Linux -> Windows

marco93

marco93

Moderator
Ich habe diese Woche mal Sonarworks getestet und ich bin zum Entschluß gekommen, dass ich dass auf jeden Fall brauche. Die Verbesserung ist unglaublich, gerade auch was die Stereoortung betrifft. Problem: Es gibt von Sonarworks ein auf Linux lauffähiges plugin für die Monitor und Kopfhörerkalibrierung, aber die Messung lässt sich noch nicht auf Linux durchführen. Ich habe mal den Support angeschrieben, ob damit in naher Zukunft rechnen ist.

Nun könnte ich einfach die Messung mit einem Windowsrechner machen (den ich momentan noch nicht habe) oder ich steige komplett auf Win 10 um.

Option 1. Ich kauf mir ein refurbished Notebook für ~300 € mit Windows 10
Option 2. Ich kauf mir einen neuen PC mit Win 10 für die Musik

Was mich noch davon abhält sich zwei Punkte.

1. Wie schaut es mit der Verträglichkeit von Antivirenprogrammen und der DAW aus? Kann man z.B. Antivir problemlos nutzen?
2. Wenn ich einen PC mit Windows 10 kaufe, was bekomme ich da als Medium? Stick, DVD oder gar nichts? Was passiert, wenn ich Windows neu installieren muß? Wie komme ich da an Windows?



Eigentlich würde ich tendenziell lieber bei Linux bleiben, aber die Verfügbarkeit von Software nervt auf die Dauer und das Leben ist kurz :D .
Raumkorrektur geht auch mit REW, aber gerade die Phasenkorrektur ist der Wahnsinn. Das geht damit nicht.
 
ganje

ganje

Fiktiver User
1. Wie schaut es mit der Verträglichkeit von Antivirenprogrammen und der DAW aus? Kann man z.B. Antivir problemlos nutzen?
2. Wenn ich einen PC mit Windows 10 kaufe, was bekomme ich da als Medium? Stick, DVD oder gar nichts? Was passiert, wenn ich Windows neu installieren muß? Wie komme ich da an Windows?
zu 1.: Nicht so gut.. Antivirenprogramme laufen ja ständig im Hintergrund und das macht sich bemerkbar. Ich nutze gar keine Antivirenprogramme. Das ist mir zu 90er 🤷‍♂️
zu 2.: Man bekommt kein Medium, sondern der Key wird irgendwo im Bios hinterlegt. Bei einer Neuinstallation wird er automatisch abgerufen. Ich habe mal Pro ohne Key auf einen Laptop installiert. Da er sich den Key selbst gezogen hat, wurde am Ende eine Home-Version installiert. Die Installationsdateien gibt es im Netz zum herunterladen. Damit macht man dann einen bootbaren USB-Stick.

An deiner Stelle würde ich mir einen Laptop mit Win10, für die paar Anwendungen, holen.
 
marco93

marco93

Moderator
Das hab ich schon befürchtet. Also kommt ein kleiner Windows Laptop ins Haus. Bei Linux hab ich keine Virensoftware, Updates laufen im Hintergrund (das nervt extrem bei Windows). Ich kann mir Debian, Mint, Ubuntru, Arch, etc. einfach runterladen. Neuinstallation ist nach 15 Minuten erledigt. Debian braucht ~8 GB HD Platz. Windows 10 30 GB? Ich glaube auch, dass der Rechner für Windows gleich mehr RAM, CPU Power, etc, haben muß um vergleichbar zu arbeiten.

Und bei Windows ist das Blackbox - Gefühl größer.
 
Summa

Summa

hate is always foolish…and love, is always wise...
Updates laufen im Hintergrund (das nervt extrem bei Windows)
Das lässt sich mittlerweile aber auch pausieren, wenn du gerade Musik machen willst und es lassen sich die Nutzungszeiten setzen, damit das Teil nicht plötzlich das System wieder neustarten will.

2. Wenn ich einen PC mit Windows 10 kaufe, was bekomme ich da als Medium? Stick, DVD oder gar nichts? Was passiert, wenn ich Windows neu installieren muß? Wie komme ich da an Windows?
 
marco93

marco93

Moderator
Ich hol das lieber vor Ort. Kann man dann auch vorbeibringen, falls was ist.
 
ganje

ganje

Fiktiver User
Thinkpads finde ich super.. Habe zwei Leasingrückläufer bei eBay gekauft. Meine Frau hat einen mit 13" (300 Euro) und ich einen mit 15" (400 Euro), beide mit 500GB SSD, 16GB RAM und i5. Meiner hat dann noch Touchscreen und beleuchtete Tastatur.
Die Tastatur ist sehr gut, Akkuleistung in Ordnung und allgemein sind diese Modelle etwas robuster, was immer von Vorteil sein kann.
 
marco93

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Moderator
Ich habe nicht so gute Erfahrungen mit Lenovo. Für die Arbeit wollte ich erst ein L14 mit Ryzen 5, aber Lieferzeit verschiebt sich ständig. Hab jetzt ein HP bestellt. Mit HP Desktops hab ich gute Erfahrungen.
 
ganje

ganje

Fiktiver User
Ich hatte davor Fujitsu, Acer, HP, Toshiba und Sony.. Fand sie alle nicht so dolle, aber das ist schon eine Weile her. Vom Thinkpad bin ich begeistert, kenne aber sonst nichts von Lenovo und Thinkpads sind ja eigentlich der Nachlass von IBM. Guten Ruf hatten sie schon immer.

Mir ist eine gute Tastatur (+Maus) und ein gut ablesbarer Bildschirm (der nicht ultra HD sein muss) sehr wichtig. Der Rest ist eh konfigurierbar.. 🤷‍♂️
 
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ganje

ganje

Fiktiver User
Achso, ja, die Akkuleistung ist mir auch noch wichtig. Für den T460 habe ich mir sogar einen größeren Akku gekauft. Paar Stunden Hochleistung sind kein Problem mehr. Gut ist auch, dass die meistens zwei Akkus haben (einer ist fest eingebaut), sodass man den Großen im laufenden Betrieb wechseln kann.
Außerdem finde ich deren Dockingstationen, mit vielen USB- und Monitoranschlüssen, sehr praktisch. Die gibt es hin und wieder sehr günstig bei Kleinanzeigen zu kaufen.
 
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Green Dino

Green Dino

Octatrack users will be happy about this one!
Bei der Installation von Win10 am besten einen Offline Account anlegen. Bei Win 10 Pro geht das zum Glück leicht (bei Home war es zumindest mal versteckt oder gar nicht möglich - kann man aber nachlesen wie das momentan ist) auch wenn 40 mal nachgefragt wird ob man das wirklich will und 30 mal aufgezählt wird welche „Vorteile“ ein Online Account bieten würde - so fühlt sich Windows wenigstens wie ein PC Betriebssystem an...

Meine Frau hat einen Online Account (Windows verknüpft deinen User Account mit einen Email Account und aktualisiert ständig irgendwelchen Kram) auf ihrem Rechner, weil Windows vorinstalliert war - das ist quasi ultranervig. Windows fühlt sich wie eine nervige Version von Android an.

Den Windows Store kann man nur mit Online Account nutzen, aber die Apps, die man über den Store beziehen kann sind zumindest für Musikrechner irrelevant.

Wenn du einen Rechner kaufst auf dem Win vorinstalliert ist kannst du es ja neu installieren.

Mit Win10Privacy kann man das ständige nach hause Telefonieren und anderen Kram komfortabel abschalten.
 
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Synthfluencer

Synthfluencer

..
Vom Thinkpad bin ich begeistert, kenne aber sonst nichts von Lenovo und Thinkpads sind ja eigentlich der Nachlass von IBM. Guten Ruf hatten sie schon immer.
Ich war auch der Meinung, dass man mit Lenovo Qualität kauft; seitdem ich ein E480 besitze sehe ich das leider anders. Zunächst scheint es ein prinzipielles (= nicht Lenovo-spezifisches) Latenzproblem mit Intel i7 Prozessoren und Windows10 zu geben. Internetz ist voll mit Threads dazu (u.a. https://bit.ly/33LRf5l) Das Latenzproblem hat zur Folge, dass DAWs besonders wenn man VST Instrumente benutzt in regelmäßigen Abständen Aussetzer haben (egal mit welchem Interface). Dazu kommt, dass Lenovo zumindest bei dem Modell das Temperaturmanagement nicht im Griff hat. Das hat dazu geführt, dass man am BIOS basteln musste und die Performance runtergefahren hat. Trotzdem heult der Lüfter bei der kleinsten Lastspitze. Das Ende vom Lied ist, dass ich parallel ein Windows 8 installieren musste für Audioanwendungen - und diese i7 16 GB 512 GB SSD "Höllenmaschine" im Audiobereich leistungstechnisch von meinem 10+ Jahre alten Athlon PC in die Tasche gesteckt wird. Der Lenovo-Support lässt einen übrigens am langen Arm verhungern. Und mit Linux hatten diverse Lenovo-Serien übrigens letztes Jahr auch ein größeres Issue... https://bit.ly/2XHSlLx

LG SF
 
marco93

marco93

Moderator
Der Lenovo-Support lässt einen übrigens am langen Arm verhungern.
Oh ja... Da habe ich ganz schlechte Erfahrungen mit. Die haben mich teilweise gar nicht verstanden (saßen in Italien) ..

Ich hatte mal ein Lenovo mit Atomprozessor. Das Teil war ein Schuß in den Ofen und nicht nutzbar.
Dann ein X250 mit i5 und 4 GB RAM. Ok, aber schon am Anfang fing der rote Nippel an sich selbstständig zumachen. Zudem ist die Lenovo-Software extrem ätzend. Die sollte man gleich deinstallieren. Tastatur und Verarbeitung sind allerdings immer top, kein Vergleich zu einer Fujitsu-Klapperkiste, die ich mal hatte. Mein Onkel hat sich in dem Shop von oben ein T530 gebraucht gekauft. Den hab ich ihm empfohlen und der mach einen guten Eindruck. Ist ein Panzer. Denke ich hol mir ein Lenovo oder einen Dell. Bei beiden sollte es mit Linux keine Probleme geben, aber ich brauch ja erstmal ein Windows :zzz:
 
marco93

marco93

Moderator
Ich war auch der Meinung, dass man mit Lenovo Qualität kauft; seitdem ich ein E480 besitze sehe ich das leider anders. Zunächst scheint es ein prinzipielles (= nicht Lenovo-spezifisches) Latenzproblem mit Intel i7 Prozessoren und Windows10 zu geben. Internetz ist voll mit Threads dazu (u.a. https://bit.ly/33LRf5l) Das Latenzproblem hat zur Folge, dass DAWs besonders wenn man VST Instrumente benutzt in regelmäßigen Abständen Aussetzer haben (egal mit welchem Interface). Dazu kommt, dass Lenovo zumindest bei dem Modell das Temperaturmanagement nicht im Griff hat. Das hat dazu geführt, dass man am BIOS basteln musste und die Performance runtergefahren hat. Trotzdem heult der Lüfter bei der kleinsten Lastspitze. Das Ende vom Lied ist, dass ich parallel ein Windows 8 installieren musste für Audioanwendungen - und diese i7 16 GB 512 GB SSD "Höllenmaschine" im Audiobereich leistungstechnisch von meinem 10+ Jahre alten Athlon PC in die Tasche gesteckt wird. Der Lenovo-Support lässt einen übrigens am langen Arm verhungern. Und mit Linux hatten diverse Lenovo-Serien übrigens letztes Jahr auch ein größeres Issue... https://bit.ly/2XHSlLx

LG SF
Ohoh... Das ist aber mal richtig Scheiße. Konntest du den nicht zurückgeben?
 
ganje

ganje

Fiktiver User
Ja, der "Defender". Möchte man ihn ausschalten, muss man nach Tipps und Tricks googeln..
 
Green Dino

Green Dino

Octatrack users will be happy about this one!
Ja, der "Defender". Möchte man ihn ausschalten, muss man nach Tipps und Tricks googeln..
Geht doch ganz einfach, zumindest in Win 10.

In Win7 hatte ich noch meine alte Firewall und Antivirensoftware drauf, weiss nicht mehr genau ob das da kompliziert war.
 
 


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