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Bouncing Ball - Modul

  • #31
so, nachdem ich jetzt doch nochmal Zeit investieren musste, habe ich gleich ein Layout gemacht. Es ist gut zum selber ätzen geeignet: 1-lagig mit 3 Drahtbrücken, dicke Leiterbahnen, und es passen 4 St. auf eine Eurokarte.
Hier sind alle Kicad Dateien sowie Bestückungsplan und Layout als PDF.
@Bodo: du kannst den Trigger-Taster einfach zwischen J1-pin2 und V+ hängen.

[EDIT 12.1.20220 ] Anhang mit Schaltplan & Layout wegen pin-Vertauschung gelöscht. Wird wieder eingestellt, wenn die Platine läuft
 
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M.i.a.u.: GKMsound und Bodo
  • #32
Äh... bin gerade etwas sprachlos :adore:. Aber für ein fettes danke! reichts so gerade noch :D.
 
  • #33
habe ich gleich ein Layout gemacht
Danke dafür, ich habe allerdings eine Fehlermeldung wenn ich PCB in KiCad öffnen möchte.

Fehler beim Einlesen der Platine: ....
Unerwartetes Zeichen "stackup" in Eingang/Quelle
Zeile 43, Offset 6

Keine Ahnung was das los ist ein nacktes PCB lässt sich öffnen, meine KiCad Version: 5.1.5.
 
  • #34
@GKMsound: ich arbeite schon seit KICAD4 mit den neuesten Vorabversion (nightly downloads), weil ich die neuen features nicht missen möchte. 6.x scheint nun aber nicht mehr rückwärtskompatibel zu sein, sorry. Setze die nightly builds auf Arbeit und privat ein. Lade ca. 1x im Monat den aktuellen Stand herunter zum "betatesten", das haben die Programmierer verdient. War nur ganz selten ein Fehlgriff, da musste ich wegen nicht tolerierbaren bugs nochmal die alte Vers. installieren. Momentan kann ich nicht klagen.
 
  • #35
So, hab gerade mal KiCad upgedatet bzw. den letzten Build installiert (hatte mit 5.1.2. auch die oben zitierte Fehlermeldung).
Und wow!:waaas:- das ist mal ein anständiges Layout. Schon geil, wenns jemand macht, der es richtig kann :adore: :supi:.
 
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M.i.a.u.: GKMsound
  • #36
Nächste Runde läuft... hab mal 5 PCBs geordert. Im Ernst - für nicht mal 7 Euro inkl. Versand tu ich mir die Ätzerei (und das als Chemiker! :lol:) nicht mehr an ;-).
 
  • #37
Nächste Runde läuft... hab mal 5 PCBs geordert. Im Ernst - für nicht mal 7 Euro inkl. Versand tu ich mir die Ätzerei (und das als Chemiker! :lol:) nicht mehr an ;-).

Hab eben die Versandbenachrichtigung bekommen... erfahrungsgemäß dauerts ab da ca. 2 - knapp 3 Wochen, bis es bei mir ist - momentan wegen der anstehenden Feiertage ggf. bisschen mehr. Ich hoffe, bis ca. Mitte Januar eine nächste Rück(dann hoffentlich Erfolgs-)meldung geben zu können :D.
 
  • #38
Ich hoffe, bis ca. Mitte Januar eine nächste Rück(dann hoffentlich Erfolgs-)meldung geben zu können :D.

Tja. Nachdem eben beim ersten Inbetriebnahmeversuch ein Rauchwölkchen aus R10 aufstieg, habe ich beschlossen, erstmal auf weitere Versuche zu verzichten (Ideen, anyone?). Wenn jemand eine Platine zum Selbertesten haben möchte, gerne.

Ergänzung: Ein Hinweis darauf, dass evtl. der LM339 defekt ist? Als ich die Spannungsversorgung ohne eingesetzte ICs getestet habe, zeigte der Widerstand keine Auffälligkeiten, obwohl das Netzteil da (deutlich) länger angeschlossen war. Vielleicht ersetze ich erstmal den Widerstand, nehm den IC raus und kuck mal, wie sich der Rest verhält (?).
 
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  • #39
Sorry Bodo, das ist meine Schuld: habe den Versorgungsblock U2E beim Platzieren verdreht; deshalb liegt jetzt der +pin an Masse und der -pin an +12V. Nimm einen neuen LM339, biege die +,- pins hoch und verdrahte sie über Kreuz. Kann das auch gerne für dich in Betrieb nehmen , PM folgt.
 
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M.i.a.u.: Bodo
  • #40
habe den Versorgungsblock U2E beim Platzieren verdreht; deshalb liegt jetzt der +pin an Masse und der -pin an +12V.

Aaaargh :lol:. Ich hatte die Diskrepanz im Schaltplan (siehe Bild) gestern sogar bemerkt, als/bevor ich ohne eingesteckte ICs die Spannungsversorgung getestet habe - mich dann aber für genau die falsche Schlussfolgerung entschieden :roll:. Ich hätte mir ja auch zur Absicherung einfach mal das pinout vom LM339 raussuchen können, anstatt mich auf das "allgemeine V+" oben rechts zu verlassen :picard:.

spannungsdreher.webp
Nimm einen neuen LM339, biege die +,- pins hoch und verdrahte sie über Kreuz.

Ja, mach ich dann mal! Mal schauen ob heute noch, ansonsten im Lauf der kommenden Woche.
 
  • #42
schick her das Teil, dann zeig ich ihm die Folterwerkzeuge (Lötkolben & Oszi); wollen wir mal sehen, ob er sich doch noch zum bouncen überreden lässt ;-)
 
  • #43
Lass gut sein, Du musst jetzt wirklich nicht meinen verbastelten Kram trabbelschuhten ;). Ich schick dir aber mal drei jungfräuliche Platinen, vielleicht bekommst Du es ja zum Laufen. Kann ja z.B. auch sein, dass ich irgendwo auch bloß einen defekten IC erwischt hab oder sowas (und ja, den verpolt angeschlossenen LM339 von neulich hab ich entsorgt und durch einen frischen ersetzt - ebenso den 3,9-Ohm-Widerstand...)

Was mir evtl. bei der Suche helfen könnte, wären sowas wie Testpunkte i.S.v. "an dieser Stelle müsste jenes zu sehen/messen sein". Etwas spanisch kommt mir z.B. vor, dass bei mir an dem "5 mV"-Punkt (unten rechts im Schaltplan) ca. 20 mV anlagen...
 
  • #44
Wie ich eingangs schon erwähnt habe ist mir schon klar das sich dieses Ball-Verhalten auch patchen läßt. Aber alles in einem Modul und wie beim bouncy.dll den Endpunkt auf den Takt?
Das klingt schon gut, der Trigger für den Anfang ... aber der Endpunkt? Das ist glaube ich analog nicht möglich oder doch?

"endpunkt" ist gar nicht möglich, da der in der theorie nicht existiert bzw. nicht berechnet werden kann.

man würde den endpunkt einfach willkürlich setzen, also entweder begrenzt du das ding auf 30 hopser, oder du rechnest dir immer vorher aus, wann der nächste hopser leiser als -60db/A wäre, und stoppst dann den prozess "live".

ein eurorackmodul was mit triggern samples oder synths anspielen kann würde wohl sinnvollerweise neben den triggern immer auch gleich eine lautstärkeregelung anbieten, durch die man das angetriggerte wasauchimmer schickt - eine korrekte berechung der lautstärke ist essentiell um den gewünschten effekt zu erzielen.
 
  • #45
in der theorie nicht existiert bzw. nicht berechnet werden kann.
Ist schon klar aber hier geht es um Praxis was da möglich / sinnvoll ist.
Letztens baute ich ein Befaco Burst Generator , das triggert auf den Takt genau aber eben auch nur das.
Das mit der Lautstärke ist kein Problem mit einem Gate in der entsprechenden Takt-länge und einem Slew Limiter.
Die Schwierigkeit für mich sehe ich im umprogrammieren des Burst Generator so das die Trigger-anzahl und End einstellbar bleiben (End auf Takt) und alle zwischenliegenden Trigger wie ein Ball bouncen.
Für einen Programmier-erfahrenen mit der richtigen Formel sicher kein Problem.
 
  • #46
Das mit der Lautstärke ist kein Problem mit einem Gate in der entsprechenden Takt-länge und einem Slew Limiter.

vielleicht für dich, aber nicht für jedermann. das alles fertig in einem bouncing ball delay or trigger zu haben wäre der idealzustand.

selbst beim programmieren von digitalem code kommt man beim interpolieren und verzerren von wertebereichen schnell durcheinander. ich muss jedes mal aufs neue ausprobieren, wo nun gerade normal, linear, log, exp, power oder wasauchimmer gefragt ist damit das eine zum anderen passt. :)

am rande: ein bouncing ball effekt ist auch sehr geil, wenn man die zeitachse einfach an einem beliebigen moment wieder umkehren kann, und der ball wieder lansgam aber sicher immer höher hüpft. oder zwischendurch mal die höhe konstant bleibt.
es ist geradezu erstaunlich, dass man an den stellen, wo er "fällt", das "fallen" trotzdem noch als solches wahrnimmt.
 
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M.i.a.u.: GKMsound
  • #47
Sodele, Bodo hat mir die Platinen geschickt. Habe gerade eine bestückt und erfolgreich in Betrieb genommen !
Bis auf den oben erwähnten Pin-tausch am LM339 war alles ok.
Auf die Schnelle getestet: ext. Trigger, ext. Gate, Selbst-Trigger (LFO-mode) sowie peak-voltage-CV mit Dreieck-LFO.
Habe noch ein paar kleinere Optimierungen vorgenommen, die in der neuen V1.1-Doku (Anhang) mit drin sind. ( @Bodo: musst du bei deiner Platine nicht ändern)
Ein paar davon sind Geschmacksache: D3 war vorher eine Schottky-diode; damit verlief die Attackkurve oben sehr flach.
SCR03.webp
Habe jetzt eine banale 1N4148 drin, damit endet der Attack oben etwas steiler :
SCR02.webp

Wer es noch steiler mag , kann eine rote LED für D3 nehmen :
SCR01.webp
Das Selbe gilt für die Release-Dauer: Vergrößern von R10 für zu einem früheren Selbst-Triggern im LFO mode, so dass die Release-Zeit kürzer wird.
Für den "Bouncing Ball" benötigt man ja 2 dieser AR-LFOs ( Dual Modul macht Sinn) : 1 x Hüllkurve mit schnellem Attack und langsamen Release für das Ausklingen des Hüpfens. Damit geht man auf die "peak CV" des 2. Moduls, welches im LFO-mode arbeitet. Sobald ich ein 2. aufgebaut habe, spiele ich damit und werde berichten. Kann aber dauern, da andere Prioritäten. Wollte nur schnell die "Freigabe" nach der Fehlerberichtigung machen.
Die Platine ist weiterhin einlagig mit 3 Drahtbrücken für DIY gedacht. Die PDFs mit Schaltplan, Bestück.plan & Layout sind neben dem KICAD Projekt im Anhang.
 

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M.i.a.u.: GKMsound
  • #48
Letztens baute ich ein Befaco Burst Generator , das triggert auf den Takt genau aber eben auch nur das.
Das mit der Lautstärke ist kein Problem mit einem Gate in der entsprechenden Takt-länge und einem Slew Limiter.
Die Schwierigkeit für mich sehe ich im umprogrammieren des Burst Generator so das die Trigger-anzahl und End einstellbar bleiben (End auf Takt) und alle zwischenliegenden Trigger wie ein Ball bouncen.
Findet sich hier niemand der diesen Code entsprechend anpassen kann?
Ich für meinen Teil sehe da nicht durch....
 
  • #49
Hier gibt es endlich den Free Code des Bouncy.dll falls das hier noch irgend jemanden interessiert.
Wenn ich mal freie Ressourcen finde - würde ich ein Modul um den Code bauen wollen.
 
  • #50
das geht doch auch analog sehr gut?


p.s.:
bei dieser feststellung gehe ich davon aus, dass dein trigger signal inclusive dessen wiederholungen "monophon" spielen sollen - ergo nicht 30 delay lines mit größeren speicher laufen müssen sondern eingehende trigger digitalisiert werden und die "delays" neu erzeut werden.

bei diesem hybriden ansatz kannst du dann als zusatzgeschenk auch jederzeit in das "laufende" bällchen eingreifen und die "delayzeiten" einfach verändern. auch kann man das so jederzeit stoppen und resetten und z.b. einen moduas haben, bei dem ein neues input zu einem neustart führt und das laufende zeug abschaltet.

die eigentliche mathematik ist extrem simpel: der abfall von amplitude und delta zeit ist jeweils exponentiell und dann hast du einfach einen masterparameter für die "hüpfigkeit" :huepfling::huepfling:, der entsprechend einfach beides beeinflusst.

selbstredend ließen sich solche zeit- und amplitudenwerte ggf. auch im vorhinein berechnen und als konstanten implementieren. die hüpfigkeit :huepfling::huepfling: ist dann bei der zeit einfach nur ein faktor und bei der amplitude baust du dir 5 verschiedene reihen und interpolierst die zwischenwerte später, wenn der user am regler dreht.

die zeit sollte auch stets so perfekt wie möglich sein - die amplitude braucht hingegen keinesfalls perfekt sein. auch leichte klangveränderungen bei den wiederholungen klingen meist natürlicher wie eine perfekte kopie.
 
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M.i.a.u.: GKMsound und TGN
  • #51
Ich habe den Code für Korg Kaospad NTS (.nts3unit) und es funktioniert ganz gut, bis aut digitale Klicks die durch das reiben auf den Pad beim spielenden Sample enstehen.
 
  • #53
soll das dann durchlaufen oder willst du den eingang überwachen und nur transienten durchlassen?
 
  • #54
soll das dann durchlaufen oder willst du den eingang überwachen und nur transienten durchlassen?
Eingang (Dry/Wet) und bei Gate wird gesampelt oder gar per Hüllkurve zum Sample was dann bounct.
Das ein Audiosignal den Bounce selbst auslöst wäre dann bei Gate hoch und Drums oder im Send Modus auch der Fall.
 
  • #55
"Das originale VST arbeitet als fortlaufendes Realtime Multi-Tap Delay mit einem kontinuierlichen Ringpuffer (Circular Buffer)."
"Sample" war wohl der falsche Begriff.
Die digitalen Klicks und Artefakte die beim Original enstehen wenn der MAX DELAY und DELAY SHAPE Wert sich ändert während der Effekt zu hören ist stört mich noch sehr.
Gerade auf dem Kaospad ist das ein Spassverderber:
Anhang anzeigen Kaosilator+BouncyPad.mp3
 
  • #56
du kannst es durchaus als sampeln bezeichnen, da man ja mehrere leseköpfe haben kann oder sogar das zirkulieren (und damit die flüchtigkeit des inhalts) anhalten kann. :)

dort wo knacksen unvermeidich ist oder postprocessing zuviel latenz erzeugen würde, sollte man als nächstes prüfen, ob man mit windowing/doblebuffering zum ziel kommen kann.

keine ahnung, was korg da treibt.
 
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  • #58
na entweder man baut es so, dass es nicht knackst oder man packt es nicht in ein kaospad. aber dessen regler haben ja nicht mal soft takeover, da knackt ja schon deswegen dauernd was.
 
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