DAW VS DAW (ausgelagert aus Reaper 6.0)

GlobalZone

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Live ist ein richtig cooles Paket, bei dem man im Grunde für elektronische Musik sonst nichts mehr benötigt.

Es gibt da noch einiges zu verbesser, aber ich hoffe, dass Abletoner es nicht so übertreiben wie die Steinberger.

Nicht umsonst habe ich Cubase 10 verkauft.
Seit der 7 ist Cubase für'n Arsch.
 
Live ist ein richtig cooles Paket, bei dem man im Grunde für elektronische Musik sonst nichts mehr benötigt.

Es gibt da noch einiges zu verbesser, aber ich hoffe, dass Abletoner es nicht so übertreiben wie die Steinberger.

Nicht umsonst habe ich Cubase 10 verkauft.
Seit der 7 ist Cubase für'n Arsch.
Eigentlich wollte ich auch länger auf der Cubase 7 Version bleiben, dann kam aber das Jubiläumsangebot von Steinberg, und da konnte man nicht nein sagen.
Die hatten dann viel beim Workflow bei der 10.0 umgeworfen. Irgendwie ist es unübersichtlicher geworden.
Trotzdem mache ich damit mal weiter, weil ein Kumpel auch Cubase hat.
Wie auch immer, ich will tiefer ins Ableton einsteigen. Vielleicht schwenke ich dann auch komplett um. Mal sehen.
 

Nowo

Universaldilettant
Man liebt halt diejenige DAW am meisten, welche man nur ein bisschen hasst... ...oder so.
Die Programme in der DAW-Welt machen ja schliesslich alle dasselbe, halt mit mehr oder weniger unterschiedlichen Konzepten. Und jede DAW braucht einfach eine gewisse Zeit, bis man sie intus hat. Und Fokus braucht es bei der ganzen Komplexität ebenfalls, für mich zumindest.
Naja, ich hasse Reaper nicht mal ein bisschen. Aber vielleicht liegt das auch daran, dass ich keiner junger Spund mit exorbitanten Ansprüchen an Software bin, sonder ein alter Sack, der nicht glauben kann, was heute alles möglich ist!
Wenn ich in den 80er Jahren schon diese Möglichkeit gehabt hätte, ihr würdet vor Ehrfurcht virtuell in die Knie gehen, wenn ich hier was schreibe! :amen:
Aber ehrlich, die Auswahl und die Möglichkeiten heutzutage sind schier unendlich. Ich würde auch behaupten, dass die aktuellen DAWs sehr gut verschiedene Herangehensweisen unterstützen, so dass jeder sein bevorzugtes DAW finden sollte. Bei den ganzen Vergleichen der DAWs sollte man speziell auch beim Preis nicht Äpfel mit Birnen vergleichen. Wenn man nämlich bei Reaper anständige Instrumente will, ist man schnell bei den Kosten eines der anderen DAWs. FL Studio ist mit lebenslangen Updates sicherlich auch ein guter Preis/Leistungskandidat, auch Logic punktet, gerade für Einsteiger, hier sehr.
 

GlobalZone

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Wenn man noch gut mit Hardware bestückt ist und evtl die guten "Schmankerl" von Waves in entsprechender
Version hat, würden man auch noch wunderbar mit einer VST 5/32, Cubase SX1,2,3 oder C4+5 arbeiten können.

Es hat schon seinen Grund, weshalb Cubase 6 auf Ebay nicht unter 300€ angeboten wird.
Ob es dann auch gekauft wird, ist ne andere Sache.
 
Wenn man noch gut mit Hardware bestückt ist und evtl die guten "Schmankerl" von Waves in entsprechender
Version hat, würden man auch noch wunderbar mit einer VST 5/32, Cubase SX1,2,3 oder C4+5 arbeiten können.

Es hat schon seinen Grund, weshalb Cubase 6 auf Ebay nicht unter 300€ angeboten wird.
Ob es dann auch gekauft wird, ist ne andere Sache.
Ja, Cubase 6 war noch am übersichtlichsten, und nicht so überfrachtet was danach kam. Steinberg hatte halt Features von anderen DAWs mit reingepackt in die Nachfolger Versionen, um alle "glücklich" zu machen.
Ableton sehe bei der Bedienung wirklich ganz vorne, auch wenn es vom Umfang her deutlich weniger kann als Cubase - wer braucht das aber alles?
Bei Preis/Leistung ist das Apple Logic mit der kompletten Suite sicher auch ganz vorne.
 
Zuletzt bearbeitet:
R

Rsdr

Guest
Naja, ich hasse Reaper nicht mal ein bisschen. Aber vielleicht liegt das auch daran, dass ich keiner junger Spund mit exorbitanten Ansprüchen an Software bin, sonder ein alter Sack, der nicht glauben kann, was heute alles möglich ist!
Wenn ich in den 80er Jahren schon diese Möglichkeit gehabt hätte, ihr würdet vor Ehrfurcht virtuell in die Knie gehen, wenn ich hier was schreibe! :amen:
Aber ehrlich, die Auswahl und die Möglichkeiten heutzutage sind schier unendlich.
Da gebe ich dir vollkommen recht. Ich bin mit an die 50 zwar auch ein alter Sack, aber bin auch verwöhnt was Software alles können muss in der heutigen Zeit. Im Vergleich zu früher lebte ich schon mit Reason 4, was ich damals hatte, in einem Traumuniversum. Die Befreiung von jeglicher Hardware und Kabellage war einfach genial. Ein MIDI-Keyboard und irgendein Lulli PC und ich konnte tausend mal mehr machen als früher mit teuren Sachen und mein Schreibtisch war so gut wie leer dabei.

Ich bin vielleicht deswegen mit keiner DAW so 100% zufrieden weil ich sehr viele getestet habe und mitbekommen habe was meiner persönlichen Arbeitsweise am besten entgegen kommt. Und da gibt es bei fast jeder DAW so Sachen die ich in anderen wieder vermisse.
 
R

Rsdr

Guest
Auch das ist individuell. Bei mir ist der Computer eh immer an, von daher die DAW ganz schnell bereit. Aber ich gebe dir recht mit Hardware ist das schon was besonderes.
 

GlobalZone

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Fakt ist, egal ob patternbasiert oder timelinebasiert, alle derzeitigen DAWs haben eine sehr hohe Audioqualität!
Das ist relativ. Selbst wenn ein Signal wiedergegeben genauso klingen könnte wie es aufgenommen wurde, bedeutet es nicht, dass es den Zweck seiner Aufgabe erfülle.

Die Probleme heutiger Musik, bis hin zum Loudnesswar, haben teilw. ihren grundsätzlichen Ursprung bei einer DAW.
Alle Kritikpunkte audiophiler Leutchens beziehen sich auf das was eine DAW und die Arbeitsweise damit einbrachte.

Das rückt den Anspruch an "perfekter Audioqualität" in ein völlig anderes Licht.

Da ist es wie beim malen.
Ein perfekt gerader Strich ist langweilig.
 

borg029un03

Elektronisiert
Ich arbeite ebenfalls mit Cubase (10.0 Pro) und es ist was Features angeht ein Monster. Einerseits gut, weil man viel damit machen kann, andererseits schlecht da schlicht überladen.
Ich hatte mal eine Testversion von Ableton, die mir sogar gefiel. Ist dann abgelaufen, und das wars.
Eine preiswerte Einstiegsvariante mit der man erst mal langsam warm wird, hatte Ableton nicht im Angebot. Bin erst jetzt auf die "Ableton Live Intro Suite" gestoßen, die recht preiswert ist (79 €), um damit mal was auszuprobieren.
Über die Weinachtsfeiertage werde ich das mal aufspielen.
Kann man eigentlich mit der Version schon richtig arbeiten, oder ist das eher unterhalb von Garage Band angesiedelt?
Also die Intro Version ist beschränkt, aber ggf. ist die Beschränkung für den Anfang nicht soo dramatisch.
In Summe gibt es nur 16 Spuren Audio/Midi und 2x Send/Return.
Ein Simpler, DrumRack und volle VST Unterstützung sollten für den Anfang auch reichen, dazu noch ein paar Effekte bei denen besonders Grain Delay, Auto Filter, Saturator und Reverb ordentlich was her machen.
Also für die begrenzte Intro Version sollte da trotzdem noch so einiges gehen.
 
Die Probleme heutiger Musik, bis hin zum Loudnesswar, haben teilw. ihren grundsätzlichen Ursprung bei einer DAW.
Alle Kritikpunkte audiophiler Leutchens beziehen sich auf das was eine DAW und die Arbeitsweise damit einbrachte.

Ich teile deine Auffassung nicht. Der Loudnesswar war aus meiner Sicht ein Problem der Jahre (aus Bauch raus getaxt) 2002 - 2010. Desweiteren liebe ich den Druck und die bassbetonten Abmischungen heutzutage und ich geniesse oft Reissues alter Alben auf Vinyl. Das ist 100% subjektiv, klar. Du schreibst aber "heutige" Musik und generalisierst das und ich denke das kann man so nicht stehen lassen.

Macht auch keinen Sinn, immer nur Chartmusik und Prolldancekack als DIE Referenz für heutige Audioqualtität anzuführen (was du aber so nicht gesagt hast !).
 

ollo

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Na ja, DAW ist ja nicht Alles.
Es tut gut ein HW Synthesizer zu spielen, ohne dass gleich ein Computer angeschmissen wird.
Ich hätte dann immer Angst, dass ich den spiele, einen guten Sound habe und zack, lässt es sich nicht speichern oder der Zufall im Jam lässt sich nicht wiederholen usw, dann lieber eine DAW in der alles Total Recall ist. Also bei mir ist es echt im Moment 100% DAW, denn bis meine Synthies angeschlossen sind, habe ich lieber die DAW angeschmissen.

Live habe ich nurmal die Version ausprobiert die oft bei Hardware dabei ist. Es war nicht meins oder irgendein Fehler war dabei, ich weiß es gar nicht mehr genau. Jedenfalls war es für mich Mist. Aber das wird auch erst durch MAX 4 Live interessant und dann ist es mir viel zu teuer, weil das nur in der großen Version dabei ist.

Bei Cubase bin ich eingespielt, das funktioniert alles so wie es soll. Samplitude habe ich noch für ein anderes Projekt aber da bin ich nicht so im Workflow drin obwohl sie alle im Grunde ja fast gleich sind. Kommt drauf an, womit man angefangen hat.
 

sempiternal

Bass Junkie
Also ich bin wie jemand schon geschrieben hat, auch immer wieder auf LIVE von Ableton...dann verkaufe ich es wieder... was mich an der DAW stört, ist das ich klanglich einfach nie zu dem Ergebnis komme, welches mir vorschwebt. Ich hab vor mittlerweile 4 Jahren Logic gekauft und bin damit komplett zufrieden. Irgendwas läuft in LIVE anders, klar die Summing Engines sind alle gleich, aber die Vorgänge die beim produzieren passieren, scheinen irgendetwas zu beeinflussen. Ich habe da auch schon gefühlt ALLES probiert um es zu lösen. Irgendwo dran muss es ja liegen, dass das auch echt viele so sehen/hören. Mache ich ein Track in Logic, is der einfach direkt besser, ohne große Anstrengungen ...das selbe hatte ich damals als ich von FL Studio zu Ableton Live 5 ging. Plötzlich hatte ich es total schwer laut und breit zu klingen... da habe ich mich jahrelang durchgekämpft und das Beste daraus gemacht, bis jemand meinte, versuch mal Logic.. und zack hat es wieder funktioniert.

Für mich ist LIVE eigentlich die Beste DAW jemals, workflow, Angebot an Instrumenten & Effekten, die schnelle Oberfläche etc. ...aber is alles nix Wert, wenn man hinten nicht das Ergebnis bekommt, welches man sich wünscht.
Mittlerweile bin ich aber auch in Logic mega schnell, hab mir gute Tastenkombi´s gebaut etc. ...ich denke es wird an der Zeit sein, das ich Ableton Live einfach vom Rechner lösche.. es produziert mir zuviel Audio Leichen.

So da habe ich euch ein Thema aufgemacht bzgl. DAW vs DAW :D
 

GlobalZone

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Der Loudnesswar war aus meiner Sicht ein Problem der Jahre (aus Bauch raus getaxt) 2002 - 2010.
Der Loudnesswar fing mit dem Einsatz von Brickwalllimitern an, also mit der Hardwarevariante vom Waves L2
und nahm erst so richtig fahrt auf, als man mittels Software eine Menge Bearbeitungsschritte ohne Ende machen konnte,
die erst dazu führten, dass das Material noch lauter gemacht werden konnte.

Allen vorran extrem schmalbandige EQs, Lowcuts und Highcuts jenseits musikalischer Größen, Mulitbanddynamics.
Speziell in bei VSTs, aus denen die Kälte ihre Stärke wurde, weil stimmstabil und drahtig, erst dadurch konnte
so ein abartiger Sound wie heute bsp im Dubstep erreicht werden oder durch extrem vielschichtiges Layern derartig
entstellter Sound wie im Trance.

Im Metal ist dies nur auf Kritik gestoßen, weil da die Konsumente auch auf guten Sounds stehen,
im Gegensatz zu der meisten elektronischen Clubmusik, die einfach nur ballern muss.
Da achtet niemand auf dynamik o.ä., außer vlt den Leuten die diese Musik selber machen,
aber so echte Liebhaber gibt es da nur sehr wenige.
 
Der Loudnesswar fing mit dem Einsatz von Brickwalllimitern an, also mit der Hardwarevariante vom Waves L2
und nahm erst so richtig fahrt auf, als man mittels Software eine Menge Bearbeitungsschritte ohne Ende machen konnte,
die erst dazu führten, dass das Material noch lauter gemacht werden konnte.

Allen vorran extrem schmalbandige EQs, Lowcuts und Highcuts jenseits musikalischer Größen, Mulitbanddynamics.
Speziell in bei VSTs, aus denen die Kälte ihre Stärke wurde, weil stimmstabil und drahtig, erst dadurch konnte
so ein abartiger Sound wie heute bsp im Dubstep erreicht werden oder durch extrem vielschichtiges Layern derartig
entstellter Sound wie im Trance.

Im Metal ist dies nur auf Kritik gestoßen, weil da die Konsumente auch auf guten Sounds stehen,
im Gegensatz zu der meisten elektronischen Clubmusik, die einfach nur ballern muss.
Da achtet niemand auf dynamik o.ä., außer vlt den Leuten die diese Musik selber machen,
aber so echte Liebhaber gibt es da nur sehr wenige.
Ja bestreite ich ja nicht. Gab aber halt auch Alben von Bands die bekannt für guten Sound waren, aber auf einmal dem Loudnesswar zum Opfer fielen (beispielweise Depeche Modes Playing the Angel). Das war ein Problem, was dann bei den folgenden Alben korrigiert wurde.

Es gibt die von dir besprochenen technischen Möglichkeite mehr denn je, aber wo von Loudness War höre ich schon lange nichts mehr, weil man da bei vielen Studios zur Vernunft gekommen ist. Meine Wahrnehmung falsch ?
 
Also ich bin wie jemand schon geschrieben hat, auch immer wieder auf LIVE von Ableton...dann verkaufe ich es wieder... was mich an der DAW stört, ist das ich klanglich einfach nie zu dem Ergebnis komme, welches mir vorschwebt. Ich hab vor mittlerweile 4 Jahren Logic gekauft und bin damit komplett zufrieden. Irgendwas läuft in LIVE anders, klar die Summing Engines sind alle gleich, aber die Vorgänge die beim produzieren passieren, scheinen irgendetwas zu beeinflussen. Ich habe da auch schon gefühlt ALLES probiert um es zu lösen. Irgendwo dran muss es ja liegen, dass das auch echt viele so sehen/hören. Mache ich ein Track in Logic, is der einfach direkt besser, ohne große Anstrengungen ...das selbe hatte ich damals als ich von FL Studio zu Ableton Live 5 ging. Plötzlich hatte ich es total schwer laut und breit zu klingen... da habe ich mich jahrelang durchgekämpft und das Beste daraus gemacht, bis jemand meinte, versuch mal Logic.. und zack hat es wieder funktioniert.
Ich hab ihn den letzten 20 Jahren in keinem Forum jemals einen Test/Blindtest/Experiment gesehen, was diese Aussage gestützt hat. Nicht einen Beweis.

Das Boardmittel unterschiedlicher DAWs unterschiedlich klingen, klar. Aber die reine Audiobearbeitung ?
 

sempiternal

Bass Junkie
Ich weiss, ich spreche da auch nur für mich, plus Erfahrungen die mir Google gegeben hat..da ziemlich viele nach eben genau dem fragen.

Fakt ist, ich hab mit FL Studio angefangen 2000 rum...als ich auf Mac bin musste Live her, ich merkte sofort einen Einbruch.. habe der DAW aber nun bestimmt 10 Jahre gegeben um sie zu lernen und würde behaupten ich kenne Live am besten von allen DAW´s.
Gut mit Version 5-6-7-8-9 haben sie Audioprobleme zugegeben, PDC war nicht tight (...) Aber ich persönlich komme in Ableton zu keinen Ergebnissen ohne große Mühe und Mixing "Tricks". Während ich auf Logic Umstieg schaute ich mir ebenfalls Bitwig an, Studio One, sogar aus Spaß die FL Studio 20 für Mac: In allen DAWs erzielte ich direkt bessere Ergebnisse als in Live.. (Weiter, offener, besseres Stereobild) ...ich kann mir das mittlerweile nicht einfach nur mehr einbilden, wenn's in jeder DAW klappt, außer in Live.
Ich bin jetzt auch schon bald 20 Jahre Produzent und so Dumm kann ich nicht sein.. wie gesagt in allen anderen getesteten DAW´s passte mir das Klangbild immer!

Ich finde auch ehrlich gesagt dass die Engine von Live immer so klingt als sei sie Limited.. das merkt man schon, egal was für Loops man reinwirft, es geht irgendwie, das kann man in keiner anderen DAW machen, in Logic fällt mir sofort auf wenn etwas 2db zu leise/laut ist, wenn ein Lowcut nicht gemacht ist etc. ... mach mal aus Spaß mit einem 3rd Party EQ in Live & einer anderen DAW ein Lowcut im Bass und spiele dazu eine Bassdrum. In Live hört man da kaum einen Unterschied, in Logic geht da richtig Raum für die BD auf. Man hört direkt was man macht..es kann ja nicht sein, das ich sowas in alles Test DAWs wahrnehme und in Live nicht?! Vielleicht liegt es einfach an der Audio Ausgabe von Live, die mich falsch entscheiden lässt? Keine Ahnung..

Es ist viel Stuff den ich hier ansprechen müsste, nur meine Erfahrung hat mir gezeigt, ich werde klanglich nicht warm mit Ableton Live... der Workflow is aber der beste den es gibt!
 

borg029un03

Elektronisiert
Weil ich einen Ähnlichen Fall beschrieben bekommen habe, hab ich mal nen fertigen Loop in Ableton gerendert und mit dem Orginal in Studio One Phasen gedreht laufen lassen. Hat sich komplett ausgelöscht. Also keine klangliche Beeinflussung durch die DAW. Keine Ahnung was du in Live machst ;-)
 
Ich weiss, ich spreche da auch nur für mich, plus Erfahrungen die mir Google gegeben hat..da ziemlich viele nach eben genau dem fragen.

...

Es ist viel Stuff den ich hier ansprechen müsste, nur meine Erfahrung hat mir gezeigt, ich werde klanglich nicht warm mit Ableton Live... der Workflow is aber der beste den es gibt!
Letztendlich zählt nur das was für dich funktioniert. 100%.

Aber man sollte nicht objektiv argumentieren wenns letztendlich ein subjektiver Eindruck ist. Es wäre ja leicht gewesen, eine Spur oder ein Mix der dir offener im Stereobild vorkommt, zu vergleichen mit demselben Mix in (beispielsweise Ableton). Dann beide Files in einem Blindtest reinstellen und dann kann man das mal von unabhängigen Ohren abhören lassen. Aber wie gesagt, hab ich noch nie gesehen (gehört), dass das passiert wäre.
 

sempiternal

Bass Junkie
Weil ich einen Ähnlichen Fall beschrieben bekommen habe, hab ich mal nen fertigen Loop in Ableton gerendert und mit dem Orginal in Studio One Phasen gedreht laufen lassen. Hat sich komplett ausgelöscht. Also keine klangliche Beeinflussung durch die DAW. Keine Ahnung was du in Live machst ;-)
Ich rede hier auch nicht von der Summing Engine, die Rechnen ja alle gleich, sondern mit dem was passiert wenn du 20 Kanäle mit Plug Ins und Sends hast. Einen Loop ohne Warp erinladen und rendern wird nichts verändern, korrekt.
Aber baue mal den selben Beat in beiden DAW´s mit den gleichen Instrumenten und Plug Ins ;-) Ich glaube da gibt es dann schon Unterschiede!
 

sempiternal

Bass Junkie
Das habe ich natürlich schon getan :)
Wie gesagt, es sollte dem Thread hier als eigene Erfahrung dienen, ich werde hier keinem Einreden was er besser benutzen soll.
Es ist ja gut für mich, das ich weiss was mir liegt.. Live is es in Sachen Mixdown mal überhaupt nicht. Da komme ich in jeder anderen DAW direkt besser klar.
 

GlobalZone

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Meine Wahrnehmung falsch ?
Sicher nicht, wir sprechen nur von unterschiedlichen Genren vlt.

Ich höre neben elektronischer Musik noch viel (prog.) Rock, Metal, Jazz, klassik
und da würde ich nur Metal als teilw. "problematisch" ansehen.

Aber wirklich problematisch ... ach was, nein... die Mucke klingt einfach scheiße !
Also ich sehe da eher so EDM Zeugs, Trance, ganz schlimm bei Dubstep usw.
und auch so manchen Technoscheiben.

Gut gefangen haben sich so Genre wie Liquid Drum´n´Bass. Klingt modern,
aber nicht zu laut und nicht so käsig wie so mancher Chill Out oder Future Garage Kram.

Was letzten Endes auch wieder an den DAWs liegt, wenn jeder Honk Mucke machen darf
und Zeugs veröffentlicht, die früher von A&Rs als zu "cheesy" abgelehnt wären.

Was geht mich das an ?

Gute Playlisten zu finden ist schwer. Soundcloudmixe hätte ich lieber wieder als besonderes, exklusives Tape, wie damals :D
 

borg029un03

Elektronisiert
Ich rede hier auch nicht von der Summing Engine, die Rechnen ja alle gleich, sondern mit dem was passiert wenn du 20 Kanäle mit Plug Ins und Sends hast. Einen Loop ohne Warp erinladen und rendern wird nichts verändern, korrekt.
Aber baue mal den selben Beat in beiden DAW´s mit den gleichen Instrumenten und Plug Ins ;-) Ich glaube da gibt es dann schon Unterschiede!
Challenge Accepted
 

GlobalZone

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Aber baue mal den selben Beat in beiden DAW´s mit den gleichen Instrumenten und Plug Ins ;-) Ich glaube da gibt es dann schon Unterschiede!
Ich hatte vor einigen Monaten eine Alternative zu Cubase gesucht udn Studio One und Ableton Live 4 Wochen getestet.

Ziel war möglichst mit Boardmitteln der jew. DAW so gut wie möglich zu klingen. VST Instrumente und Reverbs aussen vor

Dann habe ich jede Spur als Midi und den Channelstrip und jedes einzelne Plug In mit Einstellungen entweder
als Screenshot oder als Presets exportiert und den gleichen Minitrack in Cubase aufgebaut.

Da klang Cubase mit Abstand am besten, im besonderen die EQs und die Comps. Aber ich kann mir nicht helfen.
Cubase nervt mich und was nervt inspiriert nicht.
 
 


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