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Behringer JN-80 / Neptune-80 (Roland Juno 6/60)

  • #421
Habe ich in den 90ern.

Juno 6: 200 DM
Juno 106: 250 DM
MKS50 + Programmer: 400 DM
Alpha Juno 2: 300 DM
Alle in Bestzustand, null Kratzer, so gut wie keine Gebrauchsspuren.

Später dann noch ein paar Euros in Ersatz-Voicechips, Tasterkappen und Bender inverstiert.

Das ganze Paket habe ich dann in den 2010ern an einen Sammler verkauft für eine Summe wo ich mir heute noch ein zweites Loch in den Arsch lachen könnte.
Ich auch:
TR 808 100.- DM
MS 20 100.- DM
Juno 106 100.- DM
Prophet 5 750.- €
 
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M.i.a.u.: exitLaub, robworld und Sticki
  • #422
Ich weiß noch in den 00er Jahren war ich ja auf einige roland Dinger scharf.
Waren auch immer oft sehr günstig auf ebay zu sehen aber immer ohne MIDI was mich dann ankotzte und von abhielt.
Und dann sah ich den SH-201 mit endlich MIDI von Roland der es dann wurde.
 
  • #424
Realistisch gesehen brauchen die alten Kisten aktuell (so schön sie auch sind aber total gehiped und vor allem heutzutage völlig überteuert ) so gut wie alle, nicht unaufwendige Überholung. Ob die Klone den Sound nun 99 oder nur 90% treffen ist doch schnurz . Man bekommt eine neues funktionierendes Gerät, zum Bruchteil des Preises. Eine gute Alternative , finde ich pers. wenn jemand original möchte, für solche Sounds , ist der Jx8p (tech auch rel langzeitstabil) , den man immer noch einigermassen zu vernünftigen Preisen bekommt, weil der völlig unterm Radar ist . Hatte auch den Juppy 6 , Juno 6 , beide in den 2012 ern verkloppt, der Juppy 6 fing da schon an Spirenzchen zu machen , dem Jun 6 fehlte eine Stimme... geblieben ist der Juno 106 dem die vcf Ic s erfolgreich azetonisiert wurden und den ich auch nicht missen mag plus 2 hinzugekommene jx8p s. Neptune 80 wäre dann was nettes für live Sessions.
 
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M.i.a.u.: Golden-Moon, Sticki und micromoog
  • #425
Realistisch gesehen brauchen die alten Kisten aktuell (so schön sie auch sind aber total gehiped und vor allem heutzutage völlig überteuert ) so gut wie alle, nicht unaufwendige Überholung. Ob die Klone den Sound nun 99 oder nur 90% treffen ist doch schnurz . Man bekommt eine neues funktionierendes Gerät, zum Bruchteil des Preises. Eine gute Alternative , finde ich pers. wenn jemand original möchte, für solche Sounds , ist der Jx8p (tech auch rel langzeitstabil) , den man immer noch einigermassen zu vernünftigen Preisen bekommt, weil der völlig unterm Radar ist . Hatte auch den Juppy 6 , Juno 6 , beide in den 2012 ern verkloppt, der Juppy 6 fing da schon an Spirenzchen zu machen , dem Jun 6 fehlte eine Stimme... geblieben ist der Juno 106 dem die vcf Ic s erfolgreich azetonisiert wurden und den ich auch nicht missen mag plus 2 hinzugekommene jx8p s. Neptune 80 wäre dann was nettes für live Sessions.
Man bekommt ein Gerät mit SMD-Technik, Schaltnetzteil und grenzwertigen mechanischen Bauteilen, das nicht so gut klingt wie das Original, in ein paar Jahren kaputt ist und dann auf den Müll wandert.

Nachdem ich vor ein paar Wochen meinen Juno-60 vom Erstbesitzer geholt hatte, habe ich ihn einmal aufgehabt, überholt und gereinigt. Die über 40 Jahre alte Originalbatterie hatte noch genug Saft, um die Patches dauerhaft zu halten. Mit etwas Spray funktionieren die alten Fader wie neu. In 20 Jahren wird die alte Roland-Kiste weiterhin funktionieren und wunderbar klingen - und die Behringer-Klone sind längst entsorgt.
 
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M.i.a.u.: elbonzoseco, wellental und Archivicious
  • #426
Man bekommt ein Gerät mit SMD-Technik, Schaltnetzteil und grenzwertigen mechanischen Bauteilen, das nicht so gut klingt wie das Original, in ein paar Jahren kaputt ist und dann auf den Müll wandert.
andere würden sagen: man bekommt ein portables Gerät mit voller Midi-Unterstützung, mehr Presetspeicher, erweiterter Funktionalität und moderner Bauweise zu einem vernünftigen Preis, das durchaus 20 Jahre seinen Dienst tun kann. 🤷‍♂️
Bei der Wartbarkeit (tth vs. smd) bin ich schon bei dir, aber ich habe bisher noch nicht davon gehört, dass Behringer-Synths in größerer Zahl nach ein paar Jahren auf den Müll wandern mussten. Und viele der Analogclone waren ziemlich nah am Sound der Originale.
 
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M.i.a.u.: elbonzoseco, Sticki, Braunsen84 und 2 andere
  • #427
Also wenn das Teil so klingt wie auf den ersten Aufnahmen (da hoffe ich ja noch drauf, dass es einfach schlecht aufgenommen wurde), dann ist der Deepmind definitiv die bessere Wahl. Wenn man da den ganzen Firlefanz mal außen vor lässt und sich auf die Basisfunktionen beschränkt, bin ich im direkten Vergleich schon sehr dicht an an einen Juno-60 rangekommen.
 
  • #428
Man bekommt ein Gerät mit SMD-Technik,
durch maschinen bestückt die präziser arbeiten als Menschen!?
leichter zu ersetzen und wielange die halten ist noch nicht abzusehen, Fakt ist ein vintage synthesizzer ist etwas wo man wie bei einem
alten, schönen Auto immer einen Mechaniker an der Hand haben sollte.
und grenzwertigen mechanischen Bauteilen,
halte ich für ein Gerücht! Die Fader und Potenzieometer von heute sind m.E. viel besser gegen Staub geschützt.
Das merke ich doch an meinen Geräten von Behringer die ich schon seit Jahren habe.
das nicht so gut klingt wie das Original,
nicht wahr! vieleicht nicht 100% in allen belangen aber wieso nicht gut? Ich glaube du weisst gar nicht was du da schreibest.
in ein paar Jahren kaputt ist und dann auf den Müll wandert.
halte ich für ein Gerücht. Die von Maschinen gebauten geräten wurden viel präziser gelötet als die von Menschen.
 
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M.i.a.u.: Ral9005 und Braunsen84
  • #429
Man bekommt ein Gerät mit SMD-Technik, Schaltnetzteil und grenzwertigen mechanischen Bauteilen, das nicht so gut klingt wie das Original, in ein paar Jahren kaputt ist und dann auf den Müll wandert.

Nachdem ich vor ein paar Wochen meinen Juno-60 vom Erstbesitzer geholt hatte, habe ich ihn einmal aufgehabt, überholt und gereinigt. Die über 40 Jahre alte Originalbatterie hatte noch genug Saft, um die Patches dauerhaft zu halten. Mit etwas Spray funktionieren die alten Fader wie neu. In 20 Jahren wird die alte Roland-Kiste weiterhin funktionieren und wunderbar klingen - und die Behringer-Klone sind längst entsorgt.
Reparierbarkeit ist auch bei SMD-Geräten gegeben, muss halt i.d.R. der Profi machen. Und gerade das lohnt sich bei preiswerteren Geräten schlicht und ergreifend nicht, ist aber überall so...
 
  • #430
In 20 Jahren wird die alte Roland-Kiste weiterhin funktionieren und wunderbar klingen
In 20 Jahren werden die gesamten Bauteile der ollen Schinken ausgetrocknet sein. Sie glauben doch nicht dass die
100 Jahre halten? Also ich habe ja nichts gegen Liebhaberei von alten Klassikern. Aber zu suggerieren dass neue Ware
quasi Schrott ist und das alte Zeuch ewig hält ist doch totaler Unsinn. Mir kommt das vor wie gezieltes bashing um Leute zu bewegen
anstatt ein neues, solides Gerät einen alten Klassiker zu kaufen. In wirklichkeit sind Vintagesynths ein Fass ohne Boden. Jeder der welche
hat oder hatte weiss das und je weniger man davon hat desto besser. Damit will ich nicht sagen dass man sich nicht einen oder zwei gönnen darf.
Aber selbst das sollte man sich gut überlegen wenn man 1. nicht selber reparieren und pflegen kann. 2. kein Geld hat für Reparatur und Wartung.
 
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M.i.a.u.: Ral9005 und wellental
  • #431
Reparierbarkeit ist auch bei SMD-Geräten gegeben, muss halt i.d.R. der Profi machen. Und gerade das lohnt sich bei preiswerteren Geräten schlicht und ergreifend nicht, ist aber überall so...
Es kommt erst gar nicht dazu dass diese Geräte repariert werden müssen wenn sie die ersten 1-2 Jahre gut gelaufen sind und der Besitzer
sie nicht im Studio oder auf nem Gig in der Gegend rumwirbelt sprich anständig behandelt. Die Technik wird in den nächsten Jahren immer
billiger werden und Machinen werden immer günstiger produzieren. Klar steht in der Zukunft eine Reparatur in keinen Verhältniss mehr zum Kaufpreis
wobei es vieleicht möglich sein wird einfach eine komplette Platine selbst zu wechseln die günstig zu bekommen sein wird. Vieleicht kommen Gesetze
zum Umweltschutz die regeln dass solche Ersatzplatinen verfügbar sein müssen. Und mal ganz ehrlich... sooo billig sind die neuen Geräte, auch die
Von Behringer auch wieder nicht dass man sie bei einem Potiausfall oder kaputten Netzteil gleich auf den Müll werfen wird. Zumindest nicht
die grösseren Keyboards wie der Oberheim Clone oder der PPG Clone. Ausserdem kann es auch sein dass selbst die Behringer Geräte irgendwann mal
rar und gefragt sind sollte sich der analoghype legen. Ich glaube das zumindest nicht alles ,auch gebraucht nicht ewig in Hülle und Fülle
zu haben sein wird wie momentan und dann könnte es in der Zukunft vieleicht wieder Sinn machen zu reparieren auch wenn es mal in den zwanziger Jahren megagünstig war diese Geräte zu erwerben. Vieleicht wird es in Zukunft auch Synhies geben bei denen man ,wie bei einem Auto ein Prüfgerät anschliesst das einem genau sagt welches Teil oder welche Platine ausgetauscht werden muss wer weiss? Reparaturen könnte billig werden und
es könnte Zentrale Stellen geben an die jeder seine defekten Geräte schicken kann. Die Geräte von heute sind ja leicht zu verpacken im Gegensatz
zu den unglaublich schweren und sperrigen Maschinen der Urzeit.
 
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  • Gute Idee
M.i.a.u.: robworld
  • #432
Die über 40 Jahre alte Originalbatterie hatte noch genug Saft, um die Patches dauerhaft zu halten.
Interessant. Als ich 1988 meinen JUNO-106 gebraucht gekauft hatte, war bei dem schon die Pufferbatterie hinüber und musste ersetzt werden (gab's damals relativ günstig beim lokalen Conrad Electronic), zu diesem Zeitpunkt konnte das Gerät ja erst maximal 4 Jahre alt sein.
 
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  • #435
SMD ist in der Theorie reparierbar, aber in der Praxis gibt es keinen Schaltplan der sicher 4-lagigen Platinen. Die Schaltnetzteile bei Behringer sind regelmäßig nicht abgeschirmt und unzureichend gefiltert, so dass Hochfrequenzmüll in den Signalpfad gerät. Statt der originalen Bauteile werden teils andere verwendet, was den Klang verändert. Aber jeder hat andere Ansprüche, Hörerfahrung, Abhörmöglichkeiten usw. Bei den mechanischen Bauteilen muss einem klar sein, dass alles dem Kostendiktat unterworfen und entsprechend kurzlebig ist. Austauschen geht vermutlich, wenn man denn ein Ersatzteil lokalisieren kann und alles auseinandergebaut bekommt (den Juno-60 kann man aufklappen und kommt an alles dran). Irreversibel "austrocknen" wird in 20 Jahren auch nichts, die Elkos sind nach 40+ Jahren noch gut und ansonsten jederzeit problemlos ersetzbar.

Wer das ganze bestückt hat ist erst mal egal, moderner bleifreier Lot, vor allem ohne das aktuell teure Silber, hat übrigens seine eigenen Herausforderungen.

"Gezieltes Bashing" ist schlichter Blödsinn, das ist einfach meine Erfahrung. Ich habe jede Menge Studiotechnik selbst gebaut und noch mehr gewartet. Und kenne auch diverse Behringer-Geräte von Innen.
 
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M.i.a.u.: Cord und wellental
  • #436
Die Schaltnetzteile bei Behringer sind regelmäßig nicht abgeschirmt und unzureichend gefiltert, so dass Hochfrequenzmüll in den Signalpfad gerät.
Das Problem hatte ich noch nie - jedenfalls nicht bei den Synths. Ich will nicht in Abrede stellen, dass das bei der Behringer Studioelektronik aus den 90ern noch anders war (mein Virtualizer hat übel gefiepst), aber inzwischen hatte ich nicht wenige Behringer Analogsynths hier, und hatte nie Probleme mit Störgeräuschen, Abschirmung oder Rauschen (Ausnahme: Das BM-15M Pedal, das eindeutig defekt war).
 
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M.i.a.u.: elbonzoseco und exitLaub
  • #437
Das Problem hatte ich noch nie - jedenfalls nicht bei den Synths. Ich will nicht in Abrede stellen, dass das bei der Behringer Studioelektronik aus den 90ern noch anders war (mein Virtualizer hat übel gefiepst), aber inzwischen hatte ich nicht wenige Behringer Analogsynths hier, und hatte nie Probleme mit Störgeräuschen, Abschirmung oder Rauschen (Ausnahme: Das BM-15M Pedal, das eindeutig defekt war).
Die Sachen aus den 90ern hatten noch lineare Netzteile mit Trafo. Ich habe zB einen Behringer Rackmixer, mit neuen Elkos ist der sehr brauchbar.

Die Störgeräusche sind out-of-band, also im Fledermausbereich, aber sie beeinträchtigen die Funktion der Schaltkreise gerade auch im hörbaren Bereich.
 
  • #438
Fazit:
Behringer Synths muss man sich schön reden.

In dem man hier immer und immer wieder behauptet, dass Vintage Synths immer teure Wartungen benötigen, sowieso zu teuer sind, bald komplett Ableben und überhaupt nur überbewertet sind.
Mich amüsiert das jedes Mal.

Warum macht man das? Siehe erster Satz.
 
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  • #440
jedenfalls kommen wir vermutlich nicht weiter, wenn wir nur über "Behringer schlecht - Behringer gut" diskutieren. Dazu dürfte hier im Laufe der letzten Jahre schon fast alles gesagt worden sein, und es gibt auch bessere Threads dazu als die zu bestimmten Geräten.

Ob der JN-80 etwas taugt, wird man spätestens dann feststellen, wenn die ersten User im Forum einen unter den Fingern hatten.
 
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M.i.a.u.: akula81, HairyHands und qwave

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