Buchla Welle, der Buchla-Kanal

Re: Buchlawelle

Lyonel macht super Sachen. Als erfolgreicher Werbemusiker kann man sich das dann auch leisten...
 
Re: Buchlawelle

Ich bin zwar kein Profi aber dafür kann das wohl auch ziemlich was (Kaffekochen, Waschmaschine oszilieren, Ostaft filtern) etc.

Aber sieht schon Hammer aus, auch in Verbindung mit den etwas anderen Keyboards
 
Re: Buchlawelle

Natürlich geht es nicht darum, dem Gerät ansich Kompositionsintelligenz zuzuweisen oder nicht, das hatten wir hier im Forum schon ausreichend oft. Das Gönnthema vermutlich auch, also ob und wer für welches Geld was haben darf. Habs gepostet, weil ich denk das es noch andere interessieren könnte.

Hier noch ein Randomvideo dazu oder so..
 
Re: Buchlawelle

Ich finde den Buchla und das Ribbon keyboard einfach nur geil.
Könnte es aber selber nicht spielen und habe höllische Resprkt vor jedem der das kann.
Dazu gehört bspw. auch die Synthiefrau von youtube. :supi: :supi: :supi:
 
Re: Buchlawelle, der Buchla-Kanal



ich find diese art PCI-karten-slot sehr geil! einmal, dass man circuit bend ähnlich direkt in die schaltung packen kann... und halt dass man einzelne schaltkreise so austauschen kann. der Z-DSP von tiptop trägt diese idee ja quasi weiter.... sehr gut! und bestimmt noch ausbaufähig... :)
 
Re: Buchlawelle, der Buchla-Kanal

Ist auch schade, dass diese Sensortastaturen in der Form nicht mehr so zur Verfügung stehen. Buchla-Synthesizer waren da ja immer gut optimiert, "Controller" anzupassen. Außer Pressurepoints und so…
 
Re: Buchlawelle, der Buchla-Kanal

Moogulator schrieb:
Ist auch schade, dass diese Sensortastaturen in der Form nicht mehr so zur Verfügung stehen. Buchla-Synthesizer waren da ja immer gut optimiert, "Controller" anzupassen. Außer Pressurepoints und so…
Der Buchla Thunder stand immer auf meiner Wunschliste, war mir aber immer zu teuer. Hier ist das ganze Konzept eines intuitiven Controllers so ziemlich optimal umgesetzt. Leider sind die Module vom 200e nicht kompatibel mit anderen Systemen, das 222e (Multi Dimensional Kinesthetic Input Port) könnte mir nämlich auch gefallen.
Was mich immer wieder bei den Videos wundert, sind die recht aufwändigen Patches in sehr großen Systemen mit einer kaum übersehbaren Anzahl Patchcords, wo am Ende nichts wirklich überwältigendes herauskommt. Meist ist das ja nur recht banales Geklapper und Geklicke. Dabei sind doch bei Buchla oft sehr viele Dinge bereits in einem Modul verknüpft, sodas es eigentlich eher weniger Strippen sein müßten. Woran liegt das?
 
Re: Buchlawelle, der Buchla-Kanal

nanotone schrieb:
Moogulator schrieb:
Ist auch schade, dass diese Sensortastaturen in der Form nicht mehr so zur Verfügung stehen...
Ich denke der Manta könnte eine sehr gute Alternative sein: http://www.snyderphonics.com/products.htm

Den wird es wohl bald auch bei Schneiders Buero geben. :D
Genau den meinte ich nicht. Ich meine etwas mit längeren Bahnen, quasi wie wenn man mit allen Fingern eine kleine Landebahn bereit hält und diese per Druck und Position spielen kann. Das ist schon was, was mich auch reizen würde und ich kauf nicht jeden Klump, nur weil das grade cool ist (und weil ich halt lt. Definition unseres Landes "arm" bin - natürlich nur da, gefühlt bin ich stinkereich).

Synthiefrau besitzt keinen Buchla. Das ist ein A8 - komplett andere Baustelle.

Die Steuerung der Modulars wie bei Buchla mit dem "neuen" Controller oder nach Art des Thunder ist schon verlockend, auch schon die Metalltasten des Easel, hmm… Aber Sensoren wären mir lieber - Tasten kann man ja immer leicht haben wenn man will.

So und noch Videos..
Old Style, das ist natürlich nicht was ich meine, das kann Pressure Points ja schon..
4499436571_d956763a78_b.jpg
 
Re: Buchlawelle

ungleichklang schrieb:
Ich finde den Buchla und das Ribbon keyboard einfach nur geil.
Könnte es aber selber nicht spielen und habe höllische Resprkt vor jedem der das kann.
Dazu gehört bspw. auch die Synthiefrau von youtube. :supi: :supi: :supi:

Wobei sich das bei Synthifrau und bei anderen Synthern nicht auf den Buchla sondern auf allgemein grosse analoge modulare Systheme bezieht wie auch Ihren GRP A8 und Ihr synthesizer.com System ....
Ich selber verstehe diese Schränke noch nicht ganz ..... kommt vielleicht noch ;-)
 
Re: Buchlawelle, der Buchla-Kanal

Ist aber einfach. Wenn du mal eins hast wirst du das rel. schnell bemerken.
Maussprech: Klingt doof, ist aber so. /Maussprech

Deshalb hab ich diesen DVD Kurs auch mit Modular gemacht. Die Mehrheit kam damit gut klar. Naja, OT, besser eigener Thread dafür…

Hier noch zum Handling mit dem Dingens…


src: https://vimeo.com/20569364
 
Re: Buchlawelle, der Buchla-Kanal

Bernie schrieb:
Was mich immer wieder bei den Videos wundert, sind die recht aufwändigen Patches in sehr großen Systemen mit einer kaum übersehbaren Anzahl Patchcords, wo am Ende nichts wirklich überwältigendes herauskommt. Meist ist das ja nur recht banales Geklapper und Geklicke. Dabei sind doch bei Buchla oft sehr viele Dinge bereits in einem Modul verknüpft, sodas es eigentlich eher weniger Strippen sein müßten. Woran liegt das?
Liegt im Fall von Richard Lainhart daran, dass er verschiedene Presets zum live spielen verkabelt hat, deswegen ist das voller Kabel, obwohl einzeln für sich gesehen teilweise einfachere Patches am laufen sind. Patchmemory, das kennen andere Modularbesitzer nicht...
 
Re: Buchlawelle, der Buchla-Kanal

nanotone schrieb:
Ich denke der Manta könnte eine sehr gute Alternative sein: http://www.snyderphonics.com/products.htm

Den wird es wohl bald auch bei Schneiders Buero geben. :D


Ich habe die Freude, sowohl den Buchla "Thunder" wie den "Manta" zu besitzen. Der Manta war ursprünglich dafür gedacht den Thunder live zu ersetzen, da der aufgrund seines Alters nicht mehr ganz so exakt ist und häufiger kalibriert werden möchte, ausserdem ist er schon wirklich ein Sammlerstück und ich habe bei meinen Reisen einfach Angst, dass er wegkommt. Vor ein paar Jahren rief mich Donald an, um mir zu sagen, dass er eines der letzten Geräte bei Ebay verkauft, falls ich einen Ersatz bräuchte - bei 5000$ habe ich aufgehört zu schauen.....

Vorteil Thunder: Die Buchla-eigene Programmiersprache ermöglicht auch kleine Phrasen und Melodien im Gerät selber zu programmieren, und die können über Zufallsfunktionen auch immer wieder variiert werden - prima für Solos. Auch ist die Software schon so gemacht, dass man viele Aufgaben direkt am Gerät programmieren kann und keine zusätzlichen Max-Patches mehr braucht.

Vorteil Manta: Das Gerät ist ja nicht auf Midi, sondern mit OSC aufgebaut, was eine unglaubliche Exaktheit der Modulationen und des Spielens erlaubt. Mit den entsprechenden Klangerzeugern, die OSC verstehen, spürt man den Unterschied und die Feinheit der Eingabe gegenüber Midi. Allerdings muss man den Datenstrom schon softwareseitig einbremsen, sonst geht selbst ein aktueller Computer schnell in die Knie, wenn man mehr als zwei Finger benutzt. Nachteil: Das Gerät ist "nackt" - alles muss man selber schreiben, und setzt Kenntnis von Max/Msp vorraus. Die mitgelieferten Patches sind halt nur Grundlage für eigene Ideen.

Grüsse
pyro
 
Hier ist die aufregende Wiederentdeckung der allerersten Tonaufnahme mit einem Buchlasynthesizer aus den Fünfzigern

 


Zurück
Oben