Gewerkschaft bei Moog

Meinst du oder weißt du?

Yamaha und Yamaha Motor sind zwei eigenständige Aktiengesellschaften, die zwar gegenseitige Aktienbeteiligungen halten, aber ansonsten unterschiedliche Märkte bedienen. Dazu hat Yamaha mal den Slogan „Zwei Yamahas, eine Leidenschaft“ entwickeln lassen.

Zu Deiner Frage: lies Dir die einfach die offiziellen IR-Veröffentlichungen von Yamaha Motor durch:


Musik kommt da nicht vor. Dafür ist Yamaha da.
 
War aber ursprünglich eine 100%-Tochter, und die drei Stimmgabeln sind immer noch auf den Karren/Außenbordern.
 
Danke für den Tip, sehr interessant! Yamaha stellt auch Fertigungsautomaten für andere Elektronikfirmen her:

 
War aber ursprünglich eine 100%-Tochter, und die drei Stimmgabeln sind immer noch auf den Karren/Außenbordern.

Ja, war mal eine 100% Tochter, ist es aber nicht mehr. Yamaha Motor hat mittlerweile doppelt so viele Mitarbeiter wie Yamaha.
 
Was? Bösendorfer gehört auch zu Yamaha?
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Das ist eben US-amerikanischer Stil. Aus europäischer Sicht ist das total übertrieben und wirkt auch teilweise aufgesetzt, ist dort aber üblich. Kann man gut finden oder auch nicht, würde ich einfach unter "kultureller Unterschied" verbuchen.

Genau. Und Amikrams sollte man den Amis überlassen, die verstehen das in seiner Wertigkeit (?) und Bedeutung (?) einzuordnen.

Nichts ist peinlicher als eine Bande deutscher Mitarbeiter, die amerikanische Besucher anbiedernd mit "Hi guys" begrüßt... und es handelt sich dabei um die oberste Heeresführung in grauen Anzügen.

Kommt nicht awesome. Und erst recht nicht rad.

Stephen
 
Genau. Und Amikrams sollte man den Amis überlassen, die verstehen das in seiner Wertigkeit (?) und Bedeutung (?) einzuordnen.

Nichts ist peinlicher als eine Bande deutscher Mitarbeiter, die amerikanische Besucher anbiedernd mit "Hi guys" begrüßt... und es handelt sich dabei um die oberste Heeresführung in grauen Anzügen.

Kommt nicht awesome. Und erst recht nicht rad.

Stephen

Deshalb lassen sich gute Manager auch vorher beraten, wenn sie in anderen Kulturkreisen tätig sein möchten, wie da die Gepflogenheiten sind. Ansonsten ist Scheitern zwar nicht vorprogrammiert, aber es kann sehr gut sein, dass man gegen eine Wand läuft.
 
Deshalb lassen sich gute Manager auch vorher beraten, wenn sie in anderen Kulturkreisen tätig sein möchten, wie da die Gepflogenheiten sind.

Es waren deutsche Arbeitnehmer, die die amerikanischen Gäste auf amerikanisch-pseudocoole Weise begrüßt haben.

Wie ich bereits weiter oben schrieb.

Ansonsten ist Scheitern zwar nicht vorprogrammiert, aber es kann sehr gut sein, dass man gegen eine Wand läuft.

Vor allem vor dem Hintergrund, daß Amerikaner -- wenn sie andere mit guys anreden -- es auch gerne mal im Sinne von Ihr Arschgeigen oder Ihr Vollpfosten verwenden.

Merkt nur keiner, klingt ja lustig. Und so coooooool...

Deswegen vermeide ich jeglichen Kontakt zu Managern in grauen Anzügen.

Ich vermeide Kontakt zu jeglicher Form von Anzugträgern.

Stephen
 
Es waren deutsche Arbeitnehmer, die die amerikanischen Gäste auf amerikanisch-pseudocoole Weise begrüßt haben.

Wie ich bereits weiter oben schrieb.



Vor allem vor dem Hintergrund, daß Amerikaner -- wenn sie andere mit guys anreden -- es auch gerne mal im Sinne von Ihr Arschgeigen oder Ihr Vollpfosten verwenden.

Merkt nur keiner, klingt ja lustig. Und so coooooool...



Ich vermeide Kontakt zu jeglicher Form von Anzugträgern.

Stephen

Ah, dann habe ich das mißverstanden... die "oberste Heeresführung" waren die Amerikaner? Ja, schade, Dinge passieren. Umgekehrt ja auch, Management, dass der Meinung ist, ihr heimischer kultureller Stil würde auch gut bei der Belegeschaft oder Kunden aus anderen Kulturen ankommen und dann voll auf die Nase fallen. Ist eben nicht ganz so einfach.
 
Ah, dann habe ich das mißverstanden... die "oberste Heeresführung" waren die Amerikaner?

So sieht das aus.

Und alle dachten, die wären voll locker drauf. Bis die ersten Ecken beschnitten wurden und die ersten Köpfe rollten.

Ja, schade, Dinge passieren. Umgekehrt ja auch, Management, dass der Meinung ist, ihr heimischer kultureller Stil würde auch gut bei der Belegeschaft oder Kunden aus anderen Kulturen ankommen und dann voll auf die Nase fallen.

Deutscher Kasernenhofton ist da immer sehr populär.

Auch außerhalb von bunt kostümierten Betriebsfeiern.

Ist eben nicht ganz so einfach.

Nein, und nur mit äußerster Vorsicht zu genießen -- es gibt nur eine Chance für einen schlechten Eindruck.

Stephen
 
Umgekehrt ja auch, Management, dass der Meinung ist, ihr heimischer kultureller Stil würde auch gut bei der Belegeschaft oder Kunden aus anderen Kulturen ankommen und dann voll auf die Nase fallen.

Anders als gewisse selbstgefällige bornierte Spießer, die ihr Prekariatsweltbild unreflektiert nach Malle wie auch ins Forum tragen, belegen Manager idR vor dem Auslandseinsatz Kurse in Cultural Awareness...

Und nein, ich meine nicht Dich, geschätzter Kollege.
 
Nichts ist peinlicher als eine Bande deutscher Mitarbeiter, die amerikanische Besucher anbiedernd mit "Hi guys" begrüßt... und es handelt sich dabei um die oberste Heeresführung in grauen Anzügen.

Erinnert mich an einen im TV gesehenen gemeinsamen öffentlichen Auftritt von Gerhard Schröder und Bill Clinton, bei dem der damalige Bundeskanzler den Gast konsequent und mehrfach mit "Bill" ansprach und dieser zwar nix dazu sagte, aber doch sichtlich verstimmt und irritiert kuckte.

"Mr. President" wäre hier als Anrede angemessen gewesen ;-).
 
Erinnert mich an einen im TV gesehenen gemeinsamen öffentlichen Auftritt von Gerhard Schröder und Bill Clinton, bei dem der damalige Bundeskanzler den Gast konsequent und mehrfach mit "Bill" ansprach u

Hehe, Proll Schröder hat ja auch Putin einen lupenreinen Demokraten genannt...
 
Anfang der 90er habe ich - frisch von der Uni mit Diplom in der Tasche - bei einer Tagung in San Francisco den schon damals erwürdig ergrauten Prof. John W. Harbaugh kennengelernt, damals eine echte Kapazität auf seinem Gebiet - meiner förmliche Anrede als "Prof. Harbaugh" oder "Mr. Harbaugh" gefiel ihm nicht - nach einer Minute oder weniger meinte er lapidar "Just call me John".
 
Zuletzt bearbeitet:
Erinnert mich an einen im TV gesehenen gemeinsamen öffentlichen Auftritt von Gerhard Schröder und Bill Clinton, bei dem der damalige Bundeskanzler den Gast konsequent und mehrfach mit "Bill" ansprach und dieser zwar nix dazu sagte, aber doch sichtlich verstimmt und irritiert kuckte.

"Mr. President" wäre hier als Anrede angemessen gewesen ;-).

Deutsche neigen gerne dazu zu glauben, sie spielten mit den großen Jungs auf Augenhöhe.

Umso erschreckender die Erkenntnis, daß dem nicht so ist.

Anfang der 90er habe ich - frisch von der Uni mit Diplom n der Tasche - bei einer Tagung in San Francisco den schon damals erwürdig ergrauten Prof. John W. Harbaugh kennengelernt, damals eine echte Kapazität auf seinem Gebiet - meiner förmliche Anrede als "Prof. Harbaugh" oder "Mr. Harbaugh" gefiel ihm nicht - nach einer Minute oder weniger meinte er lapidar "Just call me John".

Es ist immer eine Frage, von wem die Initiative ausgeht.

Stephen
 


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