Moog Dfam oder BehringerNeutron+Sq1.

Dieses Thema im Forum "Monophon" wurde erstellt von synshine kid, 7. September 2018.

  1. Hallo , vielleicht kann mir jemand einen Tipp geben. Ich find den Dfam schon cool hab aber gezögert ihn zu kaufen weil ich dachte für mich würde auch eine Budget Alternative mit Neutron und schon vorhandenem Sq1 reichen , falls man damit überhaupt ihn diese Richtung kommen kann - also eher rhythmische Sachen . Ein wichtiger Punkt für mich ist auch, Audio in , z.b Polysynth rein und rhythmisch über die Hüllkurve bearbeiten . lg
     
  2. Dark Walter

    Dark Walter ||||||||

    Ging mir mit dem DFAM so ähnlich bin lange daran umhergeschlichen.

    Die Funktionen des Neutron (den ich nicht so kenne) scheinen ähnlich. Mir fehlen allerdings auf den ersten Blick ein paar Features die für mich in diesem Einsatzgebiet essentiell sind:

    Der Neutron hat kein:
    Separates VCO Pitch Decay
    Steuerbares Noiselevel
    Steuerbares VCO-, VCF-, VCA-Decay

    Vom Preis-Leistungsverhältnis ist der Neutron nicht zu toppen - als direkter Ersatz für ein DFAM würde ich wegen der fehlenden Features allerdings abraten.

    Der Vorteil des DFAM ist es das Layout und Funktionen direkt auf solche Sounds ausgelegt ist was es wesentlich mehr "hands on" macht. Ich hab zum Beispiel riesige Modularsysteme die ich trotz umfangreicher Ausstattung selten für Percussion nutze. Mit dem DFAM hingegen geht so etwas schnell von der Hand. Hilfreich zum erlernen der Möglichkeiten sind auch die mitgelieferten Patchschablonen.

    Der DFAM hat auch ein paar Nachteile. Midi In oder Reset gibt es leider nicht. Es muss also irgendwoher ein Clocksignal kommen. Die fehlende Resetmöglichkeit ist allerdings gar nicht sooo schlecht. Durch einen Shift können sich völlig andere Rhytmen ergeben die nicht selten sogar besser passen. Manuel zurück auf die "1" skippen geht allerdings.
     
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  3. Hatte bei nem Freund den Neutron mal angetestet... Klar, für das Geld bekommt man viel und wirklich gute Verarbeitung. Irgendwie empfand ich den Synth aber als sehr unausgeglichen... hatte so das Gefühl, dass die einzelnen Sektionen nicht recht miteinander harmonieren. Das würde ich immer von nem Komplettsynth erwarten. Mein Gefühl als Modularheini nach 15min testen ;-)
     
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  4. Moogulator

    Moogulator Admin

    Der DFAM ist eigentlich schon ziemlich eingeschränkt, weil er für "Perkussion" gemacht und gedacht ist - so gesehen kann ein Neutron mehr, es ist da eher ein sowohl als auch - weil die Dinger doch nicht so sehr gleich sind.
    Es gibt aber noch weitere Drumsachen in analog - die flexibler sind - der DFAM ist ja noch immer ein einfacher monophoner Synth - nicht wirklich ein "Drum-Dingsi".

    Cool isser trotzdem.
     
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  5. Danke für die Antworten ! Der Dfam spricht mich schon mehr an und so viel mehr kostet er auch nicht. Mir ging es auch um Elektrobeats die sich nicht nach einem typischen Drummie anhören . So die Pearl syncussion Richtung . Wie sich darin ext. Audiosignale , vor allem rhythmisch , verwursten lassen, muss ich selber mal checken . liebe Grüsse !
     
  6. Dark Walter

    Dark Walter ||||||||

    Wenn ich Dir zwei Ergänzungen empfehlen darf:

    Tiptop Audio ONE (Eurorack) - Minisampleplayer als zusätzliche Soundquelle

    Arturia Beatstep Pro - Mit jedem der beiden regulären Sequenzerkanäle (2xCV out) sind Patterns von 1 bis 64 Steps Länge möglich. Shuffle und Randomfunktionen gibt es auch.
     
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  7. Niki

    Niki |||

    Wie sieht es aus mit dem Basilimus Iteritas Alter von Noise Ingeniering?
    Kenne jemanden der sich für den BSA statt dem DFAM entschieden hatte.
     
  8. verstaerker

    verstaerker |||||||||

    dazu brauch man aber ein Modularsystem
     
  9. Niki

    Niki |||

    System nicht unbedingt. Es würde auch ein minicase reichen.

    Hier im Forum bei den Kleinanzeigen wird ein minicase für 50 eus verkauft. Seq mit cv/gate ist ja vorhanden.
    Man hätte sogar noch platz für modulationen.
     
  10. was mir am dfam gefällt ist halt auch die einfache und schnelle Handhabung - die Modular Sache ist mir glaub ich zu anstrengend , bin mit meinem regulären gear technikmässig schon überfordert :huebsch:
     
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  11. Bernie

    Bernie Alien

    Was haben Neutron und DFAM gemeinsam?
    Nix.
    Du brauchst wahrscheinlich keinen von den Beiden, sondern möchtest einfach nur dein G.A.S. befriedigen.
     
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  12. Die Frage müsste lauten:

    MOOG DFAM oder
    BASIMILUS ITERITAS ALTER
    :)
     
  13. oli

    oli |||||

    Hehe, und wie machste dann so tolle Tracks...? (z.B. bei den diversen Battles)
    Auch wenn ich dir nicht inhaltlich weiterhelfen kann, so glaube ich, dass es fast egal ist, welches Instrument du dir holst...
    Die Ergebnisse werden so oder so gut... ;-)
     
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  14. tomk

    tomk .....

    Hör auf den Bernie, der kennt sich mit Gas bestens aus!!!

    Ich finde beide Teile nicht interessant. Den DFAM hatte ich nach Betrachtung schnell wieder fallen gelassen - 8 Step Sequencer ohne Reset CVin, und kein Midi. ???!
     
  15. DFAM ist ein sehr beschränktes One-Trick-Pony.
    Fantastische Soundqualität, irre schnelle Envelopes -
    aber es hört sich halt alles gleich an, was da rauskommt.

    Ich kann auch einfach kein Ladder mehr ertragen, vlt. liegts daran.
    Habs mit der Kiste ein paar Tage probiert, keine Liebe..
     
    Zuletzt bearbeitet: 15. September 2018 um 16:32 Uhr
  16. Bernie

    Bernie Alien

    bei mir erfüllt der DFAM gute Dienst, ist fest in meinem Liveset integriert.
    Reset brauche ich eigentlich nicht, da er als Slave von der Mother32 läuft-
    Vor dem starten kann ich ihn ja auch mal manuell auf die eins setzen.
    Und Midi? Wer braucht schon diesen untighten Midikram in einem modularen Setup?
    Ich synce min Gerödel lieber mit Voltage-Trigger, ist viel präziser.
     
  17. tomk

    tomk .....

    Manuelles rücksetzen ist ein absolutes NO GO für mich!!!
    Ein Sequencer der nur 8 Steps bietet, und sich selbst nicht rosetten läßt, NÖ - absolut NÖ, nö, nö! Stell dir mal einen Reset Eingang vor der durch ein Clock Modul, Lfo, oder sonstwas rosettet wird ... da fängt der Spaß doch gerade bei einem DRUMSynth erst an!!! Für mich KickOff.

    UND, warum habt (IHR) immer Probleme mit Midi ... für mich völlig unverständlich???
    In einer guten DAW kann man alles individuell anpassen. Dazu ein gutes MidiInterface und alles flutsch tigth ohne Ende. CCs sind der PerformKing für Studioproduktionen. Gerade deswegen liebe ich z.B meinen Voyager RME. In der Preisklasse eines DFAM erwarte ich das absolut!!! MidiIn/Out + CCKontrolle. Hybrid sollte das sein, das Beste aus beiden Welten. Das Modular muss straight zur DAW marschieren!

    Schickes Cover für Farben, absolut DICK
    Schick mal nen DLLink rüber ... dann schick ich dir mein Neues! 1:1
    LG!
     
    Zuletzt bearbeitet: 16. September 2018 um 17:39 Uhr
  18. Bernie

    Bernie Alien

    Sicher, ich verstehe dich gut, das hätte man auch besser machen können.
    Ich komme aber allerdings so ganz prima damit klar.

    Die Midischnittstelle ist nunmal technisch völlig überholter Schlunz.
    Spiele mal ein Continuum im Polymode und hänge irgendwas via Midi hintendran, das kackt doch alles gnadenlos ab.
    Da hätte man schon vor Jahren etwas Neues bringen können, aber die kommen ja einfach nicht zusammen.

    Danke, freut mich.
    Das Album kann man nicht downloaden, denn es ist eine limited Edition begrenzt auf nur 300 Exmplare.
    Danach ist Schluss, wird nicht mehr nachgepresst und das gibt es nur als physische CD in einer hübschen Collector-Box, jede einzeln von Hand durchnummeriert und handsigniert.