Erster Track mit dem Roli Seaboard

Dieses Thema im Forum "Your Tracks" wurde erstellt von ampRepublic, 16. September 2018.

  1. Ich muss ja zugeben, dass ich nach der Superbooth vom Haken Continuum ziemlich angefixt war. Leider passen mein Budget und das Continuum so gar nicht zusammen. Also ist es die (für mich) zweitbeste Option geworden, das Seaboard Rise. Und was soll ich sagen, es macht echt Spaß. Da ich mich sowieso etwas weiter in Richtung akustische Instrumente bewegen will, ist dies ein wirklicher Gamechanger.

    Dies ist also mein erster Track mit dem Seaboard. Die (wenigen) Drums sind eine Kombination aus 808 und 909 (Acidlab Miami + Tr-09), die Synth Stabs kommen von der Elektron A4, die Streicher (Equator) sind mit dem Seaboard in einem Rutsch drüber improvisiert. Da ich kein Klavierspieler bin, kein Instrument gelernt habe und Noten auch nur rudimentär kann, ist das ganze deshalb teilweise auch etwas schief, daneben und unsauber.

    Hört einfach mal rein. Mir hat's auf jeden Fall viel Spaß gemacht. :)


    Ansehen: https://soundcloud.com/amprepublic/words-of-eli-cd-master-93db-lessreverb/s-KDNwV
     
    Zuletzt bearbeitet: 16. September 2018
  2. Cie

    Cie .....

    Ruhiger und bedächtiger Track, von den Sounds her wie auch vom Aufbau. Die streicher klingen schön. Die kleine Soundzugabe am Schluss füllt den Track etwas auf, interessanter finde ich da diesen rauschigen Sound.
     
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  3. Bernie

    Bernie ||||||||||||||||||||||

    ich glaube nicht, das man Continuum und Seaboard so direkt miteinander vergleichen kann, die Unterschiede sind doch relativ groß.
    Jedes hat seine Vor- und Nachteile und Eigenheiten. Ich nutze das Continuum Fullsize und ein Roli Grand daher parallel.
     
  4. Dachte ich mir doch, dass du das auf den Bildern warst in der Continuum Gruppe. :)

    Ich muss zugeben, dass mir beim Testen das Seaboard im Vergleich zum Continuum überhaupt nicht gefallen hat. Die Neoprenoberfläche des Continuums ohne erhabene Tasten wie beim Seaboard "spielte" sich wesentlich besser. Allerdings bekomme ich für den Preis des Continuum z.B. Prophet 6 und OB-6 zusammen. Und um die beiden schleiche ich schon seit Ewigkeiten herum. :selfhammer:

    Ich hab mich jetzt an die Gummioberfläche des Seaboards gewöhnt. Ich denke aber z.B. für Polychromatische Musik ist das Fingerboard die bessere Wahl.
     
  5. Klaus P Rausch

    Klaus P Rausch playlist

    Ist bei mir ähnlich gelagert. Scheinbar gibts da subjektiv unterschiedliche Beurteilungen, das haben jedenfalls die Unterhaltungen ergeben, die ich mit entsprechenden Instrumentenbesitzern geführt habe. Ich bin erstaunt, wieviele davon mit dem Seaboard sehr gut zurechtkommen, ich tue es nicht. Die sogenannten Keywaves schichten sich auf, sobald ich die vertikal bespiele, und das hat offenbar mit zuviel Druck zu tun, den ich ausübe. Da ich dagegen mit dem MPiano, die Materialoberfläche ähnelt dem Continuum, auf Anhieb gut klarkomme, scheint es also in erster Linie darauf anzukommen, mit welchem Konzept man gut arbeiten kann und mit welchem weniger. LinnStrument finde ich auch sehr gewöhnungsbedürftig, zudem mit hoher Lernkurve konfrontiert.
     
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  6. Bernie

    Bernie ||||||||||||||||||||||

    Auf dem Seaboard kann ganz gut schnellere Akkorde treffsicher spielen, fast wie bei einer normalen Tastatur, was beim Continuum gerne mal etwas daneben geht. Funky Clavinet Grooves sind auf dem Continuum eher schwer möglich, dafür kannman den Sound viel besser formen.
    So hat jedes Dingens seine Vorteile.
    Das Continuum möchte ich nicht gegen Prophet und OB-6 eintauschen, auch dann nicht, wenn du mir noch einen Stapel Elektrons oben drauf legst. Ja, es ist sehr teuer, aber es ist auch durch die ausdrucksstarke Spielweise absolut einzigartig.