Live 10 vs Bitwig 2 (bzw.3)

sempiternal

Bass Junkie
Hey Leute, eigentlich kenne ich mich mit beiden DAW´s gut aus, vor allem mit Live.
Ich war jahrelang auf Live unterwegs von Version 5 bis 10 und habe dann irgendwann den Step zu Logic Pro X gemacht und Live meinem guten Kollegen verkauft. Nun juckt es mich wieder in den Fingern und ich hätte gern entweder Live oder Bitwig.. ...dies soll hier so eine Art "was würdet ihr nehmen" Thread werden, kein Krieg beider DAW´s.

Die Vorteile bei Live sehe ich, dass ich das Programm kenne wie kein anderes, womöglich besser als Logic. Die Effekte darin sind doch noch ausgereifter, als in Bitwig, würde ich sagen? Man hat Max4Live (...) Finde im Delay Bereich mit Echo etc, sowie den AMP und Distortions, gibt es wesentlich mehr dort...

Bitwig würde eine neue Art zu arbeiten sein, irgendwie spannend, jedoch finde ich viele hauseigene Plug Ins nicht ganz so cool... während Live viel mit Cytomic & AAS entwickelt hat und insgesamt eine gute Aufstellung hat, finde ich die Bitwig Effekte recht schwierig und unübersichtlich...aber die Modulationen sind sehr interessant..und es hat natürlich seine Besonderheiten. Vielleicht muss ich aber auch tiefer eintauchen.

Viele sagen ja, Bitwig ist ein aufgebohrtes Live, im direkten Vergleich von Live 10.1 und Bitwig 2.5 finde ich aber kaum das Bitwig irgendwas mehr bietet? Diese Enter the Grid Geschichte die ich dann mit Bitwig 3.0 bekomme finde ich als Reaktor User irgendwie irrelevant...

Ich fühle mich zu Live glaube ein klein wenig mehr hingezogen, gerade jetzt, wo sie das 10er nochmal aufbohren mit der 10.1 ...aber irgendwie habe ich auch großes Interesse an der Bitwig Sache..

Was sind so eure Pros & Cons bei den beiden DAW´s ...wie würdet ihr wählen?
Lasst mal darüber diskutieren ;-)
 

borg029un03

Elektronisiert
Eine Funktion die ich bei Bitwig sehr schätze und gern auch in Ableton hätte ist die Sandbox für Plugins. Wenn mal eins crasht, crasht halt nur das Plugin und nicht gleich die ganze DAW. Was wohl noch für den einen oder anderen Interessant ist, irgendwie kann man mit Bitwig Steuerspannung ausgeben. Ansonsten fällt mir jetzt nix groß ein, was anders oder besser ist.
 

Mindflanger

Cwejman healed my GAS!
Bitwig ist im Vergleich zu Live irgendwie noch ein Schuljunge finde ich, wobei ein hochbegabter. Live ist natürlich viel "ausgereifter", bitwig macht aber immer größere Schritte um viel nachzuholen.

Ich hatte vor 2 Jahren ne live suite und bitwig, an live haben mich für meinen workflow viele Dinge gestört, ich wollte mich dann auf eine DAW festlegen und Bitwig hat dann trotz seiner damaligen noch größeren Defizite den Zuschlag bekommen, weil ich gemerkt habe, da sitzen Leute die einen guten Zugang haben und ich will mich mit denen auf den Weg machen. Da ich selbst koch Anfänger war (bin), waren diese Defizite gar nicht mal so schwerwiegend, ich wollte mit Bitwig mitwachsen. Ich bereue die Entscheidung nicht.

Für mich als Eurorackuser ist bitwig sehr zuvorkommend, ich mach viel Schabernack aus bitwig raus über Expert Seepers Module und auch wieder rein. Ich werde mir jetzt die Tage mal das touchnotebook von meinem Sohn klauen und das auch mal einbinden.
 

sempiternal

Bass Junkie
Probier doch Bitwig einfach aus.
Naja, wenn jeder als Antwort bekommt "Probier aus" kann man die Foren ja schließen :D
Außerdem probiere ich es ja aus, aber es kann ja sein das es Leute gibt die mal ne Meinung zum "Ableton Live Killer" wie es oft kommuniziert wird haben und den Standpunkt ausbauen möchten wieso es sie rübergezogen hat von Live.
 

sushiluv

||||||||||||
Ableton kann über Max auch jede beliebige Form von Steuerspannungen ausgeben, auch mit Expert Sleepers Hardware, mache ich seit Jahren. Silent Way gibt es auch noch, falls man nicht selbst basteln möchte.

Bitwig ist schon spannend, aber es erscheint mir unübersichtlicher und bunter und da es ja ex-Ableton Leute sind, wundert es mich, dass Push2 nicht alles bietet, was es bei Ableton kann.
 

stuartm

musicus otiosus
Wenn du dich in Live bestens auskennst, bleib bei Live.
Bitwig macht vieles ähnlich wie Live, ist dann aber in Details doch anders (nicht unbedingt schlechter/besser).

In Summe muss ich @Mindflanger zustimmen: Live ist für mich deutlich ausgereifter und schlanker/eleganter.
 
R

Rastkovic

Guest
Eigentlich sind die "Alleinstellungsmerkmale" von Bitwig ja weitestgehend bekannt. Vorteil bei Bitwig sehe ich wenn du direkt ein Modular System ansteuern möchtest. Ansonsten sieht das kommende The Grid natürlich auch sehr interessant aus.

Andererseits benutze ich Live 10 Suite (Max for Live!!) + Reaktor 6 wo Bitwig meiner Meinung nach insgesamt nicht gegen anstinken kann.

Mir ist es ein Rätsel wie du deine Lizenz verkaufen konntest.... :roll: :)
 
Live10.1 ist schon echt gut

all meine Gehversuche mit Bitwig hab ich mit nem Kopfschütteln beendet.. sind meist nur kleine Details die's für mich unbrauchbar macht - oder zumindest die Vorteile aufwiegt

das muss jeder für sich entscheiden welche Features wichtiger sind ... sind beides gute DAWs mit ihren Stärken und Schwächen.

Sollte man keine gute Musik machen ,liegt es sicher nicht an der DAW ;-)
 
Ableton hat den Vorteil, dass die mit Push 2 gleichzeitig den besten Controller haben, der genau für diese DAW abgestimmt ist.
Für Bitwig gibt es nur Controller, die mir alle nicht zusagen, z.B. die von Nektar. Dafür ist Push auch recht teuer. Live selber ja auch noch.
Ich entschied mich per Bauchgefühl für Bitwig, aber immer hoffend, dass die was an der API machen, so dass auch Sample Edit und Note Repeat mit Push 2 gehen. Können sie bis heute nicht. Sampling mit Push 2 wäre mir super wichtig, und da Bitwig - trotz Hinhaltung - wohl nicht wirklich Interesse hat, dass Push 2 vollumfänglich damit funktioniert, habe ich den Schritt bereut, mich auf Bitwig eingelassen zu haben und werde wohl wechseln, sobald mal wieder Rabattaktionen anstehen.
Wenn man auch mit externem Gerät arbeiten will, muss man schauen, dass die auch für die DAW kompatibel sind. Und für Ableton scheint irgendwie jedes Gerät ausgelegt zu sein. Zumindest wirkt es auf mich so, dass der Markt mehr auf Live zugeschnitten ist und für Anfänger, wie mich, geeigneter ist.
Von den gebotenen Sounds beider DAWs gefällt mir kaum etwas. Und das stößt mir bitter auf, dass ich - gerade bei Live - viel Geld für etwas hinblättern soll, das ich gar nicht benötige. Seit der Upgrade-Politik von Bitwig, die damit auch Sachen anbieten, die ich nicht brauche (z.B. Modularzeug), ist Bitwig auch nicht mehr wirklich günstig.
Dennoch gefallen sie mir besser als die anderen. Das sage ich aber mehr intuitiv denn aus einer wirklichen Kenntnis heraus. Ohne vernünftigen Controller, da fehlt mir nämlich bis jetzt noch die Lust, mich mit der DAW wirklich zu beschäftigen.
Bitwig mit der Fähigkeit, Sample Edit und Note Repeat am Push 2 zu betreiben, und ich bleibe bei dieser DAW, denn Live 10 ist mir, für meine Zwecke, eigentlich zu teuer. Wenn mir dadurch aber der Einstieg in die DAW leichter und spaßiger gemacht wird, werde ich die teurere Variante wählen, da mir sonst einfach die Lust fehlt. Und das ärgert mich am meisten.
Wenn Du schon jahrelang Erfahrungen mit Live gesammelt hast, würde ich da bleiben. Notfalls kannst Du ja parallel Bitwig nutzen, falls Du mal gute Angebote bekommen solltest. Dann hättest Du einen direkten Vergleich. Weiss ja nicht, ob und welchen Controller Du verwendest.
Vielleicht baut man in Live demnächst ja auch noch die Sand Box ein. Die finde ich schon sehr wichtig.
 
Habe schon lange beide, nutze aber deutlich mehr Live.

Pro Live:
- Max for Live
- GUI (reines Geschmacksurteil, empfinde das Gesamtkonzept als übersichtlicher)

Pro Bitwig:
- MPE/Midi (mag für viele natürlich völlig irrelevant sein, aber das Midi-Konzept von Live ist schon ziemlicher Mist, wenn man irgendetwas komplexes mit Midi machen möchte)
- Modulationskonzept (für "simple" Interaktion viel praktischer als Live, wo man für fast alles ähnlich mächtige mit Max for Live herumbasteln muss)
- Viele "nice to have"s, wie das Benennen von Inputs und Outputs, insgesamt mehr Fokus auf UX.
- Vorgefertigte Integration für CV. Nur bedingt ein Vorteil, da man das mit max for live natürlich auch lösen kann.

Für mich ist Max for Live immer noch ein Totschlagargument. Ich habe zwar geschrieben, dass viele Sachen mit Bitwig einfacher sind, aber wenn man tiefer einsteigen möchte, kommt man in Bitwig schnell an die Grenzen, während mit Max for Live praktisch alles geht.
 

sempiternal

Bass Junkie
Ich hab mir nun LIVE 10 wieder geholt...glaube Bitwig würde mich nicht so zufrieden stellen können, das ich nie mehr auf Live schielen würde..und bevor ich dann 3 DAWs habe...bleib ich bei dem was ich kenne und mehr mag :)
 
Seit Bitwig 2 verwende ich Live überhaupt nicht mehr. Fühlt sich für mich deutlich veraltet an.

Hier meine kleine Liste warum:
- Unterstützt VST3
- Unterstützung für MPE
- Hardwareintegration mit CV Steuerung
- Läuft auch auf Linux
- Modulationsgeräte (das muss man wirklich mal selbst ausprobiert haben!)
- deutlich besserer Browser (beliebige Collections, Context sensitiv, ...)
- Session und Arranger können gleichzeitig angezeigt werden
- Funktionierende Latenzkompensation
- Trennung von Plugins in eigene Prozesse
- Offene Schnittstelle für Controlleranbindung
- Volle Touchunterstützung
- Hybrid Tracks (MIDI und Audio kann auf einer Spur laufen)
- Beliebig verschachtelte Gruppen
- viele kleine Workflowdetails

Das oft zitierte "mit M4L" geht ja alles kann ich nicht bestätigen. Hatte mich damit intensiv auseinandergesetzt, aber rund und stabil läuft das Ganze überhaupt nicht. Die Bitwig-Modulatoren und in 3.0 kommenden Modularinstrumente fühlen sich dagegen wie aus einem Guss an und bieten auch für Leute die einfach nur Musik machen wollen einen Mehrwert.
 
R

Rastkovic

Guest
- MPE/Midi (mag für viele natürlich völlig irrelevant sein, aber das Midi-Konzept von Live ist schon ziemlicher Mist, wenn man irgendetwas komplexes mit Midi machen möchte)
Und was komplexes machst du damit?

Vielleicht brauch ich das ja auch und weiß es noch garnicht.... :)
 

borg029un03

Elektronisiert
Ja da gehen die Meinungen auseinander, zeitweise hatte ich auch mal zu Bitwig rüber geschielt, aber seit Live 10 hat man in vielen Kleinigkeiten aufgeholt und zum Teil überholt. Andere Sachen sind für mich komplett irrelevant, weil ich es nicht nutze oder es zu kompliziert ist.

- Unterstützt VST3
Seit Live 10.1 gehts auch da. Aber ich muss zugeben außer anfänglich für die Plugouts von Roland hab ich das noch nicht vermisst.

- Unterstützung für MPE
Hab bisher nur einen Controller gesehen der das unterstützt und das hat mich auch nicht so aus den Socken gehauen. Potential hätte das bestimmt, aber im Moment find ich das noch eher uninteressant.

- Hardwareintegration mit CV Steuerung
Hab ich nicht, daher ist mein Interesse nur gering, aber laut ein paar Kommentaren obendrüber geht das auch mit M4L.

- Läuft auch auf Linux
Ein echter Vorteil wenn man das braucht. Als eher Konsument mit Blick aufs Geld landet man aber meistens bei Windows. Mit etwas mehr Geld bei Apple.

- Modulationsgeräte (das muss man wirklich mal selbst ausprobiert haben!)
Das würd mich noch am ehesten Interessieren, wo da der Vorzug gegenüber M4L ist.

- deutlich besserer Browser (beliebige Collections, Context sensitiv, ...)
Da seh ich bei Ableton auch Verbesserungspotential, besonders was VSTs angeht, Reminder und Suchfunktionen für verschobene Daten (gibt's zwar aber verbesserung wäre nicht schlecht) und intelligente Suchhilfen, wie Tags oder anhand des Audioprofils vergleichbare Sounds suchen (als Bsp suche ich Kicks und die DAW spuckt mir alles aus was die klassischen Profile von Kicks hat unabhängig vom Namen).

- Session und Arranger können gleichzeitig angezeigt werden
Gibt's seit 9.5. Besser wäre sowas wie bei Studio One mit Alternativen Arrangements.

- Funktionierende Latenzkompensation
Hab jetzt damit noch keine Probleme gehabt seit ich mit Ableton arbeite, aber hab da auch negatives aus der Vergangenheit gehört.

- Trennung von Plugins in eigene Prozesse
Top Feature, wünsch ich mir auch für Ableton.

- Offene Schnittstelle für Controlleranbindung
Gibts da nicht Python oder sowas? Prinzipiell ist das für mich auch eher Nice to Have, wenn ich nen Controller hab soll der funktionieren. ich will den nicht erst groß Programmieren.

- Volle Touchunterstützung
Mag ich nicht, aber würde ich als Feature verbuchen. Da gibt sicherlich einige die das wollen und nutzen.

- Hybrid Tracks (MIDI und Audio kann auf einer Spur laufen)
Das haben die mir damals auch als Feature auf der Musikmesse verkauft, aber ich hab den Mehrwert nicht so wirklich erkannt.

- Beliebig verschachtelte Gruppen
Seit Live 10 mit drin.

Ich will Bitwig nicht absprechen, dass da Potential drin ist, aber so wirkliche Akzente setzt die DAW nicht. Da hat Studio One als neuer Mitbewerber bessere neue Impulse geliefert.
 
Und was komplexes machst du damit?

Vielleicht brauch ich das ja auch und weiß es noch garnicht.... :)
1. Ich nutze ein Linnstrument, also MPE. Falls nicht bekannt: Das produziert Daten auf mehreren Midi-Kanälen, jede gerade aktive Note überträgt CCs auf ihrem eigenen Kanal. Damit kann der Empfänger dann die CCs der jeweiligen Note zuordnen, was mehr "Ausdrucksstärke" bzw. Modulationsmöglichkeiten pro einzelner Note erlaubt. Das ist in Live grundsätzlich nur mit absurden Workarounds möglich (ein Midi-Track pro genutztem Kanal -> bis zu 16 Midi Tracks für eine einzige Aufnahme und jeder Track nimmt eine getrennte Midi-Datei auf), weil ein Midi-Track in Ableton Live sämtliche Informationen über Midi-Kanäle aus den Midi-Daten entfernt, sobald sie im Track ankommen und somit ein Plugin als Empfänger nicht mehr unterscheiden kann, zu welcher Note die gesendeten CCs gehören.
2. Die aufgenommenen Daten möchte ich dann auch noch bearbeiten (ich weiß, hohe Ansprüche). Kannste natürlich vergessen, weil ja jeder Kanal in einer eigenen Datei ist. Spiele ich also einen Akkord mit vier Noten, müsste ich die synchron in vier Dateien bearbeiten, wenn ich z.B. das Timing anpassen möchte. In vielen anderen DAWs kannst du dasselbe in einer Datei aufnehmen und dann auch gern mal pro Notenevent die zugehörigen Expression-Parameter getrennt angezeigt bekommen und bearbeiten. Insgesamt ist praktisch jeder Midi-Editor anderer DAWs Live überlegen, wenn es um das Bearbeiten von mehreren CCs gleichzeitig geht. Ich mache auch oft Aufnahmen mit Orchester-Libraries, für die ich ein Keyboard und eine Reihe von Fadern benutze. Das Ergebnis zu bearbeiten ist in Live wahnsinnig nervig, während es z.B. in Cubase kein Problem ist. Bitwig ist irgendwo dazwischen, aber schon deutlich weiter als Live.
3. Live kann meines Wissens nach immer noch kein SysEx. Das ist zwar selbst auch steinzeitlich ist, aber manchmal eben nötig.
 

sempiternal

Bass Junkie
Also ich finde in Bitwig das modulieren is nix anderes als einfach bei Live ein LFO oder ähnliches zu nehmen und das dann auf die gewünschten Parameter zu Mappen. Nur das du in Bitwig direkt ein Pfeil am "Rack" hast, dann musst du trotzdem noch den LFO zum bsp. laden ..das funktioniert doch in Live genauso. Es ist vielleicht nur nicht so offensichtlich angepriesen.

Mein + für Bitwig, welches mir gerade einfällt, ist das man den Mixer anzeigen kann, während man in der Arrangement Ansicht ist! Das würde ich mir von Live wünschen.. und das der Hack die Plug Ins in der Mixer Ansicht anzuzeigen, fester Bestandteil wird. Auch da in + für Bitwig.
 
Zuletzt bearbeitet:

borg029un03

Elektronisiert
Mein + für Bitwig, welches mir gerade einfällt, ist das man den Mixer anzeigen kann, während man in der Arrangement Ansicht ist! Das würde ich mir von Live wünschen.. und das der Hack die Plug Ins in der Mixer Ansicht anzuzeigen, fester Bestandteil wird. Auch da in + für Bitwig.
Aber mit 2x Bildschirmen ist das problemlos machbar ;-)
 
R

Rastkovic

Guest
Das mit dem "Second Window" war mir übrigens bis heute unbekannt, evtl. aber auch nur nicht 100%ig bewusst was man damit machen kann.

Konnte trotz 27" Monitor jedoch keine wirklich brauchbare Anordnung herausfinden, evtl. muss jetzt tatsächlich ein zweiter Monitor her..... :)
 

sempiternal

Bass Junkie
Ja ich habe auch ein 34" Widescreen von LG ...da könnte ich das drauf realisieren, aber ich sehe gerne weit genug im Arrangement. Sich jetzt dafür noch ein Monitor hinstellen, kommt für mich nicht in Frage.
Die Lösung wäre für Ableton denke ich einfacher ..wenn man anstatt Plug Ins und Clips auch den Mixer sehen könnte... wäre sicher kein feature über das sich wer beschweren würde :) Und die Session Ansicht nutze ich halt nicht...außer ich spiele Live. Oder derzeit gezwungen beim Abmischen, weil mit den Mini Dingern im Arrangement kann ja keiner was anfangen.
 
R

Rastkovic

Guest
TAB drücken zum umschalten funktioniert für mich im Grunde auch.....

Jetzt werden ja erstmal die Automations Möglichkeiten in Live endlich aufgemöbelt, vielleicht gibt's irgendwann dann auch noch ne Mixer Leiste unten zur Auswahl. ;-)
 
mir ist grad was aufgefallen , weil ich mit meiner neuen externen GPU experimentiere :
während Live ungefähr keine Belastung erzeugt - oder nur kurze Peaks, je nachdem was man macht

bei Bitwig läuft sie die ganze Zeit mit 100% , mit entsprechenden Folgen ...

allein das macht es komplett unbrauchbar für mich
 

Mindflanger

Cwejman healed my GAS!
seit vorhin gib es dann auch das 2.5 Update. So wie ich das verstanden habe gibt es auch keine neuen Zweierversionen mehr sondern es geht dann gleich in 3 über.
 
R

Rastkovic

Guest
- Hybrid Tracks (MIDI und Audio kann auf einer Spur laufen)
Nennt sich in Live "External Instrument", wenn du externe Hardware ansteuern und Audio und Midi in einer Spur möchtest....

Ansonsten sind bei Plugin Instrumente natürlich Audio und Midi auch in einer Spur.
 

sushiluv

||||||||||||
1. Ich nutze ein Linnstrument, also MPE. Falls nicht bekannt: Das produziert Daten auf mehreren Midi-Kanälen, jede gerade aktive Note überträgt CCs auf ihrem eigenen Kanal. Damit kann der Empfänger dann die CCs der jeweiligen Note zuordnen, was mehr "Ausdrucksstärke" bzw. Modulationsmöglichkeiten pro einzelner Note erlaubt. Das ist in Live grundsätzlich nur mit absurden Workarounds möglich (ein Midi-Track pro genutztem Kanal -> bis zu 16 Midi Tracks für eine einzige Aufnahme und jeder Track nimmt eine getrennte Midi-Datei auf), weil ein Midi-Track in Ableton Live sämtliche Informationen über Midi-Kanäle aus den Midi-Daten entfernt, sobald sie im Track ankommen und somit ein Plugin als Empfänger nicht mehr unterscheiden kann, zu welcher Note die gesendeten CCs gehören.
2. Die aufgenommenen Daten möchte ich dann auch noch bearbeiten (ich weiß, hohe Ansprüche). Kannste natürlich vergessen, weil ja jeder Kanal in einer eigenen Datei ist. Spiele ich also einen Akkord mit vier Noten, müsste ich die synchron in vier Dateien bearbeiten, wenn ich z.B. das Timing anpassen möchte. In vielen anderen DAWs kannst du dasselbe in einer Datei aufnehmen und dann auch gern mal pro Notenevent die zugehörigen Expression-Parameter getrennt angezeigt bekommen und bearbeiten. Insgesamt ist praktisch jeder Midi-Editor anderer DAWs Live überlegen, wenn es um das Bearbeiten von mehreren CCs gleichzeitig geht. Ich mache auch oft Aufnahmen mit Orchester-Libraries, für die ich ein Keyboard und eine Reihe von Fadern benutze. Das Ergebnis zu bearbeiten ist in Live wahnsinnig nervig, während es z.B. in Cubase kein Problem ist. Bitwig ist irgendwo dazwischen, aber schon deutlich weiter als Live.
3. Live kann meines Wissens nach immer noch kein SysEx. Das ist zwar selbst auch steinzeitlich ist, aber manchmal eben nötig.
Zu 3. Live kann seit der 10 Sysex über Max For Live senden und empfangen.
 
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