@Trooper: Ich wollte Dir eigentlich entgegenkommen. Vielleicht war meine Wortwahl zu grob. Jedenfalls siehe die Stichworte: Nyquistfrequenz, Abtasttheorem (kurz: Du brauchst zum Digitalisieren einer höchsten Frequenz mindestens die doppelte Abtastrate).
@Darsho: Vermutlich Ironie, witzig! Aber ansonsten: Analoge Medien haben keine Abtastrate, aber eine Bandbreite. Die dicken Studiomehrspurmaschinen mit ihren 76cm oder teilweise sogar 1.52m/s kamen deutlich weiter als bis 20kHz. Dagegen war selbst bei vielen guten Kassettenrekordern oft bei 15-16kHz Schluß. Einige allerdings (z.B. Nakamishi Dragon) konnten auch auf Kassetten 20kHz erreichen.
@Zolo: Du kannst bei hoch ausgesteuertem Material ohne sensationelle Dynamikschwankungen keinen Unterschied zwischen 16 und 24 Bit hören. Das liegt unter anderem an den Mithörschwellen des Gehörs (die sich etwa mp3 zunutze macht, um unhörbare Daten zu reduzieren, dabei ist es allerdings etwas zu schlampig, so daß man es leider doch hören kann).
Ich weiß echt nicht, warum ich immer wieder darauf reinfalle ...
Diese Diskussion über Samplerate und Bittiefe, kommen hier alle drei Wochen erneut auf (Murmeltiertag), dabei gibt es da nichts zu diskutieren. Das ist so als wenn über die Existenz von Schwerkraft diskutiert werden würde. Oder ob die Erde rund ist.
Wer es wirklich wissen will, schnappt sich hier einen älteren Thread (von vor drei oder sechs oder neun Wochen) und ließt das da mal nach. Da gibt das auch Links auf ganz tolle und anschauliche YouTube-Videos. Und wer es trotzdem nicht glaubt, der kann die Experimente einfach nachmachen. So lernt man am besten.
Ich weiß es tut weh zugeben zu müssen, daß man sein Equipment nicht vollends im Griff oder durch und durch verstanden hat, aber das geht jedem von uns an irgendeinem Punkt so.
Bezogen auf z.B. analoge Filter stellen doch auch die meisten die Frage nicht, warum es besser ist im
Moog-Filter kalibrierte Dioden oder Transistoren zu nehmen. Und schon gar nicht wird es diskutiert.
Bittiefe und Samplerate scheinen aber einfach genug zu sein, so daß jeder sich berufen fühlt, seinen Sermon dazu abzulassen.