Effektgerät m. Compressor, Chorus, Enhancer + Equalizer

Dieses Thema im Forum "DAW / Komposition" wurde erstellt von Jockel, 30. Januar 2007.

  1. Jockel

    Jockel Tach

    Hallo,

    wieder mal eine Frage:
    Ich suche ein Effektgerät, um den Sound meiner Synths "dichter" und "direkter" zu bekommen - vielleicht kann ja jemand mit dieser Beschreibung etwas anfangen. Gerade mein Clavia Nordrack 2 klingt ja direkt aus dem Gerät sehr dünn.

    Gibt es so ein Multieffektgerät für Psychoakkustikeffekte? Und suche ich überhaupt nach dem richtigen Gerät oder könnte man dem Problem auch anders beikommen? Auf Software stehe ich allerdings nicht so sehr.

    LG
    Jörg
     
  2. Plasmatron

    Plasmatron bin angekommen

    dichter und fetter , da gibts vieles. Ich frag aber lieber auch gleich was du dir unter deinem Preirahmen so vorstellst, weil da gibts schon von 0 -100... Ich stehe auf den Sound von Limitern, mag da die Gainstation von Spl gerne, man kann den Limiter schön quälen und bekommt aus der hohen Verstärkung einen Knallhartes Brett gebügelt ;-) , kompressoren sind auch sehr beliebt , ein EQ kann dir aber auch helfen, allerdings würde ich das nicht unter Signal dick machen verstehen. Aber um ein Signal ein bischen in schwung zu bringen sollte man das schon ein wenig durch einen Verstärker jagen , anreichern und dann wieder bändigen. Schön die Transienten eckig biegen . So Psychoaccustik Krempel würde ich nicht als Dicker beschreiben - hmm so Urei 1178, ... Da kommen bestimmt noch ein paar Ideen zusammen
     
  3. Waldorfer

    Waldorfer Tach

    dichter" und "direkter sind natürlich Kompressor-Eigenschaften.

    Allerdings ist die Frage so schlecht zu beantworten, weil es
    A: kein Allheilmittel gibt
    B: deine Stilrichtung, Hörgenwohnheiten usw. auch eine Rolle spielen.

    Sowas wie den Finalizer könnte man als Allheilmittel verschreiben, kostet dann aber auch sovioel, dass man selber krank davon werden kann.
    ;-)

    Erzähl doch mal was du genau machst

    Edit. Ok zu persönlich ;-)
    Aber - Vorlieben / Musikrichtung
    Hobby oder nicht - also Preis usw.
    sollte man schon haben.

    Grundsätzlich was Analoges tut immer gut - Röhrenstufe dann Kompresser drüber usw.
     
  4. Jockel

    Jockel Tach

    Für mich ist der Umgang mit Synthesizern und die Musik reines Hobby. Es ist ja aber so, dass auch, selbst wenn es nur Hobby ist, der Sound vernünftig rüberkommen sollte. Gearmäßig bin ich bisher nur sehr mäßig ausgestattet (siehe Gear-Liste), was sich - natürlich im angemessenem Rahmen - mittelfristig ändern soll.Effektmäßig habe ich ja nur das T.C. Electronics M300, dessen Kompressor schon in die gewünschte Richtung geht, den ich ja aber für Reverb und Delay brauche. Preislich wäre für mich wahrscheinlich nur etwas Gebrauchtes interessant - so bis € 250,-.

    Musikalisch geht es bei mir am ehesten in Richtung "Berliner Schule", d.h. mehrere parallele und monophone, relativ rythmische Sequenzer- und Basslinien, die wenig transponiert werden und wenig herkömmliche Percussion, sondern eher zurückhaltene Noisepercussion. Dazu kommen variierende Akkordkadenzen mit Pads und z.T. noch kleinere melodiöse Passagen. An Musik höre ich selbst am liebsten natürlich auch "Berliner Schule" (Tangerine Dream etc.), Synthpop (Yazoo, Erasure, Camouflage) und die sehr choralen fast klassischen Sachen von Vangelis.

    Wichtig sind mir vor allem einigermaßen satte Bässe und/oder breite chorale Pads, nicht so sehr schneidende Leads, aber wer will das nicht?! Vielleicht ist es noch wichtig, dass ich zu meiner Schande :oops: mit einem Behringer MX2632A Mischpult arbeite, das den Klang wahrscheinlich auch nicht besser macht und dessen Equalizer nicht allzu viel hergibt.

    Momentan hält mich die Technik aber eher davon ab, meine musikalischen Ziel zu verfolgen, wobei ich schon plane, komplette Tracks zusammen zu basteln.

    LG
    Jörg
     
  5. Waldorfer

    Waldorfer Tach

    Software soll es nicht sein, aber deine Gearliste sagt mir, dass du dort Leistungsüberschuss hast.

    Mit einem guten Kompressor und 2-3 anderen PlugIns z.B. Voxengo ( kommst du mit 250 euro wohl hin ) , die wirklich nicht teuer sind, könntest du das ganze deutlich aufwerten.
    Also ohne große Kosten im semiprofessionellen Bereich ergänzen. ;-)
     
  6. Plasmatron

    Plasmatron bin angekommen

    Also das Pult ist zwar nicht toll , ich hab aber zu deiner Beruihgung schon Goa Platten gehört die auf nem B. Pult gemischt wurden..

    Wie Kollege Waldorf schon gesagt hatte, Kompressor ist gut. Du brauchst einen Kompressor

    http://www.fmraudio.com/RNC1773.HTM sehr schöner, sauber

    Der Composer von Behringer ist für seinen Preis auch nicht schlecht, das ist nämlich ein Nachbau von einem Drawmer , bekommst du für unter 100 Tacken..

    Ansonsten DBX undso .. Limiter ist auch nicht verkehrt. Am besten ist halt
    immer anhören und ausprobieren
     
  7. Jockel

    Jockel Tach

    Danke erst einmal für eure Antworten. Vielleicht sollte ich wirklich über Software und einen Hardware-Kompressor nachdenken. Ich habe mich auch schon mal umgesehen und die Preise für Hardware sind wirklich ganz schön happig. Vielleicht am besten noch gekoppelt mit einem Audio-Patchbay, so dass die Möglichkeit besteht sowohl über die Summe, Effekt-Send-Return und die Subgruppen als auch über die Inserts oder Direktausgänge zu routen. Dann wäre ich ja doch ziemlich flexibel. Für Recording muss der PC sowieso in Zukunft herhalten.

    LG
    Jörg
     
  8. Plasmatron

    Plasmatron bin angekommen

    Kommt darauf an wie du arbeitest.. vor dem Wandler zu komprimieren bringt einige Vorteile ! Summe Komprimieren ist na ja, aber einen Buss zu komprimieren macht da mehr sinn.
     

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