Ja, oder so für Trommler wie meinereinerDas ist bestimmt was für Filmkomponisten. Oder Avantgarde Künstler die mit Klang und Geräusche performen.
Okay, dann halt anders.
Das Ding ist eine völlige Neuentwicklung, mit einem Hardwareeinsatz der deutlich größer ist, als bei dem x-ten Hardwaresynthesizer, bei welchem mal nur ein wenig das Gehäuse angepasst wird und andere Code auf den Prozessor kommt. Zu denken, dass jetzt ein Phase8 billiger produziert und verkauft werden kann wie z.B. ein opsix finde ich einfach nur Absurd und weltfremd. Schon bei den Superbooth Demos war ich mir sicher, dass das Teil am Ende nicht unter 800 Euro auf dem Markt kommen wird, weswegen ich den jetzt aufgerufen Preis zwar sicherlich für kein Schnäppchen halte, aber für angemessen.
Besser so?
Dann mach mal mit einer Kalimba so Sachen wie ab 27:30 bis 31:30 aus dem Oszillator Sink Video. Und welche andere Kalimba kann ich über MIDI spielen?Im Endeffekt ist es aber doch nur eine Kalimba mit 8 Elektromagneten und einem mäßigen Sequencer, dafür sind 1000€ einfach völlig unrealistisch.
Dann mach mal mit einer Kalimba so Sachen wie ab 27:30 bis 31:30 aus dem Oszillator Sink Video. Und welche andere Kalimba kann ich über MIDI spielen?
Und mein Vibraphon ist auch nur Metall in Quader gegossen, und die Dinger haben noch nichtmal einen mäßigen Sequencer und kosten dann sogar über 4000 Euro aufwärst.
Und das Korg multi/poly Module ist eine Kiste mit irgendeinem leistungsschwachen Prozessor und ein paar Knöppe dran. Aus meiner Sicht sind 840 Euro dafür völlig unrealistisch. Bzw. ein Preis, den ich nie im Leben bereit wäre dafür zu zahlen.Im Gegensatz zu den 970 Euro vom Phase8, nachdem Oscillator Sink Video bin ich mir mittlerweile eigentlich recht sicher, dass ich mir eins im Laufe des Jahres zulegen werde, wenn wahrscheinlich auch eher so als Weihnachtsgeschenk.
Geschmäcker sind halt verschieden.
Du hast schon mitbekommen, wann der erste Prototype auf der Superbooth gezeigt wurde? Der mich übrigens noch völlig kalt gelassen hat. Meinst Du, die haben hier bei Korg Berlin danach einfach mal nur Däumchen gedreht?Bei einer Kalimba ein paar Elektromagenten unter die Zungen zu basteln klingt irgendwie nicht nach Raketentechnologie, die dann 1000€ kosten soll. Für mich stimmt da das Verhältniss einfach nicht.
Du hast schon mitbekommen, wann der erste Prototype auf der Superbooth gezeigt wurde? Der mich übrigens noch völlig kalt gelassen hat. Meinst Du, die haben hier bei Korg Berlin danach einfach mal nur Däumchen gedreht?
Hier mal ein Beispiel, was es gibt:Ich könnte mir das gut als Keyboard vorstellen, aber dann entsprechend mit 61 oder 72 Halbtönen. Aber das ist dann vermutlich einfach viel zu teuer für ein elektromechanisches instrument. Es ist einfach zu aufwändig. Man baut ja auch keine Tonewheelorgeln mehr.
Hier mal ein Beispiel, was es gibt:
https://www.thomann.de/de/stage_pianos.html?manufacturer=Rhodes&oa=pra
Ich finde das Ding soundmässig total uninteressant. Verstehe die Aufregung garnicht. Was ist hier das Neue?
Aber ja 12 Stimmen und Stereo wäre auch schön gewesen. Oder sogar noch Filter und kräftigeres, bzw. wirkliches Wavefolding pro Stimme. Und einzelne Outputs. Mehr geht ja immer, wenn man's denn bezahlen will.
Ich bin ansich bei dir - aber - du kannst hier "präparieren" und Dinge drauf legen, damit rumspielen, das ist schon interessant - allerdings ist das natürlich kein Leviasynth, Iridium oder Opsix etc.. wir sind also nicht die Zielgruppe. Aaaaber - für sich ist das ein hochspannendes Gerät für Performance und Experiment auf einer ganz anderen Ebene, nicht des Sounds selbst sondern der mechanischen Interaktion und welches Kalimbapiano hat schon einen Sequencer? Da ist dann auch nicht so wichtig, dass der nicht 128 Steps hat oder sowas.Ich finde das Ding soundmässig total uninteressant. Verstehe die Aufregung garnicht. Was ist hier das Neue?
Somit hätten wir die Erklärung, wie der Preis kalkuliert wurde. Mit den Entwicklungskosten unmöglich, unrealistisch. Also wurde der Preis einer Rhodes-Stimme als Kalkulationsbasis hergenommen.und dann auch noch zum ungefähr gleichen Preis pro Stimme. :)
Ganz spannende Idee, aber die Größe der Zunge korreliert ja mit der Tonhöhe, ich denke nicht, dass dies umsetzbar ist.Meine Idee wäre ja, ob es umsetzbar wäre, nur eine einzelne Zunge vom Phase8 zu haben, die sich aber per Elektromagnet oder Motor verschieben lässt und so ihre Tonhöhe ändert. So oder so ähnlich müsste das ja auch umsetzbar sein. Wäre dann nur monophon und die eine Stimme wäre aufwendiger, es reicht aber eben für viele Anwendungen auch nur eine Stimme.
Das könnte man dann vielleicht auch als Eurorack-Modul umsetzen, am Besten so ausgelagert wie Hallspiralen-Tanks.
Ganz spannende Idee, aber die Größe der Zunge korreliert ja mit der Tonhöhe, ich denke nicht, dass dies umsetzbar ist.
Die unlimitierte Version gibt es jetzt schon bei Thomann, und das sogar mit kürzerer Lieferzeit als davor die limited edition. Und es ist so, wie ich vermutet habe, bei der normalen Edition fehlen die drei zusätzlichen Resonatoren, ansonsten ist es das gleiche Gerät. Am Preis hat sich nichts geändert.Die Limited Edition scheint bei Thomann weg zu sein, zur Lieferbarkeit heißt es jetzt "auf Anfrage"... Vielleicht bringen sie dann ja tatsächlich später eine unlimitierte Version?
Mein Tipp wäre: als nächstes kommt dann eine Sparversion mit weniger Mechanik, z.B. mit nur einer Zunge...
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