, dank der regelbaren Bandbreite, unter Massive die für den Shaper als Input nötigen Frequenzen gut rausarbeiten.
 

Phobik

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Hast du dir meinen Massive Sound mal angeschaut, da nutze ich keinen LP soundern zwei Bandpass Filter, wobei der Original Sound mehr Obertöne hatte, so britzelte wie der Sound den man auf dem Bass hört, ich nur schnell die Frequenzen was angepasst hab'. Trotzdem lassen sich auf diese Weise, dank der regelbaren Bandbreite, unter Massive die für den Shaper als Input nötigen Frequenzen gut rausarbeiten.
Ja habe ich, ich denke aber dass mich da die Spielweise wie du schon geschrieben hast noch etwas überfordert - ich weiß absolut nicht worauf es bei Legato ankommt.. Die Soundbeispiele von Rastakovic klangen da schon dem Ziel näher - ich denke mir fehlt da auch noch das Verständnis für weiteres Processing wie Compressor etc.

Edit: Ok Legato heißt ja einfach die Töne "verbunden" zu spielen, ich denke ich habe das Intuitiv gemacht, aber ohne Modwheel oder so
 
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Summa

hate is always foolish…and love, is always wise...
Legato bedeutet verbunden, du spielst entweder die Noten einzeln oder hälst jeweils die letzte Note während du die nächste drückst. Dabei verändert sich das Attack Verhalten und die Tonhöhe (abhängig von der Glide Einstellung) des Sounds. Ich hatte wie gesagt an dem Abend nur wenig Zeit um den Sound intensiv zu analysieren und an ein paar Stellen im ersten Video hörte es sich so an als ob der Sound legato gespielt wird, was bedeuten könnte, dass das Percussive des Sounds getrennt von 'nem Extra Sound erzeugt wird. Das wird der zusätzliche Sub sein, den @fanwander gemeint hat.
 

Rastkovic

PUNiSHER
Die Soundbeispiele von Rastakovic klangen da schon dem Ziel näher - ich denke mir fehlt da auch noch das Verständnis für weiteres Processing wie Compressor etc.
Einen leichten Pitchmod hatte ich noch auf den Oszillator (-> OSC Finetune), ansonsten spielt die Hüllkurven Charakteristik auch eine Rolle. Die ENV1 VCA Hüllkurve ist wie man auf den Screenshot sieht Linear, die Filter Hüllkurve dagegen Exponentiell.

Processing ist für das Endresultat in der Tat sehr wichtig, dahingehend hatte ich bei meinen Beispiel ja kaum was gemacht. Saturation und mehr EQing, evtl. noch ein Chorus wären so die nächsten Schritte.

Was mich bei meinen Beispiel stört sind die Phasenauslöschungen. Vielleicht mit weniger Unison probieren, oder 3-OSC (oder mehr) Synth suchen und den Oszillatoren feste Phasen zuweisen.... :)
 

rblok

......
Falls du immer noch am Rumprobieren bist: Die eine Hälfte von denen (Leon Switch) hat ein paar sehr gute Tuts auf Youtube.
Wenn ich recht erinnere, hat er bei seinem ersten Tutorial das Summen von nem Langhaarschneider als Grundlage genommen ;-)
Link zum Tut

Und das großartige 1000 Lost Cities würd ich euch auch gern vorstellen, meiner Meinung nach der absolute Peak von Kryptic Minds:
https://www.youtube.com/watch?v=4-H69JMPlzI
 

Phobik

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Einen leichten Pitchmod hatte ich noch auf den Oszillator (-> OSC Finetune), ansonsten spielt die Hüllkurven Charakteristik auch eine Rolle. Die ENV1 VCA Hüllkurve ist wie man auf den Screenshot sieht Linear, die Filter Hüllkurve dagegen Exponentiell.
Ok danke werde es die Tage ausprobieren, kann mich leider nicht in den Keller einschließen und Musik machen - das soziale Umfeld kann man ja auch nicht vernachlässigen. Saturation und Chorus werde ich mir noch mal aufs Detail mit Osziloskop aneignen, will da nicht nur rumspielen ohne es zu verstehen :)

Falls du immer noch am Rumprobieren bist: Die eine Hälfte von denen (Leon Switch) hat ein paar sehr gute Tuts auf Youtube.
Wenn ich recht erinnere, hat er bei seinem ersten Tutorial das Summen von nem Langhaarschneider als Grundlage genommen ;-)
Link zum Tut

Und das großartige 1000 Lost Cities würd ich euch auch gern vorstellen, meiner Meinung nach der absolute Peak von Kryptic Minds:
https://www.youtube.com/watch?v=4-H69JMPlzI
Danke für die Info, ich dachte lange Zeit Kryptic Minds wäre gar nicht mehr aktiv - ich hoffe ich finde jetzt wieder mehr. Bei dem Tutorial habe ich mich echt gewundert warum er in einem Tonstudio plötzlich mit einem Rasierer rumfummelt, hätte schon fast vorgespult haha :D
 

fanwander

*****
Das sind einfach Subbässe, damit war "wohlig und warm" gemeint? :dunno:

Ohne Obertöne wirkt bei mir grundsätzlich nichts warm.....
Der Trick liegt an der Silbe "Sub", "sub" = lateinisch "darunter": Der Sinus liegt unter dem eigentlichen Sound, der mit PWM oder Wavefolding oder ähnlichem und weicher Filtereinstellung schon mal die "Wärme" bastelt. Das warme Schwurbeln des eigentlichen Sounds ist zwar nett, aber man will es nicht im Bass haben, weil der dann uneindeutig wird. Also macht man einen Schwurbelsound, der aber einen Hipass mit Cutoff leicht über der Grundfrequenz hat (und oben dann auch einen Lowpass irgendwo beim 5. oder 6. Oberton), die Grundfrequenz wird aber vom Sinus gestellt, der völlig eindeutig bleibt.

Der Trick ist übrigens alt: die CS-Polysynth Serie hat das auch so gemacht.
 

Rastkovic

PUNiSHER
Der Trick liegt an der Silbe "Sub", "sub" = lateinisch "darunter": Der Sinus liegt unter dem eigentlichen Sound, der mit PWM oder Wavefolding oder ähnlichem und weicher Filtereinstellung schon mal die "Wärme" bastelt.
Ja, der "Trick" ist nicht neu und mir bekannt. Der Punkt ist aber, erst ab 0:57 liegt hier ein Sub drunter.

Ich hab mir abgewöhnt zu kompliziert zu denken. Die meisten Sounds sind so einfach wie sie klingen....

 
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Rastkovic

PUNiSHER
Ok danke werde es die Tage ausprobieren, kann mich leider nicht in den Keller einschließen und Musik machen - das soziale Umfeld kann man ja auch nicht vernachlässigen. Saturation und Chorus werde ich mir noch mal aufs Detail mit Osziloskop aneignen, will da nicht nur rumspielen ohne es zu verstehen :)
Pitchmod auf Oszillator und Chorus* auf den gesamten Bass machen "im Grunde" das Gleiche. Einfach mal experimentieren was besser passt, gerade bei Bass ist manchmal weniger mehr.

*Chorus auf Mono stellen, oder zumindest anschließend dafür sorgen das unter 200Hz der Bass mono ist.

Danke für die Info, ich dachte lange Zeit Kryptic Minds wäre gar nicht mehr aktiv - ich hoffe ich finde jetzt wieder mehr. Bei dem Tutorial habe ich mich echt gewundert warum er in einem Tonstudio plötzlich mit einem Rasierer rumfummelt, hätte schon fast vorgespult haha :D
Hatte vorgestern schonmal recherchiert. Das verbliebene Mitglied Simon Shreeve hat ein ausgesprochen interessantes eigenes Label, wo u.a. auch er noch veröffentlicht....

 
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