Foto :: Technik, Systeme, Infos & co.

rauschwerk

pure energy noise
Ich dachte, es wäre angebracht, bzw. sinnvoll, ein Thread zu eröffnen, im dem wir uns über diverse Systeme/Sensoren, Technik, vielleicht auch Kaufempfehlungen, etc. hinsichtlich der Fotografie unterhalten (können), ohne dies im eigentliche "Foto"-Thread zu tun.
Ob Vollformat, APS-C, µFT, Mittelformat, ggf. auch Normalformat .. oder Analogfotografie <- hier könnte man sich des bez. austauschen = Infos, Erfahrungen, ggf. anstehende Veröffentlichungen neuer Kameramodelle und -objektive, Tipps, Empfehlungen .. sowas eben.

Zwecks besserer Übersicht schlage ich vor, die Sensor- und Systemformate hinsichtlich ihrer Bezeichnungen hier künftig abzukürzen, wie folgt:

- VF = Vollformat (bei Nikon = FX), auch als "Kleinbild" bezeichnet
- APS-C = ist klar (bei Nikon DX)
- µFT = Micro-Four-Thirds (bzw. FT für das ältere Format = Four-Thirds)
- MF = Mittelformat
- NF = Normalformat
sowie
- DSLR = Digital-Single-Lens-Reflex (zu deutsch: Digital-Spiegel-Reflex)
- DSLM = Digital-Single-Lens-Mirrorless (oft auch als "Spiegellose System-Digitalkamera" bezeichnet)
- Kompaktkamera = die kleinen Dinger eben ;-)
- Smartphone (ja.. gibt's auch noch)
und..
- EVF = Electronic-View-Finder (heißt: LCD/OLED Display als Sucher = bei spiegellosen)
- IBIS = In-Body-Image-Stabilisation
- OSS = Optical-Steady-Shot (Im Objektiv verbaute Bildstabilisation)

Nun,
derzeit erlebt der VF-Sensor eine breite Beliebtheit - zurecht, da inzwischen rel. kompakt (Body) und auch inzwischen sehr leistungsfähig. Aufgrund der Nachfrage kann die Auflage (Hersteller) auch steigen = Anschaffungskosten könn(t)en dabei somit (im Vergleich zu damals™) "im Rahmen" bleiben <- dem entspr. wird mehr $/€ in die Forschung investiert (s. z.B. aktuell Sony). Viele, der ambitionierten (vorsichtig ausgedrückt) Amateur-Fotografen, schauen eben in diese Richtig (VF) und vergessen dabei oft, dass man stets das gesamte System, bestehend aus dem Kamerabody + Objektiv/e betrachten sollte (Dimension, Gewicht, Preis, etc.) und nicht ein Kamera-Body alleine. Eine (Vollformat) Sony A7 mk1 mit dem Kit-Zoom 28-70mm/3.5-5.6 ist z.B. leichter als eine Olympus OM-D E-M1 + 12-40mm/2.8 (ogbwohl µFT). Zugegeben: direkt und einfach die beiden zu vergleichen ist etwas unfair.

Gewichtsvergleich (VF vs. µFT) -> Sony A7.1 mit Kit-Zoom + Olympus OM-D E-M1 mit Olympus Linsen..
-> https://www.sequencer.de/synthesizer/threads/foto-thread.75894/page-71#post-1694597

Wer meint, mit dem kleinen µFT-Sensor (z.B.) und der teils winzigen µFT-Festbrennweiten (z.B. dem winzigen und preiswerten Olympus 45mm/1.8) lassen sich keine vernünftige Aufnahmen (auch Portraits) erstellen, dem empfehle ich, sich die Arbeiten von z.B. Sean Archer anzuschauen, der sehr viel mit dem µFT-System (u.a.) arbeitet..
-> https://500px.com/seanarcher

Was ist eigentlich mit dem so oft nachgesagten "Look" einer VF, MF, (how-ever) Sensoren?
Im Grunde nichts. Wenn es tatsächlich darum geht, einen typischen "Bild-Look" in Sinne der Freistellung zu erzeugen, so ist dies vollständig mathematisch lösbar = um mehr Freistellung zu bekommen, muss man entweder die Blende mehr öffnen / oder eine grössere Sensorfläche nutzen. Das heißt: du kannst mit einer µFT-Kamera durch aus den "Look" einer VF-Kamera 1:1 nachbilden (Objektiveigenschaften bez. Farbdarstellung, Schärfe bis in die Ecken, etc.. erstmal ausser vor) <- du kannst mit einer VF-Kamera auch den "Look" einer MF-Kamera erzeugen <- indem du (in beiden Fällen) entspr. offenblendige Objektive verwendest. Umrechnungsfaktoren kann man aus dem Internet entnehmen.

Beispiel:
Um den "Look" einer VF-Kamera mit Blende F2.4 mit einer µFT-Kamera zu erreichen, ist aufgrund des Cropfaktors von 2:1 eine Blende von F1.2 mit der µFT zu nutzen. Dann ist der Look exakt der gleiche. Massgeblich hierfür ist der Lichtwinkel, Streuung/Entfernung der Linse zu der Sensorfläche (genaueres dazu im Video w.u.).
Genauso ließe sich mit einer VF-Kamera auch der s.g. "Look" einer MF-Kamera erzeugen (und umgekehrt übrigens natürlich auch).
Maximale Freistellung (sofern erwünscht) setzt sich somit aus der möglichst weit offenen Objektivblende + möglichst grossen Sensorfläche zusammen = d.h. aber auch, dass unter bestimmten extrem-Voraussetzungen (z.B. F0.95 bei VF) eine APS-C oder gar µFT mit den aktuell vorhandenen Optiken (technisch) nicht mehr nachkommt um solch eine Freistellung gleichwertig erzeugen zu können. Soweit klar. Ein interessant/hilfreiches Video hierzu, hat Martin von Krolop & Gerst kürzlich veröffentlicht..

View: https://www.youtube.com/watch?v=vXuqFBiyQQI


Wer jedoch viel Landschaft fotografiert und auf möglichst weit hinreichende Tiefenschärfe (auch oft als Schärfentiefe bezeichnet) setzen möchte, ohne dabei die Blende zu stark schliessen zu wollen (Stichwort Lichtbeugung), der/die ist mit einem kleineren Sensor (µFT z.B.) besser bedient als mit den grösseren Pendants. APS-C schaft hierbei quasi die beste Balance.
Allgemein wichtig hierbei ist zu verstehen, dass die Gesamtlichtstärke eines Objektiv (z.B. F1:1.8) hinsichtlich der Licht-Auffangung durch den Sensor immer die ist, die das Objektiv hergibt - und zwar Sensorgrössenunabhängig. Ein µFT Objektiv mit F1:1.8 z.B. lässt genauso viel Licht durch (auf 1 mm2 des Sensors), wie ein VF-Objektiv mit F1:1.8 <- nur die Freistellung, bzw. die Schärfentiefe ändert sich um den jew. Faktor -> bezogen auf die Sensorfläche. Der jew. Crop-Faktor ist zudem bez. der Brennweite zu beachten = d.h. ein rel. kleines und handliches 40-150mm µFT-Objektiv entspricht der Brennweite (da 2:1 Faktor) eines rel. grossen 80-300mm VF-Objektivs. Bei den MF-Systemen ist dies noch heftiger durch den Faktor von 0.6:1 (also umgekehrt) <- wobei der Mittelformat-Sensor nicht exakt bez. der Fläche (digital) definiert ist, daher auch die leichten Abweichungen im Crop-Faktor -> https://patrikoberlin.com/2017/02/04/ueber-aps-c-vollformat-und-mittelformat/

Aktueller den je ist zudem die Frage: Spiegel oder kein Spiegel (?)
Aus meiner Sicht haben beide Systeme (DSLR und DSLM) nach wie vor ihre Daseinberechtigung. Jeder sollte für sich selbst entscheiden, wo die Schwerpunkte bei der eigenen Art zu fotografieren liegen und was für die/den eine/einen wichtiger, bzw. sinnvoller ist. Pro/Contras gibt es bei beiden Systemen. Spiegellose Systeme haben oft (nicht alle) den Vorteil (sofern man dies als Vorteil ansieht), dass man im EVF (Sucher) mehr Informationen eingeblendet - und vor Allem praktisch den "Bild-Look" (oft, nicht immer) sieht, der am Ende als Foto gespeichert wird. Da der Spiegel fehlt, kann im Video-Mode auch im Sucher + Display hinten am Kameragehäuse das Geschehen verfolgt werden. Zudem verfügen die meisten spiegellosen über bewegliche/stabilisierte Sensoren (3- bzw. 5-Achsen-Stabilisierung) im Kamerabody. Bei Nutzung von älteren/manuellen Objektiven kann man auf die Bildstabilisierung bei Bedarf zurückgreifen oder - bei Nutzung von zusätzlich im Objektiv verbauten Stabis (OSS) diese mit dem internen IBIS kombinieren um so noch mehr Stabilisation erreichen zu können. Besonders gut geeignet bei langen Brennweiten, die "freihand" (ohne Stativ) genutzt werden.
Auch zu diesem Thema : DSLR vs. DSLM gibt es eine interessante Zusammenfassung von Stefan:

View: https://www.youtube.com/watch?v=st1D7hIs664

View: https://www.youtube.com/watch?v=XxuRLlcYv40
 
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rauschwerk

pure energy noise
Was ist von Objektiv-Fremdherstellern, bzw. den Objektiven selbst (z.B. Sigma, Tamron) zu halten?
Warum sind sie um soviel günstiger als vergleichbare (z.B.) Sony G, bzw. GM? Oder auch Nikkor oder Canon? Lohnt sich die Anschaffung? Wie ist es.. ?

View: https://www.youtube.com/watch?v=1oo8xiXC-l8


Anschliessend die Beurteilung des (von vielen meist verwendeten) Allround-Zooms = 24-70mm/2.8 von Tamron VC-G2 als auch von Sigma HSM-Art..

View: https://www.youtube.com/watch?v=31INpnDgvrc
 
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robworld

AmbientRocker
Maximale Freistellung (sofern erwünscht) setzt sich somit aus der möglichst weit offenen Objektivblende + möglichst grossen Sensorfläche zusammen = d.h. aber auch, dass unter bestimmten extrem-Voraussetzungen (z.B. F0.95 bei VF) eine APS-C oder gar µFT mit den aktuell vorhandenen Optiken (technisch) nicht mehr nachkommt um solch eine Freistellung gleichwertig erzeugen zu können.
Rein technisch und rechnerisch stimme ich Dir zu, aber ...

meiner Erfahrung nach kannst du schon den charakteristischen VF Look von F1,4 an APS-C nicht umsetzen, da gerade auch die Randunschärfe + Vignettierung + Verzerrung bei den meissten klassischen Objektiven massgeblich mit zum Look beiträgt.

Das ist wie bei Synths: Sägezahn ist nicht gleich Sägezahn ;-)

Nichtsdestotrotz sehr gute technische Zusammenfassung!
 

rauschwerk

pure energy noise
Das ist richtig, weshalb ich schrieb, dass man hierbei die Objektiv-Charakteristika aussen vor lassen müsste - was in der Praxis ja selten der Fall ist ;-)

Um den Look von F1.4 VF an APS-C zu realisieren, musst du an am APS-C um eine Blende weiter das Objektiv öffnen. Exakt gleich wird es aufgrund der Objektiv- (und Sensor) Charakteristika natürlich nie, beim selben Glas (z.B. Sony E-Mount, oder Nikon FX/DX) kannst du dadurch die Freistellung sowie Bokeh weitesgehend so angleichen <- achtung: Vorausgesetzt, dass sowohl der VF-Sensor als auch der APS-C Sensor exakt die gleiche Auflösung, gleiches Rauschverhalten, etc. haben (was ja heute praktisch nie so ist). Das passiert also nur selten bis nie. Ein VF-Look bei Blende 1.4 liesse sich mit mFT aufgrund der (exakt) hierfür nicht vorhandenen mFT-Objektive, dann gar nicht realiseren. Mit mehr geschlossenen Blenden jedoch durch aus schon.

In der Praxis sieht man zudem, dass jedes Objektive etwas anders zeichnet, weshalb die echte 1:1 Umsetzung ohnehin schwierig bis fast unmöglich ist, stimmt.

Empfehlenswert zu diesem Thema ist die (u.a. oben verlinkte) Objektivreihe mit Andreas Uschold

View: https://youtu.be/cgE9d71ZfWg
 
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Strelokk

Was letzte Preis?
Ich war (nee, ich bin's noch) ganz elend getriggert von den SlowMotion-Fähigkeiten moderner Smartphones. Leider können das (960 FPS nativ) nur die Topmodelle von Samsung und Sony. Ich dachte, moderne Camcorder sollten das mittlerweile auch drauf haben. Tja, es gibt nur keine. Nur Panasonic aktualisierte 2018 das Camcorder-Portfolio. Es scheint, die Smartphones haben den Markt für Consumer- und Prosumer-Camcorder gefressen.

Aktuelle Modelle der Sony RX 100 können auch SlowMo (ab der MK V sieht's auch einigermaßen aus), es fehlt aber die bequeme Editierbarkeit eines XZ 2 Premium aus gleichem Hause.

In Sachen Foto-Qualität durfte die RX 100 MK VI bereits gegen das Huawei P30 Pro und eine spiegellose Canon antreten. Letzere dient offenbar als Referenz. Ich fand den Vergleichstest ziemlich überraschend.

View: https://www.youtube.com/watch?v=q_LoVBnv6wI
 

swissdoc

back on duty
Empfehlenswert zu diesem Thema ist die (u.a. oben verlinkte) Objektivreihe mit Andreas Uschold
Das habe ich mir vorhin im Zug voller Hoffnung gegeben und ich fand es - sorry - grauenhaft. Es geht um Banaliäten der geometrischen Optik. Alles mit Schul-Mathe und -Physik verstehbar, den Rest übernimmt der gute Menschenverstand. Das ganze wird präsentiert, als hätte man Gravitationswellen mit der heimischen Mikrowelle gemessen.

Aber der riesen Glasbrocken, ein 200mm mit F2 war schon nett anzusehen. Den wollte ich aber weder bezahlen, noch herumschleppen...
 

swissdoc

back on duty
Letzere dient offenbar als Referenz.
Mit dem Objektiv händisch vor die Kamera gehalten, oops, man hatte den Adapter vergessen. Würde man die RX 100 MK VI ebenfalls mit schlauer Software vollpumpen, dann würde das Smartphone kein Land mehr sehen. Dennoch ist es extrem genial, was die Huawei-Kameras mit geballter SW Power so geregelt bekommen. Beim P30 Pro kommt natürlich noch das Tele dazu. Da hat mein Mate 10 Pro mit reiner Weitwinkel-Optik gegen jede Kamera mit Zoom einfach noch das Nachsehen.
 

Strelokk

Was letzte Preis?
Würde man die RX 100 MK VI ebenfalls mit schlauer Software vollpumpen, dann würde das Smartphone kein Land mehr sehen.
Sony und Software - 2 Welten prallen aufeinander.

Viele Smartphone-Hersteller nutzen für die Kameras Sensoren von Sony. Bei den meisten sind die Kameras besser als bei den Xperia-Modellen.
 

rauschwerk

pure energy noise
Es wird in kommender Zukunft viel, viel mehr durch Software gelöst als (nur) durch die Optik. Bereis heute ist es erschreckend, wie gut einige Smartphones bez. Bildqualität punkten können (iPhones gehören leider nicht dazu <- ich nutz iPhone X). Zoomen mit dem Smartphone ist nach wie vor aber ein Problem, da die meisten keine Zoom-Optiken verwenden, was zu grauenvollen Ergebnissen führt.
Und ja.. Würde man die Hardware eines modernen Smartphone in sowas wie Sony RX100 oder Lumix LX100 (bzw. Leica D-Lux 7) packen, so würden die kleinen/kompakten Cams vielleicht wieder gekauft werden und könnten den grossen Systemen etwas gg.bieten können.

Und bez. Andreas Uschold..
Nun ja.. der Mann ist Sachverständiger und arbeitet sowohl in der Entwicklung, Beratung wie auch Beurteilung von optischen Systemen. Er versucht (auch wenn es für einige oft etwas schwer ist da zu zuhören und entspr. mitzuhalten) die Funktionsweisen sowie Aufbau eines Objektivs und den Wirkungsgrad zu erklären, inkl. der physikalischen Einflüsse von Lichtbeugung, Bildwinkel, Sensoreigenschaften, etc. .. um in etwa zu verstehen, warum dies/das bei dem und dem Sensor und/oder Objektiv passiert und oder nicht passiert. Ich habe mit dieser Objektiv-Videoreihe eigentlich gar kein Problem gehabt dem zu folgen, was erklärt wird .. es ist aber in der Tat sehr technisch, was bei diesem Thema zwingend ist um nachzuvollziehen, warum manche Objektive so entwickelt werden, wie sie entwickelt wurden - was eben (heute) durch Objektiv-interne Software passiert, welche an die Kamera-Body geschickt und dort wieder ausgewertet werden.
u.s.w.
Interessant war auch die Erkenntnis, dass RAW keinesfalls RAW im eigentlichen Sinne sei (sprich unbehandelt). Bereits auf der Sensorebene finden Softwarekorrekturen statt (sowas wusste ich z.B. nicht).
Ebenfalls interessant war der Vergleich von Olympus-µFT-Objektiven (vor Allem der Pro-Serie) ggü. der Lumix-µFT-Objektiven, die teils kleiner und leichter sind (weil weniger durch Optik (wie im Falle Olympus), dafür mehr durch Software korrigiert wird).
Oder warum manch altes Glas qualitativ immer noch Topp und teils besser als ein modernes Glas sei .. warum selbst eine Festbrennweite über 8-11 Linsen verfügt und das die guten (und damit auch oft rel. teuren) Zoom-Objektive heute auf dem Niveau von Festbrennweiten auflösen und "zeichnen" können. Und vieles mehr...
 
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swissdoc

back on duty
Und bez. Andreas Uschold.. [...]
Ich bezog mich auf dieses eine spezielle Video. Der Mann weiss sicher, von was er spricht. Aber dieses Video fand ich extrem umständlich (liegt vielleicht an dem Youtuber) und wenn Professoren der Physik ihre Vorlesungen in diesem Stil/Tempo hielten, würde ein Leben vielleich bis zur gleichmäßig beschleunigte Bewegung reichen.

Probleme, dem Erklärten zu folgen, hatte ich nicht, eher kämpfte ich mit dem Einschlafen.

Sorry, ist weder böse noch persönlich gemeint. Ist vielleicht dem Medium geschuldet. Wobei es andere deutlich besser hinbekommen.
 

rauschwerk

pure energy noise
Hier bitte nur technisches bez. Fotografie, Videografie, Optik-, Sensortechnik,..
Vergleiche, Testberichte, ... sowas eben.
 
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rauschwerk

pure energy noise
Was mir besonders beim Vergleich (100% oder gar 200%) mFT vs. VF auffiel, ist der etwas unsaubere Look des mFT-Sensors im Vergleich zu den VT-Fotos. Ich nutze ja beide Systeme. Dennoch ist mFT besonders im Hinblick auf die Kompaktheit sehr interessant und oft vollkommen ausreichend. Selbst die kleinste und leichteste VF-Kamera nutzt einem nichts ohne das entspr. Glas (besser Gläser), welche für VF nun mal entspr. dimensioniert sein müssen.
 

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back on duty
Was ist besser als ein Pentax Super-Takumar? Zwei Pentax Super-Takumar! Immer wieder liegen Brockenstuben am Wegesrand und so kam ein Pentaxbody mit einem 50mm 1:1.4 Super-Takumar in meinen Besitz. Fein, dachte ich, da bekommt mein 8-Linser einen Partner. Bei der erneuten Lektüre der einschlägigen Seiten [1,2] habe ich den neuen Super Takumar als 7-Linser Super-Takumar 50mm F1.4 (model 2) mit Product Code 37800 identifiziert. Beim Vergleich mit meinem ersten Super-Takumar habe ich dann feststellen müssen, dass mir damals die Lages des roten Striches einen Strich durch die Optik gemacht hat und es sich bei diesem Objektiv ebenfalls um einen 7-Linser Super-Takumar 50mm F1.4 (model 2) mit Product Code 37800 handelt. Nun denn, hier ein kleines Bild der beiden Optiken mit einem Super-Multi-Coated Takumar 1:4/200 bei Offenblende und Mindestfokus von 2.5 m aufgenommen.

[1] https://www.pentaxforums.com/lensreviews/Super-Takumar-50mm-F1.4-Early.html
[2] https://www.pentaxforums.com/lensreviews/SMC-S-M-C-Super-Takumar-50mm-F1.4.html



Hier noch Videos zu dieser legendären Linse und ihren Versionen.

Version 2 (7-Linsen) gegen Olympus:

https://www.youtube.com/watch?v=mcoW8FIF5M4


Version 1 (8-Linsen):

https://www.youtube.com/watch?v=omeyL_siN8E


Version 1 gegen Version 2:

https://www.youtube.com/watch?v=tWOikfXdYvY


SMC Version:

https://www.youtube.com/watch?v=oGH-Y4n0vSA
 

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back on duty
Mir ging eine Idee durch den Kopf: Wie schlägt sich Handy Knipse mit AI gegen Urlaubsknipse im Automatikmodus gegen DSLR/DSLM. Gedacht. Getan. Heute war schönes, sonniges Wetter und der Garten noch in saftigem Grün. Die Teilnehmer:

Huawei Mate 10 Pro
Xiaomi Mi Mix 3
Panasonic DMC-TZ31
Sony DSC-HX80
Sony a7 II mit Kit-Zoom 28-70mm 3.5-5.6 (edit)
Nikon D750 mit Nikon AF 24mm 1:2.8 D

Die Szene in der Totalen:

Huawei Mate 10 Pro


Xiaomi Mi Mix 3


Panasonic DMC-TZ31


Sony DSC-HX80


Sony a7 II mit Kit-Zoom 28-70mm 3.5-5.6 bei f/5 (edit)


Nikon D750 mit Nikon AF 24mm 1:2.8 D


Ausschnitte zu 100% von Mitte und den Rändern. Bitte bedenken, dass die Bilder der FX DSLR/DSLM bei Offenblende aufgenommen wurden.

Huawei Mate 10 Pro


Xiaomi Mi Mix 3


Panasonic DMC-TZ31


Sony DSC-HX80


Sony a7 II mit Kit-Zoom 28-70mm 3.5-5.6 bei f/5 (edit)


Nikon D750 mit Nikon AF 24mm 1:2.8 D


Mein Eindruck:
Das Huawei Handy liefert das beste Bild. Im 100% sieht man, dass es recht stark schärft. Das Xiaomi haut das grellste Grün raus und schärft noch eine Ecke doller. Dafür hat der Sensor in Schatten mit Rauschen zu kämpfen. Die Panasonic Knipse hängt das Gegenstück von Sony locker ab, wenn es um die Details geht, ist aber von den Farben her etwas flau. Die Sony a7 II ist farblich auch gut dabei, auch wenn der Himmel beim Huawei Handy einfach am blausten ist. Hier ist der Autofokus jedoch irgendwie komplett daneben. Die D750 zeigt eher erdige Farben und wenn man ein solches Bild ernsthaft schiessen wollte, so würde man sicher auf 4 oder 5.6 abblenden. Die 28mm vom Kit Zoom bei der Sony fallen deutlich enger aus, als die 24mm beim Nikon AF D. Die entsprechende Brennweite bei den Handies ist zu 27mm angegen. Die Urlaubsknipsen liegen mit ihren 20x (Panasonic) und 30x (Sony) Zooms offenbei in der Weiten Ecke auch etwa in den Bereich.

(edit)
Sorry, ich hatte bei der a7 II mit dem Canon 24mm f2.8 und dem Kit-Zoom 28-70mm 3.5-5.6 Bilder gemacht. Eigentlich wollte ich das Canon 24mm f2.8 nehmen, aber dann habe ich da etwas verwechselt. So sieht man halt die Qualität des Kit-Zooms, auch wenn ich vermute, dass da etwas schief gelaufen ist, bei diesem Bild.
 
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swissdoc

back on duty
Noch ein kleiner Nacht/Tag Vergleich mit dem Huawei Mate 10 Pro. Die Nacht-Aufnahme ist am 6. September um 20:14 entstanden (offizieller Sonnenuntergang für Engelberg an diesem Tag war 19:55. Die Tag-Aufnahme ist am 7. September um 11:15 entstanden .



 
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rz70

öfters hier
Also ich knipse ja auch sehr gerne mit meinem iPhone XS Max und finde die Bilder tagsüber sehr gut. Sehe aber bei mir doch immense Unterschiede zwischen den Fotos mit meiner G9/GX9. Finde bei dem obigen Vergleich eher erschreckend wie schlecht die Sony und Nikon's abbilden. Interessant wäre wohl noch die Verschlusszeiten/ISOs. Die Bilder sind nämlich für mich einfach nur unscharf oder verwackelt. Auch eignet sich so ein Motiv nicht gut für einen Vergleich. Ein Windzug und die Blätter der Bäume sind bei niedrigen Verschlusszeiten verwackelt. Da haben Smartphones mittlerweile durch CPU Power klar die Nase vorn.
 

Shunt

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Das iPhone XS max ist aber auch nicht mehr so richtig top von der Bildqualität. Ich hatte auch eine G9 und ja, die ist natürlich, wäre ja auch traurig, noch besser. Gerade wenn man ein Bild künstlerisch mit DOF gestalten will. Aber wenn jetzt die neueste Handy Generation mit Pixel 4 und Mate 30 pro rauskommt, dann wird es für MFT immer enger werden. Ich hatte die G9 mit meinem Pixel 3a verglichen und für den normalen Gebrauch, ich mache jetzt mal ein Bild, puh, das sind echt keine Welten mehr.
Und wenn man dann bedenkt was für ein Brocken die G9 ist, vielleicht sogar noch mit Wechsel Objektiv, nee, das tue ich mir nicht mehr an. Dafür bin ich aber auch nicht Fotograf genug.
jedem, der mehr will, gönne ich seinen echten Fotoapparat und weiß auch dass man damit letztendlich mehr machen kann.

Die unscharfen Bilder, von der Sony A7 weiter oben, hätte man lieber nochmal schießen sollen, so kann man da ja gar keine Schlüssel draus ziehen.
 
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rz70

öfters hier
Also ich glaube nicht das das Mate 30 Pro soviel besser als das Mate 20 Pro sein wird und das war alles in allem vielleicht 5-10% besser als mein XS Max. Aber mal abwarten. Wenn es für MFT knapp wird, dann können ja alle getrost Ihre RX10/100 wegschmeißen und APC wird dann in zwei Jahren dran sein. Also bleibt ja doch nur noch VF. 😉
Bitte nicht falsch verstehen, ich liebe das fotografieren mit dem Smartphone, aber Unterschiede sind da noch genügend da um an tollen Orten mit MFT/APC/VF rumzulaufen. Vielleicht nicht für Hinz und Kunz, aber der kauft normalerweise auch nicht solche Systeme. Alleine die Auswahl an Objektiven machen den Vergleich schon nichtig. Das ist ja das tolle an einem System mit Wechselobjektiven.
Ich weiß aber was du meinst. Aber wir reden ja hier von fotografieren und nicht knipsen. Das fotografieren geht in dem Thread ein wenig verloren. Hier werden ja fast nur noch Schnappschüsse gepostet.
 


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