Hilfe bei Sound & Sequenz

Hallo,

kann mir jemand bei dem Sound in dem Video weiterhelfen? Mich würde interessieren wie der gemacht wurde und wie die Sequenz spielt.

Ansehen: https://www.youtube.com/watch?v=HdS5POypv1k



Die Sequence kommt bei 1:30 rein. Bei 2:35 spielt die solo so das man sie gut hört.

1.) Was ist das für ein Sound? Habe alle gängigen
Wellenformen ausprobiert. Past alles nicht so recht. Evtl. FM?

2.) Wie erzeuge ich so eine Sequenz? Ist das ein Arp oder einzeln Gesetze Noten? Wie sieht es mit Delay aus?

Kann mir hier wer weiterhelfen? Habe schon alles mögliche Versucht aber komme nicht so recht weiter.

Vorab schon einmal Danke.

Lg Franky
 

Wesyndiv

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Eine sehr kurze Sinuswelle mit ein wenig Pitchmodulation dazu ein kleinerer Raum mit etwas Predelay. Kann natürlich eine Sequenz sein oder 2 abwärtslaufende Arps jeweils eine Fußlage auseinander.

Edit: Dreieckswelle

Gruß
Frank
 
Zuletzt bearbeitet:

Plasmatron

Moderator
genau , Hall mit ordentlich Pre Delay , auf dem Sound liegt ein snappy Filter würde ich sagen , also envelope auf Filter , Attack aus, decay minimal , Sustain noch kleiner , Release wieder etwas länger , Cutoff wird langsam moduliert ..Ja die Wellenform , der Ton hat was Sinussiges , aber auch bittig - rechteckwelle getrigehrter Sinus oderso
 

Summa

hate is always foolish…and love, is always wise...
Eher Dreieck oder gefiltertes Rechteck (bzw. Pulse 50:50), FM ginge auch C:M 1:2 mit etwas Feedback.
 
Okay, das st ja schon wieder ne Menge an Input um weiter auszuprobieren.
Bei der Sequenz bin ich allerdings noch unsicher. Sind das 2 versetzt spielende Dreiklänge
oder jeweils nur eine Note um ne Oktave auseinander?
Danke schon mal bis hierher.
 

Summa

hate is always foolish…and love, is always wise...
Irgendwie nervig/unharmonisch/unbequem wenn man das ein paar mal genauer anhört, man merkt wie wenig das zu den Akkorden passt. Gibt Arpeggiatoren die das können, 3 Noten down und dann noch mal 'ne Oktave tiefer das selbe Spiel.
 

Groovedigger

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MIt einem Moog D oder B-Moog würde das auch gut gehen und mit einem Arpegiator..könnte man auch über einen Software Arp steuern..
z.b einen BMoog mit dem Bluearp ansteuern,,den Arp könnte man dann ja so programieren.. dürfte dann sehr ähnliche Ergebnisse liefern.
 

Summa

hate is always foolish…and love, is always wise...
Afair hat mein K5000 'nen mächtigen Arpeggiator bzw. sollte das können, aber ich steh auf Variationen, daher nutze ich die Spieluhrfunktionen kaum.
 

Groovedigger

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Habs mal versucht...Es ist definitiv der B-Moog - erster Oszilator auf Rechteck..... Fängt mit einem A an Step 1 A +12, step 2 A +10,step 3 A +9 ...weiter muss ich selber schauen wie die anderen steps sind...ist aber zu 100% der B-moog sound mit einem programierten Arp..

scheint mir fast wie 2 synths mit 2 arps sozusagen der so rüberkommt wie währe es nur ein arp...Wenn die Hüllkurven variiert werden ändert sich meist nur das höher klingenede arpegierte während das tiefere arpegierte an manchen stellen unbeinflust bleibt.

ICh glaube Synth1 B-Moog mit einem 6 Step arp wobei dir ersten 3 spielen und die letzten 3 stummgeschaltet sind..ein zweiter Synth ..könnte auch ein Moog sein spielt auch einen 6step arp nur das hier die ersten 3 steps stumm sind und dann die letzten 3 steps das tiefe arp spielen..somit kann die gefühlte arpegiostimme dessen envelope für die höhen und die tiefen seperat geregelt werden..
 
Zuletzt bearbeitet:
Guten Morgen, an der Stelle mal vielen Dank für den ganzen Input. Hat mir auf jeden Fall weitergeholfen. Klingt bis jetzt nicht 100% so wie in dem Beispiel Track, aber darum geht es ja auch nicht. Vielmehr möchte ich das Prinzip dahinter verstehen. Dabei haben die Tipps definitiv sehr geholfen. Danke

Lg Franky
 

Summa

hate is always foolish…and love, is always wise...
Von den Noten, ich denke die Sequenz spielt praktisch die selben Noten wie der Lead Sound der später einsetzt, ich schätze mal das ist mehr oder weniger ein Thema, das immer wieder umspielt wird, ganz klassisch.

Edit: Das Delay hast du rausgehört?
 
Zuletzt bearbeitet:

Wesyndiv

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Versuch mal jeweils 2 Takte G3 /A#3/D4/A#3 und 2 Takte G3/ D#4 /F4 /D#4 jeweils auf den Zählzeiten. Dazu einen Delay. Als Sound zwei kurze leicht verstimmte Sägezähne 2. Osci leise dazugemischt. Filter leicht geöffnet und Filter Envelope Amount etwas stärker, dazu eine percussive Hüllkurve. (Filter Attack kann auch länger sein)

Edit: G3 darfst Du dann auch in alle anderen 16tel basteln
 
Zuletzt bearbeitet:
Hallo, nicht ganz die Sequenz und der Sound des Beispiel Tracks, aber schöne Interpretation. Mich hat dein Post von Samstag zumindest mal auf die richtige Spur gebracht. Bin mir nur noch unsicher ob ich das Ganze mit Sägezahn oder Pulswelle besser finde. Bei offenem Filter gefällt mir der Sägezahn besser, ansonsten die Pulswelle. Wahrscheinlich einfach Geschmackssache. Denke das Prinzip hab ich jetzt zumindest verstanden und kann damit anfangen eigenen Kreationen zu erstellen. Danke an alle für den Input.
 

Wesyndiv

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Es geht ja auch nicht darum alles zu kopieren, hinhören und dann in etwa die Richtung. Selbst zum lernen reicht ja schon die grobe Richtung. Und der Videosound ist grottig, versteh nicht warum man daaaa hin will ;-)

Viel Spaß beim lernen
Frank
 


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