Kaufberatung 6-8 Kanal Kompakt-Mischpult fuer Desktop-Nutzung

weasel

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Es gibt ja diverse mischpult/kaufberatungsthreads hier im forum, aber mir schien keiner so richtig passend.. darum neu:

ich suche ein moeglichst hochwertiges kleines mischpult, um diverse soundquellen (desktop-synths und alles was sonst so an kleinkram zum einsatz kommt) auf ein stereo-paar meiner UAD-eingaenge zu routen. teilweise fest verkabelt, groesstenteils aber flexibel austauschbare erzeuger. zum abhoeren/spielen und zur aufnahme in die DAW.

brauche defintiv:
- 6-8 line ins
- pre-gain
- 2-3 band EQ, ohne phasensauereien.
- kanal-volume als poti
- mute schalter pro kanal
- cleaner neutraler grund sound

haette gerne:
- EQ mit einem semi-para band
- inserts
- ein aux weg
- interner effektprozessor
- nicht scheisse klingende overdrive moelgichkeiten
- 1-2 brauchbare mic/hi-z preamps
- summen-bearbeitung (eq oder dyn)
- outputs und/oder einige inputs auf der rueckseite anstatt oben drauf

wuerde gerne vermeiden:
- eingebautes usb interface
- panning-regler
- exzessive aux/pfl features


aktuell in der auswahl:
Allen & Heath ZED-6 bzw die FX Variante
Mackie ProFX6 v3
Mackie 802 VLZ4
Presonus AR8C - usb, sd-recorder und bluetooth eingebaut schreckt mich aber wirklich ab
Soundcraft Notepad 8FX
SSL SiX
Yamaha MG06X

- habe kein prinzipielles problem mit behringer aber kein modell gefunden bei dem mir die features wirklich passen. ueberseh ich was?
- das SSL spielt offensichtlich sowohl preislich als auch klanglich in einer anderen liga... ist mir noch nicht klar ob ich mich hierfuer zu so einer investition ueberwinde.

freue mich ueber jede meinung, in erster linie in bezug auf den preamp-klang bzw grundsaetzliche signalwegs-qualitaet. und natuerlich bin ich auch fuer alternative ideen offen! im"notfall" auch 19"/keyboard-/line-mixer vorschlaege!
 
Zuletzt bearbeitet:

microbug

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Ah, hier ist das. Dann will ich mal:

ZED6FX: den hab ich grad wieder zurückgeschickt, weil ich für das Zweitsetup neben den Effekten gerne was zum Aufnehmen hätte, und dazu kann ich meinen Zoom L-12 einsetzen, der eh vorhanden, aber halt auch recht groß ist. Finde mal was Kleines mit 8 Eingängen und Multitrack-Recorder, da muß dann wohl ein R16 dazu ... Das Pult selbst ist klasse und die Effekte klingen gut, die Drehknöpfe sind allerdings sehr schwergängig und dieser künstliche Rand mit Griffschale hätte nicht sein müssen. Die blaue Power-LED muß man abkleben, die ist wirklich brutal. Schön ist die PFL-Taste, die man auch zum Pegeln benutzt, eine Kopplung der ersten beiden Kanäle wie beim Yamaha MG06(X) gibt es aber leider nicht. Großer Vorteil dieses Mixers: Eingebautes Netzteil! Leider mit Kleeblattstecker, wie für PC Notebooks, aber da gibts Adapter mit einem Stück Kabel dran, wenn man zB (so wie ich das tue) Kaltgeräte-Y-Kabel benutzt. Für dicke Finger könnten die Knöppe auch bissl fummelig sein, weil recht dicht beeinander und wenig griffig, da liegt das kleine Yamaha und der Behringer 1002B besser in der Hand. Dafür gibts, wie beim MG06(X) XLR Ausgänge, aber eben ausschließlich, während der Yamaha beides hat.

Mackie ProFX: Finger weg. Ist kein echtes Mackie, sondern zugekauft, gleiche Quelle wie Denon/Alto, t.mix und Fame. Bei der V3 haben sie das besser kaschiert, bei den Vorgängern sieht man die Familienzugehörigkeit noch deutlicher. Die Dinger rauschen wie ein Wasserfall.
Wenn schon Mackie, dann maximal ein VLZ oder VLZ Pro, alles danach ist nur noch billigst in China gefertigt und schlechter als jeder aktuelle Behringer aus der QX-Serie.

Mackie 802VLZ4: nicht machen, siehe oben. Such Dir einen gebrauchten 802 VLZ(pro), da hast mehr davon.

Generell zu Mackie: Die Preams sind nicht dolle, wurden halt gerne wegen bestimmter Eigenschaften beim übersteuern für bestimmte Generes gerne genutzt. Die EQs sind auch Mittelmaß, das geht besser.

Presonus AR8c: gibts auch noch als AR8 USB, ist bissl günstiger bzw wird wohl grad abverkauft, Unterschied ist nur der neue Stecker, die Schnittstelle selbst ist weiterhin USB2. Was den Recorder angeht, so kann der blöderweise nur die Stereosumme aufnehmen, was ich extrem dämlich finde, denn mit Multitrack wäre das ein wunderbarer Ersatz für die leider eingestellten Behringer UFX Modelle. USB zeichnet dagegen alle Kanäle auf.
Presonus sind in Ordnung, bissl wackelige Regler vielleicht, aber vom Sound her einwandfrei und Preamps können die sowieso. Bluetooth muß man ja nicht nutzen.

Soundcraft Notepad 8FX: Ich bin zwar durchaus Fan von Soundcraft-Mixern und empfehle die auch gerne, hab aktuell ja selbst wieder einen (ui24r), aber diese post-Harman Modelle mit eingebauten Effekten sind fast alle so seltsam gebaut, daß da zB FX und Netzteil auf der gleichen Platine sitzen.
Ich hab am liebsten die alten Soundcrafts mit den vielen bunten Knöpfen wie Spirit Folio RackPac oder Folio Si 18|2 (der reine Stereomixer). Nachdem ich von den Neuen einige von innen gesehen habe, will ich da keinen mehr von haben, und die MTK-Modelle hatten zuletzt das Problem ausfallender Netzteile, was ich auf Änderungen nach der Samsung-Übernahme zurückführe, aber das hatten wir schon an anderer Stelle.

SSL SIX: sicher ein geniales Ding, aber der Preis ist schon heftig, dafür halt SSL. Wenn ich das richtig sehe, kann man hintem am DB25 die Kanäle einzeln abgreifen, das ist natürlich ideal für einen Recorder oder Interface zum Anschließen.

Yamaha MG06(X): Ich hab das "x" bewußt eingeklammert, denn den hab ich selbst als Livemixer, aber als MG06 ohne X, also ohne Effekte. Wollte ich mir erst holen, hab dann aber zum ZED6FX gegriffen, siehe oben.
Zum Mixer selbst: Top, kann ich nur wärmstens empfehlen, denn das Ding tut das was es soll und hat zudem noch ein paar Sachen, die in dieser Klasse selten sind:
- XLR Ausgänge (findet man sonst nur beim ZED), zusätzlich zu Klinke
- Kopfhörerausgang komplett unabhängig vom Master-Out, das ersetzt hier die PFL Funktion
- Monoeingänge 1 und 2 sind koppelbar

Im Gegensatz zum ZED6(FX) gibts beim MG06 nur bei den Monokanälen eine Klangregelung, dafür ist der Yamaha weniger fummelig zu bedienen und kleiner - aber dann wieder mit externem Netzteil. Über die Effekte kann ich nix sagen, aber erstens hat Yamaha da jahrzehntelange Erfahrung und zweitens dürfte da in etwa der gleiche Effektprozessor drinstecken wie im gehäusegleichen AG03, den ich ebenfalls hier habe und da sind die Effekte sehr brauchbar, wenn auch keine Studioqualität. Bei den AGs kann man die aber nur über Software einstellen - andere Zielgruppe.

Was Behringer angeht, so schau Dir mal den schon erwähnten Xenyx 1002B an. Das ist der einzige Kleine, der 4 Stereoeingänge hat und zudem überall EQs. Den gibts schon ewig, aber die Elektronik wurde mal aktualisiert. Hatte ich eine Zeitlang als Livemixer im Einsatz, und wenn man nicht so blöd ist wie ich und erstmal nicht rafft, daß der Gainregler eine Mittenrastung hat und daher auch als Abschwächer dient, kann man damit gut leben.
PFL gibts da keinen, aber einen pro Kanal regelbaren Monitorweg, der Pre-Fader liegt, den habe ich dann einfach mittels Stereo-Mono Adapter am Kopfhörerstecker als Ausgang zum Vorhören benutzt. Den kann man auch gebraucht kaufen, allerdings würde ich schauen, daß es ein neueres Modell mit oranger Power-LED ist, ältere haben eine Blaue, die ist übel (sieht man auf Bildern, die blaue ist durchsichtig, die Orange eben orange). Andererseits ist der neu so billig daß es sich nicht unbedingt lohnt, den gebraucht zu kaufen :)

Wenn Du den Platz hast, schau Dir mal das Behringer Xenyx XL1600 an. Leider nur noch gebraucht zu haben, entspricht aber dem alten Midas Venice 160 und ist ein ausgewachsenes Livepult mit 6 Auxwegen, 4 Subgruppen etc. Mehr Pult gibts nicht fürs wenige Geld, auch nicht in dieser Qualität. Wurde zuletzt neu für 222€ verkauft, sollte also gebraucht drunter liegen.

Ansonsten sind die aktuellen Xenyx QX 1842 und 2442 auch immer eine Empfehlung Wert und etwas kompakter, die würde ich aber nur bei Platznot nehmen, ansonsten immer das XL1600 bzw seine größeren Brüder vorziehen, die sind einfach deutich flexibler.

Was man übrogens auch machen kann, wenn der Mixer keine Inserts oder Einzelausgänge hat und man seine Signale trotzdem einzeln abgreifen will: Eine Patchbay als Splitter dazwischenschalten. In der Anleitung der PX3000 gibts entsprechende Beispiele dazu.
Für Signale am Insert abgreifen braucht man Stereo->Mono-Kabel, da das Signal ja nicht unterbrochen werden soll. Ich hab mir sowas aus symmetrischen Patchkabeln selbst gebaut, weil ich die in sehr kurz brauchte und es die nur in Längen >1m gibt.

So, das war jetzt was lang, aber vielleicht hilfts ja :)
 

weasel

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Vielen, vielen dank schonmal fuer die ausfuehrliche Antwort, @microbug! Hoffe bzw bin mir sicher das wird in Zukunft auch anderen Interessenten helfen... meld mich ggf nach Lektuere falls noch Fragen offen sind!
 

Horn

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Ich bin ja ein großer Freund der Zoom Livetrak Serie, wenn es kein analoges Mischpult sein muss. Klanglich halten die mit den Yamaha MGs locker mit, bieten darüber hinaus aber ein mehrkanaliges Audio-Interface sowie die SD-Recorder-Funktion und die Funktion als mehrkanaliger Headphone-Preamp mit individuellem Monitor-Mix. Bereits das kleinste Modell würde die Anforderungen erfüllen:
 

GlobalZone

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Klang das Zoom heiß nicht auch sehr gut?

Das ging schon in Richtung der alten Mackies.

Kann es leiser selber nicht gerade checken :sad:
 

microbug

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Ich bin ja ein großer Freund der Zoom Livetrak Serie, wenn es kein analoges Mischpult sein muss.
Das größte Problem der Livetraks ist, daß sofort nach dem Gainregler digitalisiert wird und, anders als beim H6 aus gleichem Hause, es keinen zuschaltbaren Limiter pro Kanal gibt. Das führt dazu, daß man die Dinger schnell übersteuert, daher braucht es die PAD-Taster sehr oft, die es dummerweise bei den Stereoeingängen nicht gibt. Hier hat Zoom aus der R-Serie, die das gleiche Problem haben, nichts dazugelernt, leider.

Das L-8 sollte man sich für diesen Zweck sehr genau anschauen und mit dem L-12 vergleichen, denn das L-8 hat einige Sachen des L-12 nicht, weil in erster Linie für Podcaster gedacht. Beim Erscheinen betrug der Preisunterschied grad mal 50€, das hat sich inzwischen geändert, trotzdem sollte man genau hinschauen. Ich hatte auch erst an ein L-8 gedacht, dann aber das L-12 genommen.

Das Zoom hat im Vergleich zu einem analogen Pult einen etwas harscheren, höhenbetonteren Sound, was auch oft an den per Default eingeschalteten EQs pro Kanal liegt, die trotz Nullstellung eingreifen. Ich habe mir daher ein Defaultsetup gemacht und dies als Szene abgespeichert, um nicht immer bei Null anzufangen.

Klang das Zoom heiß nicht auch sehr gut?

Das ging schon in Richtung der alten Mackies.
Das würde ich mal ins Reich der Mythen einordnen. Die Mackies haben ja eine bestimmte, musikalisch brauchbare Verzerrung erzeugt, wenn man sie übersteuerte, die Zooms aber verursachen einfach nur sehr unangenehme, digitale Verzerrungen - erlebt bei H6 und L-12.
 

Horn

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@microbug - Ich sehe das nicht als Problem. Es sind halt digitale Pulte. Ist doch klar, dass man die Kanäle mit Headroom auspegeln muss. Und Quellen für die Stereoeingänge haben doch ihrerseits in der Regel auch Lautstärkeregler, von daher braucht man da m. E. keine Pad-Taster.

Bzgl. L-8 vs. L-12 schließe ich mich an.
 

microbug

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Ich sehe das nicht als Problem. Es sind halt digitale Pulte.
Das stimmt so einfach nicht, denn es gibt genug digitale Pulte, die dieses Problem nicht haben, angefangen von den kleinen XR/MR Boxen bis hin zum Soundcraft Ui24r, zu dem ich den direkten Vergleich habe, und das Ding hat keinen analogen Gainregler!
Zoom hat ohne Frage Kompetenz bei Recordern, bei den Mixern brauchen die schon seit dem ersten R16 Nachhilfe.
 

Horn

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Das stimmt so einfach nicht, denn es gibt genug digitale Pulte, die dieses Problem nicht haben, angefangen von den kleinen XR/MR Boxen bis hin zum Soundcraft Ui24r, zu dem ich den direkten Vergleich habe, und das Ding hat keinen analogen Gainregler!
Zoom hat ohne Frage Kompetenz bei Recordern, bei den Mixern brauchen die schon seit dem ersten R16 Nachhilfe.
Ich arbeite sehr gerne damit als Mixer und die Ergebnisse in der Praxis gefallen mir gut. Mir sind im Live-Einsatz keinerlei „Probleme“ mit den von Dir genannten Punkten aufgefallen.
 

microbug

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Ich arbeite sehr gerne damit als Mixer und die Ergebnisse in der Praxis gefallen mir gut.
Nachdem ich die Fallstricke kenne, ich auch, war für mich der Ersatz für die Kombi aus Mackie 1202 VLZ und H6n über Inserts per Spezialkabel angeschlossen. Trotzdem hätte ich gerne den Limiter des H6 im L-12, der hat sich dort als absolut nützlich erwiesen.
 

Green Dino

Octatrack users will be happy about this one!
Ich hoffe es ist ok, wenn ich kurz hier frage... (?)

Wenn Du den Platz hast, schau Dir mal das Behringer Xenyx XL1600 an. Leider nur noch gebraucht zu haben, entspricht aber dem alten Midas Venice 160
Sind die eigentlich wirklich baugleich, oder hat Behringer irgendwas verändert?

Die Xenyx XL1600 scheinen allerdings selten mal aufzutauchen - hab seit ca. einem Jahr Suchaufträge bei ebay und ebay kleinanzeigen nach Midas Venice 160 und Xenyx XL1600 drin. Venice 160 kommen immer mal wieder, 240 noch öfter.
 

vogel

Lebensform, fortgeschritten
Die Xenyx XL1600 scheinen allerdings selten mal aufzutauchen
Die Frage ist, ob du unbedingt das XL1600 haben willst/musst.

Ich habe hier vorletzte Woche mein 3200er verkauft, bei ebay sind im letzten Monat zwei 2400er zu absurd niedrigen Preisen weggegangen.
Also wenn du nicht mit jedem Zentimeter rechnen musst, schau einfach mal nach den größeren Brüdern.
 

microbug

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Sind die eigentlich wirklich baugleich, oder hat Behringer irgendwas verändert?
Die sind bis auf ein paar kleine Verbesserungen identisch.

Gilt natürlich auch für die größeren Modelle 2400 und 3200.

für ein echtes Midas Venice 160/240/320 (die wurden übrigens in Deutschland bei Dynacord gebaut) muß man allerdings immer noch ziemliche Summen hinlegen, selbst im abgerockten Zustand ...

Statt des XL1600 könnte man auch ein Soundcraft Spirit Folio RacPac nehmen, das hat zudem mehr Monokanäle, dafür externes Netzteil und ein paar Sachen sind Anders, das Problem ist nur, eins im guten Zustand zu finden, da die meist als Bandmixer im Einsatz waren und entsprechend abgerockt sind.
 

AcidDiver

Maximalminimalist
Ich bin ja ein großer Freund der Zoom Livetrak Serie, wenn es kein analoges Mischpult sein muss. Klanglich halten die mit den Yamaha MGs locker mit, bieten darüber hinaus aber ein mehrkanaliges Audio-Interface sowie die SD-Recorder-Funktion und die Funktion als mehrkanaliger Headphone-Preamp mit individuellem Monitor-Mix. Bereits das kleinste Modell würde die Anforderungen erfüllen:
Darf man auch dumme Fragen stellen?!?
Konnte jetzt auf die Schnelle nix finden, deshalb: ist das ein Multitracker? so zum nacheinander Tracks aufnehmen?
oder ein reiner Livetracker?!?
 

microbug

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ist das ein Multitracker? so zum nacheinander Tracks aufnehmen?
oder ein reiner Livetracker?!?
Jetzt muß ich mal "dumm" zurückfragen: Was soll denn ein Livetracker sein?

Multitrack heißt, daß man alle Tracks gleichzeitig aufnehmen kann. Nacheinander muß man ja bei Geräten machen, die nur 2 Kanäle können.

BTW: die dümmste Frage ist die, die nicht gestellt wird :)
 

AcidDiver

Maximalminimalist
Jetzt muß ich mal "dumm" zurückfragen: Was soll denn ein Livetracker sein?

Multitrack heißt, daß man alle Tracks gleichzeitig aufnehmen kann. Nacheinander muß man ja bei Geräten machen, die nur 2 Kanäle können.

BTW: die dümmste Frage ist die, die nicht gestellt wird :)
Keine Ahnung... las mal was von nem Livetracker. Nacheinander aufnehmen ist mir, als Einzelner wichtiger als 64545 Spuren gleichzeitig.
Die meisten Multitracker werden beworben mit "Overdub, oder track- bouncing" etc. aber bei der Zoom Werbung stand da nur stolz "8 Spuren gleichzeitig aufnehmen"
"super für live aufnahmen" etc.... ich war durch den Begriff Livetracker ( nie vorher gehört ) und den fehlenden "bouncing, track-pingpong, Nachberbeitung grenzenlos" etwas verunsichert
 

microbug

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Keine Ahnung... las mal was von nem Livetracker. Nacheinander aufnehmen ist mir, als Einzelner wichtiger als 64545 Spuren gleichzeitig.
Die meisten Multitracker werden beworben mit "Overdub, oder track- bouncing" etc. aber bei der Zoom Werbung stand da nur stolz "8 Spuren gleichzeitig aufnehmen"
"super für live aufnahmen" etc.... ich war durch den Begriff Livetracker ( nie vorher gehört ) und den fehlenden "bouncing, track-pingpong, Nachberbeitung grenzenlos" etwas verunsichert
Nacheinander aufnehmen braucht keinen solchen Multitracker, wobei da auch arg gemogelt wird, denn die ganzen kleinen Boss Dinger etc und der Zoom R8 haben zwar 8 SPUREN, aber nur zwei Eingänge, also kann man immer nur 2 gleichzeitg aufnehmen. War aber bei den alten Geräten wie Roland VS und Fostex VF16/160 etc auch so, einzig die HD Recorder von Alesis hatten dann wirklich auch 24 Eingänge, die Fostex gab es aber auch als 16 oder 8 Kanal. Dann aber reine Recorder, kein Mixer dran oder sowas.

Zoom R16 und R24 sind da schon besser, übrigens auch besser als der L-12, denn der hat keine mehr Spuren als Eingänge. Irgendwelche Remixe auf verschiedene Spuren gehen daher nicht, oder mal welche doppeln, mit R16 oder R24 schon. Der L-12 ist dafür direkter bedienbar, also für Live geeignet, R16/24 eher Studiokisten.
 

weasel

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kurze vorabmeldung, hab grad den behringer, presonus und ssl hier, a&h kommt bis montag auch.
ich will das mischpult ja in erster linie zum bequemen dazu-stecken, muten, EQn und mal n paar pedale einschleifen fuer wechselnde desktop-synths und -maschinchen benutzen. ein bisschen analoge klangformung. unter letzerem aspekt hab ich als erstes mal (kurz und schlampig) die preamps getestet, 707 loop bzw pro3 bass loop gemulted in alle drei pulte rein und dann parallel durchoeren, preamp aufreissen, eq aufreissen usw.

erstes fazit: klingen alle gleich 🤷‍♂️ o.O
ok, wenn beide eq baender auf vollgas sind und die preamps ganz aufgerissen, ist die ssl-verzerrung eine kleine ecke angenehmer, satter und gleichzeitig sauberer. obwohl sie noch mehr gain hat. koennte aber auch einfach an den unterschiedlichen EQ-gains/freq/slope liegen. werd das uebers WE noch ausfuehrlich testen, auch mit wacheren ohren. aber dramatisch wird der unterschied nicht werden.

zu meinem background - wuerde mich nie im leben als audiophil bezeichnen und war schon immer bekennender teure-preamps-skeptiker. auf der anderen seite hab ich in 25 jahren produktionstaetigkeit (ca 15 jahre hauptberuflich) hunderte produktionen fertig gemacht und teilweise auch gemischt, mit grossen erfolg. ich achte evtl nicht auf die letzten 0.2% subtiler klangdifferenzen, aber darauf wo es ankommt.
 
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