[beantwortet] Frage zu Electribe 2 Sampler Hüllkurve - (kein) Sustain, oder wie bitte?

Schneefels

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Ja, von Hand kann man das auf jeden Fall zurechtfrickeln. Man könnte ja auch zum Ende eines Patterns den Level-Wert des geloopten Pads smooth runterziehen und das mit dem Motion Sequencing aufzeichnen (falls das nicht sogar das ist was du meinst). So könnte man immerhin ein Sustain über die Länge eines kompletten Patterns zurechtmogeln. Muss mal probieren ob das ein Weg ist den man gehen mag. Auf dem Weg dahin passiert wahrscheinlich wieder interessanter Bullshit. Hach, ICH LIEBE ES... hab mich schon vorhin geärgert dass ich das Herumprobieren nicht gleich mitgeschnitten habe :)

View: https://youtu.be/LtV9ENR1qbg?t=17
 
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Michael Burman

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[...] Motion Sequencing aufzeichnen (falls das nicht sogar das ist was du meinst)
Fast. Es ist schon die Funktion, die man im Gerät auf kontinuierlich oder auf Step-basiert einstellen kann, und ich meinte in diesem Fall keine kontinuierliche Aufzeichnung, sondern Step-basiert für zwei Werte des Decays pro Note oder pro Akkord. Man kann nämlich auch bestimmte Werte auf bestimmten Steps nicht in Echtzeit recorden, sondern durch Anhalten von Steps mit dem Taster [Step Jump]. So erhält man dann z.B. eine ADD-Hüllkurve. Der erste Decay-Wert ist lang, also wie Sustain, und der zweite Decay-Wert ist kürzer für Release. ADD-Hüllkurve. Im Prinzip kann man eine ADDDDDD-Hüllkurve ohne Ende machen bzw. bis zu dem Punkt, wo der Pegel dann durch Decay ganz unten ist – ohne Anstieg, weil Decay an dieser Stelle ([Amp EG]) immer Abstieg ist. Oder auch AAAADDDD... :lollo:
Ja, mit Volume, den mal manuell aufzeichnet, ginge es auch, dann aber kontinuierlich – dann auch Anstieg nach Abstieg, wenn noch Luft nach oben ist und der Pegel durch Decay noch nicht ganz unten ist. ;-)
Und Modulation gibt es auch noch. D.h., mit LFO oder EG (AD, +/-) kann man per Modulation nochmal verschiedene Parameter inkl. Volume steuern. Sowohl ansteigend als auch absteigend.
 
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Michael Burman

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BTW, zum Thema bestimmte Werte / Automatisierungen auf bestimmte Steps aufzeichnen:

Der Insert-Effekt, der 32-tel zwischen die 16-tel setzt. Den habe ich hier für einen einzigen Step innerhalb von 64 Steps aktiviert, um einen kurzen Snare-Roll zu erzeugen. Eine einzige 32-tel für die Snare zwischen den 16-tel Steps.
Man kann zwar alle Steps auf 32-tel stellen, dann hätte man aber nur 2 Takte pro Pattern.
Mit 16-tel kann man 4 Takte mit je 16 Steps pro Pattern haben.

Weil ich aber immer wieder auf die Polyphonie-Grenzen stoße, selbst wenn ich Mono-Samples verwende, habe ich in diesem Fall wieder zweimal resampelt. D.h., nicht alle Parts auf einmal, sondern in zwei Durchläufen jeweils ca. die Hälfte der Parts. Man kann natürlich auch jeden Part einzeln resampeln oder exportieren oder extern aufnehmen. Auf die Schnelle mache ich aber mit wenigen Durchläufen, indem ich jeweils ca. die Hälfte der Parts aktiviere und nachher wieder zusammen mische. Wieder zusammen mischen kann man auch im Gerät. Hier habe ich im Computer zusammengemischt und dynamisch komprimiert.

Es ging aber um den Snare-Roll ... :lollo: So, hier der Snare-Roll mit dem 32-tel-Effekt – d.h. alles Einzelsamples, keine Rolls als Samples:


play: https://www.sequencer.de/synthesizer/attachments/190615-mp3.53666/
 

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Michael Burman

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Für Drums hätte ich mir übrigend auch ADSR gewünscht, um die Länge und Release bestimmten zu können. Mit Gate kann man zwar das Drum-Sample verkürzen, aber nicht den Ausklang per Release einstellen.
Naja, bei größeren Ambitionen muss ich es halt auf meiner MPC5000 machen. :P Da habe ich dann auch mehrere Lexicon MX400 dran. :lollo:
 


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