modular X [Entwicklung]

herw

||
file.php


Im Moment noch Gigantomanie, aber ich arbeite dran ;-)
Die Ansicht ist natürlich noch ein Fake, aber trotzdem ein schöner Eindruck einzelner Container (Module)
Für eine noch größere Ansicht muss das Bild in einem extra Fenster geöffnet werden.

Was schon läuft ist dies:
file.php


ciao herw
 
Halt, halt, halt! Bevor Du damit anfängst, was ist eigentlich aus Deinem geilen Sequenzerprojekt geworden? Zumindestens in Software hattest Du das doch mal schon ziemlich weit entwickelt. Wo ist denn das?

Vorher darfst Du mit dem Monster hier nicht weitermachen ;-)
 
Mr. Roboto schrieb:
Halt, halt, halt! Bevor Du damit anfängst, was ist eigentlich aus Deinem geilen Sequenzerprojekt geworden? Zumindestens in Software hattest Du das doch mal schon ziemlich weit entwickelt. Wo ist denn das?

Vorher darfst Du mit dem Monster hier nicht weitermachen ;-)
Ein Sequenzer wird einmal dazu gehören. Und angefangen bin ich damit schon vor einigen Monaten. Was mich noch interessiert ist, ob das überhaupt irgendein Rechner packt.
 
das grosse bild soll wohl eine skizze sein den da kommt LFO1 12mal vor : - )

und ja sieht sehr sehr hübsch aus und ist sehr angenehm für das Auge

soll das ein Reaktor instrument werden ?
 
CS1x schrieb:
das grosse bild soll wohl eine skizze sein den da kommt LFO1 12mal vor : - )

und ja sieht sehr sehr hübsch aus und ist sehr angenehm für das Auge

soll das ein Reaktor instrument werden ?
Das große Bild ist keine Skizze, sondern ein Spaß. Ich habe einfach aus meinem „Labor” die gerade zu bearbeitenden Module in ein REAKTOR-Ensemble kopiert, um einen optischen Eindruck zu bekommen. Da es so schön aussieht, habe ich es mal hier vorgestellt. Übrigens benutze ich bewusst fast ausschließlich die Standard-Bedienelemente.
Die wirkliche Zusammenstellung der benötigten Module soll in der Endversion dem REAKTOR-User überlassen sein! D.h. ich stelle das gesamte Framework her mit der grafischen Oberfläche (Patchkabel, Patchanschlüsse, mehrere Zeichenebenen), der inneren Struktur (Adressierung der Ein- und Ausgänge, automatisches Erstellen der internen Verkabelungen nach der Vorgabe der gewählten Patchverbindungen) und die Grundstruktur der Module (ich nenne sie Container) und auch fertig erstellte.
D.h. es werden ähnlich einem Hardwaresystem verschiedene Container zur Verfügung gestellt, der User wählt beliebig viele in beliebiger Zusammenstellung aus, verbindet sie über zwei Kabel, fügt wenige einfachste Makros hinzu und kann sofort loslegen.
file.php

Das Ziel ist, dass ein völlig unbedarfter REAKTOR-User es schafft, in 30 Minuten sich ein überschaubares Modularsystem zusammenzustellen mit sagen wir 20 Containern und sofort damit spielen kann; plug&play ist Realität.
Die Grafik ist schon auf große Systeme ausgelegt, d.h. ich bin nicht beschränkt auf die 1024x1024 px eines Multidisplays. Das ist getestet und funktioniert einwandfrei.
Die Adressierung der einzelnen Kabelverbindungen erfolgt ebenfalls automatisch und wird entsprechend der Position von jedem Container selbständig berechnet.
Alle Patchverbindungen werden selbstverständlich gespeichert und sind wieder abrufbar; alle Bedienelemente sind midilearn-fähig, sogar die Patchverbindugen. Eine Drehbank von Doepfer wäre da nicht schlecht.
Die Patchkabel können verschiedene Farben annehmen und über Transparenz teilweise oder ganz ausgeblendet werden (im kleineren Bild der ersten Post ist dies erkennbar). Alle Kabel liegen optisch hinter den Bedienelementen.
Schon das kleine System ist interessant zu spielen, obwohl noch nicht ein einziges Filtermodul enthalten ist.
Vom modular mini 2 und dem modular m1 aus der User-Library ist das Prinzip ja schon bekannt.
Das wirklich neue ist die interne Struktur, die auf viele Bedienelemente ausgelegt ist. Alle Reglersignale eines Containers, sowie auch alle Adressierungen laufen jeweils über einen Eventbus (im obigen Bild als {b} und {w} erkennbar). Dadurch sind alle (von mir erstellten) vorgegebenen internen Verkabelungen extrem überschaubar.
Ein im großen Bild sichtbares System ist als Software-System sicherlich nicht sinnvoll, aber eines mit etwa 80 Containern (entspricht etwa fünf Doepfer-Racks) ist durchaus noch am Bildschirm überschaubar.
Allein mit einer Maus möchte ich einen solchen Software-Modularen nicht bedienen, d.h. ich werde all meine Midi-Hardware zusätzlich einsetzen.
Der Reiz für den User besteht wohl wirklich darin, sich sein individuelles Modularsystem zusammenstellen zu können. Meine Aufgabe wird es nun noch sein, möglichst viele Container zu erstellen; in dieser Phase bin ich jetzt. Natürlich möchte ich auch mein eigenes Modularsystem dann in mehreren Varianten vorstellen.
Erfahrene REAKTOR-User werden in der Lage sein, eigene kompatible Container zu erstellen.

ciao herw
 
Mr. Roboto schrieb:
Halt, halt, halt! Bevor Du damit anfängst, was ist eigentlich aus Deinem geilen Sequenzerprojekt geworden?
Ich glaube, das war ein anderer User (mit einem ähnlichen Avatarfoto). Das mit dem Sequenzer würde mich auch interessieren ...
 
klangsulfat schrieb:
Mr. Roboto schrieb:
Halt, halt, halt! Bevor Du damit anfängst, was ist eigentlich aus Deinem geilen Sequenzerprojekt geworden?
Ich glaube, das war ein anderer User (mit einem ähnlichen Avatarfoto). Das mit dem Sequenzer würde mich auch interessieren ...

Oh, sorry wenn ich mich da geirrt haben sollte. Nix für ungut und weitermachen ;-)
 
der jetzige Stand:

file.php


voll funktionstüchtig;
man sieht hier zwei Racks; das nächste Ensemble bekommt sechs Racks und mehr unterschiedliche Module.

Interessant dürften hier die ZP-sinus-Oszillatoren sein. Die ursprüngliche Sinusschwingung erhält in jeder Periode eine Nullphase (ZP = zero phase) vorangestellt. Dadurch wird die Sinusschwingungperiode innerhalb einer Periode nach hinten verschoben.
Akustisch werden viele Obertöne erzeugt. Die Wirkung ist klanglich wie bei einem Hochpassfilter.
Im gezeigten Patch hart-synchronisiert im oberen Rack der rechte ZP-sinus die Phase des linken ZP-sinus-Oszillators (Synchronisation beim Übergang von - nach +). Die erzeugte Wellenform ist schon relativ komplex. Interessant wird das ganze, wenn die Frequenz des synchronisierten ZP-sinus verändert wird.
Hier zeigt sich mal die Stärke eines Software-Synthesizers; man kann sich die abstrusesten Sachen ausdenken. In Hardware wohl eher schwer zu realisieren.

ciao herw
 
Das Konzept ist mittlerweile voll umgesetzt. Wenn man das unten angegebene Bild mit der Darstellung weiter oben vergleicht, dann ist man vielleicht enttäuscht. Aber in der Struktur hat sich eine Menge getan. Auf die Größe des gezeigten Ensembles kommt es nicht an. Ich musste einige Zeit (im Urlaub) damit verbringen, die neueste Version des partials framework umzusetzen. Die Funtionssicherheit hat absolute Priorität, d.h alles muss so vorbereitet sein, dass KEIN Fehler passiert. Natürlich konnte ich viele Ideen der Vorgängerversionen Modular Mini 2 und modular m1 übernehmen. Die Zahl der Busse auf einen zu reduzieren, ist schon heftig.
Plug&Play war und ist das Ziel, d.h. dass man sich als Otto-Normal-User aus einer Bibliothek einfach mehrere Module schnappt, diese am Bildschirm in die richtige Reihenfolge verschiebt, WENIGE Kabelverbindungen aufbaut und alles funktioniert; und es funktioniert tatsächlich.
Kleine Bugs gibt es beim endgültigen Zusammenstellen immer, sind aber beseitigt.
Ein kleines Basissystem ist fertiggestellt, um die Funktionalität zu testen; jetzt heißt es nur noch, geeignete Container zu erfinden; ich greife dabei auf die große Library zurück und versuche, möglichst qualitativ gute Makros in mein Modular-Ensemble einzubauen. Das ist manchmal sehr zeitraubend, aber auch interessant.
Sehr viel Mühe habe ich mir bei den Oszillatoren (Marke Eigenbau: Sinus-Nullphase-Oszillatoren (siehe einige posts weiter oben) und den Filtern gegeben (Ladderfilter, Filter aus Junatik und Filter des ChaOsc-Ensembles von Stephan Schmidt). Die Ensembles werde ich in mehrere Größen anbieten (ein bis acht Racks). Je nach Rechner muss man sich mit kleineren Ensembles oder weniger Stimmen zufrieden geben. Das ist noch in der Experimetierphase. Ich denke, dass (für mich) Ende September ein Ensemble mit drei Racks und ca. 40 Containern fertig sein wird.
Ich gehe erst an die Veröffentlichung in der User-Library, wenn einige -zig Container erstellt sind; nicht erschrecken, einige Container sind innerhalb einer Stunde zu erstellen.
Plug&Play klappt reibungslos, d.h jeder durchschnittliche REAKTOR-User wird in der Lage sein, sich aus den angebotenen Containern sein eigenes Modulsystem zusammenzustellen (Paradies !).
Für erfahrene REAKTOR-Designer besteht dann etwas später auch die Möglichkeit, sich eigene Container (ohne Löten!) zu erstellen.
file.php

Hier ein Blick in das übersichtliche Innere:
file.php

Die fertigen Container werden (im Gegensatz zum Doepfer-System ;-) ) nur mit EINEM Bus {b} verbunden. Zusätzlich müssen die Audioausgänge mit normierten Send-Modulen verbunden werden. Das ist schon alles. Ich bin sehr stolz, dass das so klappt.

ciao herw
 
kleine Vorfreude

file.php


Es fehlen noch ein paar Mixer und Effekte und dann geht's ab zum Test!
Was ich schon beim Zusammenstellen der Container feststelle: genau wie bei einem Hardware-Ensemble fehlt einem schon nach wenigen Containern der

P L A T Z !

Aber im Gegensatz zum Hardware Modular kostet mich dies kein Geld.

:kaff: ciao herw
 
:shock: :supi:

Habe mit dem Gedanken gespielt mir Komplete8 anzuschaffen.
Danke für die Entscheidungshilfe. ;-)
Sieht großartig aus!
 
fast komplett

file.php


dann geht's hoffentlich genauso sicher an den Praxistest :). Alle Container sind im kleinen Rack erfolgreich getestet.
Einziger Unsicherheitsfaktor ist die Verkabelung. Dabei kann es sich aber nur um versehentlich falsch gesetzte Konstante handeln. Das kann ich erst testen, wenn die beiden noch fehlenden Container auch gefüllt sind.
Die Auswahl und die Anordnung ist sicherlich noch nicht optimal. Es fehlen auch noch wichtige andere Container: Rauschgenerator, Ringmodulator, S&H, extern input, Distortion, comp filter, flanger, Signal-gesteuerter Hüllkurvengenerator, Signal-gesteuerter LFO, FM-Oszillator, Subharmonischer Oszillator, Filtervarianten, ...
Das Rack kann ja noch wachsen; gespannt bin ich auch auf den CPU-Verbrauch.
Die attraktivsten Container sind die Zerophase-Oszillatoren (ZP-OSC sin), da es eine Hardware-Entsprechung meines Wissens nicht gibt. Es handelt sich um einen Sinusgenerator, der eine Periode zusammenschrumpfen lassen kann und , um die Frequenz zu halten, durch einen Nullphse „aufgefüllt” wird. Dies führt zu einem starken Anstieg der Obertöne. Es gibt auch Varianten mit anderen Grundwellen, aber die Sinusschwingung erscheint mir dafür am attraktivsten. Synchronisation gibt zusätzlich Klangfarbe hinzu. Daher sind hinter den beiden Containern auch keine Filter angeordnet. Man benötigt sie einfach nicht, da die Klangfarbe sich extrem steuern lässt und zwar sehr systematisch und vorhersehbar. Da die Nullphase moduliert werden kann, ist die Klangfarbe dynamisch veränderbar.
Es gibt noch eine Variante, die ich später herausbringen werde.
Interessant für echte Modular-Fans ist auch, dass man selbst bei nur mittlerem REAKTOR-Wissen sich sein eigenes Modular-Ensemble zusammenstellen kann.
Dazu muss ich natürlich noch Anleitungen schreiben.
Für richtige Experten wird es auch möglich sein, eigene Container zu erstellen und in das Modularsystem einzufügen. Es wird vorbereitete Leer-Racks und Leer-Container geben, die die gesamte notwendige Peripherie zur Verfügung stellen. Die Organisation der Ein- und Ausgänge und deren Verkabelung übernimmt das Modularsystem selbstständig. Darüber bin ich besonders stolz.


ciao herw
 
MODULAR X13 (Testversion)

file.php


fertig :kaff:
jetzt geht's an die Tests, kurzes Handbuch, snaps etc.

das Wochenende war anstrengend aber schön

ciao herw
 
Das sieht echt toll aus. Vor allem die Idee, Kabel bei Reglern hinter und nicht vor dem Regler laufen zu lassen, ist etwas was ich bei Softwaremodularen für sehr wichtig halte. Die aktuellen Farben machen das sehr übersichtlich. Du kannst das nicht als VST oder AU Synth herausbringen? Respekt. Schönes Werk!
 
gringo schrieb:
Das sieht echt toll aus. Vor allem die Idee, Kabel bei Reglern hinter und nicht vor dem Regler laufen zu lassen, ist etwas was ich bei Softwaremodularen für sehr wichtig halte. Die aktuellen Farben machen das sehr übersichtlich. Du kannst das nicht als VST oder AU Synth herausbringen? Respekt. Schönes Werk!
Nö reines REAKTOR-Ensemble; die Kabel kann ich zusätzlich stufenlos transparent machen. Die Kabel müssen sogar hinter den Panel-Elementen liegen, sonst würde nichts funktionieren.

Es fehlen noch passende Snaps und die Hints.

Veröffentlichung wohl letztes Januar-Drittel.
Viel Arbeit in den letzten 1 1/2 Jahren, aber niemals Frust.

ciao herw
 
gringo schrieb:
herw schrieb:
Nö reines REAKTOR-Ensemble; …
Schade. Da gibt es auch keine Emulation oder Verbindung, um ein Reaktro-Ensemble außerhalb Reaktors, also in einer Daw lauften zu lassen?

in einer DAW gehts.. nur unter Reaktor im plugin modus. aber das war wohl nicht die frage :)

ich freu mich schon sehr darauf. das design ist inzwischen richtig professionell. Da sieht man mal was rauskommt wenn man bei einem Projekt bleibt...

bin vor allem auch gespannt in wieweit du das partial framework eingebunden hast. mir fehlen beim studium der pdfs nämlich Beispiele..
 
MvKeinen schrieb:
[...]
ich freu mich schon sehr darauf. das design ist inzwischen richtig professionell. Da sieht man mal was rauskommt wenn man bei einem Projekt bleibt...

bin vor allem auch gespannt in wieweit du das partial framework eingebunden hast. mir fehlen beim studium der pdfs nämlich Beispiele..

„nur” beim multiplexing, aber das reicht schon ;-)

hier mal zwei kleine klangeindrücke mit snap 32 und snap 13
fantasie 32
lauf 13

ciao herw
 
Das erste modular-x-Ensemble RUHR steht in den Startlöchern, aber es streikt die user library. Seit mehr als zwei Wochen ist kein upload mehr möglich. Lediglich der Webdesigner Björn hat zwei Test-Files hochladen können.
Ich warte noch auf eine Snapbank von Sowari (Phil Durrant) und spätestens am 31. Januar möchte ich RUHR laufen lassen.
Bisher habe ich drei Snapbanks erstellt:
  • die erste ist ganz klein mit nur 12 snaps, ich nenne sie Start-Patches, damit man einen schnellen Einstieg in typische Patches bekommt und nicht immer bei Null anfangen muss, also eigentlich nur ein kleines Mitbringsel.
  • die zweite ist eine Tutorial-Snapbank mit gut 60 typischen Snaps, die alle Container ausprobiert und zusammen mit den Tipps auf der Benutzeroberfläche den modular x erklärt. Ein sehr kleines Handbuch gehört ebenfalls dazu.
  • die dritte Snapbank mit 80 Patches stellt RUHR schon in einem großen Klangbereich vor mit zum Teil sehr komplexen „Verdrahtungen”.
    Die klanglichen Möglichkeiten sind dabei nur andeutungsweise zu erahnen. Ich selbst muss auch erstmal Erfahrung sammeln.

ciao herw
 
gerade während ich die Post geschrieben habe, sehe ich, dass die user library wieder funktionstüchtig ist :)
also schaut mal am Sonntag hinein :mmoog:
 


News

Zurück
Oben