Drumcomputer aus Modulen - was wäre Eure Wahl?

freidimensional

Tastenirrtuose und Beste Antwort auf keine Frage
Also, so generell war das mal wieder eine ordentlich fixe idee von mir :selfhammer:

In erster Linie schaffe ich es halt nicht so ganz, Samples mit der Force in dem Druck rüber zu bringen,
den ich gerne hätte. Daher hätte ich gerne etwas analoge Unterstützung. Im Prinzip würden mir
ne fette Kick, ne knallende Snare und ein paar ordentliche Bleche auch wirklich reichen,
da ich noch einen Mitmusiker habe der auch Loops und Percussions laufen lässt.

Die Force hat 4 CV-Ausgänge - leider kann ich die nicht alle mit einem Track befeuern,
und 4 Tracks nur für die Drums werden mir zu unübersichtlich. Daher wäre ein Sequencer
wohl die bessere Wahl. Ich frage mich aber schon, ob mir das alles nicht doch wieder zu groß
und zu aufwendig werden würde...

Wahrscheinlich mal wider eine meiner vielen Schnapsideen...
 

Mr. Roboto

positiv eingestellt
Warum nimmst Du denn nicht ordentlich knallende Samples, bzw. machst Dir an einem WE mal ein paar gute selber? Layern musst Du eh' so zwei bis vier pro Sound. Dann noch einen Transienten Designer rüber und ab in die Force. Dann evtl. noch einen Compressor dahinter. Sollte doch ordentlich knallen, oder?
 

freidimensional

Tastenirrtuose und Beste Antwort auf keine Frage
Ich bin dafür zu blöd :dunno:

Ich verliere mich in den Möglichkeiten (von denen ich leider zu wenig Ahnung habe), packe ohne Ende Kompessoren und EQ's dahin, achte nicht auf die Pegel, denke mir "oh toll jetzt knallt und rummst es aber" um dann einen Tag später fest zu stellen "ihgitt - das hat mir gestern noch gefallen?", weil der Sound halt aus verschiedenen Gründen Mist ist (matschig, nicht definiert genug...)
Kurz gesagt - der Bereich der Samplebearbeitung damit es meinen Wunschklang und Druck bekommt, ist mir bisher
noch eher unbekannt und ich weiss nicht ob ich so viel Zeit und Energie da rein stecken möchte bis es für mich passt.
Ich bin zum einen etwas faul, und zum anderen möchte ich halt auch eher einfach Musik machen statt mich so viel
mit dem Drumherum auf zu halten....
 

fanwander

*****
Ich schicke ein +1 für die normale Drummaschine. Wenn Du dann ungewöhnliche Sounds draus machen willst, dann hänge irgendeine (meinetwegen modulare) Verwurstung dahinter.

Mein Vorschlag: Arturia DrumBrute Impact -> Alesis Bitrman -> fmr rnc 1773 Kompressor. Damit machst Du ziemlich viele Modular-Percussion ziemlich nass...
 

Soljanka

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Ein Zwischenweg wäre ein Vermona DRM III in Kombination mit einem Sequencer Deiner Wahl.
Bei dem DRM fühlt sich jedes Instrument halbwegs wie ein Modul an.
Den gibts auch mit Triggereingängen, wenn man die Sequenzierung mit modular bewerkstelligen möchte.
 
es gehen mit dem modular so verrückte dinge die sich auf eine "clock" beziehen oder eben nicht (lfo, divider, multiplyer)
oder zb. random/sh-modulationen die man via vca rhythmisch ein- und ausblendet DAS KANN AUCH KEINE ELEKTRON

am anfang kann man immer! mit einem gebrauchten beat-step pro schon mal ne menge holz sparen. bis man die passenden spezialisten für sich gefunden hat was sequenzing betrifft.
ich kenne viele der verrückt klingenden Ideen ... man glaubt "hach was man damit alles machen kann" ... dann hört man den Rotz und ist ziemlich ernüchtert

dein Beispiel da bau ich dir so auch mit nem AR oder OT ... das Ichs persönlich gräßlich finde, lassen wir mal aussen vor
 
Ein Zwischenweg wäre ein Vermona DRM III in Kombination mit einem Sequencer Deiner Wahl.
Bei dem DRM fühlt sich jedes Instrument halbwegs wie ein Modul an.
Den gibts auch mit Triggereingängen, wenn man die Sequenzierung mit modular bewerkstelligen möchte.
das finde ich ne coole Idee, das Ding hat echt ein paar eigene Sounds am Start
 

Soljanka

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Ich hatte lange die Kombination DRM III + MFB 522 (für BD uns SN). Sequeziert von einem Cirklon.
Das ist schon toll und man hat unmittelbaren Eingriff in Klang. (und beim Cirklon auch auf das Timing einzelner Noten)

Aktuell habe ich einen Analog Rhytm MK II im Einsatz. Auch ein tolles Gerät. Aber das ist ja noch mehr Offtopic. ;-)
 

Soljanka

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Im Übrigen finde ich den Gedanken eines modularen Drummies gut.
auch, wenn mir das zu komplex für meine Zwecke wäre.

Als bekennender Vermona-Fan würde ich auch da bei deren Modulen schauen. Die haben doch genau dafür einiges im Programm.
 
Ich schicke ein +1 für die normale Drummaschine. Wenn Du dann ungewöhnliche Sounds draus machen willst, dann hänge irgendeine (meinetwegen modulare) Verwurstung dahinter.

Mein Vorschlag: Arturia DrumBrute Impact -> Alesis Bitrman -> fmr rnc 1773 Kompressor. Damit machst Du ziemlich viele Modular-Percussion ziemlich nass...
...ich habe mal einen Alesis Bitrman hinter Florians 808 gehört und kann diesen Vorschlag nur unterstützen. Der Bitrman zaubert im Handumdrehen den ganzen Beat in etwas ganz anderes was niemand mehr erkennen kann. Und das ganze dann aber trotzdem nicht im Distortion/Bitcrusher-style sondern einfach „anders“, als ob man die Klänge austauschen würde!
 
ich kenne viele der verrückt klingenden Ideen ... man glaubt "hach was man damit alles machen kann" ... dann hört man den Rotz und ist ziemlich ernüchtert

dein Beispiel da bau ich dir so auch mit nem AR oder OT ... das Ichs persönlich gräßlich finde, lassen wir mal aussen vor
@verstaerker
das wir uns richtig verstehen, ästhetisch bin ich wahrscheinlich näher an dir und ich finde die sachen von richard devine alle samt nicht ansprechend (mein geschmack) wo ich die sachen von autechre aber super finde (deren glitch ist für mich total musikalisch zb.)
ich wollte mit diesem plakativen beispiel einfach zeigen wooo! modular seine stärken ausspielen kann.

und die trigger/vca sachen die ich in dem post danach beschrieben habe sind für die techno-sachen die ich produzieren unheimlich wichtig/praktisch zb.
vor allem im "panning" kontext oder dynamisches verhalten von filtern/distortions auf bestimmten drumgruppen. das sind jetzt auch eher "simple" automationen die ich meine, aber garnicht mal so leicht um zu setzen . modular halt schon , da geht schon mega viel mit ner envelope an nem clock-divider der gates aus gibt. versuch das mal mit ner groovebox..

und würde das mit meinen elektrons gehen (hab okta/ar), hätte ich dafür auch kein modular zusammen gestellt. am ehesten noch mit dem octa aber da muss man halt recht viel frikkeln um zu den ergebnissen zu kommen die "mich" interessieren (sind aber wie gesagt alles andere als dieses "rumgefrikkel" , UND mit reaktor oder ableton mega leicht realisierbar z.b. aber das ist ja nicht das thema ;-) )

und wenn ich den threat starter richtig verstehe , sucht er einfach nach nem boomig/knalligen drummy , da würde ich auch immer lieber zu ner tr-8 + analog heat raten oder so
 

Green Dino

In an octopus' garden in the shade
also ich hab bei muffs zig zig demos gehört die eurodrums zeigen die absolut jenseits von dem sind was drummachines ausspucken.
das fängt ja schon mit den uggc möglichkeiten an.
schon dort kacken die meisten drummachines ab im vergleich.

interessant werden aber modulardrums auch wirklich erst durch weitere verarbeitung,
bzw. eben kreatives patching was wie erwähnt z.bsp. beim clocken starten kann.
z.bsp. ne quad AD über den EOC out als trigger sequenzer nutzen.
D.h. wenn die Hüllkurven jeweils ihren Zyklus durchlaufen haben werden Drum Voices getriggert?
Hab kein Modular, deshalb die Frage...

Ist das dann quasi Microtiming?
 
und noch als ergänzung :

ist doch schön wenn die geschmäcker so unterschiedlich sind ! und ich hör mir dann eben auch so richard devine sachen an und bekomm auch interessante ideen für das ein oder andere patch hier.

das jetzt perse als rotz zu bezeichnen finde ich etwas arg.
 

2bit

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Ein Zwischenweg wäre ein Vermona DRM III in Kombination mit einem Sequencer Deiner Wahl.
Bei dem DRM fühlt sich jedes Instrument halbwegs wie ein Modul an.
Den gibts auch mit Triggereingängen, wenn man die Sequenzierung mit modular bewerkstelligen möchte.
Hab auch lange hin und her überlegt und ich bin dann am Ende auch beim Mk3 + Trigger gelandet. Dass man das Teil wegen der Kanal-Inserts auch wunderbar direkt in den Signalweg eines Modular-Systems integrieren kann, ist hier ein ziemliches Totschlagargument.
 

Soljanka

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@P.Lopes

Die von Dir beschriebenen Modulationen sollten doch aber mit einem AR MK II machbar sein. Der hat doch diverse Tools wie Envelopes und LFOs, die dann wiederum auf diverse Parameter geroutet werden können.
Ich frage das eher, als dass ich es behaupte, weil ich das nicht sooo intensiv nutze.
 
@P.Lopes

Die von Dir beschriebenen Modulationen sollten doch aber mit einem AR MK II machbar sein. Der hat doch diverse Tools wie Envelopes und LFOs, die dann wiederum auf diverse Parameter geroutet werden können.
Ich frage das eher, als dass ich es behaupte, weil ich das nicht sooo intensiv nutze.
in der theorie schon "irgendwie" , viel mit conditional triggern arbeiten, das wird allerdings schnell unübersichtlich UND vor allem geht das immer nur für den angewählten track bei der AR . beim okta kann man das mit dem midi-sequencer schon mehr umgehen oder zb. den fader auf mehrere filter (zb.) legen AABER muss dann eben auch wieder den fader automatisieren und kann nicht wie im modular

einfach alle 9 steps eine envelope auslösen die eine distortion auf kick und snare stärker macht , dann bei 12 step ein vca via envelope über 3 steps geöffnet wird , der dann hihats mit einem nicht geklockten dreieck´s lfo pannt ( und somit jede bar die hihats immer etwas anders gepannt werden ) und jedes mal wenn die hihats pannen zwacke ich den trigger ab und mach noch eine minimale negative lp-filter envelope auf meine bassdrum , die dann an der selben stelle die höhen etwas weg filtert, und man dann die hihats dann deutlicher hört etc.

wie gesagt, das geht alles mit ableton sicherlich auch (weil im "prinzip" ja nur simple automationen) aber dieses

STRUKTURELLE

sequenzen, auslösen von automationen und/oder effekten, in abhängigkeit zu anderen klängen,ist das was mich extrem interessiert und dann eben bei loopmusik den unterschied macht (für mich)

das geht so "on the fly" mit keiner groovebox, und auch nicht mit irgendeiner drummachine effektbox kombination
ausser du nimmst das alles stück für stück von hand auf , aber wie man das dann arrangieren soll bzw. was hinterher ändert ist mir schleiherhaft

oder zb. einen lfo nehmen der super langsam ist und die höhen von den hihats weg nimmt, und von dem selben lfo eine schwingung die in der phase etwas verschoben ist (davor) zu nehmen und damit dann das delay-feedback, das auf der hihat-spur ist zu erhöhen (oder die schwingung negativ machen und das feedback proportional dazu veringern).. lol

DAS MACHT ALLES SO MEGA VIEL SPAß AM MODULAR

und sind eben nicht so weirde frikkel-random geschichten wie jetzt bei richard devine zb.
 
^^

UND DAS ALLES OHNE! MENÜ-DIVING <3 und in echtzeit ...

ich geh natürlich auch mega viel mit meinen drumachines ins modular , der effekt ist der selbe :)
 

CO2

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Also, so generell war das mal wieder eine ordentlich fixe idee von mir :selfhammer:

In erster Linie schaffe ich es halt nicht so ganz, Samples mit der Force in dem Druck rüber zu bringen,
den ich gerne hätte. Daher hätte ich gerne etwas analoge Unterstützung. Im Prinzip würden mir
ne fette Kick, ne knallende Snare und ein paar ordentliche Bleche auch wirklich reichen,
da ich noch einen Mitmusiker habe der auch Loops und Percussions laufen lässt.

Die Force hat 4 CV-Ausgänge - leider kann ich die nicht alle mit einem Track befeuern,
und 4 Tracks nur für die Drums werden mir zu unübersichtlich. Daher wäre ein Sequencer
wohl die bessere Wahl. Ich frage mich aber schon, ob mir das alles nicht doch wieder zu groß
und zu aufwendig werden würde...

Wahrscheinlich mal wider eine meiner vielen Schnapsideen...
Bei samplebasierten Modulen hast Du ja auch das Problem, dass Du gute Samples brauchst, bringt also unterm Strich wenig....
Analoge Drumsounds, for allem Bass, Toms und Snares sind im Grunde ja meistens recht einfach gestrickt, zumindest bei den Standard-Sounds. Hihats sind etwas schwieriger, weil man für zb 808-artiges viele VCOs braucht (oder halt ein Modul, dass die richtige Mischung schon liefert, gibts zb im Braids, oder von Doepfer und auch von Verbos, glaube ich...) ansonsten klingt das halt schnell eher so nach Simmons Rausch-Elektro-Hihat, muss man mögen..... sonst braucht man halt Samples, oder sowas, wie das neue Becken-Dingens Modul (habe den Namen vergessen.... von WMD oder so..)

Bei Kick und Snare zb kommt viel Knall durch die Nachbearbeitung, also Sättigung, EQing, usw...
 

nullpunkt

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Wenn ich mich sehr reduzieren müsste, würde ich fürs Sequencing auf einen oder zwei "Temps Utile" zurückgreifen. Für die Drums würde ich mehrere "MI Plaits" nehmen - finde ich einfach sehr flexibel.
 

siebenachtel

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D.h. wenn die Hüllkurven jeweils ihren Zyklus durchlaufen haben werden Drum Voices getriggert?
Hab kein Modular, deshalb die Frage...

Ist das dann quasi Microtiming?
ja, genau so !
EOC = End of Cycle


sorry, ich weiss nicht wie man hier ein zitat plus zitiertem in dem zitat macht. / ???


der punkt ist die andere herangehensweise.
Elektron drummie plus p-locks erlaubt zwar viel arbeiten per intuition,
aber am ende ist die stärke doch das *gezielte* per step programmieren.
Das beispiel mit ner quad AD als trigger sequenzer ist ein beispiel wie man Dinge, in dem fall das timing, *komplett* auf die gefühlsebene holen kann.
Drummachines haben in der regel btw. nur eine BD. Mir kommt nur der tanzbär in den sinn der zwei hat. Was noch ?
2 BDs sind pflicht. YMMV ;-)
 

siebenachtel

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Daher hätte ich gerne etwas analoge Unterstützung. Im Prinzip würden mir
ne fette Kick, ne knallende Snare und ein paar ordentliche Bleche auch wirklich reichen,
überleg mal ob ein kleiner start mit ein paar filtern was wäre ?

ich hab früher die QM 309 durch das filter des Semtex gepatcht und kann *für mich* sagen: mehr fett brauch ich nicht.
Das war ne recht erhellende erkenntnis.
Das/die richtigen analogen filter reichen um -aus meiuner sicht- alles in ne fette BD zu verwandeln.
Das sättigungsverhalten des/der filter ist da wichtig für die kick.


zum anderen würde ich mal versuchen in der MPC mit (internen) filtern zu arbeiten falls du das noch nicht probiert hast.
die alten cracks, wie Florian Anwander es hier immer wieder postet, verweisen immer wieder auf den Trick:
ne BD durch ein HP Filter zu patchen.
Dadurch kann man unten etwas ausmisten und vor allem *sehr gezielt* durch leichtes aufdrehen der Resonanz den wumms des Basses anheben ohne oben auszudünnen.
Richtig edel ist wenn man beides hat: HP UND (analoges) LP Filter.


du scheinst den Grdanken am modular in dir zu tragen.......
evetl. machts sinn das ganze sehr langsam anzugehen ........um mal zu gucken ;-)
4ms hat seit kurzem die pods im programm. superkleine skiffs mit strom ( gibts auch ohne)
aber achtung: die einbautiefe ist extrem klein


was die elektronsichen sounds vom modular angeht hat "Ignatius" ein samplepack draussen was es für 10$ gibt.
Das ist sEHR zu empfehlen.
View: https://buriedintime.bandcamp.com/album/undo-sample-library

 
Ich bin dafür zu blöd :dunno:

Ich verliere mich in den Möglichkeiten (von denen ich leider zu wenig Ahnung habe), packe ohne Ende Kompessoren und EQ's dahin, achte nicht auf die Pegel, denke mir "oh toll jetzt knallt und rummst es aber" um dann einen Tag später fest zu stellen "ihgitt - das hat mir gestern noch gefallen?", weil der Sound halt aus verschiedenen Gründen Mist ist (matschig, nicht definiert genug...)
Kurz gesagt - der Bereich der Samplebearbeitung damit es meinen Wunschklang und Druck bekommt, ist mir bisher
noch eher unbekannt und ich weiss nicht ob ich so viel Zeit und Energie da rein stecken möchte bis es für mich passt.
Ich bin zum einen etwas faul, und zum anderen möchte ich halt auch eher einfach Musik machen statt mich so viel
mit dem Drumherum auf zu halten....
Wenn ich diesen Teil hier lese, fürchte ich, dass dich ein modularer Drumcomputer deinem Ziel kein Stück näher bringen wird. Der Großteil bei guten Drums sind Layering, Kompressoren und EQs und diese Bearbeitung wird dir wahrscheinlich in modularer Umgebung ebenso nicht erspart bleiben. Insofern würde ich empfehlen, dich erstmal ins Thema Drumbearbeitung / Mixing einzulesen bevor du das "auslagerst". Mittelfristig wird dir das mehr helfen.
 

Green Dino

In an octopus' garden in the shade
ja, genau so !
EOC = End of Cycle


sorry, ich weiss nicht wie man hier ein zitat plus zitiertem in dem zitat macht. / ???


der punkt ist die andere herangehensweise.
Elektron drummie plus p-locks erlaubt zwar viel arbeiten per intuition,
aber am ende ist die stärke doch das *gezielte* per step programmieren.
Das beispiel mit ner quad AD als trigger sequenzer ist ein beispiel wie man Dinge, in dem fall das timing, *komplett* auf die gefühlsebene holen kann.
Drummachines haben in der regel btw. nur eine BD. Mir kommt nur der tanzbär in den sinn der zwei hat. Was noch ?
2 BDs sind pflicht. YMMV ;-)
Das mit der Gefühlsebene klingt plausibel.

An Hüllkurven Potis zu drehen um das Timing der Drums einzustellen gegenüber Elektron Encodern - Das ist schon ne ganz andere Arbeitsweise.
Ich kenn Modular zwar nur aus Software, aber ich kanns mir vorstellen.
Wirklich interessant! So hatte ich das gar nicht gesehen^^

4ms hat seit kurzem die pods im programm. superkleine skiffs mit strom ( gibts auch ohne)
aber achtung: die einbautiefe ist extrem klein
Seit einiger Zeit gibt es die Pod 40X und 48X. Die sind 51mm statt 34mm tief.
 

CO2

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Ich hatte einige Tage das Erica Bassdrum-Modul, das hat mich nicht überzeugt, klanglich.
Habe mich dann für das Mutant BD9 entschieden... patche BDs aber eigentlich eher aus Einzelmodulen, die meisten Drum-Module sind halt sehr eingeschränkt und auf einen bestimmten Sound begrenzt.
 

Grenzfrequenz

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In erster Linie schaffe ich es halt nicht so ganz, Samples mit der Force in dem Druck rüber zu bringen,
den ich gerne hätte.
Dann ist es ein Schritt in die verkehrte Richtung. Ab Quelle haben die Analog Drums erstmal weniger Wumms als die typischen mit Outboard Equipment bearbeiteten Samples der bekannten Anbieter.

Ich kenne den Force nicht, aber hast Du mal einen Pioneer SP-16 probiert? Der hat eine sehr überzeugende Klangqualität und der analoge Drive Parameter kommt richtig gut, gerade auf Drums. Das Gerät ist zudem sehr inspirierend. Nachteile sind natürlich auch vorhanden: So kann man Samples nur vom Computer aus löschen und Walzer, schräge Taktarten oder gar Polyrhythmik sind mit dem Dingens nicht möglich.
 

Grenzfrequenz

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Analoge Drumsounds, for allem Bass, Toms und Snares sind im Grunde ja meistens recht einfach gestrickt, zumindest bei den Standard-Sounds. Hihats sind etwas schwieriger, weil man für zb 808-artiges viele VCOs braucht
Ja man braucht dafür 6 Oszillatoren, einen Mixer, einen HPF, einen BFP und einen Envelope. Aber für die 808 Snare braucht man 2 Frequency Shifter, 3 Oszillatoren, einen Rauschgenerator, 3 Mixer von denen einer CV steuerbar ist, einen LPF, einen Band Reject Filter, 3 Envelopes und 3 VCAs. Keine Ahnung, wie man das als einfacher empfinden kann, als den Patch für die Hi Hat?
 


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