Brauche eure Hilfe und Meinung!!! 3PCs abgleichen oder lieber 1 Laptop???

Bernd

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Hallo liebe Forumsmitgleider,

nachdem mir hier so erfolgreich mit meinem X32Rack geholfen wurde, tut sich nun ein neues Problem auf, was zur Folge hat, dass ich derzeit kaum noch Musik mache! ?
Neben meinem Studio zuhause mit einem betagten i7 der 4. Generation 32 GB Ram, Win7 (kommt bei größeren Projekten an seine Grenzen, nach dem Wechsel von Ableton Live 9 auf 10!!!), nutze ich unterwegs ein Notebook mit i5 6267U 16 GB Ram, Win10 (der ebenfalls an seine Grenzen kommt). Abgesehen von der Einschränkung veralteter Hardware, stört mich viel mehr, dass ich massive Probleme habe meine Projekte, Samples, Plugins etc. so synchron auf beiden Geräten zu haben, dass es problemlos läuft!!!! Es fehlen dann Sample und wav Dateien im Projekt oder die Software der Plugins u. DAW ist nicht gleich geupdatet usw. Da ich mich mittlerweile nun neben meiner Arbeit in einem 3 Haushalt aufhalte, schleppe ich meist mein Laptop und kleines AI durch die Gegend und verzichte meist auf mein gewohntes Studio Setup.

Meine Frage ist nun ob ich mir einen neune vernünftigen Laptop zulege, den ich überall verwenden kann und mir im 2. zuhause ein neues Studio aufbaue. Oder dort einen weiteren PC zusammenschraube mit entsprechender Leistung!? Dann wäre allerdings die Frage ob es ein Tool gibt mit dem ich Laptop, alten PC und neunen PC so synchronisieren kann, dass ich überall den gleiche DAW und Sample Stand habe, um direkt weiter zu arbeiten???
Die Kosten sind fast egal, da bin ich eh am Arsch! ?

Hoffe ihr könnt mir weiter helfen, evtl. hat ja jemand ähnliche Probleme und synchronisiert seine Sachen ja schon?

LG. Bernd
 
Wenn Du gezwungen bist Dich zu bewegen ist ein Laptop doch optimal. Und Leistung haben moderne Laptops allemal mehr und genug..
 
Bau dir in die PCs jeweils nen 5,25" Wechselrahmen und speicher die Livesets halt auf einer SSD die du einfach mitnehmen kannst.
So hast auf jeden Fall deutlich weniger zu schleppen, und so ne SSD passt zur Not auch in die Jackentasche.
 
Hatte an den gedacht oder der neuere mit i7 10Gen.
Mache mir nur Sorgen, dass der Lüfter lauter ist als meine Kopfhörer!?

GIGABYTE AORUS 7 SA-7DE1130SD 144Hz FHD i7-9750H GTX1660Ti 6GB 16GB RAM 512GB SSD FreeDOS
  • 43.9 cm (17.3") Notebook, ohne Betriebssystem
  • Display: 1920 x 1080, 144Hz, IPS, matt
  • Intel® Core™ i7-9750H 6x 2.60 GHz
  • NVIDIA® GeForce® GTX 1660 Ti 6.0 GB
  • 16 GB RAM, 512 GB SSD
  • 1x USB 3.1 Gen2 Typ C, 1x USB 3.1 Gen2, 1x USB 3.1 Gen1, 1x USB 2.0, Wi-Fi 5 (802.11ac)
Wenn der jetzt noch Firewire hätte ?
 
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@ Tomasch
Habe bisher alles auf einen USB Stick gepackt und auch mit einer Cloud basierten Lösung experimentiert. Irgendwas fehlt dann immer, sobald ich mehr als nur die Live Sachen nutze. Plugin Versionen unterschiedlich, Sampledateien fehlen oder werden nach neu einfügen anders gesliced etc. Ist zudem auch umständlich diese Dateischubserei! Hab auch schon überlegt beide rechner von Grund auf neu zu machen, aber sowas hält erfahrungsgemäß auch nicht lang!
Vielleicht hat ja jemand mal ein SyncTool verwendet und kann über seine Erfahrungen berichten?

Vielen Dank euch schon mal für die schnelle Rückmeldung!!!
 
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Frage ist, ob beim dem Auros der Grundtakt von 2,6GHz ausreichend ist?
 
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Danke Plasmatron,

da ich nix live einsinge ist es eh nicht so schlimm mit dem Lüftergeräusch. Mein jetziger Desktop PC hat nen Wakü, bin evtl. zu verwöhnt!
Was meinst du mit Lastverteilung in der DAW? Kann man da was einstellen was ich bisher übersehen habe? Seit dem Wechsel zu Live 10 hab ich erst die Probleme mit zu wenig Leistung. Hab einen Song der sich auf dem Desktop PC nicht mal mehr laden lässt, bzw. stürzt Ableton beim Versuch ab! Auf dem Laptop geht noch grad so!?
 
Ich habe die Situation so gelöst. Zwei Laptops, ähnlich in der Leistung. Einer steht fix zu Hause, der andere ist für Unterwegs. Für beide gibt es zwei Netzteile (das sollte man gleich einkalkulieren).
Welche Leistung du brauchst, kannst nur du wissen. Mein Unterwegs Laptop ist ein HP Zbook G5. Leicht, aufrüstbar, stabil. 6Kern Cpu, 16 gig Ram.
auf beiden ist filesync (freeware) installiert. Eine kleine Usb 3.1 ssd dran, F9 gedrückt und die Projekte sind synchronisiert.
dauert unter 30 sec. Wenn man einmal alles eingerichtet hat.
 
Hi starcorp,

vielen Dank
an genau soetwas habe ich gedacht. Lassen sich damit auch verschiedene/mehrere Ordner synchron halten. (Projekte/Samples/Plugin Ordner) ???
Hab nun den Aorus bestellt, wie oben gepostet. Müssen beide Rechner online sein?
 
Ich habe die Situation so gelöst. Zwei Laptops, ähnlich in der Leistung. Einer steht fix zu Hause, der andere ist für Unterwegs. Für beide gibt es zwei Netzteile (das sollte man gleich einkalkulieren).
Welche Leistung du brauchst, kannst nur du wissen. Mein Unterwegs Laptop ist ein HP Zbook G5. Leicht, aufrüstbar, stabil. 6Kern Cpu, 16 gig Ram.
auf beiden ist filesync (freeware) installiert. Eine kleine Usb 3.1 ssd dran, F9 gedrückt und die Projekte sind synchronisiert.
dauert unter 30 sec. Wenn man einmal alles eingerichtet hat.
Bei mir läuft das ähnlich: Ich habe Ableton auf dem Desktop und auf dem Laptop und syncronisiere die Dateien mit "RealTimeSync".
 
Nein da muss nichts online sein. Du kannst so viele Ordner wie du willst synchron halten. Du musst nur die Jobs vorher erstellen.
in Echtzeit synchronisiert filesync auch wenn man will. Aber da hätte ich Angst das mir das irgendwie dazwischen funkt. Also immer erst am Schluss.
 
arbeite seit 5-6 jahren hauptberuflich nur noch am notebook und wuerde es fuer nix auf der welt tauschen.

wenn man hier oder da doch mal an die leistungsgrenzen kommt, kann das u.u. sogar sehr befreiend sein. ich habe "freeze & flatten" als grossartigeg hilfe fuer mich entdeckt, endlich mal was zu commiten und sich nicht immer im 5000 stufigen undo zu verlieren. nur weil man kurz vor dem mastering nochmal die eine bassnote aendern will :rolleyes:. will sagen, begrenzte rechner leistung kann durchaus was gutes sein. im notfall einfach das digitale aequivalent zum ping-pong recording rausholen und zack ist die CPU wieder frei.

die mobilitaet durch nur ein einziges notebook system wiegt das - fuer mich - vielfach wieder auf. ich hab am anfang aus aehnlichen gruenden wie du versucht, projekte sowohl an meinem (damals auch neuen) "grossen" studio desktop und dem notebook parallel zu bearbeiten. nach wenigen wochen hab ich das aufgegeben. bin mir relativ sicher das du, wenn dein neues notebook laeuft, andere rechner trotz filesync o.ae. nie wieder anfassen wirst.


ps. habe trotzdem alle meine projekte und samplelibraries usw in der dropbox, als backup und ausserdem macht es die migration auf neue rechner extrem bequem.
 
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Also ich würde da eine USB 3.1 SSD empfehlen wie z.B. Die Samsung 500GB T5 ... die ist Sau schnell.
Auf der installierst Du alle VSTs und all Plugins sowie alle Samples patches und was weiß ich noch.

wenn Du derauf allen Rechnern dann immer den gleichen Laufwerksbuchstaben verpasst dann hast Du immer alles dabei. Und kannst auch keine falsche Version der Plugins haben etc.

In der DAW musst Du natürlich einmalig die Pfade setzten, aber das sollte das kleinste Problem sein.
 
Neben der Cloud gäbe es noch die Möglichkeit, nur noch an einem einzigen Rechner zu arbeiten. Dafür aber per Remote Desktop Protocol. Fürs Live-Einspielen ist das natürlich nix, aber Arrangieren, Mischen, Audioclips-Slicen, Midispuren bearbeiten und sonst alles andere, was NICHT in Echtzeit laufen muss, durchaus machbar. Latenz ist halt immer da. Aber man braucht dann nur noch einmal alles einrichten und verbindet sich vom Laptop in Buxtehude dann einfach per RDP-Client auf dem DAW-Rechner zu Hause und arbeitet dann praktisch dort.

Das ist wegen der Latenz und der Abhängigkeit zum Internet mit Sicherheit keine Ideale Lösung, aber man braucht sich um das ganze Dateienmanegement und die Plugins keinen Kopf mehr machen. Die Ersteinrichtung wird aber etwas knifflig sein.
 
Neben der Cloud gäbe es noch die Möglichkeit, nur noch an einem einzigen Rechner zu arbeiten. Dafür aber per Remote Desktop Protocol. Fürs Live-Einspielen ist das natürlich nix, aber Arrangieren, Mischen, Audioclips-Slicen, Midispuren bearbeiten und sonst alles andere, was NICHT in Echtzeit laufen muss, durchaus machbar. Latenz ist halt immer da. Aber man braucht dann nur noch einmal alles einrichten und verbindet sich dann einfach per RDP-Client auf dem DAW-Rechner und arbeitet dann praktisch dort.

Das ist wegen der Latenz und der Abhängigkeit zum Internet mit Sicherheit keine Ideale Lösung, aber man braucht sich um das ganze Dateienmanegement und die Plugins keinen Kopf mehr machen. Die Ersteinrichtung wird aber etwas knifflig sein.
ja faend ich theoretisch ne super loesung, aber hab das selber mal ne weile versucht und selbst im gleichen (GBit) LAN war die latenz auch fuer einfaches editing viel zu gross. alleine beim start/stop druecken war ein deutlich zu grosser unterschied zwischen der aktion/visuellem feedback und der audio-ausgabe. man kann ja nicht jedesmal 2 sekunden warten, auch ist der zusammenhang zwischen zb. visueller song- oder clip-position und dem gehoerten extrem. hoerste ne falsche automation, weisst aber gar nicht wo die jetzt ist... uebers internet wuerde ich dem noch viel weniger zumuten, habs aber ehrlicherweise danach nie probiert.
 
Also 50 bis 100 Millisekunden sind für RDP per Internet okay-ish. 2000 Millisekunden im LAN halte ich dagegen für ne falsche Konfiguration.​
 
Ich halte RDP nicht für eine geeignete Lösung um irgendwas mit Audio zu machen. Die Latenzen sind wesentlich höher als 100 Millisekunden. Das liegt überhaupt nicht am Netzwerk, sondern daran, daß ja der ganze Audistream erstmal schön komprimiert dann in Pakete verpackt und dann wieder ausgepackt werden muß. Zwischendrin muß noch das Bild synchronisiert werden. Das heißt all diese Prozesse führen dazu, daß da eine Latenz ist. Und die ist bei Audio äußerst störend. Mal abgesehen davon, daß man ein Mastering, wo es um beste Auflösung geht sicher vom Sound total vergessen kann. Das ist nie dafür gebaut worden, daß man da Sound für diesen Zweck überträgt. Die Kompression von RDP für audio ist eher mit schlechtester MP3 qualität zu vergleichen nur das von Microsoft selbst gebastelt. Reicht halt - mehr braucht ja keiner.

Aus meiner Sicht vollkommen unbrauchbar, auch wenn Die Idee erstmal sehr gut erscheint.
 
Vielleicht keinen Laptop, aber einen tragbaren Kasten (ohne Monitor und Tastatur drin verbaut), sprich keinen übergroßen Tower-PC bzw. kein schweres Rack-Gerät, sondern ein etwas kompakteres Gehäuse mit einem Griff zum tragen. Und dann eben eine leistungsfähige CPU rein, viel Speicher usw.

:agent:
 
Also 50 bis 100 Millisekunden sind für RDP per Internet okay-ish. 2000 Millisekunden im LAN halte ich dagegen für ne falsche Konfiguration.​
2 sekunden war natuerlich nur ein gefuehlter wert und daher unsinnig das in ms zu uebersetzen. kann mir auch durchaus vorstellen das sich das ganze etwas gebessert hat, ist ein paar jahre her (5-6?) evtl sollte ich es nochmal probieren. aber siehe @SerErris bin ich da weiterhin skeptisch, selbst eine weltmacht wie google mit den schnellsten servern der welt strauchelt ja noch mit ihrer stadia technologie, wie soll da ein heimischer DSL upstream incl en-/decoding schnell genug sein?
 
Hey super lieben Dank für eure tollen Ideen und Vorschläge!!!

Ich denke auch, dass der neue Lappi erst einmal einiges richten wird. Als Backup und einfach weil ich wissen will wie es geht, werde ich mir ein Programm suchen ähnlich wie es starcorp nutzt. Außer das es auch von Weiten den 2. Rechner synchronisieren kann, also über das Internet. Evtl. mit der wakeup on lan Funktion. Ich hatte auch schon mal einen USB Stick in der Fritzbox und konnte von überall darauf zugreifen. War aber auch murks. Allein schon das anmelden, speichern unter etc. nerven schnell. Evtl. hilft da das kostenlose Sync-Tool 2.0. der die Anmeldedaten speichert und so von überall aus auf den USB Stick oder einer externen Festplatte zugreifen kann und die Daten abgleicht! Fritzbox ist zuhause ja eh immer an! Das komprimieren und entkomprimieren von Daten kommt für mich jedenfalls nicht in Frage.

Nochmals vielen Dank euch! Werde berichten, falls es mit der fritzbox und dem sync-tool gut klappt.
 
Hätte da doch noch einmal eine Frage an die Experten unter euch, weil ich da nicht durchblicke. Ist es möglich ein kleines UAD Audio Interface mit Thunderbolt 3 an den zukünftigen Laptop, der einen USB-C Anschluss hat vernünftig zu verbinden???

Lieben Dank schon mal!
 
USB-C ist nicht identisch mit Thunderbolt 3, auch wenn der Anschluß bzw. die Buchse die Selbe ist. Aber Thunderbolt 3 kann mit USB Geräten umgehen ;-)

 
Danke Summa,

und oh wie doof! Dass man sich nach so vielen Jahren immer noch nicht auf einen vernünftigen Standard einigen konnte!!! ? Dann bleibt nur der Kauf eines Laptops mit TB3 Schnittstelle oder beim USB bleiben mit dem Apollo Twin USB!?
 
Alle profi Laptops sei es nun ein HP, Dell oder ein Clevo Derivat (Schenker, nexoc, Xmg ...)
haben doch mitlerweile TB3
 
Ja sollte man meinen, aber die kosten dann min. noch mal 200€ mehr und sind mitunter schlechter ausgestattet.
Lasse mich aber gerne eines Besseren belehren! ;-)
 
nein das stimmt so, als direkte folge fuer die deutlichen mehrkosten fuer die TB3 lizenz. wenn du neue tb3 interfaces nutzen willst, wird das notebook leider definitiv teurer...
 
Ansonsten wenn du ne Workstation hast, dann kannst Du auch ne Erweiterungskarte kaufen ... 50-60 Euro bist Du dabei.
 
Der Plan ist ja so flexibel wie möglich zu bleiben mit dem Laptop durch den ständigen Ortswechsel. Werde wohl das UAD Twin USB Interface nehmen. Die restliche Hardware soll ja zuhause im Studio bleiben. Diesbezüglich bräuchte ich noch nen USB Splitter um den Laptop auch mal eben schnell an das Rack 2 zu klemmen ohne immer hintem Tisch krabbeln zu müssen. Meine Recherche nach einem Laptop mit TB3 ist weiterhin erfolglos. Diese starten so bei ca 1800€ mit ähnlicher Ausstattung wie das Aorus 7, welches knapp über 1000€ liegt. Die 800 stecke ich dann lieber in ein USB-3 Interface. Falls ihr dazu noch Ideen habt, gerne her damit!!!
 


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