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Besitz verpflichtet ?

Sulitjelma

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Kennt Ihr das auch ? Nachdem sich einiges an Hardware-Synths angehäuft hat, fühlt man (ich) sich (mich) verpflichtet, diese dann auch möglichst häufig einzusetzen.

Positiv (aus meiner Sicht) :
- Die Beschränkung auf z.B. nur ein Gerät kann dem jeweiligen Projekt einen bestimmten Charakter verleihen.
- Es kann durchaus kreativ sein, für ein Projekt nur das vorhandene zu nutzen.
- Die Verwendung befriedigt und rechtfertigt das weitere Behalten.
- Da ich permanent versuche, auch mit der Hardware etwas zu machen habe ich vermutlich einen höheren Output.

Negativ (aus meiner Sicht) :
- ITB ist grenzenlose Freiheit.
- Die sofort verfügbaren Möglichkeiten ermöglichen, dass ich den jeweils optimalen Sound benutze.
- ITB ist bei mir mit deutlich weniger Aufwand verbunden. Projekte lassen sich schneller umsetzen.

Neutral :
- Dadurch das beide Bereiche miteinander konkurrieren bin ich wohl einerseits kreativer, aber es sorgt auch für gewissen Druck. Langweile kommt so aber nicht auf wegen des permanenten Wechsels.
 
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M.i.a.u.: xtortion, emdezet, Dripjoe und 4 andere
Ich darf mit allem tun was ich möchte, wenn es mich erdrückt wäre das eher etwas, was mich und mein Denken betrifft.
Das kann man nicht so gut allgemein sagen.

Es gab Menschen, die bei der Menge von Synths von Star oder Macher XY sagten "da würde ich mich aber verzetteln", wenn das so ist, dann ist das vielleicht bohrend, aber kommt von innen.

Auch ITB kannst du Plugins sammeln, dich an technischem aufhalten oder ausgebremst werden, zB. durch den Workflow, die Menge oder durch das leere Blatt, mit dem man startet.


Die Idee etwas mit wenigen Geräten zu machen oder mit 1-3 Plugins kann manchen helfen und dagegen ist nichts zu sagen.
Ich habe keine Pflicht "Gegenständen" gegenüber. Ich fänd es nur gut, wenn nach meinem Tode die richtigen Leute diese Sachen bekommen, nette liebende Leute. Die können dann ebenfalls viel damit machen oder wenig, wenn sie Freude haben, wäre das ausreichend. Beweisstücke liefern das sie derer würdig sind? Naja, gern - aber nicht mit Zwang.

Also - setz' dich nicht zu sehr unter Druck - es wird passieren, wenn du Lust hast - und wenn nicht, weisst du, dass du das Zeug was du eigentlich nicht benutzt verkaufen kannst.

Grenzenlosigkeit ist doch positiv, mich würde das eher motivieren, und wenn ein Fairlight und ein Synclavier da stehen und ich will was mit dem Microkorg machen, dann mache ich das. Hoffe, dass das irgendwie hilft, dass du die "Gearschuld los wirst", Minimalismus ist ein Dogma, Maximalismus kann es auch sein, aber es muss nicht "Schuld" triggern. Wie sinnvoll 2 Räume voll mit Zeuchs™ sind,… keine Ahnung, andere haben Autos, Aktien oder Stofftiere…
 
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M.i.a.u.: Danic und NicGrey
Ich fürchte fast das ist die normale Lernkurve: aus dem Mangel der Jugend Berge von Krempel anhäufen den man dann irgendwann dringend loswerden muss....
 
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M.i.a.u.: Dripjoe, Horn und NicGrey
...Wie sinnvoll 2 Räume voll mit Zeuchs™ sind,…
Ich fürchte fast das ist die normale Lernkurve: aus dem Mangel der Jugend Berge von Krempel anhäufen den man dann irgendwann dringend loswerden muss....
Sind aktuell 12 Teile (davon 2 große), die ich gerade auf Tauglichkeit für Ambient teste. Bei den meisten bin ich dann angenehm überrascht, wie gut das passt. Habe z.B. gerade etwas ausschließlich mit Blofeld Desktop gemacht und das Ergebnis gefällt. Die "Verpflichtung" hat also so gesehen durchaus Vorteile.

Bei Prophet 6 und Prophet 12 (beide Desktop) bin ich am Überlegen ob....der Montage (noch der alte) nimmt einfach viel Platz weg und passt zur Zeit nicht so ganz. Den Kronos ist für mich universeller einsetzbar.

@fcd72 : Stimmt aber schon mit der Lernkurve.
 
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M.i.a.u.: Horn und Moogulator
Ich nutze aus Prinzip die hardware, auch wenn die Software genauso ok wäre, sehe das Hauptproblem für mich
aber weniger an viel Hardware, sondern an übertrieben viel Software. Das stresst mich.
 
Ich nutze aus Prinzip die hardware, auch wenn die Software genauso ok wäre, sehe das Hauptproblem für mich
aber weniger an viel Hardware, sondern an übertrieben viel Software. Das stresst mich.
Hlaten wir fest: ein Zuviel an Software kann genauso stressen wie ein zuviel an Hardware. Vieleicht ist ja dann das "Zuviel" das Problem und nicht Hard- oder Software. My pleasure to assist.
 
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M.i.a.u.: ModernerPurist
Ich fürchte fast das ist die normale Lernkurve: aus dem Mangel der Jugend Berge von Krempel anhäufen den man dann irgendwann dringend loswerden muss....
Jepp, vom Besitz verabschieden, bevor die einsetzende Demenz einen dazu bringt noch mehr anzuschaffen, da man glaubt der Bestand wäre aufgrund vom Unbedienbarkeit defekt, und was neues würde man wieder verstehen können.
So hat mein Vater mir ein ganzes Arsenal von analogen und digitalen Kameras hinterlassen, da er meinte mit dem Nachfolgemodell besser zurecht zu kommen obwohl die Bedienung wieder komplexer war.
Die letzte Kamera, deren Funktion er verstand war die "aus der Mangel der Jugend Zeit" sprich ne Zeiss aus den 60ern.

Das hat mich dazu veranlasst, jetzt schon zu reduzieren und nur noch Dinge zu kaufen in die ich mich lange genug einarbeiten werden kann, oder auch von meinen Kindern genutzt werden können
 
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M.i.a.u.: micromoog
Jeder Mensch ist unterschiedlich. Während jemand nur mit mindestens 10 verschiedenen Synthesizern einen Song fertig bekommt, sind andere schon mit einem einzigen Gerät überfordert. Es gibt kein Gesetz oder Anspruch, dass man mit Synthesizern die vorhandenen sind auch Produzieren muss.
 
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M.i.a.u.: qwave, Golden-Moon und ikonoklast
  • #10
Hlaten wir fest: ein Zuviel an Software kann genauso stressen wie ein zuviel an Hardware. Vieleicht ist ja dann das "Zuviel" das Problem und nicht Hard- oder Software. My pleasure to assist.

Najo, ich bin weit davon entfernt über 1000 Units zu haben, habe dafür über 1000 Plugins,
bei denen ich dabei bin stark zu reduzieren. Sind bei weitem nicht alle installiert.
Aber Waves, NI Komplete, Arturia V und FX, viel Softube und UAD, Soundtoys uswusf und viele einzelne,
da kommt viel redundantes zeug zusammen.
 
  • #11
Das hat mich dazu veranlasst, jetzt schon zu reduzieren und nur noch Dinge zu kaufen in die ich mich lange genug einarbeiten werden kann, oder auch von meinen Kindern genutzt werden können

Ja, da ist was dran.

Hier stehen auch Geräte rum die ich nicht zwingend brauche und auch selten verwende, aber wenn sie dann mal zum Einsatz kommen, versetzen sie mich in eine „positive Stimmung“.

Die Frage ist nach dem Break Even, ab wann „lohnt“ es sich noch für solche Anlässe den Platz dafür zu „reservieren“ oder das „tote Kapital“ zu binden.

Im Augenblick ist eine schlechte Zeit zu verkaufen…die Rezession ist spürbar, der Geldbeutel sitzt nicht mehr locker (super, gerade noch eine Ausrede gefunden nichts verkaufen zu müssen 😁)
 
  • #15
Zu was denn konkret? Kannst du da mal Beispiele geben. Ich besitzen ein Ableton Move, zu was verpflichtet mich das jetzt?
Ich schrieb "nein, zumindest nicht in diesem Zusammenhang" und meinte, dass mich die Instrumente zu nichts verpflichten, aber mein Haus schon.
 
  • #17
@ganje : Genau, der Spruch kommt aus dem Haus-Bereich, da in dem Fall der Besitz ja auch gepflegt werden will. Ich habe das für mich dann wohl so abgewandelt, dass die Hardware benutzt werden will.
 
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M.i.a.u.: ganje
  • #18
Merke das bei den Katzen deutlicher als bei den Synths ... andererseits ist die Besitzfrage da auch eher umgekehrt. ;-)
 
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M.i.a.u.: Horbach, ikonoklast, NicGrey und 2 andere
  • #20
Najo, ich bin weit davon entfernt über 1000 Units zu haben, habe dafür über 1000 Plugins,
bei denen ich dabei bin stark zu reduzieren. Sind bei weitem nicht alle installiert.
Aber Waves, NI Komplete, Arturia V und FX, viel Softube und UAD, Soundtoys uswusf und viele einzelne,
da kommt viel redundantes zeug zusammen.
Mit der Software halte ich es auch so, dass bei weitem nicht alles installiert ist, was ich mir über die Jahre mal gekauft habe. Würde mich auch total überfordern (typsache).

Mit der Hardware kann man es allerdings auch ähnlich halten. Ein kleines Lager anlegen (Schrank etc.) und sich Projektbezogen die Geräte hinstellen auf die man gerade Lust hat. Sorgt für Abwechslung, spart Platz und es staubt wenig ein ;)
 
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M.i.a.u.: ModernerPurist und Sulitjelma
  • #21
Kennt Ihr das auch ? Nachdem sich einiges an Hardware-Synths angehäuft hat, fühlt man (ich) sich (mich) verpflichtet, diese dann auch möglichst häufig einzusetzen.

Positiv (aus meiner Sicht) :
- Die Beschränkung auf z.B. nur ein Gerät kann dem jeweiligen Projekt einen bestimmten Charakter verleihen.
- Es kann durchaus kreativ sein, für ein Projekt nur das vorhandene zu nutzen.
- Die Verwendung befriedigt und rechtfertigt das weitere Behalten.
- Da ich permanent versuche, auch mit der Hardware etwas zu machen habe ich vermutlich einen höheren Output.

Negativ (aus meiner Sicht) :
- ITB ist grenzenlose Freiheit.
- Die sofort verfügbaren Möglichkeiten ermöglichen, dass ich den jeweils optimalen Sound benutze.
- ITB ist bei mir mit deutlich weniger Aufwand verbunden. Projekte lassen sich schneller umsetzen.

Neutral :
- Dadurch das beide Bereiche miteinander konkurrieren bin ich wohl einerseits kreativer, aber es sorgt auch für gewissen Druck. Langweile kommt so aber nicht auf wegen des permanenten Wechsels.
Verpflichtet ist man zu gar nix.
Manche machen gar keine Musik und sammeln die Synthies nur, das kann doch jeder machen wie er mag.
Ich persönlich halte es so, das ich all das verkaufe, was ich längere Zeit nicht mehr eingesetzt habe.
 
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M.i.a.u.: kernelkid und NicGrey
  • #22
Das mit der Lagerhaltung von Dingen, die man besitzt, weil sie mit Wert aufgeladen werden, hat sich ja erst mit der Sesshaftigkeit entwickelt. Dinge, die sich im Besitz von Nomaden befinden, werden ALLE benutzt, weil sie benötigt werden, nur halt nicht gleichzeitig.

Möglicherweise hilft dieses Narrativ das Thread-Dilemma zu lösen:
Musiker sind ja irgendwie immer unterwegs, also im Geiste. Sind sie als Personen sesshaft, reisen sie nur durch innere Welten und durch die Zeit.
Das macht ihre ungenutzten Musikinstrumente zu Landschaften, die einmal bereist worden sind und als Wiederkehr betrachtet werden können.
Welche Wege will ein Reisender begehen und braucht dafür die passende Ausrüstung?

Sich "seinen Synths verpflichtet fühlen" ist dann eine Art musiklische Reiseplanung: Wer weiss, wo er zu Hause ist, weiss auch wohin er reisen möchte.
Dazu muss man sich halt selber kennen.

Das Thema Konsumneurosen-Overthinking ist wieder ein anderes.
 
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M.i.a.u.: Sulitjelma und j3122
  • #24
Ein kleines Lager anlegen (Schrank etc.) und sich Projektbezogen die Geräte hinstellen auf die man gerade Lust hat. Sorgt für Abwechslung, spart Platz und es staubt wenig ein ;)
Lass uns jetztz bloss noch kurz über die Definition von "Schrank" sprechen.....
 
  • HaHa
M.i.a.u.: jjot und Kick
  • #25
Das mit der Lagerhaltung von Dingen, die man besitzt, weil sie mit Wert aufgeladen werden, hat sich ja erst mit der Sesshaftigkeit entwickelt. Dinge, die sich im Besitz von Nomaden befinden, werden ALLE benutzt, weil sie benötigt werden, nur halt nicht gleichzeitig.

Möglicherweise hilft dieses Narrativ das Thread-Dilemma zu lösen:
Musiker sind ja irgendwie immer unterwegs, also im Geiste. Sind sie als Personen sesshaft, reisen sie nur durch innere Welten und durch die Zeit.
Das macht ihre ungenutzten Musikinstrumente zu Landschaften, die einmal bereist worden sind und als Wiederkehr betrachtet werden können.
Welche Wege will ein Reisender begehen und braucht dafür die passende Ausrüstung?

Sich "seinen Synths verpflichtet fühlen" ist dann eine Art musiklische Reiseplanung: Wer weiss, wo er zu Hause ist, weiss auch wohin er reisen möchte.
Dazu muss man sich halt selber kennen.
Spannend. Für mich ist es eher einer Reise durch die Musik, welche weitgehend unabhängig vom Mittel ist.
Was ist wichtiger, das Ziel oder die Reise oder das Gefährt.
Ich für meinen Teil fliege gern nach Mallorca, da ist mir dann im wesentlichen egal ob A32x oder B737.
 
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M.i.a.u.: kernelkid
  • #26
Das mit der Lagerhaltung von Dingen, die man besitzt, weil sie mit Wert aufgeladen werden, hat sich ja erst mit der Sesshaftigkeit entwickelt. Dinge, die sich im Besitz von Nomaden befinden, werden ALLE benutzt, weil sie benötigt werden, nur halt nicht gleichzeitig.

Möglicherweise hilft dieses Narrativ das Thread-Dilemma zu lösen:
Musiker sind ja irgendwie immer unterwegs, also im Geiste. Sind sie als Personen sesshaft, reisen sie nur durch innere Welten und durch die Zeit.
Das macht ihre ungenutzten Musikinstrumente zu Landschaften, die einmal bereist worden sind und als Wiederkehr betrachtet werden können.
Welche Wege will ein Reisender begehen und braucht dafür die passende Ausrüstung?

Sich "seinen Synths verpflichtet fühlen" ist dann eine Art musiklische Reiseplanung: Wer weiss, wo er zu Hause ist, weiss auch wohin er reisen möchte.
Dazu muss man sich halt selber kennen.

Das Thema Konsumneurosen-Overthinking ist wieder ein anderes.
Schöner Beitrag ! Das mit der "Wiederkehr" ist gut beschrieben. Hatte ich z.B. gerade mit dem Blofeld. Gewisse Arten von Sounds bastele ich auch immer wieder auf´s neue, so wie ich auch meine Lieblingswanderungen habe, die ich jedes Jahr einmal wieder mache.

Bei mir ist Musik und "Reise" (also meist meine Wanderungen) eng miteinander gekoppelt. Auf der Wanderung höre ich meist meine Musik und sammle neues Material in Form von Naturgeräuschen. Zu Hause bin ich von der "Reise" für ein neues Stück besonders inspiriert. Namen entstammen meist der aktuellen Tour. Beim Hören habe ich die Verbindung wieder durch den Namen und die dort verwendeten Samples.
 
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M.i.a.u.: kernelkid und j3122
  • #27
Kennt Ihr das auch ? Nachdem sich einiges an Hardware-Synths angehäuft hat, fühlt man (ich) sich (mich) verpflichtet, diese dann auch möglichst häufig einzusetzen.

Positiv (aus meiner Sicht) :
- Die Beschränkung auf z.B. nur ein Gerät kann dem jeweiligen Projekt einen bestimmten Charakter verleihen.
- Es kann durchaus kreativ sein, für ein Projekt nur das vorhandene zu nutzen.
- Die Verwendung befriedigt und rechtfertigt das weitere Behalten.
- Da ich permanent versuche, auch mit der Hardware etwas zu machen habe ich vermutlich einen höheren Output.

Negativ (aus meiner Sicht) :
- ITB ist grenzenlose Freiheit.
- Die sofort verfügbaren Möglichkeiten ermöglichen, dass ich den jeweils optimalen Sound benutze.
- ITB ist bei mir mit deutlich weniger Aufwand verbunden. Projekte lassen sich schneller umsetzen.

Neutral :
- Dadurch das beide Bereiche miteinander konkurrieren bin ich wohl einerseits kreativer, aber es sorgt auch für gewissen Druck. Langweile kommt so aber nicht auf wegen des permanenten Wechsels.
Für mich ist ITB nix, muss aber zum Glück kein Geld damit verdienen .
 
  • #28
Kennt Ihr das auch ? Nachdem sich einiges an Hardware-Synths angehäuft hat, fühlt man (ich) sich (mich) verpflichtet, diese dann auch möglichst häufig einzusetzen.
...
Ich habe aus der Not eine Tugend gemacht und kaufe nichts mehr, dass ich nicht in mein Setup verbauen kann. Das kann eine Ergänzung sein, kann aber auch ein Ersatz sein. Dann muss aber schon ein deutlicher Mehrwert da sein. Ist manchmal nicht ganz einfach, weil ich ja auch neugierig bin. Aber ich weiß, dass ich mich schlecht dabei fühlen würde, etwas zu kaufen, nur um mal kurz reinzuhören. Dann hätte ich auch wirklich den Drang, das Ding zu benutzen, um es zu rechtfertigen. Und das macht keinen Spaß.
 
  • #29
Kennt Ihr das auch ? Nachdem sich einiges an Hardware-Synths angehäuft hat, fühlt man (ich) sich (mich) verpflichtet, diese dann auch möglichst häufig einzusetzen.
Ja, nur kommt es bei mir fast nie dazu. An der Hardware schraube ich gerne rum, das macht auch Spaß, aber es kommt irgendwie nichts zählbares raus.
Wenn ich Tracks machen will dann so:
- ITB ist grenzenlose Freiheit.
- Die sofort verfügbaren Möglichkeiten ermöglichen, dass ich den jeweils optimalen Sound benutze.
- ITB ist bei mir mit deutlich weniger Aufwand verbunden. Projekte lassen sich schneller umsetzen.
 
  • #30
Was ich hier beobachte: ich benutze immer weniger von dem Kram den ich habe - also im Moment nur noch ein einziges Teil. Und immer häufiger ertappe ich mich dabei daß ich mich mehr am Besitz als an der Benutzung der Dinger erfreue. Benutzen mag ich das alles nicht mehr, jedesmal neu Lernen was sich die Typen vor 35 Jahren dabei gedacht haben..... Logische Konsequenz: weg damit und hoffentlich freut sich dann ein anderer. Oder wie Sting es so schön formulierte: If you love somebody, set them free.
 
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M.i.a.u.: exitLaub

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