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Matched Pair (MP) Studio Monitore

  • #32
Man kann das relativ einfach testen. Da nimmt man einen sehr brillianten Sägezahndauerton und bewegt sich langsam links-rechts und vor-zurück und wird dabei ein leichte Phasing in verschiedenen Frequenzen feststellen. Je unsymmetrischer der Arbeitsplatz bestückt ist, desto unterschiedlicher ist das Phasing links und rechts.

Da kann man sich verrückt machen damit. Ich habe es zur Kenntniss genommen und abgehakt.
 
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M.i.a.u.: ModernerPurist
  • #35
Das mit den matched ears erwähnte ich zwar mit einem Augenzwinkern, meine es aber ernst.

Ich habe definitiv keine goldenen Ohren, kann aber bei wirklich konzentriertem Hören einen minimalen Unterschied feststellen, wenn der "Arbeitsplatz" wo man zum Abhören sitzt unsymmetrisch bestückt ist. Also z.B. rechts auf der Tischplatte steht nichts und links habe ich einen dicken Desktopsynth stehen. Quasi Laufzeitunterschiede Direktschall und unterschiedliche Reflexionen auf beiden Seiten.
Nennt man so was nicht räumliches hören?
 
  • #36
Nennt man so was nicht räumliches hören?
So gesehen ist das vollkommen richtig. Nur ist es in diesem Zusammenhang eigentlich nicht gewünscht, weil man das Direktsignal aus der Abhöre bewerten möchte. Eben soweit nur möglich ohne Einfluß der Umgebung.

Andererseits geht es meistens um Nuancen und konkret darum, daß der Einfluß der Abhörumgebung und besonders die Abhörposition deutlich mehr Einfluß haben als minimale technische Abweichungen bei non-matched Monitoren.
 
  • #37
Google Gemini KI meint:

Der Mehrwert von „Matched Pair“ Monitoren mit fortlaufenden Seriennummern

In Diskussionen über Studiomonitore stellt sich oft die Frage, ob fortlaufende Seriennummern (Matched Pairs) in der modernen Fertigung überhaupt noch einen Vorteil bieten.

Hier sind die fachlichen Gründe, warum ein abgestimmtes Paar auch heute noch einen echten Mehrwert für das Monitoring darstellt:

Minimierung von Bauteiltoleranzen: Trotz hoher Qualitätsstandards unterliegen elektronische und mechanische Komponenten (wie Kondensatoren oder Treibermembranen) gewissen Schwankungen. Bei fortlaufenden Nummern stammen diese Teile aus derselben Produktionscharge, was die physikalische Identität beider Lautsprecher maximiert.

Symmetrie der Abbildung: Ein MP garantiert die bestmögliche Übereinstimmung im Frequenzgang und Phasengang. Dies führt zu einer stabilen Phantommitte und einer schärferen Lokalisierung von Signalen im Stereofeld. Ein „zusammengewürfeltes“ Paar kann die räumliche Darstellung im Direktvergleich leicht diffuser wirken lassen.

Konsistenz der Alterung: Da beide Monitore zur exakt selben Zeit produziert wurden, altern die Sicken der Tieftöner und die Bauteile der Endstufen unter ähnlichen Bedingungen. Das sorgt dafür, dass das Paar auch nach Jahren noch akustisch „aus einem Guss“ klingt.

Werterhalt: Auf dem Gebrauchtmarkt werden Paare mit fortlaufenden Nummern oft bevorzugt und erzielen stabilere Preise, da sie als Nachweis für eine bewusste Zusammenstellung ab Werk gelten."

Die KI-Argumentation ist nachvollziehbar, wie viel man dann davon hört oder wahrnimmt, ist wahrscheinlich von vielen weiteren Faktoren (wie der Raumakustik, der Aufstellung oder dem persönlichen Gehör) abhängig.
 
  • Daumen hoch
M.i.a.u.: Linear Displays
  • #38
Ich bilde mir ein, dass mich meine Emes Black tv HR active damals im Music Shop in München so umgehauen haben, lag nicht nur am geraden Frequenzgang, sondern vor allem an der unglaublich ehrlichen Stereo-Abbildung, die mich bis heute begeistert. Ich habe mal aus den Unterlagen die Original-Frequenzschriebe herausgesucht. Emes warb auch damit, dass alle Paare als matched pairs verkauft werden, und der Schrieb zeigt, dass im Bereich von 55Hz bis 9kHz die Abweichung unter +-1dB liegt und von 40Hz bis 20kHz unter +-2dB:
freq_resp_sml.webp
 
  • Daumen hoch
M.i.a.u.: claudio

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