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OnTopic Max/MSP 9.1... Sammelthread

Bitte genau im Thema bleiben (wie es im ersten Beitrag steht). Bei neuen oder anderen Themen bitte einen eigenen Thread aufmachen!
  • #152
Vorab: daß Expert Sleepers zumindest als eine Art von Interfacemodulen
für die erw. Programmierumgebungen verwendet wird, ist bekannt.
Hier gilt es vielmehr zusammenzutragen welche Eurorackmodule miitlerweile fähig sind,
den Programmiercode von patches zu laden, resp.
ihn zu verarbeiten damit dieser für die Eurorackumgebung geeignet ist

merci u. VG
 
  • #153
Zb Owl und Daisy aber generell nur ~Gen, normales Max geht leider mit keinem mir bekannten Modul.
 
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  • Zustimmung
M.i.a.u.: everNoob
  • #154
Das Befaco Lich könnte in die Richtung gehen, ist die aktuellste Version von OWL.
 
  • #156
 
  • #157
Etwas verspätet, merci für die Hinweise;

jetzt diese Frage: Aus verg. Zeit existieren erst. patches u. hieraus
kompilierte dll (vst, vsti entstanden unter Max/msp/Jitter 4.5).

Welche Vorschläge, Lösungen existieren, abgesehen von MaxforLive,
diese Resultate auf die 64bit Ebene zu portieren?

Pardon aber in Sachen MS Visual Studio, dies ist z.Zt. noch etwas
Neuland für mich (derz. habe ich MS Visual Studio 2017 unter win7 64bit installiert).
N.b. da zwar einige sourcecodes existieren, aber nicht immer Portierungen als 64bit dll
(gemeint sind Max-externals), dürfte dieses in Zeiten von Max8 interessant werden...

VG
5570.webp
 
  • #158
liebes forum!

ich habe mir vor ein paar tagen max 8 runtergeladen, um die 30 tage-test-version auszuprobieren:

ich habe mich früher ein wenig mit pure-data, visuals etc. auseinander gesetzt & finde musik-programmiersprachen prinzipiell sehr spannend... ich bin da absoluter anfänger & alles was da möglich scheint, erschlägt mich auf den ersten blick... es gibt wenig literatur, einiges an youtube-tutorials und foren...

mich würde einfach mal interessieren, wer hier max 8 nutzt und wenn ja wie?! ob es tipps zum lernen gibt etc.

einfach mal so frei assozieren :)
Ist zwar schon ein paar Tage her der Thread (und offensichtlich auch nicht mehr so viel los hier) - nutze trotzdem einmal die Gelegenheit, meine Gedanken zu Max8 hier zu teilen... wer weiß, vielleicht kommt ja wieder etwas Bewegung in die Unterhaltung ;-)

Patcherfahrungen in NI Reaktor sind locker schon 8 - 9 Jahre her und damit nicht mehr wirklich relevant - kenne aber grundsätzlich das Prinzip dahinter. Zudem arbeite ich seit Jahren mit einem Modularsystem (ungefähr in der Größen eines halben "Monsterrack" von Deopfer).

Nachdem ich die letzten Wochen innerhalb von Ableton* M4L wieder in die Materie eingestiegen bin, habe ich mir das Corssgrade auf die Vollversion von Max8 gegönnt - dazu noch folgendes Buch:

https://www.amazon.de/Generating-Sound-Organizing-Time-Thinking-ebook/dp/B0BKYSBWL5?language=de_DE

Erhoffe mir davon einen tiefergeheden Einstieg in die Materie - insbesondere beim Thema gen~ - eine offensichtlich exklusive Option in Max8, die in der M4L-Umgebung so nicht nutzbar ist beim Patching.

Lange Rede, kurzer Sinn: Ich bin gespannt!
 
  • #159
hey… nachdem ich als zitiert bin antworte ich mal…
ich habe meine hoch und tiefs mit max… manchmal kipp ich voll drauf rein , dann geht wochenlang galt nichts… ist auch blöd, weil ich dann auch wieder einiges verlernt von mal zu mal…
gen~ ist mir persönlich dann doch zu deep im moment. habe aber auch schon überlegt, mir dieses buch zu organisieren... du kannst ja mal berichten :)
im moment bin ich gerade am modular umbauen/reduzieren/reorganisatieren & max ruht gerade… 😉
 
  • #160
erst MSP lernen, dann gen~.

beides gleichzeitig stiftet zuviel verwirrung. und gen~ ist auch nicht für alles toll und angebracht.

und die bücher von gregory sind zwar klasse, aber richtig und falsch gibt es beim programmieren selten - finde deinen eigenen weg, das ist wichtiger. (gleiche diskussion hatte ich gerade mit banalytic auch :) )

viel spass!
 
  • #161
Vielen Dank Euch für die Rückmeldungen... werde langsam einsteigen und dann schauen, wohin die Reise führt. Gleichzeitig will ich mich da auch nicht komplett drin verlieren... man kommt dann kaum noch zum Musik machen. Ein Spagat!
 
  • #162
gen~ ist auch nicht für alles toll und angebracht.
Hat niemand behauptet... ich habe mir mal OPAL von Fors angeschaut und war fasziniert davon, was der Gute in seine ~gen Patches alles reinpackt an DSP Know-how, wobei er auch fremden Code nutzt und dies auch sauber dokumentiert bzw. angibt.

Aber um ~gen soll es hier ja auch gar nicht gehen - zumindest nicht ausschließlich. Ich habe mir die beiden Bücher von Greg Taylor gegönnt - "Generating Sound & Organizing Time" finde ich extrem toll geschrieben, wirklich interessante Konzepte/Gedankengänge... so viel kann ich sagen nach rund 40 Seiten. "Step by Step" ist thematisch natürlich eingegrenzt - aber auch hier ist der didaktische Ansatz sehr auf den Neuling ausgerichtet, vom großen Bild ins Detail über die Besprechung der Beispielpatches. Klasse!

Aus dem Cycling '74 Userforum habe ich dann auch den Hinweis auf die MAX8 Bücher von Maurizio Giri und Alessandro Cipriani erhalten - sind mittlerweile 3 Ausgaben, jeweils über 500 Seiten dick. Ist offensichtlich so etwas wie die Enzyklopädie für computergeneriertes Sounddesign und digitale Signalverarbeitung. Die Theorie dann anhand praktischer Beispiele auf Grundlage von Max8 Patches erklärt

Mal schauen... eins nach dem anderen, Volume 1 kann ich mal antesten, falls mir langweilig wird.
 
  • #163
wer bücher mag, für den sind die oben genannten sicher um längen besser als so manche anderen von den ~100, die es so gibt.

step by step ist ein tolles konzept und quasi so eine art buchversion von einer meiner sequenzer umgebungen, nur dass sich erst mal auf das wesentiche konzentriert und alles so einfach wie möglich implementiert wird.

was an büchern zum lernen für anfänger aber schwieirig sein kann ist aber, dass du nicht direkt gleich die patches aufmachen sondern sie manuell nachbauen musst.

man kann sich in der max welt leicht darin verfangen logik, DSP, midi, GL shader, bildbearbeitung, filehandling, machine model und design, dem umgang mit der runtime selbst und "erweiterungen" wie gen, java, javascript, node.js, third party externals usw. alles auf einmal und alles zusammen lernen zu wollen.

deswegen empfehle ich auch immer erst mal gegen gen und rainbow, die ja immer gerne als "geht genauso" beworben werden, was aber leider nicht wirklich stimmt. selbst eingefleischte kommen mit den vielen gleiche und ähnlichen objekt namen, mit dem unterschiedlichen threading und den unterschieden zwischen float und fixed point durcheinander. (mal davon abgesehen, dass das zeug eine stange geld kostet und man im grunde genommen erst mal max können muss, um es zu brauchen.)

du hörst dich aber so an, als ob du bereits andere sprachen kannst und bereits weißt, dass lesen der weg ist wie du am besten lernst. so wie andere wissen, dass sie das so nicht können. :)
 
Zuletzt bearbeitet:
  • #164
du hörst dich aber so an, als ob du bereits andere sprachen kannst und bereits weißt, dass lesen der weg ist wie du am besten lernst. so wie andere wissen, dass sie das so nicht können. :)
Ein bisschen ANSI C, Java und über meinen Sohn auch mal mit Python rumgespielt... ein ernstzunehmender Coder bin ich allerdings auf keinen Fall. Und selbstverständlich auch mal in den Untiefen von Reaktor rumgefummelt. Da ich nun aber seit 2,5 Jahren ausschließlich mit Ableton* arbeite, erscheint mir der Schritt tiefer in das Max Universum einzutauchen naheliegend.

Bei den besagten Büchern - offensichtlich auch bei der Serie von Giri und Cipriani - sind die besprochenen Patches als gesonderter Download dabei... sonst wäre es sogar mir zu trocken.

Und ja... ich bin ein Bücherwurm (schon immer gewesen), obschon ich mittlerweile auch entsprechende Ressourcen auf YouTube & Co. nutze - da ist manchmal echt inspirierendes Zeugs dabei.
 
  • #165
Evtl. etwas OT: Was ich nicht wusste oder ich Pennnase übersehen habe: Hinter der M4L Effektschmiede "Amazing Noises" steckt offensichtlich Maurizio Giri... neben einiger Devices auf der Website von Abelton bietet der Mann auch sehr interessante Devices über Isotonik Studio an. Vielleicht auch für Euch interessant, sofern ohnehin nicht schon kalter Kaffee ;-)

 
Zuletzt bearbeitet:
  • #166
wenn ich mir heute diesen ganzen max4live devices anschaue dann habe ich das meiste davon vor 20 jahren für pluggo auch schon mal gebaut und bin daher in dem bereich nur beratend tätig. (vor allem bin ich selbst gar kein live benutzer)

die wahren perlen sind aber die devices, die in irgendeiner form ins programm eingreifen und mit denen du dir deinen workflow somit nach belieben anpassen kannst. dafür benutzen es mehr leute als man denken könnte, und einfachste hacks erweisen sich da manchmal als kleine revolution.

ich kömnnte dir jetzt 2, 3 andere hersteller empfehlen, aber das wird dann werbung für freunde ud das mache ich grundsätzlich nicht. auch nicht für katzen...
 
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  • #167
Schon gesehen...?


Upgrade von v8/v7 für schlappe 199 Taler... kein Schnäppchen, die Neuerungen klingen aber interessant.
 
  • Daumen hoch
M.i.a.u.: Moogulator
  • #170
AE haben den Vorteil, dass sie nur noch Computer und Max brauchen, man sieht ja heute gar nichts mehr wenn sie live spielen, "die Wand sperrt alles weg".
Aber ja. Max ist der Modular für die Computerwelt. Und verheiratet mit Ableton* - das ist schon heute noch stärker als noch als Max/MSP "damals".
 
  • #171
was meinst du mit AE @Moogulator 🙄
 
  • #173
danke, hätte ich mit denken können 😅
 
  • #174
Nach 19 jahren sollten wir mal wieder langsam auf die Original Idee des OP eingehen.

Ich liste mal grob auf, für welche Zwecke bzw. Max Patches ich (ebenfalls seit circa 2007) auf Minicomputern bzw. Zweit- und Dritt-Worstations - headless - benutzt habe.

- Einen kleinen Midisequencer, der speziell midifizierte TB-303s ansteuert, gesteurt nur über das Keyboard des Remote Computers. (mac mini G4)

- eine kleine VST Host, die auf dem Rechner parallel zu Koblo Studio läuft und via Koblo VST Noten und 3 CCs hinschickt und das Audio wieder entgegennimmt. Das war richtig scheiße zum starten und dauert hat irgendwas nicht funktioniert, so dass der Rechner dauerhaft eine Desktop Remote Software geschenkt bekam. Was eigentlich niht der Plan war, denn dann kann man das Zeug auch gleich auf dem Hauptrechner benutzen. (G4 MDD, heutzutage mac mini mit OS9)

- eine umfangreichere VST Host für Instrumente mit Funktionen wie unbegrenzter Polyphonie, MPE ähnlichen Features und Offline Bouncing.

- Eine VST Host mit ausschließlich Powercore Plug-ins - überwiegend an festen Slots vorinstalliert/autoload (G4 MDD, OSX)

- Selbstgehackte Standalone Versionen von Oddity und ImpOscar (zu FM7 umbenannt und in FM7 Standalone app von NI geladen.)

- Ein Audiofileserver mit einem Dutzend kleinen Editoren der Marke Melodyne, Paulstrech usw., der über Desktop Remote betrieben wird. (mac mini intel)

- Toast zum Bluray Brennen (mac mini intel), war Schwachsinn, ist viel zu umständlich da immer erst mal die Images hinzuschieben.

- mehrdimensionaler Wavetablesynthesizer und PAF Synthesizer (mac mini intel)

- 8*8 Matrixmixer für 8 Kanal Kompressor und eq (mac mini intel) in Ermangelung das mit Hardware zu realisieren. Leider sehr umständlich zu bedienen. Da ich Midi statt OSC benutzen wollte (mit Doepfer kit) musste ich leider von OS9 zu OSX wechseln, weil die scheiß Motu* aAudio Interfaces unter OS9 kein Midi können.

Aktuell habe ich meinen alten modularen FM Synth wieder aus der Schublade geholt. (mac mini intel)
Habe mir dabei den Spass gegönnt, polyphase FIRs für die sinc approximation via halfband filter zu benutzen (ist normalweise Blödsinn für Synthesizer), mit dem Ergebnis, dass man bei 16 fach Oversampling jetzt 5 poly~ patches ineinander verschachteln muss und aus jedem erst mal via double buffering über einen buffer in den darüber liegenden level schreiben muss.
hab ja sonst nix zu tun. :) Und führt zu einer Latenz von 2176 samples.
 
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  • Daumen hoch
M.i.a.u.: polysix und Moogulator
  • #175
ich muss mal was teilen weil ich sonst niemanden habe den das interessiert....

ich schreibe gerade an visuals für mein liveset(schon ewig) aber jetzt wo ein auftritt konkreter wird habe ich überlegt wie ich szenen speichern und und die übergänge dazwischen beliebig gestalten kann(also individuelle glidezeiten für verschiedene parameter und wie ich ausschließe dass immer alles gespeichert wird.

ich mache das mit coll objekten in denen ein parametername gefolgt von werten steht. Könnte z.b. so aussehen:

-1, noizxy 1 1< flick 0< schwarz 1<;
0, noizxy 1 1< flick 0< schwarz 1<;

wobei die "<" platzhalter sind die in der ausgabe durch "," ersetzt werden, damit die route objekte sauber trennen können ohne dass man sich an eine bestimmte eingabe reihenfolge halten, oder deswegen immer gleiche werte durch die snapshots durchkopieren muss.* so sind immer zusammengehörige parameter in einem coll erfasst, es gibt also einige colls.
jetzt war die frage wie fülle ich die beim rumspielen ohne selbst schreiben zu müssen.

die lösung war alle parameter mit einem sendbutton auszustatten der, wenn in speicherbutton gedrückt wird, die werte in das entsprechende coll schreibt.
und, weil es einfach ncoh komplizierter geht habe ich das ganze system von empfängern und sender um das coll herum in einen patch gepackt auf den ich aussen nur noch die parameter die im coll erfasst werde sollen draufschreibe und der scripted mir das ganze dann.
klingt glaube gerade megaumständlich...:-)

ich mag so basteleien... und das für mich coole war halt rauszubekommen wie ich schön individuell bleiben kann und es trotzdem immer funktioniert, ob 2 oder 10 parameter, die kabel werden immer richtig gezogen und des sieht zumindest obenrum ordentlich aus.

*gerade fällt mir auf dass durch den gesamtspeicherbutton die werte ja doch immer mitgeschleppt werden. daa muss ich nochmal mit change ran. aber ich wollte egentliuch nur den script erfolg mit euch teilen, vielleicht liesst ja noch wer mit.

so sieht der patch um das coll dann aus:
1792705820060.webp
unter dem loadbang ist das "script" das den patcher zusammenstellt:
1792705876649.webp
 
  • Daumen hoch
M.i.a.u.: polysix
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