Clavia, wie wärs mit einem G3 mit Sample Engine?

Clavia G2 mit Sample Engine / G3 mit dem, was ich noch poste..

  • Zu spät, mir reicht/hab schon Reaktor (und so weiter)..

    Wahl: 0 0,0%
  • Gibt doch den Origin, brauch ich nicht

    Wahl: 0 0,0%
  • Steh eh mehr auf analog..

    Wahl: 1 6,3%
  • Super, ich nehme einen! Ich mail gleich mal Clavia, dass ich sowas will

    Wahl: 14 87,5%
  • Ein G2 wie er war reicht oder ein Micromodular G2

    Wahl: 1 6,3%

  • Anzahl Votes
    16
Und generell:
Ob man aber noch einen Emulationsdings braucht?
Kommt drauf an, ob man die Originale hat oder nicht ;-)
Ich denke halt, dass es niemanden stören würde, wenn man im G3/GXY ein paar Modelle "klassischer" VCOs, VCFs usw. hätte (siehe Solaris), mit denen man sich etwas basteln könnte, was dem Charakter des Originals nahe kommt.
Im Grunde meine ich aber eher die Möglichkeit, ohne große Trickserei was "vollanalog" klingendes aus dem Clavia zu bekommen. Das würde Anfängern und Doofies wie mir das Leben doch etwas erleichtern. Du (Moogulator) meintest doch in dem Thread zum Thema "was ist das wichtigste in einem Modularsystem?" sinngemäss, das Dir beim G2 manchmal einfach das letzte Quentchen Sound fehlt (in Sachen bass und fett...). Das wärs doch: G2 + Samples + Möglichkeit 100%igen "analogen" Klangs (wahlweise in verschiedenen Klassiker-Geschmacksrichtungen). Ist aber ziemlich witzlos, sich darüber Gedanken zu machen...vor der Einführung des G7 wird das wohl nix.
Also mal wieder zurück in die Realität (und zum Thread-Thema) und auf nen G3 mit Sampling gehofft (klaro: kleiner Sampling-Speicher, das Orchester bleibt im Rechner...).
 
Jo, ich suche aber nicht zwangsläufig nach einem "Moog", aber ich hab nichts dagegen, wenn das auch geht. Aber ansich mag ich den G2-Sound. Aber das Problem ist schon klar, wäre es nicht so, könnte ich hier und da mal einen Synth weniger mitnehmen. Das stimmt schon.

Sampling: Sehe das auch eher als Ding, um Synthese zu erweitern. Müsst' mal probieren, wieso manche Sounds so sind wie sie sind. Komischerweise sind sie für sich gesehen irgendwie sehr cool. Sie gehen nur im Vergleich mit div. Analogteilen etwas unter. A(/B.
Ergänzen sich aber oft gut.
 

theorist

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Emulationsdings brauch ich nicht, aber ein bischen Sample Ram um auch mal ein paar nicht synthetische Klänge mitzunehmen, dann kann man nämlich den Rest zu Hause lassen..
 
A

Anonymous

Guest
by the way:

Kann man den Emu xt4 ultra nicht als G3(samplemodularer synth) nehmen ;-)
 
nein. was soll denn da modular sein? der signalweg ist doch fest. somit handelt es sich per se um kein modulares System.
 

ACA

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Die Matrix ist nur für die Modulation und nicht für Audio, wie Moogulator schon schreibt. Dazu ist sie nicht so flexible wie ein echtes Modularsystem. Du kannst da z.B. kein Filter mit dem Oszillator modulieren.
 

Tim Kleinert

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ACA schrieb:
Die Matrix ist nur für die Modulation und nicht für Audio, wie Moogulator schon schreibt. Dazu ist sie nicht so flexible wie ein echtes Modularsystem. Du kannst da z.B. kein Filter mit dem Oszillator modulieren.
Ausserdem ist sie selbst für Modulationen relativ lahm, und wird lahmer je mehr Verknüpfungen erstellt werden. Und dazu auch ungeglättet. Je nachdem treppenwitzelt das dann gehörig. Ist schon fast wieder ein Feature :lol:.
Bei den Clavia Modulars ist die Refreshrate der Modulationssignale stets 24kHz (!) (d.h. Faktor 1/4 der Audiorate) -was meines Wissenstandes nach in der Synthesizerwelt konkurrenzlos ist.

Was interessant sein könnte, ist ein Hardware-Sampler mit dem G2 zu integrieren, d.h. den Sampler vom G2 aus per MIDI anzusteuern (der G2 kann ja (fast) alle MIDI-Befehle dynamisch generieren), und 4 Sampler-Outputs zur weiteren Bearbeitung in den G2 zurückzuführen. Mit einwenig "thinking out of the box" kann man da eine Menge spannender Sachen machen. Bei den meisten HW-Samplern kann man ja z.B. den Sample-Startpunkt per Velocity modulieren. Mit schnellem Beschuss sehr kurzer MIDI-Notenbefehle vom G2 mit modulierten Note-On-Velocities kann man so ein Sample granularmässig "durchfahren". (Ich hab' mal auf Youtube gesehen wie das einer mit Reason gemacht hat, es funktioniert.)
Sowas würde im Moment am ehesten einen Sample-G3 "ersetzen". Ein guter Freund hat noch einen alten AKAI3200XL rumliegen. Ich probier' das vielleicht mal aus. (Falls die alten ZIP-Drives überhaupt noch funzen ;-))
 

theorist

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Ich hab früher meinen MPC 2000 durch den Nord Modular G1 gejagt. Probier das wohl bald mal wieder mit Kontakt und dem G2 8)
 

jane doe

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tim schrieb:
Bei den meisten HW-Samplern kann man ja z.B. den Sample-Startpunkt per Velocity modulieren. Mit schnellem Beschuss sehr kurzer MIDI-Notenbefehle vom G2 mit modulierten Note-On-Velocities kann man so ein Sample granularmässig "durchfahren".
dann muß das sample aber sehr kurz gespielt werden und dabei gleich noch geloopt.

eine andere möglichkeit wäre es, das sample in zb 64 gleichen teilen zu zerschnieden und dann auf alle pads legen. die kann man dann loopen und alle der gleichen mute group zuordnen. ebenfalls sollte dann auch voive overlap ausgeschaltet sein. ansteuerung via midi und notenumber für das entsprechende teilstück. zusätzlich hatte ich mal mit dem peavey pc-1600 die note auf einen regler gelegt. voilà instantgranular.
 
A

Anonymous

Guest
jane doe schrieb:
tim schrieb:
Bei den meisten HW-Samplern kann man ja z.B. den Sample-Startpunkt per Velocity modulieren. Mit schnellem Beschuss sehr kurzer MIDI-Notenbefehle vom G2 mit modulierten Note-On-Velocities kann man so ein Sample granularmässig "durchfahren".
dann muß das sample aber sehr kurz gespielt werden und dabei gleich noch geloopt.
Nein, es muss nicht geloopt werden. Kurze Noten reichen bei dieser Technik aus. Bei Westbam zB hat man das früher auch schon mal gehört.

http://www.youtube.com/watch?v=aK4F1-SEVbo bei 0:20

Geloopt würde es aber bestimmt nochmal interessanter klingen, vor allem wenn dann Noten gehalten werden.
 

theorist

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Oszillatoren wie im V-Synth wären ja auch was Schönes. Die Vari Audio Funktionen würden dem G3 sicher auch gut stehen.
 

Tim Kleinert

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Noiseprofessor schrieb:
jane doe schrieb:
tim schrieb:
Bei den meisten HW-Samplern kann man ja z.B. den Sample-Startpunkt per Velocity modulieren. Mit schnellem Beschuss sehr kurzer MIDI-Notenbefehle vom G2 mit modulierten Note-On-Velocities kann man so ein Sample granularmässig "durchfahren".
dann muß das sample aber sehr kurz gespielt werden und dabei gleich noch geloopt.
Nein, es muss nicht geloopt werden. Kurze Noten reichen bei dieser Technik aus. Bei Westbam zB hat man das früher auch schon mal gehört.

http://www.youtube.com/watch?v=aK4F1-SEVbo bei 0:20

Geloopt würde es aber bestimmt nochmal interessanter klingen, vor allem wenn dann Noten gehalten werden.
Hier das Reason-Tutorial:
http://www.youtube.com/watch?v=Yb3cf9NwqWM

Es ist wirklich easy.
 

Ich@Work

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Ich auch

Ich möchte mich ebenfalls zu den Interessenten zählen.

Für mich ist es eines der schmerzhaften Entscheide dieses Jahres, dass Clavia die G2-Serie nicht mehr verkauft geschweige denn weiterführen wird.

Lange hatte ich das Geld nicht dazu mir einen zu kaufen und nun sieht es besser aus und es gibt ihn nicht mehr. Habe ne Zeit lang überlegt die Engine zu kaufen, doch ganz ohne Bedienelemente und dadurch direkte Notwendigkeit auf den Editor angewiesen zu sein war mir leider nicht ausreichend.

Übrig bleibt nun der Gebrauchtkauf und das Risiko ob die nicht mehr aktualisierte Software auch noch auf neuen Betriebssystem-Versionen laufen wird. Hat das eventuell schon jemand auf dem Windows 7 im XP-Modus getestet ? Wie siehts da eigentlich auf der Apfel seite aus ? Gibt es da auch Risiken (überlege mir langfristig eventuell auf Äpfel zu wechseln).

Deshalb würde ich einen neuen G3 mit Samplemöglichkeiten jubelnd begrüssen. 16 Regler wäre jedoch auch auf meiner Wunschliste.

Clavia würde ich jedoch raten eine Rack-Version anzubieten die auch Bedienelemente hat. Die Engine war zwar eine gut gemeinte Idee doch hat die Bedürfnisse der Rack-User nicht abgedeckt. Eine richtige Rack-Version hätte da bestimmt ein paar User mehr beschehrt und hätte vielleicht dann das Konzept in die Zukunft überführt.
In der Annahme, dass durch das Weglassen der Tastatur (selbst der kurzen) Kosten sparen lässt was sich somit wieder auf den Verkaufspreis niedergeschlagen hätte (irgendwo zwischen Engine und Kurz-Version), was wiederum die Käuferschicht erweitert hätte. Nur eine Annahme meinerseits.

Sicherlich ist die Käuferschicht nicht so gross wie bei den Electro-Pianos. Ich denke dennoch, dass eine ernstzunehmende da ist, denn das Konzept ist fast einmalig.
Welche Alternativen gibt es da eigentlich ?
Standalonefähige versteht sich. Okay den Arturia Origin vielleicht. Gibt es noch andere ? Ist der modular genug ?

Man darf aber natürlich nicht erwarten, dass alle sich gleich sofort bei Erscheinen sich das neue Teil holen werden. Ein Generationen-Wechsel ist bei einem solchen Konzept immer verkaufstechnisch heikel. Da sollte man gleich auch noch Reserve-Leistung einbauen, damit sich das Konzept ein paar Jahre mehr halten kann. Doch Clavia hat dies mit der Idee der Erweiterung eigentlich akzeptabel gelöst.

Übrig bleibt nun die Hoffnung....

Grüsse
Ich@Work
 

Summa

hate is always foolish…and love, is always wise...
Re: Ich auch

Ich@Work schrieb:
Hat das eventuell schon jemand auf dem Windows 7 im XP-Modus getestet ? Wie siehts da eigentlich auf der Apfel seite aus ? Gibt es da auch Risiken (überlege mir langfristig eventuell auf Äpfel zu wechseln).
Die neuen Vista kompatiblen Treiber funktionieren problemlos, von daher wird's wohl auch mit Windows 7 funktionieren.
 

jane doe

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tim schrieb:
Noiseprofessor schrieb:
jane doe schrieb:
tim schrieb:
Bei den meisten HW-Samplern kann man ja z.B. den Sample-Startpunkt per Velocity modulieren. Mit schnellem Beschuss sehr kurzer MIDI-Notenbefehle vom G2 mit modulierten Note-On-Velocities kann man so ein Sample granularmässig "durchfahren".
dann muß das sample aber sehr kurz gespielt werden und dabei gleich noch geloopt.
Nein, es muss nicht geloopt werden. Kurze Noten reichen bei dieser Technik aus. Bei Westbam zB hat man das früher auch schon mal gehört.

http://www.youtube.com/watch?v=aK4F1-SEVbo bei 0:20

Geloopt würde es aber bestimmt nochmal interessanter klingen, vor allem wenn dann Noten gehalten werden.
Hier das Reason-Tutorial:
http://www.youtube.com/watch?v=Yb3cf9NwqWM

Es ist wirklich easy.
danke, dabei wird auf das loopen verzichtet. im sequencer werden 1/64 eingestellt, die dann jeweils ensprechend dem offset das sample starten. und weil es so kurz angespielt wird, fällt es auch nicht auf.
 
Ja, ein G2 Nachfolger wäre super. Der Origin, den ich 2X besaß, kann von der Klangwualität nicht mal dran kratzen. Das Konzept fand ich sehr gut, aber vom Sound her nicht nachvollziehbar schlecht. Der G2 ist m. M. n. Immer noch auf der Höhe der Zeit. Reaktor ist toll, aber eben keine Hardware und nicht grade sparsam. Der G2 kann klanglich locker mit aktuellen synths mithalten. Ich glaube aber, dass es in der heutigen Zeit der Presetjunkies eher wenig Leute gibt, die spielbare Sounds generieren können.
Wie sieht es denn aus mit der „Petition“ ?
Was könnte ich dafür tun ?
 

gerwin

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Ist denn nach 10 Jahren überhaupt noch jemand an so etwas interessiert, wenn man bedenkt, was es seither an neuen Geräten gibt? Mit meinem Deluge, wäre mir ein MicroModular völlig ausreichend, sofern ich überhaupt Bock habe, eine Maus rumzuschubsen, um damit Sounds zu generieren.
 
Heute wäre mir auch lieb, dass das Ding auch im Bass arbeitet, aber das Thema ist durch, da wird natürlich nichts kommen und eine Bitte verpufft, vielleicht macht es ja Behringer - Klonen sie, Mr. Spoch.
 


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