Mal wieder X32 Rack :-o

Summa

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Mein X32 blitzt beim einschalten und hat jetzt auch seltsam nach Strom zu müffeln angefangen, da hab' ich das Teil geöffnet und folgendes Problem gefunden :heul:. Mal sehen was T. dazu meint, ich hoffe die Garantie ist nicht futsch, nur weil ich das Blech oben abgeschraubt hab' :denk:
Besser Einstellungen schnell sichern und das Teil nicht weiter betreiben? Zum Glück hab' ich ja am Kopfhörer Ausgang (abhängig von der LED Helligkeit) "fiepsenden" Ersatz.
X32 Netzt.JPG
 
Zuletzt bearbeitet:
Es wird wie meisstens das Netzteil sein.
Ich würde es nicht mehr einschalten.
Hab meins reparieren lassen. Lohnt sich ja.
 
Schwaches oder unterdimensioniertes Netzteil - das ist leider einer der größten Probleme bei unfassbar vielen Geräten.
 
Der Widerstand R4 (10 Ohm) ist wohl öfter ein Problem. Er übernimmt beim Einschalten die Funktion eines Ladestrombegrenzers.
 
Es wird wie meisstens das Netzteil sein.
Ich würde es nicht mehr einschalten.
Hab meins reparieren lassen. Lohnt sich ja.
Es gibt im Netz ein Video dazu, scheint nicht so schwer zu sein, aber ich hoffe dass die Garantie noch greift.


X32 Rack power supply replacement
 
Neben sterbenden Kondensatoren ist auch R4 ein Thema (weiter unten):
Dabei hab' ich immer darauf geachtet das Teil nicht gleichzeitig mit dem Rest des Equipments einzuschalten, um irgendwelche Spikes zu vermeiden 😮‍💨
 
Es ist ja eher so, dass R4 den Spike bzw. Anlaufstrom des X32 begrenzen soll, der u.a. durch das Laden der Elkos entsteht. Täte er das nicht, würden andere Bauteile überlastet oder es würde gar die Sicherung raushauen. Wenn er durch seinen Job auf Betriebstemperatur ist, wird er quasi zur Leiterbrücke ohne Widerstand.

Insofern kannst Du von außen dagegen gar nix machen, die Belastung ist das Einschalten des X32 selbst.

Die Frage ist nun, ob R4 nur an Altersschwäche gestorben ist (ein wenig jung, wie ich finde) und einfach getauscht werden kann... oder ob das nur ein Symptom eines größeren Defekts ist.
 
Die Frage ist nun, ob R4 nur an Altersschwäche gestorben ist (ein wenig jung, wie ich finde) und einfach getauscht werden kann... oder ob das nur ein Symptom eines größeren Defekts ist.
Ich schalte das Teil halt auch häufig wieder ein bzw. aus wenn ich mal 'ne Weile nur am PC sitze und was schreibe/lese - um Strom zu sparen, könnte das ein Problem sein?
 
Dadurch würde er natürlich häufiger belastet, als es ggf. vorgesehen ist. Das könnte eine vorzeitige Alterung erklären. Man hat durch häufiges Ein- und Ausschalten auch viel mehr mechanische Belastung der Bauteile, da sie sich ja bei Wärme ausdehnen und beim Abkühlen zusammenziehen.

"Ausschalten tötet", hieß es früher mal. Allerdings kam da der Strom noch aus der Wand und kostete auch nix. ;-) Muss man abwägen... ich mache ein Gerät nicht aus, wenn ich nur mal 10 Minuten telefoniere oder so. Aber es läuft auch nichts komplett ungenutzt über Stunden.
 
Dadurch würde er natürlich häufiger belastet, als es ggf. vorgesehen ist. Das könnte eine vorzeitige Alterung erklären. Man hat durch häufiges Ein- und Ausschalten auch viel mehr mechanische Belastung der Bauteile, da sie sich ja bei Wärme ausdehnen und beim Abkühlen zusammenziehen.
Das Ding steht bei mir ziemlich frei, ist in kein Rack eingebaut, steht auch ganz oben, wird maximal handwarm.
 
Die Bauteile intern werden sicher wärmer als das Gehäuse und bei jeder Temperaturänderung arbeiten die mechanisch. Das gilt ebenso für Lötstellen.

Im Falle R4 ist es aber wirklich so, dass der gerade im Moment des Einschaltens stark belastet wird und sich dann auch schnell deutlich erwärmt, damit er dann in den niederohmigen Dauerbetrieb gehen kann. Und da ist es womöglich so, dass da nur für eine bestimmte Anzahl Zyklen dimensioniert wurde. Das ist jetzt kein Vorwurf an Behringer, man muss ja bei der Auswahl eine Kosten - Nutzen - Abschätzung treffen und kein Bauteil ist unsterblich. Aber normalerweise macht man so einen Mixer ja nicht dauernd wieder aus, sondern der läuft über eine ganze Studiosession bzw. ein Konzert inklusive Soundcheck. Das könnte also die Ursache sein - genauso gut kann es auch sein, dass das Bauteil von vornherein einen die Lebensdauer verkürzenden Mangel hatte.
 
So viel ist von BFS und FOS Elektro zum Glück noch hängen geblieben ;-)
 
Die Bauteile intern werden sicher wärmer als das Gehäuse und bei jeder Temperaturänderung arbeiten die mechanisch. Das gilt ebenso für Lötstellen.

Im Falle R4 ist es aber wirklich so, dass der gerade im Moment des Einschaltens stark belastet wird und sich dann auch schnell deutlich erwärmt, damit er dann in den niederohmigen Dauerbetrieb gehen kann. Und da ist es womöglich so, dass da nur für eine bestimmte Anzahl Zyklen dimensioniert wurde. Das ist jetzt kein Vorwurf an Behringer, man muss ja bei der Auswahl eine Kosten - Nutzen - Abschätzung treffen und kein Bauteil ist unsterblich. Aber normalerweise macht man so einen Mixer ja nicht dauernd wieder aus, sondern der läuft über eine ganze Studiosession bzw. ein Konzert inklusive Soundcheck. Das könnte also die Ursache sein - genauso gut kann es auch sein, dass das Bauteil von vornherein einen die Lebensdauer verkürzenden Mangel hatte.
Da muss ich mir wohl 'ne Ausweichstrategie einfallen lassen, um das Teil nicht für jedes Youtube Video oder Soundfrage, sondern nur für externes Gear einschalten zu müssen.
 
Da muss ich mir wohl 'ne Ausweichstrategie einfallen lassen, um das Teil nicht für jedes Youtube Video oder Soundfrage, sondern nur für externes Gear einschalten zu müssen.
Ist heute wieder zurück gekommen, sobald ich hier was Ruhe hab' kommt die ADAT Karte wieder rein und danach gehts ans verkabeln 😮‍💨 Hatte mir in der Zwischenzeit angewöhnt ein Zoom U-44 mit Digiface USB zu verbinden, schon um das verbleibende X32 Rack nicht so zu stressen, das kleine Teil brauch mit maximal 5W natürlich deutlich weniger Strom.
 
Zuletzt bearbeitet:
Hi, ist ja noch nicht ganz so alt der Fred,
überhole grad die PSU in meinem X32 Rack. Alle Elkos neu und nen kleinen Lüfter drauf. da er in meinem Holzrack etwas warm wird. Neben der Langen Startzeit von 4-5 Minuten und dem bekannten Flackern macht er zum Glück keine Probleme. Wollte aber gerne auch den R4 austauschen. 1Ohm soll er haben aber bei welcher Last??? Vielleicht kann mir jemand helfen und sagen wieviel Watt der Thermistor haben sollte. LG.
 
Hi, ist ja noch nicht ganz so alt der Fred,
überhole grad die PSU in meinem X32 Rack. Alle Elkos neu und nen kleinen Lüfter drauf. da er in meinem Holzrack etwas warm wird. Neben der Langen Startzeit von 4-5 Minuten und dem bekannten Flackern macht er zum Glück keine Probleme. Wollte aber gerne auch den R4 austauschen. 1Ohm soll er haben aber bei welcher Last??? Vielleicht kann mir jemand helfen und sagen wieviel Watt der Thermistor haben sollte. LG.
Oben hatte @Cyclotron einen Link mit Tipps zu Reparaturen gepostet, da steht was von 10 Ohm.
 
Hi, hab alle Elkos ausgetauscht. nur den Thermistor R4 nicht, es gibt diesen mit 10 Ohm mit 3,1 Watt und 5.1 Watt. Ersterer ist entsprechend kleiner und entspricht etwa der originalen Baugröße. Der 5,1 Watt ist fast doppelt so groß. Habe beide bestellt aber noch nicht eingelötet, da sie nicht das Problem sind. X32 startet wieder flott, kein Flackern und kein Warten! Eienen 80mm Lüfter habe ich an 12V und Ground gelötet. Er leigt nur mit Gumminupsel als Abstandshalter auf der PSU auf. Mal sehen ob es langfristig etwas bringt. ;-)
 
Im Zweifelsfall (wenn er passt) würde ich den größeren nehmen, meine elektrotechnische Bildung ist schon über 30 Jahre her, aber der dürfte mehr Strom vertragen und von daher robuster sein.
 
Ich habe überlegt, dass ein Thermistor mit 5,1 Watt vermutlich schneller warm wird und den Strom schneller durchlässt als der mit 3,1 Watt. Deshalb würde ich eher zum kleineren tendieren, da die Last dann etwas langsamer steigt für die nachfolgenden Bauteile.
 
Ich würde annehmen der Widerstand soll auf die Umgebungstemperatur reagieren und nicht auch noch selbst warm werden.
 
Ne er erwärmt sich und wird dann ganz durchgängig. Damit soll der Anfangsstrom begrent werden um Den dicken Elko zu schützen. Dieser würde sonst schnell altern.
 


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