Modular als Sounderweiterung für Analoges

Tom der Wessi

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Ich möchte die Inputs meiner Synthis beschalten ( ihr wisst schon , VCFs INs, VCO Fm ins ) und den Synthisound aus der ein anderen monophonen Kiste "aufpäppeln".

Macht folgendes System Sinn ? Fehlt das was ?
Muss ja nicht alles auf einmal sein. Dazu muss ich auch erst warten bis die Rentner hier im Dorf ihre Kohle bar abholen ... :selfhammer:




. Vermona fourModulator ( LFO )

Doepfer:

. A-141-2 ( Voltage Controlled Envelope Generator VCADSR / VCLFO )
. A-127 VC Triple Resonance Filter
. A-145 Low Frequency Oscillator LFO
. A-184-1 Ring Modulator / S&H/T&H / Slew Limiter Combo
. A-101-3 Modular Vactrol Phase Filter
. A-155 Analog/Trigger Sequencer
. A-132-3 Dual linear/exponential VCA
. A-112 Sampler / Wavetable Module
. A-110-1 Standard VCO
 
Den A-145 könnte man ja weglassen, wenn du den Fourmulator mit reinschraubst.
Wenn es dann noch mehr LFOs sein sollen, dann vlt. einen Quad-LFO á la A-143-3...?
Hüllkurven würden sich 3 Stk. schon gut machen, halt für VCO/VCF/VCA.
Für FM wäre statt der A-110 der A-110-4 wohl auch etwas besser geeignet (zudem klingt der auch gut!).
Für mehr Obertongehalt bei dem A-110-4 kann dir ein Waveshaper im Nachlauf helfen.
Der A-155 Seq. wäre mir pers. zu "dick" und für wenig dran. Wenn es nicht um Trigger-Outs pro Step geht,
ginge z.B. auch ein Korg SQ-1, spart nicht nur € sondern auch Platz im System. Oft übersehen wird auch
gern der MFB SEQ-3, arbeitet man aber anders als mit dem A-155. A-118 ist ein Noise/Random-Gen.,
könnte man auch noch gut einbauen, sowie zig Mixer, Multiple und Attenuator. Falls du mit dem A-112
nicht speziell was vor hast, z.B. als Quelle oder FX-Modul zu verwenden, wirf mal 'n Blick auf den A-189-1,
der kann auch gut digital und klingt sehr eigen. Fürs Audio ins kleine Modular pumpen eignet sich auch
ein A-119 ganz gut, via enthaltenen Env.Follower auch um CV zu generieren.


Gruss
 
Ein Multiple. Kannst du natürlich auch mit externen "Verteilersternchen" oder stackbaren Kabeln lösen, das wäre aber eine eher unübersichtliche und fummelige Lösung.

Unter den von dir gewählten Modulen können insbesondere die LFOs alle getriggert oder resetted werden. Ebenso der Sequencer. Persönlich würde ich jetzt noch einen Clockteiler hinzunehmen. Der A-160-2 von Doepfer ist klasse.
Anstelle des A-145 LFO denk doch mal über den A-171-2 nach. Er böte nicht nur die Möglichkeit eines LFOs oder Slew-Limiters, sondern auch eine sehr flexible AD-Hüllkurve. Hüllkurven machen immer Sinn und wurden - soweit ich sehe - noch nicht berücksichtigt. Wie 7f_ff schrieb: ein Mixer ist auch nicht verkehrt.

Ob der Sampler sofort sein muss, musst du entscheiden.
 
WIIIIICHTIG: Viele VCF CV-Ins von Synths mit CPU-Kontrolle (alles mit abspeicherbaren Programmen) sind nicht wirklich für Echtzeitsteuerung durch Envelopes oder Audio-FM geeignet. Die Eingänge werden in nur in recht großen zeitlichen Abständenen von der CPU gescannt. Für eine Pedalsteuerung (für die sie gedacht sind) reicht das meistens, aber ein Envelope in so einem Eingang kommt am VCF nur als dreistufiges Gehoppel raus.

Ich würde mir erst genau überlegen, welche Geräte Du da ansteuern willst, und ob die überhaupt etwas mit Echtzeitsignalen anfangen können, bevor Du da jetzt über 1000 Euro ausgibst.
 
Nick Name schrieb:
Kannst du sagen wie genau das beim Juno 60 ist!? Danke.
Beim Juno geht das noch direkt auf die VCF-Steuerspannung.
Ein Beispiel für Synths, bei denen das nicht geht sind die ganzen Ensoniqs beginnend beim ESQ-1
 
Auh, schwein gehabt :)
Ich hab mir zur erweiterung die Moogerfooger FreqBox mal bestellt...
 
Danke für eure Antworten. Hilft schon extrem weiter.
Ansteuern möchte ich :

Minimoog, Jupiter 4 , Juno 60 , Jupiter 6 , Korg Trident, Korg Sigma, SH1000, Yamaha SK30, CS30.. so was eben
 


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