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Behringer JN-80 / Neptune-80 (Roland Juno 6/60)

  • #661
Ist doch alles schon sehr gut, Nörglixe sollten mal zum Vergleich die rohen Originalspuren „ohne alles“ hören…vermutlich wären dann vor Enttäuschung die Gesichter vertikal länger als horizontal breit 😁
 
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  • HaHa
M.i.a.u.: Feldrauschen, Whych und robworld
  • #662
Wer nörgelt denn hier? Ist doch ausnahmsweise alles recht sachlich und freundlich hier im Thread.
 
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M.i.a.u.: dubsetter und citric acid
  • #663
Wer nörgelt denn hier? Ist doch ausnahmsweise alles recht sachlich und freundlich hier im Thread.
Look at the 😁

Den Laserdance hast du im ersten Anlauf schon sehr gut abgebildet, der Rest zum 1:1 sind Parameternuancen und Final EQ, FX und „Outboard“…muss ich dir ja nicht sagen 😁
 
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  • #666
Also man sollte da nicht erwarten, dass er 100% klingt wie ein Juno 60 - denn das tut er meiner Meinung nach nicht. Es gibt schon klangliche Unterschiede in den Details. Er macht das typische Juno Ding zwar ganz gut. Er kommt auch in vielen Bereichen nah dran, aber ein Original bleibt ein Original.
Nichtsdestotrotz kann und wird man mit dem Ding seinen Spaß haben. Er ist ein ähnlicher Schönklinger wie ein Juno auch und hat ein paar sinnvolle Erweiterungen, die ein Juno ab Werk nicht hat. Ist vom Klang her ein gutes Brot und Butter Teil, aber jetzt auch kein must have aus meiner Sicht. Also vor allem, wenn man schon andere analoge Polysynths hat.
Klar - wenn man live spielt und was leichtes und kleines analoges mit Tasten benötigt, könnte das Ding sehr praktisch sein.
Kannst du den JN-80 direkt mit einem Deepmind vergleichen? Den hatte ich mal direkt neben meinem Juno-60 stehen und bin erstaunlich dicht dran gekommen, also quasi genauso dicht dran wie du es gerade in Bezug auf den JN-80 beschreibst.
 
  • #668
Deepmind und Juno 6 konnte ich nicht direkt miteinander vergleichen. Viele Sounds kann der Deepmind aber schon sehr ähnlich. Definitiv mehr als leicht unterschiedlicher DCO-Grundklang und anderes Filterverhalten haben mich die Envelopes beim Deepmind gestört.

Beim Juno konnte ich die Envelope für einen Sound fast immer einmal so eingestellt lassen und habe etwa nur den Modulationshub auf das Filter nachjustiert. Beim Deepmind war ich die ganze Zeit am Schrauben an den Hüllkurven, weil es sich einfach irgendwie nicht richtig angefühlt hat. Auch im Zusammenspiel mit den verschiedenen Kurvenformen, zwischen "zu kurz" und "zu schlapp" oder irgendwie "seltsam pappig" waren oft nur wenige Millimeter auf den Fadern.

Das betrifft aber nicht nur den Deepmind. Nach meinem Gefühl sind die Envelopes bei vielen Behringer Synths irgendwie seltsam im Verlauf bzw. der Skalierung. Soll jetzt definitiv kein Bashing sein, will nur sagen, daß da meiner Meinung nach noch Luft nach oben wäre.
 
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M.i.a.u.: Steril
  • #669
Deepmind und Juno 6 konnte ich nicht direkt miteinander vergleichen. Viele Sounds kann der Deepmind aber schon sehr ähnlich. Definitiv mehr als leicht unterschiedlicher DCO-Grundklang und anderes Filterverhalten haben mich die Envelopes beim Deepmind gestört.

Beim Juno konnte ich die Envelope für einen Sound fast immer einmal so eingestellt lassen und habe etwa nur den Modulationshub auf das Filter nachjustiert. Beim Deepmind war ich die ganze Zeit am Schrauben an den Hüllkurven, weil es sich einfach irgendwie nicht richtig angefühlt hat. Auch im Zusammenspiel mit den verschiedenen Kurvenformen, zwischen "zu kurz" und "zu schlapp" oder irgendwie "seltsam pappig" waren oft nur wenige Millimeter auf den Fadern.

Das betrifft aber nicht nur den Deepmind. Nach meinem Gefühl sind die Envelopes bei vielen Behringer Synths irgendwie seltsam im Verlauf bzw. der Skalierung. Soll jetzt definitiv kein Bashing sein, will nur sagen, daß da meiner Meinung nach noch Luft nach oben wäre.
Ja, da erinnere ich mich auch noch dran, da musste ich beim Deepmind deutlich mehr Arbeit aufwenden. Beim Juno waren die besser abgestimmt für meinen Geschmack. Und da zieht sich tatsächlich ein bisschen durch die Behringer-Produkte, hört man auch gut beim Vergleich Behringer Odyssey vs. Korg Odyssey. Beim Pro-1 konnten sie dank digitaler Envelopes ja noch per Firmware nachbessern, die finde ich jetzt richtig gut.
 
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M.i.a.u.: exitLaub
  • #670
Beim Pro-1 konnten sie dank digitaler Envelopes ja noch per Firmware nachbessern, die finde ich jetzt richtig gut.
Bei Pro-1 und Pro-800 finde ich die Envelopes jetzt auch gut so von der Charakteristik her. Beim Pro-1 finde ich, daß die Nachbesserungen leider etwas zu Lasten der Skalierung gehen. Also gerade im wichtigen schnappigen Bereich ist der genau passende Wert doch etwas fummelig einzustellen.
 
  • #671
Bei Sounds mit Chorus beim Juno 6 hatte ich übrigens immer einen sanft geschwungenen Dip zwischen 150 und 350 Hz im EQ. Zum "Entmulmen" eben und das Signal passte sich so besser im Kontext ein, der Chorus wirkte weniger aufdringlich und es klang für mich angenehmer als das interne HPF.
Vielleicht hilft das auch beim JN-80, falls da der Chorus zu sehr nölt.
 
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  • #675
@HairyHands
Angenommen den B-Pro800 gäbe es in gleichem Formfaktor wie den JN.
Welchen würdest du bevorzugen (und warum)?
 
  • #676
Ich haette da mal 'ne Frage... (hab selbst keinen Juno, nur einen System-8, und da stellt sich diese Frage nicht):



Hier spielt zunaechst die Saegezahn-Wellenform, und er schaltet dann um auf Rechteck. Aber in dem Moment ist der Ton auf einmal eine Oktave hoeher. Ist das beim Juno so?
Ich hatte mal als er rauskam den JU-06 im Einsatz, aber selbst bei dem kann ich mich gerade nicht dran erinnern, dass das dort so gewesen ist...
 
  • #677
Welchen würdest du bevorzugen
Den Wave
:grin:
Ne keine Ahnung - Schwer zu sagen, weil beide Synths schon hier stehen. Aber das sind Testgeräte. Kaufen würde ich heutzutage vermutlich keinen von beiden, höchstens aus Neugier?
Persönlich mag ich bei analogen die Monosynths viel lieber. Ansonsten liebe ich den Summit, der mich seit einigen Jahren begleitet und der kann ja eh schon alles was ich mag... Außerdem bin ich durch solche digitalen Teile wie den Nord Lead 3 oder neuerdings Osmose und GR-Mega nachhaltig versaut und verwöhnt.
 
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  • hilfreich
M.i.a.u.: micromoog
  • #678
Aber in dem Moment ist der Ton auf einmal eine Oktave hoeher. Ist das beim Juno so?
Das könnte man denken, ist aber nur unglücklich gemacht in dem Video. Saw und Pulse haben beim Juno und auch beim JN die gleiche Fußlage.
Die Midi-Sequenz im Hintergrund geht ne Oktave hoch. Und zwar genau in dem Moment wenn er umschaltet.
 
  • ^
M.i.a.u.: ZH
  • #680
Den Wave
:grin:
Ne keine Ahnung - Schwer zu sagen, weil beide Synths schon hier stehen. Aber das sind Testgeräte. Kaufen würde ich heutzutage vermutlich keinen von beiden, höchstens aus Neugier?
Persönlich mag ich bei analogen die Monosynths viel lieber. Ansonsten liebe ich den Summit, der mich seit einigen Jahren begleitet und der kann ja eh schon alles was ich mag... Außerdem bin ich durch solche digitalen Teile wie den Nord Lead 3 oder neuerdings Osmose und GR-Mega nachhaltig versaut und verwöhnt.
Danke für die Einschätzung!

Ja, der Wave ist ein toller Wurf.
Natürlich, hier und da… aber irgendwas ist ja bekanntlich immer 😁
 
  • #681
Danke für die Einschätzung!
Eine "Einschätzung" ist das eigentlich gar nicht. Eher persönliche Perspektive. Ich beschäftige mich ja nur noch zum Spaß und aus Nostalgie mit den Geräten. Ist purer Luxus.
Wenn ich, wie früher, vom Musik produzieren leben müsste, würde mein Setup heute aus einem Rechner mit Audio Interface, MPE Keyboard, Controller und Software, einem Mikrofon und Preamp bestehen.
 
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M.i.a.u.: klangsulfat, elbonzoseco und micromoog
  • #684
Ist ja auch im Schwerpunkt die Grundlage für dieses Forum. Meine einzigen "Expansions"-Gegener sind "rationelle" Finanzierung und der mit jedem Gerät schrumpfende Platz.
 
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M.i.a.u.: Jjsynth

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