OK, dann sind wir zurück bei der Baustelle MIDI-Clock und die Zusammenarbeit von Clock-Master (hier die MPC) und Clock-Slave (hier die Drummaschinen und anderen Sequencer).
Du hast jetzt das Problem, dass der Clock-Master:
1.) selber Klänge erzeugt und
2.) zu eben diesem Zeitpunkt den Clock-Slaves sagt, dass sie ihren Sequenzer einen Schritt weiter laufen lassen sollen.
Die anderen Maschinen werden also ihren Sequencer einen Schritt weitergehen, dann nachsehen, was in diesem Schritt zu machen ist, und dann den entsprechenden Klang erzeugen. Dafür brauchen sie natürlich etwas länger.... und das nimmt man wahr. (Die Beschreibung ist technisch nicht ganz korrekt, aber sie macht die Grundsätzliche Problematik klar).
Was kann man dagegen tun?
Erste Möglichkeit: man macht alle Geräte, die Klänge erzeugen, zu Clock-Slaves. Als Clock-Master agiert ein Gerät, das nur MIDI-Clock erzeugt und nichts anderes macht, zB die oben erwähnte Multiclock von ehemals E-RM, jetzt Floatingpoint Instruments. OK, ich weiß, das wolltest Du nicht hören, denn damit löst sich Dein jetziges setup in Luft auf.
Die andere Möglichkeit ist: Du lässt Dein Setup wie es bisher ist, und verschiebst in der MPC die internen Samples und die MIDI-Events für Juno06 und NordRack2 minimal nach hinten.
Die dritte (schon erwähnte) Möglichkeit: Du nimmst alles als Audio in einer DAW auf, und verschiebst dort dann die Audio-Spuren aus MPC, Juno06 und NordRack2 entsprechend nach hinten.