holziger Klang

Dieses Thema im Forum "Sound" wurde erstellt von IcingWolf, 8. Januar 2012.

  1. IcingWolf

    IcingWolf Tach

    ACHTUNG : NOOB FRAGE :school:
    Ich würde gern versuchen einen holzigen Klang zu basteln.
    Wie fang ich das am besten an??
    Rechteck - würde ich mal annehmen, das scheint mir richtig zu sein, aber die Frage die sich für mich stellt, was ist für den anblasenden Sound zuständig und gibt das klare holzige her (außer dem Rechteck) ?
    Eine Panflöte ist als Preset vorhanden, aber ich komme einfach nicht dahinter wie ich da das "anblasende" beeinflussen kann (womit) :?
     
  2. tom f

    tom f Moderator

    wenn es ein holziges blasinstrunent sein soll dann braucchst du definit rauschen und nen sinus - das rasuchen sollte am anfang etwas stärker sein und dann abflachen um die klassiche kurze hauchige attackpahes eines panflöte zu simulieren - der sinus sollte grundsätlzich leicht moduliert werden - mit ner squre würde ich jetz nicht allzuvuel machen - die klingt zu agressiv und hat zuviel obertöen (na gut kann man ja wegfiltern)

    mfg

    ich hatte mal mit nem dark energy ne wirklich sehr realistische oboe gebastelt - klar ne oboe ist keine panflöte aber zumindest ein holzblassinstrunent - lol
     
  3. Summa

    Summa wibbly wobbly timey wimey

    Rechteck hoert sich fuer meine Ohren gar nicht holzig an, eher was im schmalen Pulsbreitenbereich. Anblasen, da wird ueblicherweise Noise genommen, aber ich find ein schneller LFO der die Frequenz oder die Pulsbreite mit Noise oder S/H moduliert, klingt einfach besser. Wie sich die Noise kontrollieren laesst haengt vom Synth ab, bei den einfacher gestrickten bleibt dir nix anderes uebrig als ueber den Filter den Hochtonanteil zu reduzieren :doof:
     
  4. IcingWolf

    IcingWolf Tach

    Jajaja....was soll ich sagen - dahin sollte es auch gehen.
    Die Panflöte ist ein Preset, den ich zum ausprobieren genutzt habe, also sollte nur ein Beispiel sein.
    @Summa : hmmm.....wenn ich´s genau überlege....ja...Sinus klingt realistischer - ich meine mal gelesen zu haben daß holzig = rechteckig - das werde ich sicher verwechselt haben :floet:
     
  5. Rallef

    Rallef Tach

    Nun,
    wenn's klarinettig werden sollte, ist Rechteck vielleicht nicht so verkehrt.
    Dreieck / Triangle wäre sonst vielleicht auch mal einen Versuch wert.

    Ansonsten:
    - Noise wie schon gesagt: Ganz kurz in der Anblasphase erklingen lassen, dann schnell ausfaden / ausfiltern
    - Pitch im Tonansatz "verwirbeln": Sehr kurze Envelope auf Pitch, die im Millisekundenbereich die Oszillatorfrequenz "nach oben und unten" ein bißchen auslenkt und sich dann stabilisiert.

    Viele Grüße,
    Rallef
     
  6. Summa

    Summa wibbly wobbly timey wimey

    Da sollte man keine Wissenschaft draus machen, wird generell immer was grottig wenn man Instrumenten Emulationen subtraktiv probiert und keine Bandpassfilterbank oder zumindest nen parallel geschalteten Bandpass zur Verfuegung hat. Den Aufwand den man betreiben muss um mit 'nem subtraktiven Synth auch nur halbwegs mit 'nem 0815 GM-Klangerzeuger mithalten zu koennen ist meiner Erfahrung nach extrem gross.
     
  7. Willst Du denn überhaupt ein Blasinstrument? Oder meinst Du zB einen Holzblock oder ein Holzxylophon?
     
  8. Summa

    Summa wibbly wobbly timey wimey

    Wenn ein Sinus nicht reicht spricht nix dagegen auch zwei oder mehr zu verwenden, ausser der von dir verwendete Synth besitzt nur einen Oszillator ;-)
     
  9. IcingWolf

    IcingWolf Tach

    Ich dachte an Oboe.
     
  10. Das ist relativ einfach.
    Dann 1VCO, Pulswelle, ca 30% Breite. Keine Pulswellen modulation.
    Filter 60% Resonanz, Keyboardtracking=0 (sehr wichtig), keine Modulation, kein Envelope. Die Filterfrequenz stellst Du so ein, dass ein nasales "öööö" draus wird.
    Wenn Du ein gutes parametrisches Filter mit großer Flankensteilheit im Mischpult oder extern hast, dann kannst Du das damit machen.

    Das klassische (phantastische) Beispiel auf Youtube von Kenneth Elhardt dazu. Ab 3:00 Minuten ist das Oboen-Beispiel. Man hört toll, dass es vorallem das parametrische Filter ist, das den Oboensound macht; erst kommt der "nackte" Oszillator sound, dann das gleiche mit Filter.

    src: https://youtu.be/_XUiJi5153Y

    Gemeinerweise kann der Typ auch noch phantastisch Keyboard spielen.
    Die Beispiele vorher sind auch sehr beeindruckend.
     
  11. Xpander-Kumpel

    Xpander-Kumpel bin angekommen

    ...sehr beeindruckend!
    Gut zu wissen wäre was er dafür als Oszillatorsektion benutzt, auch für den Chor?
     
  12. Soweit ich weiss hat er einen JD800.
     

Diese Seite empfehlen