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Behringer JN-80 / Neptune-80 (Roland Juno 6/60)

  • #451
ich hab ihn mal vorbestellt - bin längst über den Punkt hinaus, dass ich mich für Behringer schämen würde ...
ist der Ruf erst ruiniert ...
 
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M.i.a.u.: sllk, Rasenmähermann, AcidDiver und 4 andere
  • #453
Genau sowas halt. Da fühlt man sich direkt schneller.

Trabi fahren, Fefe Aufkleber, passt.
Fehlt nur noch ne Nackentapete, nen Fuchsschwanz und vollgepinkelte Cowboystiefel
 
  • #454
dass Vintage Synths immer teure Wartungen benötigen, sowieso zu teuer sind, bald komplett Ableben und überhaupt nur überbewertet sind.

Das Chipsterben bei Vintage Synths wurde ja auch schon in der Keyboards anno 2005/2006 propagiert.

Daraufhin hatte dann in einem Panikanfall einer schnell seinen Xpander verkauft.
Ich hatte Mitleid und habe ihm denn dann zu einem günstigen Kurs abgenommen.
Ja, so bin ich halt, auf dem Wertstoffhof hätte er garnichts dafür bekommen.
 
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  • Gute Idee
M.i.a.u.: Feldrauschen, robworld, Cord und 2 andere
  • #455
Ist jetzt bei Thomann für 559 EUR gelistet, "lieferbar in mehreren Monaten".

Was komisch ist, weil Behringer ihn auf Facebook noch gar nicht offiziell released hat. Andertons hat ihn auch noch nicht im Angebot, obwohl die normalerweise immer schneller sind als Thomann. Vielleicht hat jemand bei Thomann zu schnell auf den "Freigeben" Knopf gedrückt ;-)
 
  • #456
Nächstes Jahr um die Zeit dann für 499€. Wenn sie daran nichts Grundlegendes verkackt haben, dann sollte das Teil weggehen wie warme Semmeln.
 
  • #457
Spätestens wenn sie auf YT anfangen damit Bladerunner zu spielen bin ich raus und schau mir nicht mal mehr Demos an.
 
  • #458
Man bekommt ein Gerät mit SMD-Technik, Schaltnetzteil und grenzwertigen mechanischen Bauteilen, das nicht so gut klingt wie das Original, in ein paar Jahren kaputt ist und dann auf den Müll wandert.

Nachdem ich vor ein paar Wochen meinen Juno-60 vom Erstbesitzer geholt hatte, habe ich ihn einmal aufgehabt, überholt und gereinigt. Die über 40 Jahre alte Originalbatterie hatte noch genug Saft, um die Patches dauerhaft zu halten. Mit etwas Spray funktionieren die alten Fader wie neu. In 20 Jahren wird die alte Roland-Kiste weiterhin funktionieren und wunderbar klingen - und die Behringer-Klone sind längst entsorgt.
Gute Anschaffung ! Klar klingt der orig Roland 60 etwas besser . Ist auch eine gute Wertanlage . Muss jeder für sich selbst evaluieren ob die 10% besserer Klang und Limitierungen die 3k plus rechtfertigen . Dazu kommt noch etwas schwierige Ersatzteilbeschaffung wenn was ausfällt , zb der Roland eigene IR3109 ... Wobei die ansonsten eher stabile Elektronik haben , Netzteil kann durchaus noch gut sein wenn es ab und an mal am Strom war , keine Feuchtigkeit usw. Gerade das Netzteil würde ich checken . Smd ist per se nicht schlechter - eher stabiler , auch die Schaltnetzteile können sehr lange halten wenn sie nicht unterdimensioniert sind. Die Bauteile vom Deepmind zb, Poties , gute Alps, tatsächlich eher hochwertig , nicht so stossfest wie die alten Rolands ;) , dafür 12 Stimmen für ein Bruchteil der Summe . kann ohne Sorge mit auf die Bühne , den Juno 106 würde ich nicht mehr mitnehmen . Auch der Ubx steckt den Roland locker i d Tasche. ( Qualy und Sound ) . Nichtsdestotrotz mag ich die alten Kisten , hab ja selbst ein paar , die ich nicht hergebe, die haben einfach was besonderes : Haptik , Feel , Aussehen , Sweet Spots on the Fly , ist schon ein ticken organischer . Der 106 reicht mir . Dazu kommen noch 2 Jx8p s . Die Klone sind aber wiederum gut für unterwegs, schätze da sehr den Nymphes,- Juno für die Jackentasche.
 
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M.i.a.u.: micromoog
  • #459
Gute Anschaffung ! Klar klingt der orig Roland 60 etwas besser . Ist auch eine gute Wertanlage . Muss jeder für sich selbst evaluieren ob die 10% besserer Klang und Limitierungen die 3k plus rechtfertigen . Dazu kommt noch etwas schwierige Ersatzteilbeschaffung wenn was ausfällt , zb der Roland eigene IR3109 ... Wobei die ansonsten eher stabile Elektronik haben , Netzteil kann durchaus noch gut sein wenn es ab und an mal am Strom war , keine Feuchtigkeit usw. Gerade das Netzteil würde ich checken . Smd ist per se nicht schlechter - eher stabiler , auch die Schaltnetzteile können sehr lange halten wenn sie nicht unterdimensioniert sind. Die Bauteile vom Deepmind zb, Poties , gute Alps, tatsächlich eher hochwertig , nicht so stossfest wie die alten Rolands ;) , dafür 12 Stimmen für ein Bruchteil der Summe . kann ohne Sorge mit auf die Bühne , den Juno 106 würde ich nicht mehr mitnehmen . Auch der Ubx steckt den Roland locker i d Tasche. ( Qualy und Sound ) . Nichtsdestotrotz mag ich die alten Kisten , hab ja selbst ein paar , die ich nicht hergebe, die haben einfach was besonderes : Haptik , Feel , Aussehen , Sweet Spots on the Fly , ist schon ein ticken organischer . Der 106 reicht mir . Dazu kommen noch 2 Jx8p s . Die Klone sind aber wiederum gut für unterwegs, schätze da sehr den Nymphes,- Juno für die Jackentasche.
Nu ja, die Ersatzteillage hat sich beim 60er in den letzten Jahren ziemlich entspannt: IR3109 und BA662 gibt es neu entweder als 1:1-Chip oder auf LM13700-Basis; richtig kalibriert ist der klangliche Unterschied zu vernachlässigen (habe ein paar in meinem JP-8). Ne zeitlang war der Hüllkurvenchip IR3R01 kritisch, aber auch da gibt es mittlerweile Ersatz. Der Rest ist mehr oder weniger Standardkrams.
Tante Edit sagt: Und je länger ich mich mit der Thematik beschäftige, desto weniger glaube ich auch an irgendwelche magischen Originalteile; es müssen einfach nur die richtigen sein und dann passt auch der Klang.
 
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M.i.a.u.: Feldrauschen
  • #461
Euch könnte das Lachen noch vergehen wenn nachher die Vergleicherein mit dem juno 6 losgehen und der Blind test. ;-)
 
  • #462
Wie es ausschaut hat sich das Produkt so schlecht verkauft,
dass es bei Thomann schon wieder aus dem Sortiment genommen wurde.
Da hat Behringer wohl diesmal keinen Verkaufshit gelandet.
Vielleicht hätten sie einen etwas beliebteren Vintage-Synthesizer klonen sollen.:denk:

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  • Hmm
M.i.a.u.: Archivicious
  • #463
Euch könnte das Lachen noch vergehen wenn nachher die Vergleicherein mit dem juno 6 losgehen und der Blind test. ;-)

Leider gibt es ja nur wenige Uli Synth, wo sie einigermaßen auf Augenhöhe mit den Vorbildern waren. Sind das deswegen schlechte Synths? Absolut nicht, aber wer sich vollmundig der berühmten Vorbilder annimmt muss halt auch liefern. Und der TC Chorus 60 z.B war schrecklich…
 
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M.i.a.u.: dubsetter
  • #464
Wie es ausschaut hat sich das Produkt so schlecht verkauft,
dass es bei Thomann schon wieder aus dem Sortiment genommen wurde.
Da hat Behringer wohl diesmal keinen Verkaufshit gelandet.
Vielleicht hätten sie einen etwas beliebteren Vintage-Synthesizer klonen sollen.:denk:

Anhang anzeigen 276565
Dass Thomann die Vorbestellungen stoppen wird, war fast schon zu erwarten, weil Behringer den JN-80 noch nicht released hat. Ich hatte gelesen, dass sowas Ähnliches vor der NAMM wohl bei drei anderen Händlern auch gewesen ist, einer davon war Andertons.
 
  • #465
Und der TC Chorus 60 z.B war schrecklich…
Stimmt, die erste Version war unbrauchbar. Aber die komplett überarbeitete "V2" klingt super, kein Vergleich mehr mit dem ersten Murks. Aber das ging dann ziemlich unter, man findet überall die zu recht negativen Tests zum ersten Chorus. Der erste Eindruck bleibt wohl auch hier haften.
Und es gibt durchaus etliche tolle Behringer-Instrumente (MonoPoly, Solina, VC-340 und mehr) die dem Vergleich mit dem Vorbild standhalten. Warum auch nicht, denn es sind im wesentlichen 1:1 Nachbauten des ursprünglichen Schaltungsdesigns plus einige Erweiterungen (MIDI, Effekte etc.).
Ich bin mir fast sicher, dass sich auch der JN-80 hier einreihen wird, wenn er denn irgendwann mal tatsächlich verfügbar sein wird.
 
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M.i.a.u.: Crabman, klangsulfat und Sticki
  • #466
Wenn man für einen Chorus einen anderen BBD Chip als beim Original nimmt, so muss man die Modulationsamplitude anpassen, wenn der BBD eine andere Anzahl an Zellen ("Eimern") hat. Damit hatte Behringer ein Problem.
 
  • #467
Wenn man für einen Chorus einen anderen BBD Chip als beim Original nimmt, so muss man die Modulationsamplitude anpassen, wenn der BBD eine andere Anzahl an Zellen ("Eimern") hat. Damit hatte Behringer ein Problem.
Technisch ist das nachvollziehbar, aber ist es möglich dass die so einen Mist bauen? Das wäre doch ein kompletter Anfängerfehler. Hm- oder eine "so machen wir das jetzt" Entscheidung einer inkompetenten Führungsperson.
 
  • #468
Beim Schämen mache ich einen Unterschied, was da geklont wird. Roland macht gute Geschäfte und wird durch sowas nicht bedroht, im Gegenteil.

Komplett anders sehe ich das, wenn das Boutique-Effektpedal, das ein Ein-Mann-Betrieb monatelang entwickelt hat, eins zu eins kopiert und zu einem Fünftel des Originalpreises in China produziert wird. Nur weil kein Patent drauf ist und der Entwicker sich keine teuren Anwälte leisten kann.
 
  • #469
Technisch ist das nachvollziehbar, aber ist es möglich dass die so einen Mist bauen? Das wäre doch ein kompletter Anfängerfehler. Hm- oder eine "so machen wir das jetzt" Entscheidung einer inkompetenten Führungsperson.
Ja. Suche mal im Internet nach Tony Allgood und dem Fehler im Dimension D von TC Electronics (gehört ja zu Behringer).

Beim Behringer Wave hat man gleich gehört, dass die den VCA auf die lineare Hüllkurve (richtig!) haben linear arbeiten lassen (falsch!). Im Schaltplan des PPG wave 2.2 (beim 2.3 ist dort ein ganz anderer Fehler) sieht man, dass der VCA Chip von Curtis einen linearen und einen exponentiellen Eingang für die CV haben. Und das man den exponentiellen nutzt. Und so einen exponentiellen Eingang hat der verwendete VCA im Behringer Wave nicht. Der arbeitet nur linear mit der CV. Da mussten sie die Hüllkurve per Update anpassen (Setting: FIRM=2), um das originalgetreu hinzubekommen. Das hat man also weder den Schaltplan gelesen, verstanden oder nachgemessen. Und auch andere Details vom PPG wave 2.2/3 hat man beim Behringer Wave misachtet. So werden die beiden Oszillatoren dort normal gemischt, während der PPG da, weil es damals das einfachste war und mit einem DAC auskam, ganz anders arbeitet (und deshalb keine Mixer-Sektion vorhanden ist). Vgl. https://till-kopper.de/ppg-wave_demystfied.html wo ich die PPG Art mit einem Forumsmitglied vermessen und dokumentiert habe. Deshalb klingt der PPG wave 2.2/3 im Bass immer noch anders als der Behringer. Und das erklärt auch den minimal lauteren zweiten PPG Oszillator. Beim Behringer ist der erste Oszillator minimal lauter als der zweite.

Behringer könnte da einfach mal mehr in die Geräte die sie Clonen reinschauen, diese Verstehen und ausmessen. Dann würde es noch originalgetreuer werden.
 
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M.i.a.u.: robworld, akula81 und Lauflicht
  • #470
Ja. Suche mal im Internet nach Tony Allgood und dem Fehler im Dimension D von TC Electronics (gehört ja zu Behringer).

Beim Behringer Wave hat man gleich gehört, dass die den VCA auf die lineare Hüllkurve (richtig!) haben linear arbeiten lassen
Dumm gelaufen. Immerhin wurde es schnell gefixt.

Deshalb klingt der PPG wave 2.2/3 im Bass immer noch anders als der Behringer.
Das ist ärgerlich, wahrscheinlich eine bewusste Entscheidung, um den Aufwand im Rahmen zu halten und moderne Wandler verwenden zu können.

Der Behringer Wave ist dennoch eine valable Alternative zu einem Vintage PPG.
 
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M.i.a.u.: qwave
  • #473
@7f_ff Danke für die Info

Ist ja fast geschenkt. Das Aussenrum (Versand/Zoll etc. ) wird da fast teurer sein.
 
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  • #474
Ist ja fast geschenkt. Das Aussenrum (Versand/Zoll etc. ) wird da fast teurer sein.
Einfach eine 00Silberlot Lizenz zum Löten ziehen und selber machen. Sieht ja nicht so kompliziert aus. Alternativ das Original kaufen.

@qwave
Hatt Du evtl. einen Link zur ursprünglichen Quelle von Tony?
 
  • #475
@qwave
Hatt Du evtl. einen Link zur ursprünglichen Quelle von Tony?
Der Link ist hier auf dieser Seite
unten im Bewertungskasten unter Links.
Aber das Linkziel
funktioniert nicht mehr.
 

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