Behringer 2600 klanglicher Unterschied zum Behringer 2500

polysix

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Hallo in die Runde,

hat einer von euch den BARP 2600 und ein Behringer 2500 System? Mich würde eure Meinung interessieren ob die klanglich sehr ähnlich sind oder doch so prägnant und vom sound differenziert, dass sich ein zusätzliches 2500 System lohnt.

Edit: Warum ich frage. Im Netz finde ich viele Vergleiche zum BARP 2600 vs Odyseey aber wenig zum 2500 ...
 
Zuletzt bearbeitet:
Hallo polysix:

Ich habe "nur" den BARP 2600, aber zum Behringer 2500 möchte ich auf die YT-Videos von Lnefpd hinweisen, z.B. hier

Diese Art von Klang ist wohl nur einem 2500er-System vorbehalten (Hinweis: Für mehr 2500er Klang kann ich die Werke von Éliane Radigue sehr empfehlen).

Grüße, Ingolf.
 
Ohne nachgeschaltete Effekte ließe sich das besser beurteilen.
Die Werke von Éliane Radigue sind sehr trocken produziert.
 
Mit einer entsprechenden Zusammenstellung an 2500er Modulen hat man Möglichkeiten, die der 2600er nicht bietet. Alleine die Mischung der Wellenformen je Modul. Das Multimode Filter gibt´s ja so auch nicht im 2600er. ModAmp nachbilden geht zwar im Prinzip, aber vielleicht arbeitet man mit dem Modul an sich doch auch irgendwie anders.
Und ja, auch für mich ist mein 2500er primär eine Drone Maschine, obwohl man natürlich auch andere viele andere Einsatzmöglichkeiten hat.
Zur Frage von @polysix also: Ich finde, ein 2500er kann anders klingen als ein 2600er. Aber ob du das zusätzlich brauchst hängt meiner Ansicht nach davon ab, was du dann damit bezweckst.
 
Hallo polysix:

Ich habe "nur" den BARP 2600, aber zum Behringer 2500 möchte ich auf die YT-Videos von Lnefpd hinweisen, z.B. hier


Das meint der aber hoffentlich nicht ernst, oder?

Diese Art von Klang ist wohl nur einem 2500er-System vorbehalten (Hinweis: Für mehr 2500er Klang kann ich die Werke von Éliane Radigue sehr empfehlen).

Na, ich weiß nicht...

Ich mache sowas mit einem VCS3 und einem RE-301.

Stephen
 
Das meint der aber hoffentlich nicht ernst, oder?
Ging mir auch (wieder mal) durch den Kopf:
Ganz schön viel Technik und Kabel für überschaubaren Sound.

Ich glaube, um das Video zu verstehen, sollte man das Werk von Éliane Radigue kennen. Für mich ergibt das unter diesem Aspekt total Sinn und ist gut umgesetzt.
Dem 2500 "vorbehalten" würde ich aber ebenfalls verneinen. Das geht auch mit anderen Mitteln.
 
Ich glaube, um das Video zu verstehen, sollte man das Werk von Éliane Radigue kennen.

Ja, absolut uninteressant. Meiner Meinung nach und für mich.

Da ist für mich wieder die Frage: Statt einer ätherischen Schönheit wie Mme. Radigue

NDk0Ny5qcGVn.jpeg


einen nerdig bebrillten, vollschlanken Pferdeschwanzträger mit Norwegerpulli ohne Deostift an derselben Stelle:

1718630954997.jpeg

Hätte das Wahrgenommene dieselbe Wirkung?

Wahrscheinlich eher nein.

Für mich ergibt das unter diesem Aspekt total Sinn und ist gut umgesetzt.

Das läuft unter Grundlagenkenntnisse und sollte jedem Einsteiger in Sachen Subtraktive Klangsynthese nach der spätestens der dritten Unterrichtsstunde geläufig sien.

Dem 2500 "vorbehalten" würde ich aber ebenfalls verneinen. Das geht auch mit anderen Mitteln.

So sieht das aus -- da höre ich nichts, was klanglich einem Alleinstellungsmerkmal für einen 2500 entspräche.

Was die Module nicht schlecht macht.

Stephen
 
Langer, i don't know... Ich finde das hier um Klassen besser als das lnefpt (oder wie der kanal heißt) ding, welches oben geposted wurde



ich frag mich, wieso bei vielen künstlerinnen lieber mal (wieder) schon misogyne logik zum zug kommt, bevor es an andere fragen geht - wer glaubt, radigue war das, was sie war, weil nettes hasimausi und gepimpt von shaffer, gern malpink noises von tara rodgers und ähnliche publikationen lesen, um perspektiven reinzukriegen.
 
Hallo polysix:

Ich habe "nur" den BARP 2600, aber zum Behringer 2500 möchte ich auf die YT-Videos von Lnefpd hinweisen, z.B. hier

Diese Art von Klang ist wohl nur einem 2500er-System vorbehalten (Hinweis: Für mehr 2500er Klang kann ich die Werke von Éliane Radigue sehr empfehlen).

Grüße, Ingolf.


Vielen lieben Dank. Das System ist da ja ordentlich. Fsst eine Reihe VCA / RING Module.

Bin natürlich schwach geworden und B. Go Case ist mit 2500 Modulen + Ein paar diy über tindel die die VCO mit einzelout, env für getrennte gate und s&h clock out und noise out erweitern.

Aber bin noch nicht dazu gekommen einen AB vergleich zum B 2600 zu machen.

Faszinierend wie alt dss system ist aber überhaupt nicht veraltet wirkt. Klingt ziemlich analytisch. Hatte mehr Roheit erwartet.
Toll der Mixed Sequncer das ist schon durchdacht.

Gefallen mir beide 2500 und 2600. Bestimmt schwirtt beim Orginal 2500 noch die matrix der schieberegler mit, da hat mein Auge wohl mehr interpretiert als das es soundtechnisch den Unterschied macht.
 
Ja, absolut uninteressant. Meiner Meinung nach und für mich.

Da ist für mich wieder die Frage: Statt einer ätherischen Schönheit wie Mme. Radigue

NDk0Ny5qcGVn.jpeg


einen nerdig bebrillten, vollschlanken Pferdeschwanzträger mit Norwegerpulli ohne Deostift an derselben Stelle:

Anhang anzeigen 219353

Hätte das Wahrgenommene dieselbe Wirkung?

Wahrscheinlich eher nein.



Das läuft unter Grundlagenkenntnisse und sollte jedem Einsteiger in Sachen Subtraktive Klangsynthese nach der spätestens der dritten Unterrichtsstunde geläufig sien.



So sieht das aus -- da höre ich nichts, was klanglich einem Alleinstellungsmerkmal für einen 2500 entspräche.

Was die Module nicht schlecht macht.

Stephen

Ja, bisschen relativieren tut sich das auch. Ich hatte mir mehr mystisches unter dem ARP2500 sound erwartet. Klingt aber auch irgendwie eigen. Irgendwie Analytisch...elektrisch ..irgendwie
 
Hallo polysix:

Ich habe "nur" den BARP 2600, aber zum Behringer 2500 möchte ich auf die YT-Videos von Lnefpd hinweisen, z.B. hier

Diese Art von Klang ist wohl nur einem 2500er-System vorbehalten (Hinweis: Für mehr 2500er Klang kann ich die Werke von Éliane Radigue sehr empfehlen).

Grüße, Ingolf.

Alter Schwede. Soll das so sein oder sind das Einstreuungen von einem kaputten Kabel? Na ja, ich mach Mal wieder weiter Musik.
 
Tja, es ist mal wieder typisch, wer sich hier abfällig über das Werk einer großen Künstlerin wie Éliane Radigue äußert. Das sagt wohl mehr über ihn selbst aus als über Madame Radigue.

Das Youtube-Video von Lnefpd hat künstlerisch sicher nicht das gleiche Niveau, aber immerhin sind es doch teilweise ganz nette Klänge.

Generell gibt es keinen Synthesizer und kein System, das nicht irgendwie auch durch einen anderen Synthesizer und ein anderes System zu ersetzen wäre. Und ich würde auch davor warnen, die Behringer Module ohne Weiteres mit den Originalen gleichzusetzen. Das kommt schon vom Format her nicht hin. Was den Klang angeht, kann das wahrscheinlich niemand von uns beurteilen, denn wer hat schon ein altes ARP 2500 System bei sich zuhause rumstehen.
 
Vielleicht kommt man vom Klang her mit den Behringermodulen relativ nahe an den 2500er ran. Ich könnte mir aber vorstellen, daß viel vom Original verloren geht, wenn es das Kreuzschienensystem nicht gibt. Also ein wesentlicher Teil vom Gesamtkonzept.

Viel kenne ich vom 2500 auch nicht, zumindest nicht bewußt. Das, was ich kenne, klingt für mich auch eher analytisch und "geradeaus". Muß nichts schlechtes sein. Vielleicht deshalb eher ein "Künstlerinstrument" (nicht abwertend gemeint). Steht für mich auf jeden Fall im krassen Gegensatz zur Moogschen Speckschwarte (auch nicht abwertend gemeint).
 
Viel kenne ich vom 2500 auch nicht, zumindest nicht bewußt. Das, was ich kenne, klingt für mich auch eher analytisch und "geradeaus". Muß nichts schlechtes sein. Vielleicht deshalb eher ein "Künstlerinstrument" (nicht abwertend gemeint). Steht für mich auf jeden Fall im krassen Gegensatz zur Moogschen Speckschwarte (auch nicht abwertend gemeint).
Ein richtiger Gegensatz ist ARP wohl nicht zu Moog - das sind beides Firmen mit East-Coast-Philosophie gewesen und sie haben gegenseitig auch kräftig voneinander abgekupfert und gelernt.

Aber es stimmt wohl, dass ARP eher die Künstler und Komponisten angesprochen hat und Moog eher die Performer. Ich glaube, @Dirk Matten hat hier im Forum mal gesagt, die Kunden, die ARP wollten, seien eher so der Typ Intellektueller mit Brille gewesen, während die Moog-Kunden eher so die mit den langen Haaren und der Lederjacke gewesen seien ... ich hoffe, ich habe das richtig im Gedächtnis.

Pete Townshend von The Who ist ein prominenter ARP-User. In "Patch & Tweak with Korg" sagt er, dass er nach wie vor seinen ARP 2500 und auch seinen ARP 2600 hat und sie nach wie vor gerne benutzt. Dabei steht der ARP 2600 wohl in dem Studio, das er in seinem Wohnhaus hat.
 
Ein richtiger Gegensatz ist ARP wohl nicht zu Moog - das sind beides Firmen mit East-Coast-Philosophie gewesen und sie haben gegenseitig auch kräftig voneinander abgekupfert und gelernt.
Im Grundklang denke ich das eigentlich schon, daß es ordnetlich Unterschiede gibt. Schweift vielleicht jetzt etwas ab, aber einen ARP2600 könnte ich im Konzept wie einen Minimog behandeln. Also, ich meine damit 3x VCO - VCF -VCA und lasse alles andere weg. Beim Mini muß ich einen Schmalzeimer drunter stellen (explizit bildhafte Übertreibung), weil er driftet und die Signale im Mixer glue-artig angezerrt werden. Der 2600 kann zwar auch dick klingen, aber nie so ölig wie ein Mini. Der ist mit quasi NASA-Technik stimmstabilisiert und wenn man ihn mit Gewalt zum Zerren bringt, dann garantiert nicht von der Schönen Sorte.

Der Mini ist für mich eher wie zähes, dickes Schmierfett. Der 2600 ist funktionales WD40. Kann beides den gleichen Zweck erfüllen. aber mit völlig unterschiedlichen Grundeigenschaften.
 
Im Grundklang denke ich das eigentlich schon, daß es ordnetlich Unterschiede gibt.
Das habe ich nicht bezweifelt, aber es sind halt "nur" klangliche Unterschiede - eher nicht so sehr konzeptionelle wie "East Coast vs. West Coast". Obwohl: so ein ARP hat einen Ring-Modulator. Und wenn Du den richtig einsetzt, dann braucht es keinen Verzerrer mehr. Dann beißt der den Moog einfach so weg. Und dann kann man die ARPs natürlich zweistimmig paraphon spielen, was wiederum mit Ringmodulator richtig Spaß macht.

Nicht umsonst wurde der Odyssey ein sehr beliebter Lead-Synth im Fusion- und Jazz-Bereich, während der Minimoog eher bei Rockbands zu finden war. Ausnahmen wie The Who mit ihren ARPs bestätigen die Regel.
 


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