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Der Grundsound eines Synthesizers zeigt sich besonders? in seinen "Sweet-Spots"!?

  • #61
Jupiters hingegen können schnell auch richtig scheisse klingen

Kann ich bestätigen.
bei der SH-101 ist es viel einfacher Sweetspots zu finden als beim Pro-One..... Pro-One im Sweetspot fickt die 101 weg,
aber ein Anfänger macht mit der 101 bessere Sounds und vor allem schneller

Ich hätt's nicht besser beschreiben können. Der Pro-One hat viel weniger Sweet Spots als 101, aber bei holzigen Bässen und schnappigen Reso-Sounds kommt eine 101 nicht mit.
Das sind also wesentlich schmalere Sweet Spots beim Pro-One, die aber eben genau seinen "Grundsound" in den Ohren der Zuhörer ausmachen.

Imho wird der Grundsound hauptsächlich durch die Filter bestimmt (Korg Traveller, Moog Ladder hört man fast immer raus, ebenso ein SSM2044).

Die "Ausstattung" eines Geräts, speziell bei Vintage-Instrumenten macht aber auch einen Teil des Grundsounds aus.
  • Der 101/202 oder auch 303-Sequencer...
  • Der Chorus bei den Junos
  • Die 12bit-Struktur alter Sampler (eingeschränkte Oldschool-Digitaltechnik als Feature)

Ich gebe zu, dass ich die meisten meiner Instrumente im Sweet Spot nutze, habe fast gar keine neutralen Klangerzeuger. Ein gewisser Charakter eines Instruments ist für mich ja auch Teil meiner Musik.
Dabei ist es essenziell, dass wenn überhaupt jemand meine Musik hört derjenige meist aus dem Klientel derer stammt, die sie auch wegen meiner Instrumente hört. Da freut man sich dann, wenn man es auch hört womit es gemacht wurde. Die tanzende Crowd auf dem Festival interessiert sich nicht für genau den einen Pro-One-Bass, die warten nur auf den Drop. Das ist hauptsächlich funktionell.
 
  • #62
Der Pulse klingt halt hart - und das kann man oft nicht gebrauchen im Arrangement. Hab hier die Erfahrung gemacht man fängt besser mit dem Pulse an und baut alles andere drumherum...
Zum Prozedere: ich hör mir erst mal den initsound an, das ist meistens ein oszillator bei offenem Filter. Dan dreh ich weitere osc bzw Wellenformen rein und veränder mal die Parameter ausgiebig auf osc Ebene. Danach nur 1 osc und das Filter wird durchprobiert.

Sowas ist z.bsp am microbrute gut zu erfahren, der ist schön übersichtlich
 
  • Daumen hoch
M.i.a.u.: Palindrom
  • #63
Mag ich auch, aber passt halt oft nicht.
Dafür fehlt das warme weiche. Deswegen kommt der jx8p halt oft gut fürn bass wenn der Pulse nicht passt.
Hab früher versucht nen guten 303.bass mit der Microwave hinzubekommen und fürs verrecken nicht geschafft . Hieß doch die is super für Bass... :selfhammer: .
Passt oder passt nicht, das ist das ding
 
  • #64
Am beispiel des Waldorf PULSE MK1:

a) Ein toller druckvoller synth, mit ganz vielen möglichkeiten.
b) Die patches klingen auch erstmal unterschiedlich...
c) Es hat kein jahr gedauert da ging mir der PULSE mal so richtig auf´n 3ack - In jedem patch war etwas was ich nicht mehr ertragen konnte - alles klang gleich: hatte immer die gleiche "folie" vor dem sich die sounds abspielten.
d) Ich musste ihn verkaufen.
Ohne einen Pulse zu haben, aber einige Synths ändern ihren Charakter wenn man den Input Level des Filters ändert - Stichwort Sättigung, z.B. in der Mixer Sektion. Der Pulse soll ansonsten ziemlich Harsh klingen, das sind so Sachen die man hier im Forum erfragen und nicht so ohne weiteres intuitiv begreifen kann. Wir haben was Waldorf Synths betrifft hier ja so ein paar Fanboys, die dir hätten helfen können.
 
  • #65
Grundsound und Sweetspots haben insofern eine Parallele als das Sweetspot-Synths einen guten Grundsound haben müssen.
 
  • Daumen hoch
M.i.a.u.: Palindrom
  • #66
Grundsound und Sweetspots haben insofern eine Parallele als das Sweetspot-Synths einen guten Grundsound haben müssen.
wie würdest du das z.B. bei FM-Synths einordnen? Die haben m.E. in der Regel einen neutralen (oder gar keinen?) Grundsound, aber sie haben definitiv Sweetspots (die sich meist deutlich von den Sour-Spots unterscheiden). Oder gilt die These nur bei subtraktiv und/oder Filtereinsatz?
 
  • #68
Oh, das hatte ich im anderen Posting schon:
Die haben schon auch Grundsound - es gibt die Basiswellen und der Sound wie die FM selbst klingt kann auch variieren, ebenso Dinge wir Hülkurvenverhalten, Reaktion etc. - die haben idR kein Filter, also sind das andere Qualitätskriterien, sehr dreckige Waves führen zu mehr Obertönen, die Geisterklänge erzeugen können oder auch der Druck hinter allem - ich hatte zB den FS1R deshalb wieder verkauft, obwohl ich alles andere gut fand - ok, die Bedienung war auch mies.
Aber als einziger Sweetspot funktioniert ein FM Synth nur, wenn man ihn verRolanden würde, also ihm eine Oberfläche gäbe, die die ungewünschten Dinge in der FM nicht zeigt, oder selten. Das ist zwar so, dass gerade heute einiges auch gut genutzt werden würde - aber eine Art Prodigy in FM gibt es "so" nicht - man muss da mehr wissen, was man tut. Man KÖNNTE aber einen Sweetspotler bauen. Glaube Sonicware versuchen das - hab aber nie einen gehabt.
 
  • #69
wie würdest du das z.B. bei FM-Synths einordnen? Die haben m.E. in der Regel einen neutralen (oder gar keinen?) Grundsound, aber sie haben definitiv Sweetspots (die sich meist deutlich von den Sour-Spots unterscheiden). Oder gilt die These nur bei subtraktiv und/oder Filtereinsatz?
Eigentlich müsste dir ja schon dein MegaFM zeigen dass deine Aussage mit dem Grundsound nicht der Realität entspricht, auch bei sehr ähnlichen FM-Synths gibts div. Unterschiede im Verhalten, Halion 7 FM-X klingt nicht wie Montage FM-X oder FS1R. Es gibt zwar den DX7 Bereich wo sie die Engines sehr ähnlich Verhalten, aber auch Bereich wo die Unterschiede extrem sind.
Wenn du jetzt natürlich nur den Sound eines Operators meinst, da wäre so ähnlich wie bei 'nem subtraktiven Synth den Oszillator ohne Einfluss des Filters zu vergleichen.
 
  • #70
Eigentlich müsste dir ja schon dein MegaFM zeigen dass deine Aussage mit dem Grundsound nicht der Realität entspricht, auch bei sehr ähnlichen FM-Synths gibts div. Unterschiede im Verhalten
ich würde auch nicht sagen wollen, dass sich FM-Synths (oder additive, Sampler etc.) beim Grundsound oder besser Verhalten nicht unterscheiden - in sofern war mein Satz oben etwas missverständlich formuliert.
Aber der MEGAfm ist ein gutes Beispiel: ich würde z.B. nicht sagen, dass der einen "guten" Grundsound hat, aber er hat (subjektiv gesehen) definitiv seine Sweetspots. 🤷‍♂️

EDIT: bei genauerer Betrachtung finde ich es bei z.B. FM schwierig: Kann man "Grundsound" wirklich mit "Verhalten" gleichsetzen? 🤔 Bei einem FM-Synth vermutlich, aber z.B. beim Hydrasynth wird es für mich schwieriger. Zeigt sich der Grundsound schon bei einem oder zwei Oszillatoren (ggf. mit halber Cutoff), oder ist der wirklich erst beim komplexeren Zusammenspiel der verschiedenen Komponenten definierbar?

Vermutlich gibt es beides.
 
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  • #71
Die haben schon auch Grundsound - es gibt die Basiswellen und der Sound wie die FM selbst klingt kann auch variieren, ebenso Dinge wir Hülkurvenverhalten, Reaktion etc. - die haben idR kein Filter, also sind das andere Qualitätskriterien, sehr dreckige Waves führen zu mehr Obertönen, die Geisterklänge erzeugen können oder auch der Druck hinter allem - ich hatte zB den FS1R deshalb wieder verkauft, obwohl ich alles andere gut fand - ok, die Bedienung war auch mies.
Das liegt nicht am FS1R, bin damals ja vom TX81z gekommen, der Ansatz ist beim FS1R ein anderer, viele eher halbherzige Einstellungen die DX7 & Co noch mit guten Sounds belohnen, funktionieren beim FS1R nicht mehr.
 
  • #72
Aber der MEGAfm ist ein gutes Beispiel: ich würde z.B. nicht sagen, dass der einen "guten" Grundsound hat, aber er hat (subjektiv gesehen) definitiv seine Sweetspots. 🤷‍♂️
Den Demos nach zu schließen sollte man die Unterschiede schon bei einem Operator hören, der MEGAfm ist ja recht spezialisiert, wer sich sowas holt sollte den Gundsound dann auch "gut" finden, ist eher Marke One-Trick-Pony.
Ansonsten find ich die Unterschiede zwischen den FM-Synth zum Teil extremer als z.B. zwischen manchen analogen Synths, daher hab' ich hier auch so viel von der Sorte rumstehen.
Ich hab' den Verdacht was du unter Charakter verstehst hat eher was mit so Sachen wie Basslastig, Mittig und vielleicht auch "HIFI" Höhen zu tun, also Sachen die ich hier von vielen Synth User als Argument höre. Das sind aber doch Eigenschaften die sich meiner Erfahrung nach meist mit 'nem EQ korrigieren lassen.
 
  • #73
Das liegt nicht am FS1R, bin damals ja vom TX81z gekommen, der Ansatz ist beim FS1R ein anderer, viele eher halbherzige Einstellungen die DX7 & Co noch mit guten Sounds belohnen, funktionieren beim FS1R nicht mehr.
Hmm, also ich hab ihn zu lang nicht mehr, ggf. zu kurz - würde wohl heute den Montage M nehmen, aber ist "zu viel Hardware" zu 3 FM Synths. Druck ist bei Opsix / Reface keine Problem - witzigerweise sogar mehr bei Reface - tolles Ding. Opsix "schiebt" anders - schwerer zu steuern - glaube damit haben manche Mischprobleme, ist interessant das auszureizen.

Hintergrund: Das andere Mindset hat sehr viel geändert, wie ich Sounds mache - Sweet Spot hin oder her - Fs1R war technisch was ich wollte, aber fand diesen "Grundsounds" ernüchternd. Mittig, flach. Hab aber nix gegen Tipps, so mir einer begegnet, wird er wohl aber nicht.
 
  • #74
Hmm, also ich hab ihn zu lang nicht mehr, ggf. zu kurz - würde wohl heute den Montage M nehmen
Was FM-X in Montage & Co so kann ist nunmal nur 50% von dem was den FS1R ausmacht, dessen Factory Presets zeigen nicht ansatzweise was man erreichen kann, wenn man die Formanten gezielt in der FM einsetzt. Ich hatte die Hoffnung dass man mit den Operator Funktionen des Opsix erreichen könnte, aber am ehesten erreicht man ähnliches mit dem Iridium, wenn man die Wavetables in Kombination mit Phasen Modulation geschickt einsetzt - mache ich zum Teil schon beim Virus TI. Mit dem PC4 müsste ich mich was länger beschäftigen um zu sehen ob sich da mit FM + Filter & Co Verschaltungen vergleichbares erreichen lässt.

Druck ist bei Opsix / Reface keine Problem - witzigerweise sogar mehr bei Reface - tolles Ding. Opsix "schiebt" anders - schwerer zu steuern - glaube damit haben manche Mischprobleme, ist interessant das auszureizen.
Reface DX ist mein Gartenspielzeug, wär mir fürs Studio zu rudimentär und unflexibel, aber bietet alles was man braucht wenn man als Hardware User was tiefer in die FM einsteigen will. Wie schon oben geschrieben, beim Opsix konnte ich das durchfahren der harmonischen mit den zusätzlichen Funktionen während mehreren Demos Session der Software mit den zusätzliche Operator Modes nicht erreichen, an sowas hatten die Entwickler scheinbar nicht gedacht, zudem würden mir die ADSR-Hüllkurven auf Dauer den Spaß an dem Teil vermiesen.
Montage hab' ich mir gezielt für FM-Drums geholt - wenn der PC4 damals schon auf dem Markt gewesen wär' hätte ich mir das Geld wahrscheinlich gespart :dunno: Der Montage kann und sollte den FS1R bei mir niemals ersetzen.
 
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  • #75
1) ist bekannt, hältst du mich wirklich für einen Preset-Hopper? ;)
1b) Der Opsix hat freie Matrix und Shaping und so weiter - andere Qualitäten und eben "nur" 6OPs, andere Waves, S&H Noise und Additive Mischungen etc. - ist schon alles klar und bekannt. Harmonische Durchfahren: meinst du über Modulation oder als Wave oder über Tricks oder sowas? Ansonsten ist das natürlich die normale natürliche Obertonreihe.
Iridium habe ich - wie gesagt - 3 coole FM Synth reichen aus, eigentlich sind es sogar 4. Virus - nicht mein Sound - hab ich nicht, sehe ich auch nicht als FM Synth
2) Ja, bei mir auch eher LiveTeil, SpontanTeil, … FS1R würde ich mir wieder angucken, aber da er eher selten ist - wird es dazu am Ende eh nicht kommen. Und Editoren wären dann wieder absolut nötig. Ich mag, wenn man es so bedienen kann. Aber - natürlich haben sie alle Ihre Spezialsachen, die Formant-Specials beim FS1R sind schon interessant, aber auch nicht so leicht zu benutzen, schon cool - aber ok, Der Platz ist bei ihm zumindest kein Argument gegen ihn. Fand auch gut, dass er immerhin Multitimbral ist. Das können die anderen ja heute alles nicht mehr.

Am Ende ist natürlich das wieder ein Abwägen, müsste ich mir nur für einen entscheiden, wäre das auch schwierig, sehe das ähnlich - bei FM wäre mit die komplexe Hüllkurve und Loops auch lieb, aber egal - hatten wir ja an anderer Stelle, will das hier nicht zumüllen. Aber glaube schon, dass der Fs1R durchaus eine Menge Qualitäten hat, die die anderen so gar nicht liefern können, schon weil es eigentlich noch mehr OPs sind - aber da ging auch Software - bei FM muss es nicht zwingend HW sein - man braucht für sowas eh einen Editor, also beim Fs jedenfalls..
 
  • #76
1) ist bekannt, hältst du mich wirklich für einen Preset-Hopper? ;)
Man schaut doch manchmal in die Presets, wenn man nicht wie gewohnt weiter kommt. Zumindest gings mir am Anfang so, Ende der 90er vom TX81z kommend.

1b) Der Opsix hat freie Matrix und Shaping und so weiter - andere Qualitäten und eben "nur" 6OPs, andere Waves, S&H Noise und Additive Mischungen etc. - ist schon alles klar und bekannt. Harmonische Durchfahren: meinst du über Modulation oder als Wave oder über Tricks oder sowas? Ansonsten ist das natürlich die normale natürliche Obertonreihe.
Was macht der FS1R wenn man Formant als Wellenform auswählt, man kann die Frequenz und die Bandbreite wählen und per bipolarer (ansonsten Pitch) Envelope die "Filter" Frequenz durchfahren und bei bedarf zusätzlich per Controller die Bandbreite und Pitch nochmal steuern. Du kannst dir hoffentlich vorstellen wie flexibel das als Modulator ist, beim TI geht sowas mit Grain/Formant Tables.
Beim Iridium hat man im Kernel Mode die Wavetables - man nutzte meist was das durch die Harmonischen fährt oder Sine Sync Versionen als Basis + Feedback für ähnliche Effekte.
4. Virus - nicht mein Sound
Kann ich bei den Classic Oszillator Modellen nachvollziehen - die nutze ich praktisch nie, aber bei den Wavetables in Kombination mit Grain/Formant Funktionen ist das fast sowas wie ein komplett anderer Synth.
 
  • Gute Idee
M.i.a.u.: Moogulator
  • #77
Ah, die Sachen hab ich mir beim TI mal angesehen - nice, aber gibt inzwischen andere die etwas in der Richtung machen, besten Dank.
Das mit dem FS ist mir schon bekannt, ich hatte ihn ja auch da - und fand das auch gut - es war nur insgesamt etwas drucklos . nicht langweilig, aber eben etwas kraftlos. Übrigens kann der Mayer auch einiges in diese Richtung.

Aber verstehe jetzt zumindest, wieso du dem TI da mehr Interesse gibst, hat mich immer gewundert ggü div. stärkeren Synthese-Maschinen. Wobei ich auch die Waves lieber selbst erstelle, da man sonst etwas abhängiger ist von dem was man da so geliefert bekommt - das liegt natürlich an meiner Waldorf Vergangenheit - hab immer viel mit MW, XT etc. gemacht. Bei Digital.
Ich geh hier mal raus, weil wir hier sonst etwas zu sehr den Laden aufmischen.

Diese Seitenband und Verschiebe-Sachen sind übrigens auch sehr verschieden in der Art wie sie klingen, die "schönsten" Wavetables fand ich - waren in Nina. Das ist schon sehr sweet und musikalisch.
 
  • #78
Ah, die Sachen hab ich mir beim TI mal angesehen - nice, aber gibt inzwischen andere die etwas in der Richtung machen, besten Dank.
Was der Ti da macht ist schon sehr speziell, in Hardware passiert bei Korg hier und da mal was in Richtung verbiegen auf Wellenform Ebene, Hydrasynth ist auch spannend, genau wie bei der Ultranova, aber scheitert gerade bei Korg für mich an Kleinigkeiten. Aber der TI ist schon sehr speziell, da geht den DSPs dann auch schnell die Puste aus.
Übrigens kann der Mayer auch einiges in diese Richtung.
Hatte mir die Anleitung vor einiger Zeit mal angeschaut, hatte damals 'ne Menge meiner Ausschlußkriterien locker erfüllt, da bin ich selbst mit kostenloser Software wie Surge XT besser aufgehoben.
Wobei ich auch die Waves lieber selbst erstelle, da man sonst etwas abhängiger ist von dem was man da so geliefert bekommt - das liegt natürlich an meiner Waldorf Vergangenheit - hab immer viel mit MW, XT etc. gemacht. Bei Digital.
Waves selbst erstellen würde mir nur in "Echtzeit" im FM/Ringmod Zusammenspiel was bringen, hier sind die verbiege Optionen der Synths spannender, die Waldorf Synths sind in der Beziehung meist hoffnungslos veraltet, da kann ich im FM Kontext beim Iridium mehr erreichen als im Wavetable Oszillator Mode.

Diese Seitenband und Verschiebe-Sachen sind übrigens auch sehr verschieden in der Art wie sie klingen, die "schönsten" Wavetables fand ich - waren in Nina. Das ist schon sehr sweet und musikalisch.
Nina sacht mir jetzt nix :dunno: Ich hab da meist ein Bild im Kopf das mir zeigt was die Optionen mit den Wellenformen anstellen, sich das grafisch vorstellen zu können hilft mir zumindestbei beim FM bzw. Phase Modulation mehr als an irgendwelche Obertöne die dabei entstehen zu denken, die ergeben sich aus dem Bild der entstehenden Wellenform.

Ich geh hier mal raus, weil wir hier sonst etwas zu sehr den Laden aufmischen.
Ich hab' nicht wirklich das Gefühl dass du verstehst auf welchen Ebenen solche Sachen funktionieren, auch wenn das an sich ganz einfach und rudimentär für die Verständnis von Synthese ist, sobald man die Zusammenhänge verinnerlicht hat.
 

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