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Behringer JN-80 / Neptune-80 (Roland Juno 6/60)

  • #362
Der Juno 6 war mein erster Polyphoner. 1.200 DM wäre schön gewesen, aber er hat fast das Doppelte gekostet als er 1982 auf den Markt kam - und das war ein echtes Schnäppchen damals.
 
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M.i.a.u.: Tom der Wessi
  • #363
Hast recht.
3200 DM war der Einführungspreis laut Wikipedia.
Hab da irgendwie was verwechselt.
Wahrscheinlich sah ich den in den 00er Jahren mal für 1200 Euro oder so.
 
  • #364
Meinen alpha juno habe ich für 400€ auf Kleinanzeigen gekauft. Habe dann noch mal 100€ für eine Generalüberholung ausgegeben. Alles i.O. Und da muss ich nicht überlegen und diskutieren, ob der jetzt wie ein Juno klingt…
 
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M.i.a.u.: dubsetter
  • #366
Ein Alpha Juno klingt halt nicht wie ein Juno-60. Zumal die Bedienung eine völlig andere ist.
Den Juno 60 hat man zuletzt vor ca. 20 Jahren oder mehr für einen vergleichbar niedrigen Preis bekommen. Aber die Zeiten sind vorbei.
 
  • #367
Man darf das alles auch nicht zu ernst nehmen wenn man Spaß mit neuen Synthesizer haben will.
Der jn 80 sieht retro 80er aus wird an vielen alten sounds erinnern und gut ist.
So geh ich auch mit dem Ju-06a um.
Alles nicht so streng nehmen mit dem 1 zu 1. ;-)
 
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M.i.a.u.: Scenturio, Logan5, Modulerche und eine weitere Person
  • #369
Alles nicht so streng nehmen mit dem 1 zu 1
Ganz genau. Der JN-80 hat halt keine Roland Chips oder die originalen BBDs im Chorus - sondern sie haben versucht, da möglichst nahe heran zu kommen. Und er hat einige Erweiterungen gegenüber dem Original.
DIe Presets machen davon reichlich Gebrauch wie es scheint. Auch darum kann man das bisher mit den Demos kaum vergleichen. Portamento, verschiedene Unisono Modes, Voice detune und spread, Velocity, Aftertouch, verschiedene Wellenformen für den synchronisierbaren LFO, veränderbare Envelope Shape usw. Das Teil ist eher ein erweiterter Juno 60.
 
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M.i.a.u.: sllk und Sticki
  • #370
Ja, die meisten Demos bisher klingen ja eher wie nach Julchens erster Klavierstunde...
 
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M.i.a.u.: Horbach, fcd72, hardberg und eine weitere Person
  • #371
Das sind ja nicht mal Demos sondern halt Messebesucher beim Rumdudeln. Was willst Du da erwarten? 🙂
Mal abwarten wenn das Ding released wird.
 
  • #374
Ein Alpha Juno klingt halt nicht wie ein Juno-60. Zumal die Bedienung eine völlig andere ist.
Den Juno 60 hat man zuletzt vor ca. 20 Jahren oder mehr für einen vergleichbar niedrigen Preis bekommen. Aber die Zeiten sind vorbei.

Ja, der niedere Preis beim Juno 60 aber nur deshalb, weil er kein „native MIDI“ hat und für die gängigen Midi-Sequenzer Setups der End80er/früh90er nicht ohne Zusatzkosten eingebunden werden konnte.

Daher war zu der Zeit der 106er beliebter.
 
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M.i.a.u.: Die Iden des Maerz und HairyHands
  • #375
Nicht nur deshalb. Der 106er passte klanglich auch besser zu Techno dieser Zeit.
 
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M.i.a.u.: micromoog und ModernerPurist
  • #378
Ja und Nein, die Klangästhetik hat sich halt über die Jahre eingebrannt, hätte, hätte, wäre, wäre der 60er der Midianer gewesen und der 106er nicht…wer weiß…😁
Ich kann ja nur von mir berichten und ich fand den 60er in den 90ern zu sehr Synthpop belastet. 🙂
Man wollte ja bloß nicht nach 80er Jahre klingen! 😁 Wie albern aus heutiger Perspektive…
Davon abgesehen ließ sich der 106er auch einfacher abmischen, fand ich jedenfalls.

P.S.: Weiß man eigentlich etwas von Stückzahlen, ob es eventuell auch mehr 106er als 60er auf dem Markt gab? Den Juno 106 bekam man damals relativ leicht gebraucht. Der 60er war nicht so oft in den Kleinanzeigen zu finden.
 
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M.i.a.u.: dubsetter und micromoog
  • #380
Ich meine aber mal ein Foto gesehen zu haben mit ellen allien am juno 60 und die machte ja schon immer techno.
 
  • #381
Auch wenn das jetzt ein bisschen ketzerisch klingt, aber: findet Ihr den Unterschied zwischen 6/60 und 106 echt soo krass? Und warum sollte ein so großer Konzern wie die Music Group nicht in der Lage sein, so etwas mit modernen Mitteln nachzubilden? Und ja, sowas geht auch technisch heute absolut klar; siehe bpsw. die Analog Renaissance-Chips für den 106er...
 
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  • #382
findet Ihr den Unterschied zwischen 6/60 und 106 echt soo krass?
Nö, nicht "soo krass" , das habe ich auch nicht geschrieben. :) Ich hatte ab den späten 90ern beide im Studio benutzt. Speziell das Filter hat sich bei meinen Exemplaren anders verhalten, besonders wenn man die Resonanz hochgedreht hat. Der 106 klang hier etwas kühler und aggressiver - nicht so fett/rund wie der 60. "Krass" war der Unterschied nicht, aber doch deutlich hörbar im Vergleich.

Und warum sollte ein so großer Konzern wie die Music Group nicht in der Lage sein, so etwas mit modernen Mitteln nachzubilden? Und ja, sowas geht auch technisch heute absolut klar; siehe bpsw. die Analog Renaissance-Chips für den 106er...
Wer hat behauptet, dass sie dazu nicht in der Lage wären? Ich stimme Sticki nur zu, dass ich 100% denselben Klang auch nicht erwarte (egal bei welchem Clone von welcher Firma). Solange der "Vibe" stimmt, ist alles gut.
Der IR3109 chip ist meines Wissens noch nicht als Cool Audio Variante vorhanden, also wird das wohl anders "reverse engineered" sein. Wie perfekt oder nicht, wird man irgendwann mal in 1 zu 1 Vergleichen hören.

Viel wichtiger - und das ist, was ich meinte: Der JN-80 hat mehr Möglichkeiten und sobald diese in einem Preset /Demo genutzt werden, wird das Ergebnis nicht mehr 1 zu 1 mit einem Juno-60 vergleichbar sein.
 
  • #383
Der Uli80 holt mich null ab. Ein klassischer Juno ist doch ein einziger Sweetspot. Das kann nichtmal ein schlechter Spieler kaschieren. Habe alle Videos gesehen, habe irgendwie nicht so viele Sounds gehört, die mich abgeholt haben. Und den Chorus haben sie schonmal ordentlichst verkackt. Ich habe Zweifel… Der Chorus pudert ja noch ein Häufchen Sternenstaub über die dickeSauce 🥰

Roland hat den in digital zufriedenstellend emuliert imo. Chorus wie Synth.
 
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M.i.a.u.: wellental und micromoog
  • #384
Wie ich schon schrieb, mich erinnert der JN in den Videos eher an einen aufgebohrten Poly 800 mit Fadern.

Was für dessen Fans ja auch eine Alternative sein kann.
 
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M.i.a.u.: NicGrey und Crabman
  • #386
Das scheint eine Bank mit Nachempfindungen der Original Presets zu sein.
...
Ich habe einen ausgeliehenen Juno-60 mit den original Presets hier. Und die Klänge sind wirklich gut bis sehr gut getroffen. Der Juno-60 hat zwar von allem zu wenig (Oszillatoren, Envelopes, LFOs), klingt aber trotzdem gut. War damals echt ein toller Synth. Heute hat man den eher aus nostalgischen Gründen. Für Anfänger sicherlich ein guter Synth. Für Klangästheten und Klangschrauber sicherlich nicht so ergiebig. Aber ein Juno-60 klingt eigentlich immer gut. Aber eben nur Brot und Wasser.
 
  • hilfreich
M.i.a.u.: micromoog
  • #387
In der H Bank wird glücklicherweise nicht so inflationär mit hohem Chorus Anteil herumgeworfen.

Aber unterm Strich im Grundsound doch eher Energiesparlampe statte warme Glühbirne.

Für Leute, welche bei den Vintagepreisen nicht mitmachen wollen sicher eine Option.

Der B-Wave war es diesbezüglich für mich.
 
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M.i.a.u.: qwave
  • #388
Ich war schon ab Bank D auf seinem kanal Überzeugt.
Nach meinem Ohren jedenfalls.
Glaub die haben das doch gut getroffen da. :-)
 
  • #389
ich weiß auch nicht, was viele haben - für meine Ohren klingt das schon recht gut nach Juno 60.
 
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M.i.a.u.: HairyHands, qwave und Sticki
  • #390
Nö, nicht "soo krass" , das habe ich auch nicht geschrieben. :) Ich hatte ab den späten 90ern beide im Studio benutzt. Speziell das Filter hat sich bei meinen Exemplaren anders verhalten, besonders wenn man die Resonanz hochgedreht hat. Der 106 klang hier etwas kühler und aggressiver - nicht so fett/rund wie der 60. "Krass" war der Unterschied nicht, aber doch deutlich hörbar im Vergleich.


Wer hat behauptet, dass sie dazu nicht in der Lage wären? Ich stimme Sticki nur zu, dass ich 100% denselben Klang auch nicht erwarte (egal bei welchem Clone von welcher Firma). Solange der "Vibe" stimmt, ist alles gut.
Der IR3109 chip ist meines Wissens noch nicht als Cool Audio Variante vorhanden, also wird das wohl anders "reverse engineered" sein. Wie perfekt oder nicht, wird man irgendwann mal in 1 zu 1 Vergleichen hören.

Viel wichtiger - und das ist, was ich meinte: Der JN-80 hat mehr Möglichkeiten und sobald diese in einem Preset /Demo genutzt werden, wird das Ergebnis nicht mehr 1 zu 1 mit einem Juno-60 vergleichbar sein.
Na weil in vorherigen Kommentaren dem JN-80 nach Demovideos teils attestiert wurde, gar nicht nach Juno zu klingen. Ferner ist ein IR3109 jetzt auch nix Dickes, sondern lediglich 4 OTA-Stufen auf einen IC gedampft, was man problemlos auch anderes realisieren kann...
 

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