Model D (Behringer) Modifizieren

Rolo

Rolo

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Hey Leute!
Ich habe eben etwas geiles entdeckt :cool: (!)
Und zwar verkaufte jemand einen modifizierten Model D (Behringer).
Und der war üppig gemoddet. "Bessere Verstärker Ic's" , "Sync" ,"Vco Mischersektion wie original" sind nur ein paar von all den Mods.
Der war schnell verkauft. Naja...ich habe gleich mal gegoogelt und folgendes entdeckt. Ich hatte nie davon gehört daß man an dem soviel verbessern kann
und bin begeistert.

Ich denke das kann man auch machen wenn man kein Elektrotechniker ist , zumal das ja auch anhand von Bildern erkärt ist. Naja ich werde sehen wie ich klar komme und komm dann halt angeschissen wenn ich nicht weiter weiß ;-)
Ne ,Spaß beiseite...
Ich werde mir das alles jetzt bzw. in der nächsten Zeit 100 mal durchlesen und mal gucken. Ich habe nie SMD gelötet und brauche wohl als erstes einen speziellen Lötkolben.
Naja ich bin auch mal gespannt auf die Resonanz wer das außer mir noch sehr cool findet daß es da so viele tolle Verbesserungsmöglichkeiten gibt. Gibt es gar Leute hier die ,die Mods schon vollbracht haben?
Das wichtigste ist für mich "sync". Außerdem sind noch viele andere sehr geile Änderungen am start wie z.B. direkte Waveform Ausgänge. Das kann ich für mein modular gut nutzen als zusätzl. Vco's...
Oder ein Filter Eingang so daß ich für mein Modular dann ein Ladderfilter hätte und mein momentanes 24DB von Mfb (Moog-ersatz)nicht mehr benötigen würde. Keytracked Lfo wäre auch ne coole Sache.
 
Das erste Beispiel "Paraphones spielen" gefällt mir besonders gut und kreist mir jetzt dauernd im Kopf rum.
Ich will das auch haben (lechtz) :P
Wird die erste Mod sein die ich mache. Frag mich gerade wie da Paraphonie überhaupt entstehen soll!? Komisch:isdawer:
 
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Was ich mich beim Model B immer fragte ,ob es möglich wäre den Osc-2 tune noch feiner zu machen durch einen kleineren Widerstand bzw. anderes Poti, also so daß man
noch feiner zum Osc-2 detunen kann. Ob das geht? Sollte gehen oder?
 
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howdy! - die VCOs kann man einzeln mit CV adressieren/spielen. in meinen demos online hatte ich dafür meinen alten Dominion1 genutzt, aber mit einigen cv interfaces geht sowas - in vcv rack kann man sich was basteln, per expert sleepers silent way, etc.

die modifikation selbst ist sehr einfach - nix muss aufgetrennt werden; einfach pro vco einen widerstand an eine bestimmte stelle und eingangsbuchse dran, fertig - vco oktavschalter auf LO stellen, sonst tönt es viel zu hoch

alle vco's die im mixer an sind, tönen auch, d.h. das funzt nicht wie beim dsi pro2 oder so, dafür bräuchte es nochmal einen vca zwischen dem jeweiligen oszillator und dem filter - für dub chords gehts allemal :)
 
Ich werde mir das alles jetzt bzw. in der nächsten Zeit 100 mal durchlesen und mal gucken.

So fängt das an. Das Jucken. Und je mehr/öfter man sich das durchliest, desto schlimmer wird es.^^

Motivation/Begeisterung in allen Ehren, doch merke, man kann das Gerät oder Bauteile davon auch schnell Schrotten.
Was jetzt nicht heißen soll, dass Du dich da nicht ran wagen solltest. Aber Fehler passieren und SMD ist SMD, aber machbar.
(so ging/geht es mir zumindest, und hab öfters nach fragen müssen, bei unklaren Dingen)

Wünsche Geduld, scharfes Auge, ruhige Hand und freundliche Helfer.
Erfolgreiches Modding.
 
1. Oh , wo ist das Lötpad hin ? Ach das klebt noch am Pin..

2. ach dieses kleine Kügelchen Lötreste zwischen den Pins hat den Kurzschluss verursacht…

3. Wie ? die Kondensatoren haben alle unterschiedliche Markierungen für plus und minus ?

4. Ach das mit dem Auslöten ist ein guter Trick, beim nächsten Gerät informiere ich mich vorher

5. den dünnen Draht kann man auch noch mal abisolieren ?
 
Danke euch:nihao: ,bin gespannt. Werde erstmal lesen, lesen und dann brauch ich auch einen SMD Lötkolben.
Ich werde erstmal lernen wie man SMD lötet und dann alles weitere. Werde mir eine SMD Platine vom Schrott holen und an der erstmal üben :cool:
Wenn ich fragen habe kann ich mich ja nochmal melden. Ich denke ich mach so 3-4 Mods. Der Boog Workshop ist schonmal sehr informativ und gut beschrieben.


Das werde ich dann auch mal studieren. Bevor ich anfange zu bruzzeln ^^ löten kann ich ,aber SMD ist absolutes Neuland für mich.


https://www.youtube.com/watch?v=b57vl2nJunY
 
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Danke euch:nihao: ,bin gespannt. Werde erstmal lesen, lesen und dann brauch ich auch einen SMD Lötkolben.
Ich werde erstmal lernen wie man SMD lötet und dann alles weitere. Werde mir eine SMD Platine vom Schrott holen und an der erstmal üben :cool:
Wenn ich fragen habe kann ich mich ja nochmal melden. Ich denke ich mach so 3-4 Mods. Der Boog Workshop ist schonmal sehr informativ und gut beschrieben.


Das werde ich dann auch mal studieren. Bevor ich anfange zu bruzzeln ^^ löten kann ich ,aber SMD ist absolutes Neuland für mich.


https://www.youtube.com/watch?v=b57vl2nJunY


Du brauchst eigentlich nur eine Vernünftige Spitze auf dem Lötkolben .. Bei so in paar Pins eines Verstärker ICs ect braucht es auch keine Heißluft und Flusspaste , das ist erst bei sehr kleinen Bauformen nötig oder bei wirklich vielen Beinen ..

Pinzette , gute Lötspitze , Guten Sehr feinen Seitenschneider , Entlötlitze und Pumpe, Skalpell ..
 
- Wo ist das Bauteil hin - es klebt noch am Lötkolben
- wohin sprang das ausgelötete Bauteil ? -> In deine Kaffeetasse ! ( schon gehabt ;-) )

Das beste ist, aus Versehen den Silberdtaht anstatt das Lötzinn heiß gemacht 🫢, auch mal gehabt ..

Am beliebtesten damals war, wenn jemand gerade das Netzteil für ein Amek Pult repariert hatte , beim Ersten Einschalten hinten dran stehen und so eine Verpackungstüte platzen lassen.. ☠️
 
Du brauchst eigentlich nur eine Vernünftige Spitze auf dem Lötkolben .. Bei so in paar Pins eines Verstärker ICs ect braucht es auch keine Heißluft und Flusspaste , das ist erst bei sehr kleinen Bauformen nötig oder bei wirklich vielen Beinen ..

Pinzette , gute Lötspitze , Guten Sehr feinen Seitenschneider , Entlötlitze und Pumpe, Skalpell ..
jep, heißluft find ich selber auch kaum notwendig, bzw. mache selbst eigentlich alles mit kolben - smd zeugs mit messerspitze oder dünnem keil und gröbere sachen mit fettem konus. irgendwann hat sich dann auch ne entlötpistole rentiert, aber geht zur not auch gut ohne

geduld beim löten kann man nicht überschätzen - wenns mir was zerreißt, dann meistens, weil gerade noch schnell...
 
ein Bekannter konnte damals voll real das Zischen von elektrischen Problemen nachmachen - voll böse

Oh das ist auch böse 👿 😸


Auch ein beliebter Spaß, wenn jemand gerade ein System mit 1 KHz akustisch geprüft hat, irgendwo einen Testton zu generieren, der ein paar Cent anders lag und dann langsam lauter drehen, bis es anfängt zu schweben, dann immer weiter von den 1Khz entfernen 😜
 
jep, heißluft find ich selber auch kaum notwendig, bzw. mache selbst eigentlich alles mit kolben - smd zeugs mit messerspitze oder dünnem keil und gröbere sachen mit fettem konus. irgendwann hat sich dann auch ne entlötpistole rentiert, aber geht zur not auch gut ohne

geduld beim löten kann man nicht überschätzen - wenns mir was zerreißt, dann meistens, weil gerade noch schnell...

Ich hatte damals so ein Ultra dünnes Stahlplättchen an einem Griffel.. da konnte man unter das PIN gehen und hat die flüssig heiße Verbindung zwischen Pad und Pin unterbrochen. Solange da nicht irgendwas Drumherum im Weg war, total sicheres und sauberes Auslöten..
 
Du brauchst eigentlich nur eine Vernünftige Spitze auf dem Lötkolben .. Bei so in paar Pins eines Verstärker ICs ect braucht es auch keine Heißluft und Flusspaste , das ist erst bei sehr kleinen Bauformen nötig oder bei wirklich vielen Beinen ..

Pinzette , gute Lötspitze , Guten Sehr feinen Seitenschneider , Entlötlitze und Pumpe, Skalpell ..
Danke:supi:das ist gut zu wissen, dann hab ich ja alles schon da. Hab mir erst vor 1-2 Jahren ne gute Lötstation (Ersa MS6000) gekauft und da war eine ganz spitze Lötspitze dabei. Die Station ist Super.
Bei der die ich davor hatte (ne billige vom Conrad) fiel beim löten öfters mal die Lötspitze ab, das nervte. Bei der Ersa wird die festgehakt so daß nix abfallen kann. Außerdem ist sie ruck zuck heiß.
 
Danke:supi:das ist gut zu wissen, dann hab ich ja alles schon da. Hab mir erst vor 1-2 Jahren ne gute Lötstation (Ersa MS6000) gekauft und da war eine ganz spitze Lötspitze dabei. Die Station ist Super.
Bei der die ich davor hatte (ne billige vom Conrad) fiel beim löten öfters mal die Lötspitze ab, das nervte. Bei der Ersa wird die festgehakt so daß nix abfallen kann. Außerdem ist sie ruck zuck heiß.

Ja das ist auch wichtig das die schnell heiß wird. Was hab ich schon Platinen beim Auslöten vergeigt, weil irgendwo die Hitze abgeflossen ist und man das Bauteil nicht rausbekommen hatte.. Am schlimmsten sind da DC/DC Wandler .. Aber auch lötösen die direkt in der Platine sitzen und große Fläche haben..
 
Danke euch:nihao: ,bin gespannt. Werde erstmal lesen, lesen und dann brauch ich auch einen SMD Lötkolben.
Ich werde erstmal lernen wie man SMD lötet und dann alles weitere. Werde mir eine SMD Platine vom Schrott holen und an der erstmal üben :cool:
Wenn ich fragen habe kann ich mich ja nochmal melden. Ich denke ich mach so 3-4 Mods. Der Boog Workshop ist schonmal sehr informativ und gut beschrieben.


Das werde ich dann auch mal studieren. Bevor ich anfange zu bruzzeln ^^ löten kann ich ,aber SMD ist absolutes Neuland für mich.


https://www.youtube.com/watch?v=b57vl2nJunY

Es gibt keinen SMD Lötkolben. SMD bzw. SMT zu verarbeiten funktioniert völlig anders, mit Paste und Heißluft. Aber um ein Kabel irgendwo zu befestigen, dafür reicht schon ein kleiner Lötkolben.
 
Und schon wieder lese ich, das man mit Modifikationen ein Behringer Gerät verbessern kann.

Also für mich heißt das im Umkehrschluß: Behringer baut günstige aber halbgare Geräte, die erst mit entsprechender Modifikation wirklich "gut" sind...oder wie oder was :sumo:
 
der war üppig gemoddet. "Bessere Verstärker Ic's" , "Sync" ,"Vco Mischersektion wie original"
Also mir stellt sich da schon die Frage: warum konnte man das nicht schon bei der Planung/Entwicklung berücksichtigen? Sind ja alles hochprofessionelle Ingineure am Werk..oder doch nicht?
 
Und schon wieder lese ich, das man mit Modifikationen ein Behringer Gerät verbessern kann.

Also für mich heißt das im Umkehrschluß: Behringer baut günstige aber halbgare Geräte, die erst mit entsprechender Modifikation wirklich "gut" sind...oder wie oder was :sumo:
man kann auch Hi End Geräte noch "verbessern"..alles eine Frage der Kosten..
 
In manchen Aspekten in dem konkreten Fall garnicht mal Kosten, sondern auch Designentscheidung, besonders in der Mischersektion. Im alten Mini ist die rein passiv per Widerstand, Poti und Schalter realisiert und im Boog ist da ein Differenzialverstärker drin --- hat den Vorteil, dass Lautstärkeänderungen beim Zu-/Wegdrehen einzelner Oszillatoren wohl bissl geschmeidiger daherkommt, aber dadurch klingt es auch weniger "luftig." andere geschichte ist der ausgangsverstärker, da ist der klassische 4580er drin (weil günstiger als tl072 oder andere)
 
Und schon wieder lese ich, das man mit Modifikationen ein Behringer Gerät verbessern kann.

Also für mich heißt das im Umkehrschluß: Behringer baut günstige aber halbgare Geräte, die erst mit entsprechender Modifikation wirklich "gut" sind...oder wie oder was :sumo:
Hersteller selbst ist da wohl nur sekundär. (hätte beispielsweise Arturia oder XY die Klone auf den Markt gebracht, wäre es wohl nicht groß anders, aber war halt B.)
Geht ja primär um das Aufbohren/Modden/näher ans Original kommen. Bietet sich, für das Risiko ein gerät zu killen, ja gerade bei den günstigen Vertretern eher an.
Wer würde sich wohl trauen, so Modding-Experimente beispielsweise an einem Waldorf Wave oder Fairlight etc. zu versuchen?

Halbgare Geräte kommen mittlerweile laufend von sämtlichen Herstellern auf den Markt, dann hoffen alle auf "Den Patch".
Wie so oft, man kann Behringer dafür lieben oder hassen.

Ich für meinen Teil, freue mich über Sound/Look von Klassikern (zumindest nah genug dran) den ich mir auch leisten,
und sogar noch personalisieren kann, durch Mod´s, mit meinen eigenen Händen zum Unikat. Unschlagbar. :sumo:
 
Ich für meinen Teil, freue mich über Sound/Look von Klassikern (zumindest nah genug dran) den ich mir auch leisten,
und sogar noch personalisieren kann, durch Mod´s, mit meinen eigenen Händen zum Unikat. Unschlagbar. :sumo:
geht mir genauso. Unschlagbar das!! Zudem muß man sagen daß der Model D von Behringer ja von Werk aus schon ein Biß mehr kann als das Original. Und so soll es sein :cool:
Und schon wieder lese ich, das man mit Modifikationen ein Behringer Gerät verbessern kann.

Also für mich heißt das im Umkehrschluß: Behringer baut günstige aber halbgare Geräte, die erst mit entsprechender Modifikation wirklich "gut" sind...oder wie oder was :sumo:
Nein da verstehst du was falsch. Das sind Clones die sich an dem halten was das Original hergibt und denen Behringer sogar die eine oder andere Buchse oder zusätzl. Filteroption spendiert hat.
Findige Elektrotechniker haben Wege gefunden wie man noch mehr zum positiven verändern kann oder zusätzliche Features klarmachen kann in dem man hier oder da etwas verändert in den Schaltungen.
Bei den Originalen kann man das auch tun.
 


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