Delay für MiniMoog Voyager : Moogerfooger und Alternativen

snowcrash
snowcrash
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Grenzfrequenz schrieb:
1. ist es möglich, per 1 Volt Zunahme der Steuerspannung die Delay-Zeit zu halbieren? So dass man mit 1V/ Oktave ein Tuned Feedback spielen kann?
hab ich noch nicht probiert, aber ich bin mir generell nicht sicher ob das mit einem analogen delay von der frequenzy-range her so gut geht. man muesste mit einem attenuator probieren ob man den delay ueber ein bis zwei oktaven zum keyb-CV stimmen koennte. das problem dabei ist, dass man die steuerspannung noch umdrehen muesste, weil ja delay zeit/frequenz CV genau in die andere richtung arbeitet als CV fuer die frequenz eines oscillators. hoehere CV fuer delay-time = laenger = tiefere frequenz. einer der modularspezialisten hier muesste ganz gut beschreiben koennen was man dazu braucht. evt ginge sich das mit einem CP-251 aus, bin mir aber nicht ganz sicher.

2. (eventuell schwierige Frage:) Früher oder später bekommt bei mir erfahrungsgemäß alles negative Steuerspannungen ab (weil die meisten Sachen nunmal von -5 Volt bis 5 Volt gehen). Der Memory Boy ist auf 0 - 5 Volt spezifiziert (glaub ich). Gibt es ne Mod oder so, womit man verhindern kann dass was kaputt geht falls mal ne negative Steuerspannung ins Gerät gerät?
da wird nix kaputt, es wird die wellenform einfach unten abgeschnitten. um das zu verhindern braeuchtest du einen offset, der mixer vom CP-251 hat sowas.


btw. ad memory boy, der deluxe memory-boy kommt!
deluxe-memory-boy.jpg
 
Grenzfrequenz
Grenzfrequenz
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snowcrash schrieb:
Grenzfrequenz schrieb:
1. ist es möglich, per 1 Volt Zunahme der Steuerspannung die Delay-Zeit zu halbieren? So dass man mit 1V/ Oktave ein Tuned Feedback spielen kann?
hab ich noch nicht probiert, aber ich bin mir generell nicht sicher ob das mit einem analogen delay von der frequenzy-range her so gut geht. man muesste mit einem attenuator probieren ob man den delay ueber ein bis zwei oktaven zum keyb-CV stimmen koennte. das problem dabei ist, dass man die steuerspannung noch umdrehen muesste, weil ja delay zeit/frequenz CV genau in die andere richtung arbeitet als CV fuer die frequenz eines oscillators. hoehere CV fuer delay-time = laenger = tiefere frequenz. einer der modularspezialisten hier muesste ganz gut beschreiben koennen was man dazu braucht. evt ginge sich das mit einem CP-251 aus, bin mir aber nicht ganz sicher.

Ich hab das genau umgekehrt verstanden:
When you control delay time with an expression pedal, the shortest delay time will be in the toe up position; the longest delay time will be in the toe down position.
http://www.ehx.com/products/memory-boy1/instructions
Müsste dann nicht die kleinste Spannung das längste Delay erzeugen? Dass es prinzipiell mit einem Analog-Delay oktavrein geht, da bin ich mir sicher. Der Moog Phaser lässt sich auch über mehrere Oktaven über die Tastatur tracken, also schätze ich dass es mit dem Moogerfooger geht. Außerdem arbeiten Eimerketten-Delays im Prinzip wie digitale delays (mit zwischengespeicherten Werten), somit gibt es sowas wie eine Samplerate und von dieser hängt bei einem Eimerketten-Delay die Delay-Zeit ab (Verdoppelung = Anstieg um eine Oktave). Daher halte ich es nicht für abwegig, dass auch andere Hersteller als Moog das hinbekommen und wäre sehr an einem Bericht (mit Keyboard CV nach Gehör oder Multimeter) interessiert, wie sich die Delay-Zeit in etwa durch eine Änderung der Steuerspannung verändert.
 
snowcrash
snowcrash
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ich bilde mir nur ein im verbund mit meinem voyagerOS genau die umgekehrte verhaltensweise von keyb-cv und delay-time mit dem memory boy bekommen zu haben. also hoehere taste, langsamere delay time.

werde das demnaechst nochmal ausprobieren...
 
A
Anonymous
Guest
Der Deluxe Memory Man with Hazarai is nix? Oder lieber Digitech Hardwire DL8?
 
Eylhardt
Eylhardt
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Monokit schrieb:
Der Deluxe Memory Man with Hazarai is nix? Oder lieber Digitech Hardwire DL8?

Der Deluxe Memory Man with Hazari ist schon interessant. Wenn man das Loopen mit dem Tap-Schalter erstmal drauf hat , kann man damit wilde Overdub-Sachen machen (auf der Homepage von EH ist ein gutes Demo-Video).

Aber wenn es eher ein Echo zum Anfetten oder Aufhübschen des Sounds sein soll (einmal einstellen und dann bleibt's so), ist es eher Overkill.
 
tompisa
tompisa
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ALLES aber wirklich ALLES , was hier genannt wird klingt absolut scheiße gegen die JAM Treter. Gerade Memory Man klingt dünn und öd , nah an einem PlugIn.
Mann, an gute analoge Teile diese politisch korrekt klingenden Ödnisse zu nutzen ist einfach ein Sakrileg ;-)
 
A
Anonymous
Guest
tompisa schrieb:
ALLES aber wirklich ALLES , was hier genannt wird klingt absolut scheiße gegen die JAM Treter. Gerade Memory Man klingt dünn und öd , nah an einem PlugIn.
Mann, an gute analoge Teile diese politisch korrekt klingenden Ödnisse zu nutzen ist einfach ein Sakrileg ;-)

Hm, hast du die Möglichkeit ein paar Vergleiche zu posten, damit man sich mal einen Eindruck von der "Scheiße" machen kann? ;-)

Sonst könnte ich mir auch einen JAM Tretet mit dem neuen Stereo JamMan von Digitech vorstellen. Oder gleich das 69.- Euro Teil vom großen China-B.
 
Grenzfrequenz
Grenzfrequenz
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Das Jam Delay Lama hatte ich mir auch schonmal auf der Website angeschaut und das Delay Lama+ hat sogar serienmäßig Expression Pedal-Anschluß. Allerdings heißt es,auf deren Website, dass man deren Expression Pedal kaufen muss und kein beliebiges Expression Pedal verwendet werden könne. Kennt jemand weitere Infos über den Spannungsbereich, mit dem man das Teil ansteuern kann?

Cleaner Sound wäre zumindest bei der Benutzung im Feedback-Insert nichts, worüber man sich Sorgen machen müsste :lol: Ich würd auch ein reines Digital-Delay nehmen, solange es sich mit 1 Volt / Oktave ansteuern lässt :fawk:
 
tompisa
tompisa
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@Grenzfrequenz

Schreib einfach die JAM Leute an. im Grunde ist das fast ein Einmann Unternehmen (noch). Der nette Grieche beantwortet komplexeste Fragen zur Schaltung, Elektronik und Spannunsverhältnissen.
 
tompisa
tompisa
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@ Monokit

nee , kein Zeit hier das Teil richtig vorzustellen, oder Sounds posten. Auf deren (JAM) Webseite sind einige zum teil sehr gute Klangwindrücke zum hören.
Die Teile musst Du aber schon selbst antesten. Es geht ja nicht um 69 Euro. Das Delay Lama hat mich 310 Euro gekostet, aber ich würds auch nicht mehr hergeben, sowas beschissenes hatte ich zumindest noch nie an meinem Moog und es einfach nur mit "Voll Scheiße" zu bezeichnen ;-) Sorry, das wars dann mit der Fäkalsprache, aber ich hab keinen anderen Begriff für diesen Klang .
 
N
Neo
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tompisa schrieb:
@ Monokit

nee , kein Zeit hier das Teil richtig vorzustellen, oder Sounds posten. Auf deren (JAM) Webseite sind einige zum teil sehr gute Klangwindrücke zum hören.
Die Teile musst Du aber schon selbst antesten. Es geht ja nicht um 69 Euro. Das Delay Lama hat mich 310 Euro gekostet, aber ich würds auch nicht mehr hergeben, sowas beschissenes hatte ich zumindest noch nie an meinem Moog und es einfach nur mit "Voll Scheiße" zu bezeichnen ;-) Sorry, das wars dann mit der Fäkalsprache, aber ich hab keinen anderen Begriff für diesen Klang .

Was ich da gehört habe, ist schon gut, aber ich sehe da klanglich keinen supergroßen Unterschied zum Memory man Deluxe. Es gibt eh wenig in dem Preisbereich was man als "Scheiße" bezeichnen kann. :roll:
 
snowcrash
snowcrash
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tompisa schrieb:
ALLES aber wirklich ALLES , was hier genannt wird klingt absolut scheiße gegen die JAM Treter. Gerade Memory Man klingt dünn und öd , nah an einem PlugIn.
Mann, an gute analoge Teile diese politisch korrekt klingenden Ödnisse zu nutzen ist einfach ein Sakrileg ;-)
interessant bei den kids sind jetzt die begriffe "plugins" und "politisch korrekt" anscheinend die neuen schimpfwoerter... na dann, danke fuer den tipp, du vst-host, YO! ;-)
 
A
Anonymous
Guest
Mich nervt, das man in den ganzen Videos immer nur Gitarren hört...so kann ich mir kein Bild machen. Da muß ich dann wohl tatsächlich Beides erstmal kaufen und dann eins zurückschicken.
 
tompisa
tompisa
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ja, so isses. Aber ist auch das schöne, dass man heute risikolos an Exotisches rankommt , ohne nach Timbuktu reisen zu müssen und das mit Umtauschrecht
 
S
Sabatini
.
Re: Delay für MiniMoog Voyager : Moogerfooger und Alternativ

Sorry, dass ich diesen alten Thread wieder aktiviere.

Nun, ich habe inwischen beinahe alle hier erwähnten Delays getestet und habe dazu einige Kommentare

@tompisa
für einen Voyager ist das Delay Llama so ziemlich das schlechteste von allen.
Das Moog Delay klingt da noch besser und musikalischer.
Außerdem neigt das Llama auch dazu, speziell bei perkussiven Sounds, nur noch ein Tock - Tock - Tock von sich zu geben.
Mangels fehlender Einstellmöglichkeiten lässt sich daran auch nichts verändern.
Ich habe hier eine "plus" Version und finds einfach nur grauenhaft. Bei Gitarre sieht das wieder etwas anders aus.
Jedoch für Synth Sounds ist das JAM delay relativ UNGEEIGNET.
Lediglich ganz kurze Delayzeiten fetten den Sound etwas an. Gleichzeitig aber verschwimmen die Konturen einzelner Noten relativ schnell.

Darum:
Diese Wertschätzung des Kollegen hier ist leicht bis extrem überzogen.
Von den analogen Stompbox-Delays ist der Memory Man definitv der bessere.

Zudem muß ich hier mal mit dem Begriff "ANALOG" - Delay etwas aufräumen.
Also anlog - im Sinne des Wortes - is da definitiv auch am Analolgdelay NIX.
da wird im Prinzip nix anderes als "Primitivsampling" mit variabler Samplingfrequenz gemacht.
Wobei die Delayzeit durch die Samplefrequenz bestimmt wird.

Also nix was wirklich den Begriff ANALOG verdient hätte.
zudem bringen alle diese "Analog" Delay Variationen eine gehörige Portion RAUSCHEN noch gratis mit.

S.
 
tompisa
tompisa
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Re: Delay für MiniMoog Voyager : Moogerfooger und Alternativ

Mir gefaellt das Jam Delay dennoch am besten, gerade , weil es schmutzig ist , und gerade wegen der langen Delays. Man muss rumprobieren,aber irgendwann hat mans raus, oder auch nicht. Analog bedeutet uebrigens eben "nicht sampling" und keine dig ICs. Somit ist das Jam absolut analog.;-)
 
serge
serge
*****
Re: Delay für MiniMoog Voyager : Moogerfooger und Alternativ

Sabatini schrieb:
Zudem muß ich hier mal mit dem Begriff "ANALOG" - Delay etwas aufräumen.
Also anlog - im Sinne des Wortes - is da definitiv auch am Analolgdelay NIX.
da wird im Prinzip nix anderes als "Primitivsampling" mit variabler Samplingfrequenz gemacht.
Wobei die Delayzeit durch die Samplefrequenz bestimmt wird.

In der Digitaltechnik werden Zahlenfolgen zeit- und wertediskret verarbeitet (siehe http://de.wikipedia.org/wiki/Digitaltechnik).
Bei einem BBD-Analogdelay werden dagegen – wie "snowcrash" mit dem Wikipedia-Link belegt – Ladungen zeitdiskret verarbeitet.
Das Einzige, was also ein BBD-Analogdelay mit der Digitaltechnik gemeinsam hat, ist seine zeitdiskrete Arbeitsweise, die Werte sind dagegen kontinuierlich aufgelöst, es werden keine Digitalsignale verarbeitet.
Die Dinger sind also überwiegend analog.
 
P
ps4074iclr
Guest
Re: Delay für MiniMoog Voyager : Moogerfooger und Alternativ

tompisa schrieb:
M.E. ist ein leichtes Delay + ein bisserl Chorus Pflicht bei der Voyager-Kiste.

Insbesondere simple, trockene Klänge verlieren komplett ihren Charakter, sobald du nen Chorus zuschaltest.
Nur weil Synthesizer draufsteht, muss nicht alles gleich nach Weltraum klingen :school:
 
Heinz Schnackensiel
Heinz Schnackensiel
Schaltplan- Versteher
Re: Delay für MiniMoog Voyager : Moogerfooger und Alternativ

serge schrieb:
Die Dinger sind also überwiegend analog.

Das mag emotional so empfunden werden, ist technisch allerdings nicht nachvollziehbar. Die Zeitdiskretisierung lässt sich nur dann vernachlässigen, wenn man in der Audiotechnik nicht realistische Randbedingungen einhält, bei der Wertediskretisierung ist der Fehler bei den meisten Anwendungen sehr gut auf vernachlässigbare Werte zu bekommen.

Die Eimerketten haben allerdings ein sehr eigenständiges Systemverhalten, da sie, anders als das, was man normalerweise als "Digitaltechnik" betrachtet, mit variabler Abtastrate arbeiten. Daher müssen sie bei Modulationen nicht resamplen.

Insofern ist die Einteilung, ob die Dinger nun analog oder digital sind, ungefähr so schlau, wie ein Motorrad als "Fahrrad" oder "Trecker" einstufen zu wollen.
 
serge
serge
*****
Re: Delay für MiniMoog Voyager : Moogerfooger und Alternativ

Heinz Schnackensiel schrieb:
Insofern ist die Einteilung, ob die Dinger nun analog oder digital sind, ungefähr so schlau, wie ein Motorrad als "Fahrrad" oder "Trecker" einstufen zu wollen.

Können wir uns darauf einigen, dass ein Motorrad mehr einem Fahrrad ähnelt als einem Trecker, und in diesem Sinne ein BBD-Analogdelay einem analogen Effektgerät ähnlicher ist als einem digitalen?
 
tompisa
tompisa
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Re: Delay für MiniMoog Voyager : Moogerfooger und Alternativ

sorry, aber was soll das überhaupt? Analog Delays sind Analog . I/0 ist das Gegenteil. Alles klar ?
Danke
 
snowcrash
snowcrash
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Re: Delay für MiniMoog Voyager : Moogerfooger und Alternativ

nur wegen der zeitdiskretion wird eine analoge schaltung nicht "halbdigital" schon gar nicht hybrid. ausserdem: jede digitale schaltung basiert auf analogen komponenten und muss per definitionem zeit/wertediskret sein, ergo ist ein BBD analog, eben aus technischer sicht. ich bin auch kein freund der analog ist besser esoterik, aber in dem fall gibts nichts zu ruetteln. weiss nicht woher diese "BBD" sind eigentlich digital klugscheisserei kommt, vermutlich aus der gitarrenecke, da wird ja gern jeder bloedsinn uebernommen.
 
snowcrash
snowcrash
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Re: Delay für MiniMoog Voyager : Moogerfooger und Alternativ

nachtrag: aliasing effekten wie sie in BBDs vorkommen werden ja gerne digitale-klangeigenschaften zugesprochen, einer sample and hold schaltung in einem analogen modularsystem wuerde jetzt aber auch niemand absprechen wollen analog zu sein. natuerlich stecken darin die prinzipien der digital technik, sofern aber nicht der zweck selbst in der digitalen domaene stattfindet bleibt die darunterliegende schaltung analog.

ein gutes beispiel ist auch ein delay wie zB das boss DD-2 oder DD-3 delay-pedal. anstelle eines BBDs kommt hier als delay line ein DRAM chip mit AD/DA wandlern zum einsatz, die delayzeit wird durch die abtastrate des chips bestimmt, der rest der schaltung inkl. feedback und mixing passiert analog, also ein ganz klassisches hybrides design. klingt auch anders als die modernen digitalen pedale wo gleich zu beginn alles AD gewandelt wird, alle funktionen des delays werden in der digitalen domain berechnet und danch per DA wieder ausgespuckt.
 
tompisa
tompisa
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Re: Delay für MiniMoog Voyager : Moogerfooger und Alternativ

die "Klugscheisserei" kommt meist von Leuten, die aufgrund eigener Beschränktheit und/ oder Faulheit im Internet ausgerechnet dasjenige abkupfern, was sie selbst nicht verstehen. Circulus vitiosus. :?
 
Heinz Schnackensiel
Heinz Schnackensiel
Schaltplan- Versteher
Re: Delay für MiniMoog Voyager : Moogerfooger und Alternativ

serge schrieb:
...und in diesem Sinne ein BBD-Analogdelay einem analogen Effektgerät ähnlicher ist als einem digitalen?

In der äußeren Anmutung natürlich, die auffälligsten Klangeigenschaften "Rauschen" und "mumpfeliger Frequenzgang" sind ja durch analoge Systemmängel bedingt.
Alle weiteren Eigenschaften treten im zeitdiskreten Bereich auf, die Nichtlinearitäten in der Eimerkette erzeugen beispielsweise genau so Aliasing, wie sie das auch in jeder naiven DSP-Emulation tun (deswegen klingen die Dinger wohl auch so mistig, wenn sie clippen).

Bei einem BBD-Delay ist die Samplerate konstant und recht niedrig, da verhält sich das System hörbar digital und unterscheidet sich damit prinzipiell nicht von einem DSP-System. Bei einem Chorus liegt das schon anders, zumal die die variable Samplerate das System sehr speziell macht. (Die Aliasing-Frequenzen bewegen sich dann, was effektiv zum Choruseffekt beiträgt. Das passiert in DSP-Digital komplett anders!)

P.S.: Das einzige, was am Systemverhalten völlig langweilig und irrelevant ist, ist das, weshalb die Laien das Ding für analog halten, nämlich die analogen Eimer bzw. die fehlende Quantisierung.
 
A
Anonymous
Guest
Re: Delay für MiniMoog Voyager : Moogerfooger und Alternativ

Ach wie einfach war doch das Leben damals mit meinem MS20 und dem Monacor Delay

Gruss Sudden
 
A
Anonymous
Guest
Re: Delay für MiniMoog Voyager : Moogerfooger und Alternativ

TRADITION UND FORTSCHRITT

Wir Fachleute vom Synthesizerstudio Bonn werden oft gefragt:
"Was ist eigentlich der Unterschied zwischen 'analog' und 'digital'?"
Wir antworten darauf meist mit einem Gleichnis:
Es war einmal ein Bauer, der hatte einen großen Hof.
Seine Felder reichten weiter, als das Auge sehen kann, und in
seinen Ställen lebten viele gesunde, starke Tiere.
Eines der Tiere war eine Kuh.
Sie war schon als Kalb in die Dienste des Bauern getreten und leistete,
obschon in hohem Alter, dem Bauern gute Arbeit.
Das freute den Bauern sehr, und so molk er sie.
Tagein, tagaus, jahrein, jahraus, bei klirrendster Kälte und heißestem Sonnenschein
- der Bauer molk seine Kuh ohn' Unterlaß.
Und in eben dem Maße, in dem der Bauer molk, füllte sich sein Eimer.
Dies nennen wir 'analog'.
Das Gegenteil nennen wir 'digital'.

http://www.elektropolis.de/ssb_anzeige_85_10.htm
 

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