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Kaufhilfe Mein erstes kleines modulares System

Hilfe zu einem klaren Problem - was kaufen für das hier beschriebene Problem…
  • #31
Der läuft hier einwandfrei mit Eurorack nebenan.
Hängt stark davon ab, was die Module für Ausgangsspannungen liefern.

Alle Spannungswerte vom BARP weiß ich nicht auswendig, aber die meisten CVs haben Ein- und Ausgangsspannungen von -10 bis +10 bzw. 0-10 Volt. Viele Eurorackmodule liefern im Bereich von -5 bis +5V bzw. 0 bis 5V.
Die Envelopes vom BARP erwarten gar +14 Volt (Fehlinformation meinerseits, sorry) >5 Volt Trigger, damit sie komplett auslösen. BeatStepPro und KeyStepPro reichen gerade so aus, weil sie so ca. 12 Volt schaffen. Die allermeisten Eurorackmodule mit 5 Volt Triggern lösen halt gar nichts aus.
 
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  • #32
Und dafür eigenen sich die 100er von Behringer mit am besten.
Preis-Leistungs-Funktion-Klang sind bei den 100er Modulen geradezu pervers gut. Ein quasi im Funktionsumfang komplettes Roland System-100m bestehend aus 8 Modulen bekommt man für nicht mal 350€ (nur Module) und füllt eine Reihe von einem Go Case.

Ich hatte mal mit einem "System-200m" geliebäugelt. 16 Module plus Go Case für ca. 850€. Zwei Dinge haben mich dann doch davon abgehalten, als ich die Module bei Thomann gebutachten konnte:

1. Der Vorteil der Vollmodularität ist gleichzeitig ein Nachteil. Man braucht schon ein Haufen Patchkabel für einfache Sounds.
2. Die Bedienelemente finde ich schon arg klein. Gerade wenn es um Finetuning für FM und Dosierung von Modulationen geht, war das für mich eine verdammt fummelige Sache. Vor allem dann in Verbingung mit 1. daß viele Patchkabel die Stummelpotis und Minifader verdecken.

Das wollte ich nur ansprechen, weil es womöglich dem einen oder anderen den Spaß schon etwas einschränken könnte.
 
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M.i.a.u.: Randalehörnchen
  • #33
Die Envelopes vom BARP erwarten gar +14 Volt Trigger, damit sie komplett auslösen.
Das ist schlicht falsch und auch hier schon besprochen worden. Sonst würde ein SQ1 den gar nicht triggern können. Beim Original ARP ist das so, nicht beim Behringer*. Diese falsche Information stammt wohl aus einem Test bei Amazona und wurde dort nie geändert.
Was die Steuerspannungen betrifft, die kann man leicht per Offset mittels Voltage Processor ausgleichen, wenn nötig.

Edit: Noch vergessen, CV von 0-10V ist ebenfalls sehr verbreitet in Eurorack Land. Die Behringer* System 100 oder Arp Module haben ebenfalls diesen CV Bereich.
 
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  • #34
Das ist schlicht falsch und auch hier schon besprochen worden.
Ok, dann vielen Dank für die Info, daß das mit der Spannungshöhe nicht korrekt ist.

Trotzdem funktionieren übliche 5V Trigger aus Eurorack von vielen Modulen nicht direkt zum Triggern der Envelopes. Das ist mir nur wichtig anzumerken, weil ich immer wieder mal von Problemen lese.
 
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M.i.a.u.: TommNoise
  • #35
@exitLaub Kein Problem, ich verstehe jetzt was Du meinst, aber der Voltage Processor ist eine große Hilfe für solche Probleme. Man muss ihn nur benutzen.
Aber Du hast schon recht, es gibt leichtere und weniger umständliche Synths für den Eurorack Einstieg. Ist halt im Grunde ein Konzept aus den 70ern. Das Ding bietet halt schon unfassbar viel fürs Geld.
 
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M.i.a.u.: exitLaub
  • #36
Preis-Leistungs-Funktion-Klang sind bei den 100er Modulen geradezu pervers gut. Ein quasi im Funktionsumfang komplettes Roland System-100m bestehend aus 8 Modulen bekommt man für nicht mal 350€ (nur Module) und füllt eine Reihe von einem Go Case.

[...]

1. Der Vorteil der Vollmodularität ist gleichzeitig ein Nachteil. Man braucht schon ein Haufen Patchkabel für einfache Sounds.
2. Die Bedienelemente finde ich schon arg klein. Gerade wenn es um Finetuning für FM und Dosierung von Modulationen geht, war das für mich eine verdammt fummelige Sache. Vor allem dann in Verbingung mit 1. daß viele Patchkabel die Stummelpotis und Minifader verdecken.

Das wollte ich nur ansprechen, weil es womöglich dem einen oder anderen den Spaß schon etwas einschränken könnte.

Preislich ist das echt schon stark und auch, dass es dann so einige Dual-Module davon gibt und dann wieder andere, die mehrere Funktionen beinhalten.

Ich fände es halt irgendwie spannend, die 100er Reihe mit der 2500er Reihe zu mischen. Letztere gefällt mir auch optisch recht gut und gemischt macht es dann schon was her. Eine Stimme von der einen Reihe, die andere Stimme von der anderen Reihe.
So war erstmal meine Grundüberlegung.
Und in welche Richtung sich das dann danach entwickelt, das wollte ich eh dann schauen. Die Wunschliste "Modular" bei Thomann ist inzwischen pickepackevoll...

Die zweite Liste für die rudimentäre Grundausstattung (exklusive Kabel):
- Eurorack Go
- Oszillator 1004
- Filtamp 1006
- Sequencer 1027
- VCO/VCF/VCA 110
- 140 Dual Envelope/LFO
Wäre da bei aktuell 414€, aber alles eh erst in 3-5 Wochen lieferbar.
Dazu dann ggf. noch einen Quantizer.
 
  • #37
Die zweite Liste für die rudimentäre Grundausstattung (exklusive Kabel):
- Eurorack Go
- Oszillator 1004
- Filtamp 1006
- Sequencer 1027
- VCO/VCF/VCA 110
- 140 Dual Envelope/LFO
Wäre da bei aktuell 414€, aber alles eh erst in 3-5 Wochen lieferbar.
Dazu dann ggf. noch einen Quantizer.
Ohne mich einmischen zu wollen, nur ein unverbindlicher Vorschlag. Ich würde lieber eine komplette 100er Stimme zum Einstieg zusammenstellen, weil es funktionsmässig gut zusammenpasst und auch etwas zum "Klangforschen" bieten würde.

Grundausstattung:
112 - Dual VCO
121 - Dual VCF
130 - Dual VCA
140 - Dual Envelope

Bonus:
297 - Dual Portamento / Mixer
150 - Ring Mod / Noise / S&H / LFO
182 - Sequencer

Kostet nicht großartig viel mehr, hätte aber Vorteile:

2 eigenständige LFOs und S&H. Eines der beiden LPF könnte man als Sinusoszillator verwenden. Vor allem das unscheinbare 297 Modul bietet sehr nützliche Funktionen.
Statt "Portamento" würde ich es lieber Slew Limiter nennen. Damit könnte man:
- Knackser bei Rechteck-LFO und S&H abmildern
- Einfaches LPF ohne Resonanz
- Ein Gatesignal wird zu einer symmetrischen ASR Hilfsenvelope
- Mit dem Mixer und der Invertierungsfunktion kann man aus einem LPF ein HPF oder quasi BPF oder Mischformen erzeugen. (siehe Book of Bad Ideas)
 
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M.i.a.u.: GuywithBass und Randalehörnchen
  • #38
Ohne mich einmischen zu wollen [...}

Keine Sorge, so würde ich das nie empfinden. Ich bin für Feedback und Kritik eigentlich immer offen, ich lerne ja selbst noch dazu.

Ich war in meinem Denken irgendwie ein bisschen darauf fixiert, die beiden Modulreihen von Anfang an zu kombinieren, aber dein Vorschlag ist auf jeden Fall auch eine gute Anregung, die ich mir nochmal durch den Kopf gehen lassen werde.
 
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M.i.a.u.: exitLaub und GuywithBass
  • #39
Irgendwie kann ich mich noch immer nicht ganz von dem Gedanken verabschieden, 2500er Module in den Plan zu integrieren.

Erst hatte ich die Idee, nur den 182 Sequencer gegen den 1027 Sequencer zu tauschen, das wäre dann nur ein Unterschied von knapp unter 20€.

Eine andere Idee, allerdings teurer, wäre eine größere Kombination im Eurorack Go:
112 - Dual VCO
121 - Dual VCF
130 - Dual VCA
140 - Dual Envelope/LFO
150 - Ring Mod/Noise/S&H/LFO

1027 - Sequencer
1004 - Oscillator
1006 - Filtamp
1033 - Dual Envelope

567€
So langsam kann ich echt von Glück sprechen, dass die ganzen Module (außer das Dual VCF) aktuell nicht lieferbar sind...
 
  • #40
@Randalehörnchen
Bei mir hat sich einiges an Behringer*-Modulen angesammelt - ich schreibe Dir einfach mal ein paar Erfahrungswerte auf, damit es später kein böses Erwachen gibt... ;-)

110 VCO/VCF/VCA
Der VCF klingt super, der VCA tut, was er soll, aber der VCO ist mit Vorsicht zu genießen. Ich habe dieses Modul zweimal, aber ich habe es nicht hinbekommen, dass der VCO oktavrein läuft und er verstimmt sich auch ziemlich schnell. Deswegen benutze ich nur noch den VCF und VCA. Die Steuerspannung für den VCO läuft zwangsläufig durch ein Poti und ich vermute, dass das die Schwachstelle ist. Hier sind sicher keine allzu hochwertigen Teile verbaut und dadurch wird das alles unpräzise. Ob der 112er-Doppel-VCO besser funktioniert, kann ich nicht sagen - ich habe aus der "Doppelserie" nur den 121 VCF, den 130 VCA und die 140 Envelopes, die kann ich alle uneingeschränkt empfehlen. Bei den Behringer*-VCO würde ich die Moog-Nachbauten vorziehen, vor allem den 921.

150 Ring Mod/Noise/S&H/LFO
Wenn es Dir hauptsächlich um S&H geht, nimm lieber das 1036-Modul aus der 2500er-Serie. Beim 150 besteht im S&H-Teil das Problem, dass die gehaltene Spannung sehr schnell absackt. Ich dachte erst, dass mein Modul defekt ist, aber irgendwo habe ich dann gelesen, dass das beim Original auch so war. Das 1036 hat dieses Problem nicht.

1003/1033 Envelope
Optisch sehr schön und im Gegensatz zu den etwas fummeligen "Roland"-Envelopes auch gut zu bedienen mit den großen Knöpfen, aber ich habe den Eindruck, dass die Envelopes nicht so "snappy" sind wie die Roland- und vor allem Moog-Nachbauten von Behringer. Außerdem wichtig: Es gibt nur einen Gate-Eingang, die beiden Hüllkurven können also "von außen" nicht separat angesteuert werden. Das geht nur über den "Manual Gate"-Taster.

305 Mixer/EQ (auch wenn's nicht mehr auf der Liste steht)
Das Modul habe ich zurückgeschickt, weil das Ausgangssignal extrem leise war. Irgendwelche Impedanzprobleme, keine Ahnung... Ich hatte damals zum Vergleich ein VCO-Signal einmal direkt ins Audiointerface* gegeben (Focusrite 18i20, also nichts Exotisches) und einmal durch das 305-Modul geschickt (alle Regler voll aufgerissen, EQ aus). Das Signal aus dem 305 war bei ansonsten gleicher Aussteuerung knapp 14 dB leiser! Beim Mischpult (Mackie 1604) war's genauso. Ich habe jetzt Doepfer A-138s-Stereomixer und damit läuft es gut.

Behringer Go
Hier muss man wirklich etwas planen, wenn man tiefere Module benutzt. Behringer passt immer, aber bei einigen Doepfers hatte ich Schwierigkeiten. In der oberen Reihe wird es eng wegen der Busplatinen, rechts sitzt dann auch noch das Netzteil. In der unteren Reihe ist mehr Platz, aber in der Mitte ist eine ca. 10 cm breite Griffmulde, da wird es dann auch schon wieder eng mit Modulen, die tiefer sind als 40 mm oder so...
 
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M.i.a.u.: herw, Randalehörnchen und Feedback
  • #43
Das Behringer Go ist klasse. Bis eben auf die Einbautiefe. die stört bei nicht wenigen Doepfer Modulen, eventuell auch 2HP Modulen, etc. Besonders die Griffmulde. Ich bin da immer am rumschieben, das Ergebnis ist dann vom Signalfluss/Patchfluss nicht immer wünschenswert. (Rumschieben geht gut wegen der Gleitmuttern). Das Go kann eventuell auch zu wenige Steckplätze haben, ist aber bei den erwähnten Modulen unwahrscheinlich.
 
  • #44
@Randalehörnchen
Hi, nur zur Überlegung.
Du schreibst zu Beginn, das Du einige Synths besitzt.
Warum nicht auf den vorhanden Geräten aufbauen und mit Modulen deren Möglichkeiten erweitern?
 
  • #45
@siliconscientist
Danke für deine ausführlichen Erfahrungswerte 😊
Das 150er Modul fand seinen Weg in die Liste ja erstmal wegen der Modulationsmöglichkeiten, das 1036er Modul sieht aber auch interessant aus. Da wäre ich nicht strikt festgelegt, ist ja eh alles erstmal noch die Planungsphase.

@Koude
Die meisten der Module, die ich erstmal so für die erweiterte Planung im Hinterkopf hatte, müssten eigentlich von der Tiefe her passen. Ein paar Doepfer Module sind da schon eher Ausreißer von der Tiefe her. SEM Filter und Quantizer mit jeweils 55mm.

@SMPTE
Das wäre natürlich der einfachste Weg. Und wahrscheinlich auch der vernünftigste.
Hier stehen ein Behringer Cat, Minifreak, Lofi 12-XT, Volca FM2 und EP-133 KO II.
Aber würde jetzt gerne den Sprung in das modulare Becken wagen. Auch wenn es vielleicht erstmal unvernünftig ist.
 
  • #46
Naja, du hast z.B. nen Cat. Warum sich das gleiche nochmal als einzelne Module kaufen? Den kann man so in's Eurorack schrauben.
Ansonsten versteh ich den Drang nach einem "großen" System. Viel Spass.
 
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M.i.a.u.: herw
  • #47
OT:


305 Mixer/EQ (auch wenn's nicht mehr auf der Liste steht)
Das Modul habe ich zurückgeschickt, weil das Ausgangssignal extrem leise war. Irgendwelche Impedanzprobleme, keine Ahnung... Ich hatte damals zum Vergleich ein VCO-Signal einmal direkt ins Audiointerface gegeben (Focusrite 18i20, also nichts Exotisches) und einmal durch das 305-Modul geschickt (alle Regler voll aufgerissen, EQ aus). Das Signal aus dem 305 war bei ansonsten gleicher Aussteuerung knapp 14 dB leiser! ...

Aus dem 305 komm bei den großen 6,35 Klinken Line-Pegel raus, dieser ist erheblich kleiner als der Pegel im Eurorack selbst. Da können Tonsignal auch mal 10 V Spitze/Spitze und mehr haben.
 
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M.i.a.u.: TommNoise
  • #48
hhhmm - Ich kann mich gut erinnern, welche Zweifel und Bedenken ich bei meinem Einstieg vor nun fast 20 Jahren hatte.
Mittlerweile ist daraus ein großes System geworden und wenn ich die heutigen Neupreise ansetzen würde, dann käme ich locker über 50.000€.

Man muss sich im Klaren sein, dass dieses Hobby finanziell in jedem Fall einen vernünftigen Preisrahmen schnell verlassen kann.
Andererseits ist es auch ein hoffentlich lebenslanges Hobby.

Der Einstieg ist immer teuer. Daher ist es verführerisch, wenn man auf die preislich unschlagbaren Module von Behringer im Vintage Look berühmter Modularer schaut.

Die detaillierten Einwende von siliconscientist würde ich aber ernst nehmen. Bedenklich finde ich auch, dass deine favorisierten Module mehrere Wochen nicht lieferbar sind.
Nichts ist so nervig, als auf Module warten zu müssen. Zuverlässigkeit bei der Qualität und Produktpflege sind gewichtige Argumente.
Die Enttäuschung, dass eine preiswerter Einstieg sich letztlich nicht bezahlt macht, wurmt da ständig.

Ich kann nur raten, Doepfer als Maß und Orientierung aller Modularsysteme zu nehmen. Die Module sind nicht ohne Grund teurer. Bei näherem Hinschauen wird man aber sehen, dass der Aufbau und die Eigenschaften wesentlich durchdachter und dadurch auch preislich wieder attraktiver sind.
Es ist beim Einstieg immer eine grundsätzliche Frage: Möchte ich ein neues Hobby aufbauen, das mich über Jahre (lebenslang?) begleitet?

Der Einstieg ist teuer und 2500€ sind mit dem notwendigen Drumherum sicherlich realistisch.
Vielleicht ist dann auch ein Basissystem komplett von Doepfer ein sehr solider Einstieg.
Falls es dann doch nichts mit dem neuen Hobby wird, dann hat es wenigstens einen Wiederverkaufswert.

Ich bereue jedenfalls meinen Einstieg nicht. Ein Groschengrab habe ich in den ersten Jahren vermieden, indem ich mich darauf beschränkte, pro Monat im Schnitt nicht mehr als 100€ dafür auszugeben.

PS: Meine ersten Anschaffungen waren übrigens das Handbuch zum A100 (Ringordner) und Patchkabel! ... quasi als persönliche Aufforderung, nun endlich anzufangen!
 
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M.i.a.u.: Randalehörnchen, SMPTE, Horn und 3 andere
  • #49
Aus dem 305 komm bei den großen 6,35 Klinken Line-Pegel raus, dieser ist erheblich kleiner als der Pegel im Eurorack selbst. Da können Tonsignal auch mal 10 V Spitze/Spitze und mehr haben.
Dann war mein 305 vielleicht defekt. Line-Pegel kam da definitiv nicht raus - das Ausgangssignal war erheblich leiser als bei allen meinen anderen Synths. Das Signal aus den großen und kleinen Klinkenausgängen war gleich laut (bzw. leise).
 
  • #50
Ich mische mich jetzt auch mal ein...
Mein Rat ist, erst zu überlegen (1) welche Töne/Musik hinten rauskommen soll und (2) wie Du damit Musik machen willst. YouTube wäre dann Dein Freund (neben diesem Forum) um zu sehen welche Klangerzeuger, Utilities etc. Du benötigst um dies umzusetzen. Auch dann wirst Du aller Voraussicht nach noch viel Geld bei der Suche ausgeben (gebraucht kaufen und bei nicht-gefallen wieder verkaufen?).
Es ist schon ein großer Unterschied eine einfache subtraktive Synthese mit einem LPF zu machen vs. forge tme vhikk (ganze Stimme) x vs Rossum Trident (3 VCO) mit Evolution (LPF) vs DPO (complex OSC) mit LPG usw usw...
Doepfer Module werden häufig für den Einstieg empfohlen, gute Qualität, machen aber meistens nur eine Sache (die sehr solide), andere Module sind komplexer, haben mehr Funktionen, dafür weniger Platz. Auch hier...was willst Du???
Viel Spaß auf Deiner Reise, kostet, macht aber unendlich Spaß!
DJ
 
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M.i.a.u.: Randalehörnchen
  • #51
[...]
Doepfer Module werden häufig für den Einstieg empfohlen, gute Qualität, machen aber meistens nur eine Sache (die sehr solide), andere Module sind komplexer, haben mehr Funktionen, dafür weniger Platz. Auch hier...was willst Du???
[...]
Doepfer ist nicht ganz so ein Purist wie MOOG („Für jede Funktion ein extra Modul”), aber ja, das ist sein Ziel, sich bei jedem Modul (bis auf ganz wenige Ausnahmen) auf nur eine Funktion zu beschränken.
Er geht aber nicht so weit, dass Modulationseingänge nur „nackt” vorhanden sind, sondern durchaus ein kleines Mischpult (zwei regelbare Modulationseingänge z.B.) ergänzt sind und wo noch Platz ist noch ein eingebautes out-Multiple.
Es gibt Bereiche, bei denen sich Dieter Doepfer ganz bewusst heraushält.
Desweiteren muss man schauen, was scheinbar einfache Module, wie zum Beipiel LFOs oder Hüllkurven, für konkrete Spezifikationen haben.
Allein die umschaltbaren Zeiten bis in den Audiobereich bietet nicht jeder Hersteller an.
Es gibt sehr viele Hilfsmodule, die es bei anderen Herstellern überhaupt nicht gibt. Also: erste Referenz ist hier sicherlich Doepfer und dann der Vergleich. Wenn es in den digitalen Bereich geht, hält sich Doepfer bei der Klangerzeugung heraus, aber man kann sich darauf verlassen, dass andere Herstellermodule immer ergänzt werden können. Das ist aber dann ein anderes Kapitel, nicht der Einstieg.
 
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M.i.a.u.: Horn
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