Vergleichen darf man alles, die Optik des One legt einen Vergleich zum Memorymoog durchaus nah, wenn auch Voyager und Minimoog ähnlich voneinander entfernt sind weil der V'ger deutlich jünger ist und damit andere Möglichkeiten hatte.

Memorymoog wurde nicht von Bob Moog entworfen und offenbar sehr schnell, der One ist schon ein Teil was länger in Entwicklung war. Es gibt sicher aber Optionen ihn klanglich zu vergleichen zB OSCs, Filter - und da ist er nach meinem Ohr als Gesamtpaket stärker als in den einzelnen Baugruppen (rein klanglich beurteilt).

Vielleicht hilft es jemandem, Seite 117 der Enyklopädie Moog One Germanica.
 
rgleichen darf man alles, die Optik des One legt einen Vergleich zum Memorymoog durchaus nah, wenn auch Voyager und Minimoog ähnlich voneinander entfernt sind weil der V'ger deutlich jünger ist und damit andere Möglichkeiten hatte.

Memorymoog wurde nicht von Bob Moog entworfen und offenbar sehr schnell, der One ist schon ein Teil was länger in Entwicklung war. Es gibt sicher aber Optionen ihn klanglich zu vergleichen zB OSCs, Filter - und da ist er nach meinem Ohr als Gesamtpaket stärker als in den einzelnen Baugruppen (rein klanglich beurteilt).

Vielleicht hilft es jemandem, Seite 117 der Enyklopädie Moog One Germanica.
Ich hab auch gefallen am Klang gefunden, aber er ist mir einfach zu teuer, zu groß für diesen spezifischen Klang.
Für die Idee des "Einen" bin ich auf jedenfall zu haben. Einen analogen poly der keine weiteren Fragen offen lässt und das Thema damit beendet. Das war er für mich aber nicht und das hat auch damit zu tun, dass sich moog und polyphon in meinem Ohr nicht so toll verträgt.
 
Oder man holt sich einfach ein Trigon-6. Fertig.
So abwegig finde ich den Gedanken gar nicht. Ich hatte den Trigon 6 vor kurzen mal für eine Produktion im Studio, wo er sich wirklich gut gegen die ganzen „echten“ Moogˋs behauptet und z.B. ganz hervorragend mit den Monophonen harmoniert hat, sodass ich ihn mir wahrscheinlich die Tage kaufen werde. Ich stehe nun wahrlich nicht auf DSI / Sequential Synths, mit ganz wenigen Ausnahmen, aber der Trigon 6 ist schon ein sehr gutes, hervorragend klingendes Instrument.
 
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Vielleicht hilft es jemandem, Seite 117 der Enyklopädie Moog One Germanica.
Was soll denn das sein - ein (Hand)Buch in germanisch / deutsch oder doch wieder in Latein? Wenn ja, wäre ein Link ganz nett und hilfreich. Das gedruckte Moog One Handbuch in deutsch habe ich allerdings.
 
Der MM ist doch ein (Prophet 5 + 1 3340 OSC) + 1 Voice = MM. Gut, die Polysektion hat im MM mehr Möglichkeiten, aber im Prinzip ist der der Grundklang dem alten Propheten sehr nahe, JP 6 ist genaugenommen ein Prophet mit Roland Filter ...

Der ONE mit seinen SUB(SEQUENT) OSCs klingt halt anders - bissel steriler. Aber un bel Möbelstück - ein echter Hingucker! 😎
 
@powmax

Hmm die Moog One Oscs sind eine neue Entwicklung und haben nichts mit den Sub(Sequent) Oscs zu tun...
Wo hast den bitte die Info her?
 
Der MM ist doch ein (Prophet 5 + 1 3340 OSC) + 1 Voice = MM. Gut, die Polysektion hat im MM mehr Möglichkeiten, aber im Prinzip ist der der Grundklang dem alten Propheten sehr nahe, JP 6 ist genaugenommen ein Prophet mit Roland Filter ...

Der ONE mit seinen SUB(SEQUENT) OSCs klingt halt anders - bissel steriler. Aber un bel Möbelstück - ein echter Hingucker! 😎
Die Filter unterscheiden sich deutlich - MM und P5 sind klanglich nicht identisch.
 
Der MM ist doch ein (Prophet 5 + 1 3340 OSC) + 1 Voice = MM. Gut, die Polysektion hat im MM mehr Möglichkeiten, aber im Prinzip ist der der Grundklang dem alten Propheten sehr nahe, ...
... außerdem: die alten Prophets waren ja auch noch je nach Version mit anderen Filter-Chips. Also erst Rev. 1 mit SSM, später Rev. 2 und 3.x mit Curtis. Der Unterschied ist mit Resonanz doch deutlich hörbar.
 
Beim MM passiert außerdem noch mehr im Oszillatormischer. Insgesamt sind die Oszillatoren vom MM viel strahlender und können im Ergebnis schon fast metallisch hart sein. Sowas habe ich noch von keinem Prophet gehört.
 
Wiegesagt bei den einigen Negativaspekten, bleibt der Moog One einfach der komplexeste polyphone Analog Synth, den es zur Zeit gibt...
Ich denke gerade nach; Welcher Analogsynth hat 3 DAHDSR Envs (exponential oder logarithmisch) plus einen eigenen für das Noise... Auch sind die 3 Envs loopbar und daraus ergeben sich auch wieder tolle Sounds, wenn man bei kurzen Einstellungen den Env in Audiorate looped...
Weiters welcher Analog Synth hat 4 LFOs, die variable Shapes haben... Saw to Ramp, Square Pulse Width, Random to Noise und das ist beweiten nicht alles...(Unipolar,Bipolar)
Sie besitzen Delay, Fade In, Fade Out und Repeats... Sprich ich kann den LFO auch als einfachen Env benutzen, wenn ich Repeat auf 1 stelle...
Weiters welcher Analog Synth hat 3 Filter... Ein Ladder Filter 24,18,12,6DB LP und HP und 2 SVF die gekoppelt oder im Split benutzt werden können...
Und wie siehts mit den OSCs aus... 1 OSC sind eigentlich 2 Teile... Saw to Triangle und Square Pulsewitdth und dann noch mit variable Shape, wo man schon ein filterartiges Verhalten erzeugen kann und FM und HardSync und Ringmod (der eine eigene Source im Mixer hat)...Überhaupt wievele aktuelle analog Synths haben noch 3 Oszilatoren (Trigon 6 und sonst?)
Dann die Mod Matrix.. Welcher Analog Synth hat noch die ganzen Modificators...
Weiters welcher Analog Synth ist Tritimbral hat Eventide FX pro Synth Part und noch Master FX...
Auch hat MOne CV Anschlüsse zur perferkten Integration in die Modular Welt...

Tja, welcher 16 stimmige Analog Synth hat das noch...

Der Muse hat nur 2 Oscs und wahrscheinlich nur 1 Filter und ist definitiv nicht so komplex aufgebaut...
Ob das ein Moog One Ersatz wird, was die Möglichkeiten betrifft, mag ich zu bezweifeln...
Dennoch wird es interessant, wie der Grundsound ist...

Ja der Moog One ist nicht fett, sowie ein Mini oder Matriarch, aber in Rahmen eines Polyphonen Synths genau richtig...
Wer will schon einen polyphonen Minimoog mit dem ganzen "Burn and Drive"... Ne Das Ergebnis ware einfach "total mud"...
Polyphone Synthesizer sind einfach keine Bass&Lead Synths...

Mein Kauf war einfach zur falschen Zeit, als die Firmware noch am Anfang war und es noch ernste Probleme gab und Moog war damals alles andere als kommunikativ, was die Roadmap der Firmware betraf...

Würde ich mir den Moog One jetzt noch kaufen...Tja...

Was denkt ihr?
 
Zuletzt bearbeitet:
@powmax

Hmmm...

Zitat Amazona...Link

Die neuen Oszillatoren im Moog One​


Die neuen Oszillatoren im Moog One sind in diesem erstmalig verbaut worden. Deren Aufbau unterscheidet sich maßgeblich von den aus dem Hause Moog bisher bekannten Klangquellen. Die als Triangle-Core oder Dual-Integrator OSCs bezeichneten Klangbausteine erzeugen gleichzeitig eine variable Rechteck- und eine Sägezahn- oder Dreieckschwingung. Die einzelnen Oszillatoren lassen sich jeweils über fünf Oktaven in der Fußlage einstellen, zusätzlich noch stufenlos über ein Poti jeweils eine Quint nach oben oder unten transponieren und zuletzt noch mit dem „Beat Freq“-Poti jeweils 7 Hertz nach oben oder unten gegenstimmen. „Mastertune“, „Octave“, „Feet Coarse“, „Fine Coarse“, „Ultra fine Coarse“: Diese fünf Möglichkeiten zum Stimmen seiner Oszillatoren durchläuft jeder der drei schon mindestens ein Mal.
Der Verlauf der jeweiligen Schwingungsform lässt sich maßgeblich beeinflussen, da man mit dem „Waveangle“-Regler das Amplitudenmaximum in der Laufzeit verschieben kann. So lässt sich beispielsweise aus der Dreieckschwingung eine Sägezahn- oder invertierte Sägezahnschwingung oder irgendetwas dazwischen erzeugen, hat man Sägezahn gewählt, lässt sich dessen Phasenlage stufenlos und präzise bestimmen. Über den auf jedem der drei baugleichen Oszillatoren befindlichen „Mix“-Regler lässt sich stufenlos zwischen den Dreieck- und der Rechteckschwingung überblenden, wodurch es zu wirklich interessanten Schwingungsform-Kombinationen kommt. Diese werden durch ein für jeden Oszillator einzeln untergebrachtes und großartig anzusehendes OLED-Display verdeutlicht. Hier bekommt man jedoch lediglich eine Visualisierung der Schwingung geboten, nicht etwa ein Oszilloskop wie bei Korg Minilogue und Co. Das ist besonders schade im Hinblick auf die mit LFO drei normalisierte Schwingungsformmodulation, mit der sich Pulsbreite und „Wave Angle“ modulieren lassen, ein visuelles Feedback dieser (natürlich auch durch andere Modulationsquellen herbeizuführende) Schwingungsformmodulation wäre großartig gewesen. Dennoch, die Komplexität der zu erstellenden Schwingungsformen ist interessant wie beeindruckend, zumal die Oszillatoren 2 und 3 zusätzlich noch zu Oszillator 1 synchronisiert werden können (auch das sieht erfahrungsgemäß auf einem Oszilloskop sehr schön aus), großartigen und beweglichen Obertonstrukturen sollte also vorerst nichts im Wege stehen. Das, was hier passiert, ist genaugenommen Waveshaping-Synthese auf analoger Ebene.
 
Ja der Moog One ist nicht fett, sowie ein Mini oder Matriarch, aber in Rahmen eines Polyphonen Synths genau richtig...
Wer will schon einen polyphonen Minimoog mit dem ganzen "Burn and Drive"...
Darum habe ich den Memorymoog. Ich habe schon gerne die Wahl wie fett es sein darf. Ich spiele auch oft monophone Linien darauf, je nach Bedarf. Der MM lässt sich nuanciert einstellen, dann ist er nicht so breit. Das fängt mit der Anzahl der VCOs an und endet beim Pegel wie heiß der Mixer angefahren wird. Da kann der MM auch cleane Sounds liefern. Zum Glück hat Moog hier viele Bedienelemente vorgesehen um den Sound perfekt zum Song zu justieren. Ich bin ja kein Gitarrist, der alle Potis auf Anschlag dreht!
 
@intercorni Hast du eigentlich die Lamm Mod drauf?

Jetzt, wo der Moog One eingestellt ist, hoffe ich auf findige Modder, die Features nachliefern, die Moog selbst nicht mehr implementiert hat... Z.b auch das Übersteuern im Mixer, wie beim MM...
 
@powmax

Also die Filter klingen doch sehr unterschiedlich...
Ansonsten schwierig, da man auch Unterschiede in Filter Envs hört in der Bass Sequence... Klar beim Sweep ist das erste Beispiel wesentlich höher in der Filter Freq als das 2te...
Die Bass Sequence gefällt mir beim 2. Beispiel besser, weil der Env in der Bassline "snappier" klingt, als beim ersten...Wobei der Filtersweep mir beim ersten Beispiel wieder besser gefällt...

Bin auf jeden Fall gespannt auf die Auflösung...
 
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Ich würde den Trigon 6 nicht unterschätzen.
Das tue ich sicher nicht, aber ich konnte ihn in Berlin anspielen und finde ihn soweit gelungen und gut, aber eben doch nicht ganz dort, wo ein Memorymoog ist. Die SMD VCOs unter der strikten Kontolle des Sequential Tunings plus Vintage Knob ist eben kein Curtis 3340 und beim Filter ist es ähnlich. Ein paar Features fehlen im Bereich der Hüllkurven und wichter, man kann FM nicht mit der Hüllkurve steuern.

Ein interessanter Thread zum Thema ist hier:

Wer will schon einen polyphonen Minimoog mit dem ganzen "Burn and Drive"...
Moog selber hat das mit dem polyphonen Minimoog zuerst nicht gesagt, später aber doch. Einfach hier nachlesen:


Ich finde die Variante mit den 12 Stimmen im Creamware/Sonic Core MINIMAX ASB sehr spannend. Sonst eben einer von Minimoog, Memorymoog, Moog One oder gerne auch die gelungene Hybrid-Variante bei Modal 002 mit NROs in ein Moog-Style Ladder-Filter mit dem gewissen Extra.
 
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@swissdoc

Ich war damals einfach zuspät... Der Modal 002 mit dem Digital Output Board war ein Beast auch Filtermäßig...
Auch der 008, wo George Hearn beteiligt war...

Leider wurden sie eingestellt, trotz dem kreativen Konzept mit der Rack Erweiterung und den digital Multi Output...

Schade Modal, sehr sehr schade...

Hier nochmal Nostalgie...
 
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@swissdoc

Nutzt du noch die Sharc DSP Plattform von Creamware oder jetzt halt Sonic Core...
Immerhin bekommt man da auch eine frühe Version von John Bowens Solaris...

Aber Windows Only... Leider...
 
Ich habe damals eine Luna-Karte mit dem Modular als Interface gekauft und später noch ein paar DSPs dazu. Aus dem Kopf weiss ich die Details nicht. Das steckt alles noch in meinem Haupt-PC, auch einen Update der Software habe ich mir mal gegönnt. Aktuell aber nicht mehr in Benutzung und da ein neuer PC irgendwann mal sein muss, wird dann wohl Ende sein.

Der MINIMAX ASB ist aber dedizierte Hardware, die ohne Rechner läuft. Siehe hier: https://www.amazona.de/test-creamware-minimax-asb-sonic-core/
 
Immerhin bekommt man da auch eine frühe Version von John Bowens Solaris...
Der wurde mir mal sehr genial von John Bowen himself auf der Musikmesse vorgeführt. Später dann konnte ich ihn bei @sägezahn-smoo in Ruhe anspielen. Hat uns beide aber nicht so gepackt. Olivier hat ihn später wieder verkauft, wenn ich mir das richtig gemerkt habe.
 
@swissdoc

Der Solaris ist ein wunderschönes Instrument und ein sehr ausgeklügelter VA Synthesizer mit "some special tricks"... Aber mehr halt nicht...
Da sehe ich eben den Unterschied z.b zu einen anderen Synth, der auch ursprünglich als Software startete und dann eine fantastische Entwicklung als Hardware Synth nahm...
Ich spreche von dem Native Instruments Kontour, der das Fundament für einen heute modernen Klassiker war...
Der C15 ist meiner Meinung nach ein fantastischer Synth...

Oje alles Off Topic
 


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